Todesstrafe im Iran: 20 Hinrichtungen an einem Tag


Generalstaatsanwalt des Irans Mohammad Dschawad Montaseri

Der Generalstaatsanwalt des Irans Mohammad Dschawad Montaseri hat am Donnerstag, den 14. Mordad, bekannt gegeben, dass 20 Personen, die in drei iranischen Provinzen „terroristische Aktivitäten“ ausgeübt hätten, hingerichtet worden seien. Diese Personen hätten unter dem Einfluss von religiös extremistischen Gruppen gestanden. Laut iranischen Medien seien die 20 am Dienstag im Gefängnis von Radscha‘i-Schahr in Karadsch hingerichtet worden. In den vergangenen Tagen hatten die Justizbehörde der Region Kurdistan und das iranische Geheimdienstministerium eine Erklärung herausgegeben, in der die Hingerichteten als Mitglieder einer Gruppe „Touhid wa Dschahad“ bezeichnet wurden. Die Vorwürfe gegen die Gruppe beinhalteten unter anderem, sie hätten vergiftete Schokolade (Pralinen) unter militärischem Personal in Sanandadsch verteilt und zwei sunnitische Geistliche – Mamusta Scheich ol-Eslam, Vertreter der Region Kurdistan im Expertenrat, und Mamusta Borhan Aali – ermordet.
Ein Teil der Hingerichteten hatte vergangenes Jahr erklärt, dass sie in der Haft unter Folter zu einem „Geständnis“ gezwungen worden seien.

http://www.radiofarda.com/a/f4_iran_general_prosecutor_20_execution_terror_group/27900369.html

vom 14. Mordad 1395 (4. August 2016)
dadsetane kolle iran te°dade afrade e°dam shodeye goruhe touhid wa jahad ra 20 nafar e°lam kard

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