Wege der Veränderung


Nicht nur einzelne Lebewesen, auch Gemeinschaften von Lebewesen verändern sich. So sind Hausrotschwänze nicht nur in den Bergen zu Hause, sondern auch in den Städten. Steinwände mit Spinnen und Insekten finden sich auch hier, und bislang fanden sich auch Brutgelegenheiten. Der Grauschnäpper, der davon lebt, nach Insekten zu schnappen, ist neuerdings ein Fan von Apfelplantagen, weil die Hagelnetze auch viele Insekten am Weiterflug hindern, so dass er sie von unten von der „Decke“ absammeln kann.

Ein Stein kommt ins Rollen
Auch menschliche Gemeinschaften ändern sich, und die Wege sind vielseitig. Manchmal sind es technische Neuerungen, die unser Leben drastisch ändern, sei es die Waschmaschine, die digitale Kamera, das Internet oder die Kontokarte. Für manche dieser Änderungen muss man wenig tun: Sind sie erst einmal ausreichend bekannt, wollen die in Frage kommenden Personen sie von sich aus haben, Werbung ist da nicht mehr nötig. Damit solche Änderungen in Gang kommen, sind Anbieter, Käufer und Märkte erforderlich, und die existieren in den meisten Gesellschaften der Welt.


Gebt dem Kaiser …

Wer wälzt den Stein bergauf?
Viel schwieriger sind Veränderungen, die gegen die Wünsche, Gewohnheiten und Machtverhältnisse menschlicher Gemeinschaften in Gang kommen sollen. Wobei Gewohnheiten häufig von Machtverhältnissen gefestigt werden, erinnert sei an die Rede von der „gottgewollten Ordnung“ oder an den biblischen Spruch „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist“. Auch die Kleidungsmode gehört prinzipiell in diesen Bereich, was viele wundern wird, denn der Wunsch, sich nach der Mode zu kleiden, scheint in Konsumgesellschaften weit verbreitet.

Kleidung – Zeichen der Macht
Die Freiheit in der Wahl der Kleidung ist keine Selbstverständlichkeit. Purpurrot war einmal eine Farbe der Papstkleidung, und das „schlichte Schwarz“ war zu Zeiten, als es noch keine „Chemiefarben“ gab, das Ergebnis aufwändiger Färbschritte, die solche Kleidung so teuer machten, dass sich nur vornehme Menschen und erfolgreiche Kaufleute einen schwarzen Anzug leisten konnten. Auch Kopftuch, Tschador oder Burka gehören ebenso wie das türkische Fes zu den Abzeichen der Macht, und zwar nicht als Zeichen der Macht der Trägerinnen, sondern als sichtbares Zeichen des Herrschaftsanspruchs einer Religion.

Änderung – der gewaltsame Weg
So gehörte es zu den revolutionären Schritten Atatürks, Kopftuch und das Fes der Männer zu verbieten und die religiösen Orden gleich mit. Atatürk war am modernen Europa orientiert, namentlich am französischen Vorbild, und dazu gehörte auch die Trennung von Staat und Religion. Nachdem der Sultan in Istanbul so machtlos geworden war, dass sich England, Frankreich, Russland, Italien und Griechenland ihre Stückchen aus dem Osmanischen Reich herausschneiden konnten und das Land besetzten, machte Atatürk nach europäischem Vorbild den Nationalismus zur Staatslehre und verbot alles, was den Machtanspruch der Religion in der Öffentlichkeit sichtbar machte, auch die religiöse Kleidung.

Dekrete
Für gewaltsame Änderungen braucht man entweder einen Staatsapparat, dann kleidet man die Veränderungen in Erlasse (Dekrete) oder Gesetze. Wer dagegen verstößt, macht mit dem Militär, der Polizei, den Gerichten und den Gefängnissen Bekanntschaft. Alles pure Gewalt. Auch die Schulen, die den Ärmeren den Zugang zur Bildung und einen gewissen Aufstieg ermöglichen, sind ein Mittel der gewaltsamen Änderung, zum Beispiel, um Sprachen oder Dialekte auszumerzen. Das hat die französische Revolution nach ihrem Sieg so mit dem Baskischen, Okzitanischen und Bretonischen gemacht, das machte Atatürk mit dem Kurdischen und anderen Sprachen, die in der Türkei gesprochen werden.


Ajatollah Chomeini

Oder Revolution
Oder man hat diese Macht noch nicht in den Händen. Dann ist die Bildung von Gruppen Gleichgesinnter und der Griff zu den Waffen ein möglicher Weg zur Umwälzung der Verhältnisse. Das ist der Weg der PKK, aber auch viele Oppositionsgruppen unter dem Schah von Persien hatten diesen Weg beschritten. Sie wollten die Militärs entmachten, die durch ihren Landbesitz wie Feudalherren über die Untertanen herrschten, sie wollten das Einkommen aus dem Erdölexport gleichmäßig unter allen aufteilen. Die iranische Revolution war im Februar 1979 erfolgreich und führte zum Import von Ajatollah Chomeini aus Paris, mit dem Ergebnis, dass die Geistlichkeit mit ihren Stiftungen die Militärs als Grundherren wieder ablöste und sie über die Verteilung des Erdöleinkommens entschied. Mit dem Aufbau der Revolutionswächter als parallele Institution zur bisherigen Armee führten die Geistlichen zudem durch die Hintertür wieder die Macht der Bewaffneten ein, die noch umfassender ist als zur Schahzeit.

Änderung – der sanfte Weg
Die gewaltsamen Methoden haben einen Nachteil. Die Täter müssen dabei ihre Ziele gegen den Widerstand eines beträchtlichen Teils der Bevölkerung durchsetzen. Sie können dabei erfolgreich sein, wenn das Ergebnis nicht mehr umkehrbar ist. So ist das Okzitanische in Frankreich als Sprache weitgehend ausgestorben. Aber in den meisten Fällen gibt es einen Rückweg, und da hat das Volk den längeren Atem. Oder wie Voltaire es ausdrückte: Auf Bajonette kann man sich stützen, aber nicht sitzen. Das ist keine bequeme Art des Herrschens. Es gibt zu denken, dass das türkische Militär noch 1998 einen türkischen Politiker zu 10 Monaten Gefängnis verurteilen ließ, weil er folgendes Gedicht zitierte:

Die Minarette sind Bajonette
minareler süngü, kubbeler miğfer
camiler kışlamız, mü‘minler asker
bu ilahi ordu dinimi bekler
allahu ekber, allahu ekber
Die Minarette sind Bajonette, die Kuppeln Helme,
die Moscheen unsere Kaserne, die Gläubigen Soldaten.
Dieses göttliche Heer wacht über meinen Glauben.
Gott ist der Größte, Gott ist der Größte.
und weiter:
elimde tüfenk, gönlümde iman,
dileğim iki: din ile vatan…
ocağım ordu, büyüğüm sultan,
sultan’a imdad eyle yarabbi!

In meiner Hand das Gewehr, in meinem Herzen der Glaube,
meine Wünsche zwei: Glaube und Vaterland…
mein Heim das Heer, mein Ältester der Sultan,
Hilf dem Sultan, oh Herr!
Während der zweite Vers aus dem Gedicht „Asker duasi“ (Soldatengebet) von Ziya Gökalp stammt, wurde ihm der erste wohl irrtümlich zugeschrieben, er stammt von einem anderen Dichter namens Cevat Örnek. (Quelle: https://eksisozluk.com/asker-duasi--1226742 ). Der Politiker, der deshalb hinter Gittern kam, hieß übrigens Recep Tayyip Erdogan!
Wenn das Militär über 70 Jahre nach Atatürks Ausrufung der Republik noch immer Angst vor einem Gedicht hatte, das zudem von einem der Begründer des türkischen Nationalismus stammte, scheint es von seiner eigenen Macht nicht sehr überzeugt gewesen zu sein.


Sabiha Gökçen, erste türkische Pilotin

Werbung – nicht nur für Waschmittel und Zigaretten
Wenn man Menschen dazu bringen will, etwas zu tun, was anderen Vorteile bringt, braucht es eine gute Dosis Psychologie und ständige Wiederholung, damit sie sich an den Gedanken gewöhnen und wie gewünscht tätig werden. Werbung schafft das. Wenn Werbung dagegen nicht dazu dient, die Kassen zu füllen, sondern Vorstellungen zur Änderung der Machtverteilung zu verbreiten, wird sie häufig Propaganda genannt. Das liegt daran, dass die Machthaber es nicht lieben, wenn man über eine Änderung der Verhältnisse nachdenkt, und das auch noch mehrheitlich. Den Wert der Werbung schätzten die Kommunisten, die „Helden der Arbeit“ kürten, um andere Arbeiter zu höherer Leistung anzuhalten, aber auch Atatürk, der die Frauen gezielt förderte, um sie in Männerberufe zu holen. Sabiha Gökçen war die erste türkische Pilotin und die erste Kampfpilotin der Welt. Sie war eines von acht Adoptivkindern von Mustafa Kemal Atatürk. Indem Atatürk Gegenbeispiele setzte, versuchte er, die religiös geprägten Vorurteile gegen berufstätige Frauen zu unterwandern. Durchaus erfolgreich, denn selbst wenn das Kopftuch in der Türkei wieder auf dem Vormarsch ist, kann man doch einen beträchtlichen Anteil von Frauen und Mädchen sehen, die dieses religiöse Kleidungsstück ablehnen, weil sie mit dessen Ausbreitung eine Beschränkung ihrer Freiheiten befürchten. Sie haben nicht ganz Unrecht, denn im benachbarten Iran hieß es nach dem Sieg der Revolution: „Yaa rusari, yaa tusari. – Entweder Kopftuch, oder eins auf die Rübe.“


Yaa rusari, yaa tusari

Überzeugungsarbeit
Werbung kann zwar geeignet sein, einzelne Dinge beliebt zu machen, die es sonst nicht wären, aber sie ist nicht geeignet, die Adressaten zum Selberdenken und Weiterentwickeln einer Idee zu ermutigen. Denn Werbung sucht vor allem die Hebel im Menschen, die unter Ausschaltung des Verstandes funktionieren. Auf die Dauer viel wirksamer ist es, die anderen zu überzeugen. Ob Religionen, Anhänger des Nationalismus, des Kommunismus oder des Umweltschutzes, ihr Erfolg beruht auf dieser Vorgehensweise. In einer nach staatlicher Doktrin religiös neutralen (laizistischen) Staatsform wie der Türkei war dies für Menschen, die islamisches Denken und Handeln in der Gesellschaft fördern wollten, eine heikle Aufgabe.

Fethullah Gülen
Fethullah Gülen, der Begründer einer solchen Bewegung in der Türkei, setzte daher besonders auf private Schulen, die seine Denkweise verbreiteten. Er betonte die soziale Seite des Islams, organisierte Stipendien für Schüler und Studenten aus benachteiligten Familien, gründete ein Netz von Krankenhäusern in der Türkei, in denen sich das Personal vorbildlich zu den Kranken verhielt, ganz im Gegensatz zu dem, was man in vielen staatlichen türkischen Krankenhäusern erleben kann, wenn man kein Geld hat. Auch viele Unternehmer fühlten sich von seinen Ideen angezogen, und so kam es, dass Unternehmer wie bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für soziale Zwecke Geld stifteten. Es war dieses Umfeld, in dem Recep Tayyip Erdogan seine Wahlerfolge erntete und somit der Herrschaft der Militärs und der ihm dienstbaren Parteien ein Ende setzte. Die Verbindung von privater Wohltätigkeit und wirtschaftlichem Aufschwung legten den Grund für eine Wählerbasis, die Erdogans Partei unterstützten. Spätestens 2013 kam es dann zum Zerwürfnis, ab da behandelte Erdogan Fethullah Gülen als unliebsamen Konkurrenten.


15. Juli 2016, türkische Luftwaffe bombardiert türkisches Parlament

Der Putschversuch vom 15. Juli 2016
Noch in der Nacht vom 15. zum 16. Juli, als türkische Militärs einen Putsch versuchten, erklärte Staatspräsident Erdogan: „Allah’ın bize büyük bir lütfudur. Çünkü bu silahlı kuvvetlerimizin temizlenmesine sebep olacak.“ (Dies ist eine große Gnade Gottes für uns. Denn dies wird der Anlass dafür sein, unsere Streitkräfte zu säubern). Nun, der Putschversuch diente nicht nur dazu, die Armee zu „säubern“, sondern auch die Schulen (an erster Stelle), die Krankenhäuser, die Ministerien, die Polizei, die Presse, die Privatunternehmen, die Fußballvereine usw. Der Vorwurf: Unterstützung der FETÖ (Fethullah-Terrorismus-Organisation). Die große Säuberung diente als Beweis dafür, dass diese Organisation den gesamten Staatsapparat und die Wirtschaft unterwandert habe.

Veränderung ist Terrorismus
Damit, nicht-staatliche, bewaffnete Organisationen als terroristisch zu bezeichnen, hat man auch in Westeuropa kein Problem, schließlich ist die PKK auch hier schon seit längerem gemäß dieser Einstufung verboten. Der Putschversuch vom 15. Juli wird in der Türkei aber als Folge der Unterwanderung des Staats durch die Fethullah-Bewegung dargestellt, auch die türkische Linke trägt diese Deutung mit. Die Tatsache, dass der Journalist Ahmet Şık für sein Buch „İmamın Ordusu“ (Die Armee des Imams/Predigers) im Jahr 2011 sogar wegen „Unterstützung der Ergenekon-Terror-Organisation“ ins Gefängnis geworfen wurde, bestätigte diesen Eindruck, denn in dem Buch hatte Ahmet Şık der Gülen-Bewegung auch die Unterwanderung der Armee vorgeworfen. Dass er dafür ins Gefängnis kam, machte seine Vorwürfe umso glaubwürdiger.


Uğur Tütüneker

Ich wurde betrogen
Die Unterwanderungsmanie geht soweit, dass sogar gegen Fußballspieler wie Uğur Tütüneker, der früher beim berühmten türkischen Fußballverein Galatasaray spielte und jetzt seinen Vertrag beim FC Wil (Kanton St. Gallen) kündigte, ein Haftbefehl erlassen wurde. Er erklärte: “Ich wurde wie die anderen von dieser verräterischen Gruppe betrogen, von der ich annahm, dass sie bedürftige Menschen unterstützt, die ihre Kinder auf die Schule schicken wollen. Außer der Spende zum Opferfest und für Stipendien habe ich dieser Gruppe keinerlei materielle oder moralische Unterstützung gewährt.“ So viele Menschen erklären jetzt, dass sie „betrogen“ worden seien, dass manche türkische Journalisten und Politiker darüber schon spotten. Aber was sollen sie denn tun? Wenn sie offen sagen würden, dass überhaupt nicht bewiesen ist, dass diejenigen, die jetzt alle verfolgt werden, irgendetwas mit dem Putschversuch zu tun hatten, würde man sie der Propaganda für eine terroristische Organisation beschuldigen, die Richter und Staatsanwälte hat Erdogan auch gleich zu Tausenden austauschen lassen, so dass man ein faires Verfahren nicht zu erwarten braucht. Wer will das riskieren?

Was ist Unterwanderung?
Wenn eine Organisation gezielt Machtorgane unterwandert, um dann, wenn sie die Schlüsselstellen erobert hat, die Macht zu übernehmen, ist das Wort Unterwanderung berechtigt. Aber es ist unfair und beleidigend, die zigtausend Menschen, die für bescheidene Löhne in den Schulen und Krankenhäusern gearbeitet haben, um ihre Vorstellung von einem sozialen Islam zu verwirklichen, der Unterwanderung zu bezeichnen. Ihnen ohne Beweis zu unterstellen, sie hätten einen Putsch geplant, ist himmelschreiendes Unrecht. Genau das tut Erdogan und seine Regierung, und sie weiß warum. Schließlich sind sie aus derselben Schule hervorgegangen und wissen von der Wirksamkeit einer vorgelebten Lehre. Deswegen betrug bis Ende August 2016 die Zahl der vom Schuldienst suspendierten Personen 43.000, das ist mehr als die Hälfte aller, die wegen des Putschversuchs vom Staatsdienst suspendiert wurden.

PKK als Bildungsträger?
Dass es bei der jetzigen Verfolgungswelle gerade nicht darum geht, die Waffenträger zu entmachten, erkennt man auch an der Erklärung des türkischen Kultusministeriums vom 8. September 2016. Es teilte mit, dass es 11.285 Lehrer vom Dienst suspendiert habe, die die separatistische Terrororganisation (gemeint ist die PKK) unterstützen. Wäre die PKK so auf Bildung bedacht, sähe die Lage der kurdischen Flüchtlingskinder aus der Türkei, die seit 1981 nach Deutschland gekommen sind, anders aus. Ganz im Gegenteil, man muss eher annehmen, dass die suspendierten Lehrkräfte kurdische oder türkische Demokraten sind, die den Kindern wenigstens auf dem Weg der Bildung eine Chance für die Zukunft geben wollen. Und genau das will die Regierung verhindern. Solange die Waffen sprechen, bleibt die Gesellschaft gespalten und die Mehrheit wird weiterhin die Regierung in Wahlen bestätigen, um die Minderheiten zu unterdrücken.

Kampf der Pressefreiheit
Wer Angst vor Argumenten hat, muss nicht nur die Schulen, sondern auch Presse und Fernsehen in den Griff kriegen. Am 19. August 2016 berichtete die türkische Zeitung Diken, dass aufgrund eines Dekrets mit Gesetzeskraft 131 Presseinstitutionen geschlossen worden seien und 2308 Menschen, die im Pressesektor arbeiteten, arbeitslos geworden seien. Das Dekret sorge sogar dafür, dass sie keine Chance hätten, ihre noch ausstehenden Löhne zu erhalten. Am 2. September 2016 berichtete dieselbe Zeitung, dass wegen Kontakt zur FETÖ der Presseausweis von 115 Journalisten für ungültig erklärt wurde, insgesamt seien seit dem gescheiterten Putschversuch 620 Presseausweise aberkannt worden. Auch das erneute Verbot der kurdische Positionen wiedergebenden Zeitung Özgür Gündem dient nicht der Bekämpfung der Gewalt, sondern der Bekämpfung der gewaltfreien Auseinandersetzung mit dem Missbrauch der Staatsgewalt. In der Folge wurde die bekannte Schriftstellerin Aslı Erdoğan und die Sprachwissenschaftlerin Necmiye Alpay in Untersuchungshaft genommen. Begründung: Unterstützung einer terroristischen Vereinigung. Ihr „Verbrechen“: Sie hatten dem Solidaritätsverlagsbeirat von Özgür Gündem angehört, der symbolisch im Schichtwechsel die Rolle des Zeitungsverlegers übernahm.

Die Zeit aufhalten
Wir werden gerade Zeuge des Versuchs von Staatspräsident Erdogan und seiner Regierungsmannschaft, den jetzigen Zustand einzufrieren und alle Wege der Veränderung zu blockieren, sei es Veränderung mit Waffen, mit Worten oder mit Taten. Es ist ein ebenso blutiges wie nutzloses Unterfangen.

Quellen:

http://www.diken.com.tr/darbe-girisimi-meb-bolucu-teror-orgutu-destekcisi-11-bin-285-ogretmen-aciga-alindi/
Darbe girişimi 8 Eylül | MEB: Bölücü terör örgütü destekçisi 11 bin 285 öğretmen açığa alındı
08/09/2016 23:00

http://www.diken.com.tr/darbe-girisimi-2-eylul-bakan-bozdag-3-bin-838-mahkum-ve-tutuklu-saliverildi/
Darbe girişimi 2 Eylül | Bakan Bozdağ: 3 bin 838 mahkum ve tutuklu salıverildi
02/09/2016 22:30

http://www.diken.com.tr/eski-futbolcu-ugur-tutuneker-de-kandirilmis-kurban-bagisi-ve-burs-haric-destekte-bulunmadim/
Eski futbolcu Uğur Tütüneker de ‘kandırılmış’: Kurban bağışı ve burs hariç destekte bulunmadım
25/08/2016 12:27

http://www.diken.com.tr/darbe-girisimi-sonrasi-ilan-edilen-ohalde-2-bin-308-basin-emekcisi-issiz-kaldi/
Darbe girişimi sonrası ilan edilen OHAL’de, 2 bin 308 basın emekçisi işsiz kaldı
19/08/2016 12:15

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