Iran: Verkehrsunfälle werden zum Politikum

Nicht nur, dass die iranischen Mollas und ihre Verbündeten, die Revolutionswächter (Pasdaran), die iranische Erdölindustrie verlottern ließen, so dass sie jetzt Investitionen in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar benötigt, um wieder auf die Beine zu kommen, das erdölreiche Land ist nicht einmal in der Lage, das Benzin für den eigenen Verbrauch herzustellen. Und schlimmer noch: Die Autos, die im Lande fahren, sind auf ein so miserabel in Stand gehaltenes Verkehrsnetz angewiesen, dass Verkehrstote häufig sind. Wir hatten schon über Proteste der Bevölkerung von Mariwan über den tödlichen Tanklastwagenverkehr aus dem Irak berichtet, vor kurzem fand in einer anderen kurdischen Stadt des Irans ein Protest statt. Mit einer Menschenkette vom Ortsausgang in Piranschahr bis zum Beginn des Industriegebiets von Piranschahr protestierten die Einwohner gegen die schlechten Straßenverhältnisse, die laufend zu Unfällen führt. Das Motto der Kundgebung: Man qorbaniye ayande hastam – Ich bin das nächste Opfer.

http://www.radiofarda.com/a/b1-khoshnam-on-demo-in-sardasht/28074707.html
vom 6. Aban 1395 (27. Oktober 2016)

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