Rassistische Justiz im Iran

In Bidchun, Kreis Oslawije, Provinz Buschehr, einem Zentrum der iranischen Erdölindustrie, leben auch zahlreiche Arbeiter aus dem iranischen Balutschistan. Die Justizbehörde von Bidchun hat jetzt ein Plakat drucken und verteilen lassen, in dem die Bevölkerung davor gewarnt wird, den Balutschen eine Wohnung zu vermieten. In diesem Plakat werden die Balutschen sogar als Mohadscher, als Auswanderer, bezeichnet, eine Bezeichnung, die man sonst für Ausländer benutzt. Als „Begründung“ für dieses Verbot, iranischen Staatsbürgern in ihrem eigenen Land eine Wohnung zu vermieten, gibt die Justizbehörde an, die Balutschen seien in den Drogenhandel verwickelt. So betreibt die Behörde nebenbei noch Rufmord an einer ganzen Volksgruppe. Die Justizbehörde warnt, dass jeder, der trotzdem eine Wohnung an Balutschen vermietet, deshalb selbst vor Gericht gestellt wird.

http://news.gooya.com/politics/archives/2016/12/221061.php
vom 18. Adhar 1395 (8. Dezember 2016)
baluch-ha be °onvane ajnabi az haqq-e ejare-ye manzel dar bidxun-e °oslaviye mahrum shodand

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