Iran: Kostbares Brot


Die iranische Regierung hatte vor, die Subventionen für den Brotpreis abzubauen und diesen steigen zu lassen. In den Brot-Warteschlangen im ganzen Land war darauf ein Murren zu hören. Brot gehört im Iran zu den Grundnahrungsmitteln. Offensichtlich wollte die Regierung nicht riskieren, dass hier eine politische Bewegung entsteht, und so machte sie einen Rückzieher: Die Erhöhung des Brotpreises würde zu einer Kettenreaktion von Preisansteigen führen, die der Anti-Inflationspolitik der Regierung zuwiderliefen.
So konnte sie zumindest ihr Gesicht wahren. Es spricht einiges dafür, dass die Angst davor, dass eine Protestbewegung gegen die Brotpreiserhöhung von den USA und Saudiarabien unterstützt werden könnte und die politische Lage im Land kippen könnte, ausschlaggebend für die Entscheidung der Regierung war. Egal, was die Motive sind, die Bevölkerung wird es danken.

https://www.radiofarda.com/a/iran-price-bread-stays-steady-rouhani-administration/28877960.html
vom 5. Asar 1396 (26. November 2017)
chera nan geran nashod

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