Erklärung iranischer Frauen: „Wir bleiben nicht zu Hause“

Verschiedene Gruppen der iranischen Frauenbewegung haben einen Offenen Brief verfasst, in dem sie sich auf die Aktionen der Töchter der Revolutionsstraße beziehen und erklären: „Wir bleiben nicht zu Hause!“

Auszug aus dem Brief:

„Seit 40 Jahren werden wir in der Islamischen Republik Iran unterdrückt. Dieses Jahr werden wir am 8. März auf die Straße kommen. Es ist die Straße, in der wir die Revolution gemacht haben. Es ist die Straße, in der wir während des Krieges bombardiert wurden. Es ist die Straße, auf der unser Gesicht mit Säure veräzt wurde. Es ist die Straße auf der wir wegen unserer unislamischen Kleidung festgenommen, geschlagen und gefoltert wurden. Es ist die Straße, auf der wir friedlich unser Kopftuch an einem Stock hochgehalten haben und auf der Sicherheitskräfte uns zu Boden warfen und wo unsere Knochen brachen. Es ist die Straße, auf der wir zum Stadium gingen, um als Zuschauer an Sportveranstaltungen teilzunehmen wo wir dann geschlagen und festgenommen wurden. Um zu protestieren und unser Recht zu bekommen, bleiben wir dieses Jahr nicht zu Hause. Wir kommen dieses Jahr am 8. März auf die Straße und unterstützen alle Gruppen oder Einzelpersonen, die für ihr Recht auf die Straße kommen.“

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