Archiv für April 2018

Iran – Ahwas: 500 Verhaftungen – der Protest geht weiter

Nach den Protesten der arabischsprachigen Bevölkerung in Ahwas gegen eine staatliche Fernsehsendung haben die Staatsorgane rund 500 Menschen verhaftet. Heute haben Angehörige der Verhafteten vor der Provinzverwaltung vor der Provinzverwaltung der Provinz Chusestan und vor dem Sitz zweier Parlamentsabgeordneter aus Ahwas im Parlament in Teheran protestiert. Die Angehörigen weisen darauf hin, dass die Verhaftung wegen friedlicher Kundgebungen im Rahmen der Gesetze jeglicher Grundlage entbehrt. Ihr Versuch, mit dem zuständigen Richter der 12. Kammer des Revolutionstribunals Kontakt aufzunehmen, scheiterten an der Verweigerungshaltung des Gerichts.
Die arabische Bevölkerung von Ahwas protestiert gegen die Leugnung ihrer Identität durch den iranischen Staat und fordert auch das Recht auf Unterricht in der Muttersprache, also auf Arabisch.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=86052
vom 27. Farwardin 1397 (16. April 2018)
tajammo°e xanewadehaye bazdashtshodegane ahwaz dar moqabele nehadhaye hokumati

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Iran: Über 400 Verhaftete in Ahwas und Umgebung

Wie berichtet, hat die arabischsprachige Bevölkerung in Ahwas gegen die Missachtung ihrer Minderheitsrechte protestiert. Seit Beginn der Proteste wurden über 400 Menschen verhaftet und auf die Gefängnisse verschiedener Institutionen wie Geheimdienst, Militär und Pasdaran verteilt. Die Verhaftungswelle nahm größere Ausmaße an, nachdem im Cafe Al-Nawares in Kiyan-Schahr in Ahwas ein Feuer ausgebrochen war, bei dem 11 Menschen ums Leben kamen. Zu den Todesopfern gehörten auch Menschen, die nach der Verhaftung gegen Kaution auf freien Fuß gekommen waren. Die Tatsache, dass dieser Brand an einem Treffpunkt der Araber zum Vorwand genommen wird, um die arabische Minderheit in großer Zahl in zahlreichen Orten um Ahwas zu verhaften, deutet darauf hin, dass der Brandanschlag möglicherweise im Auftrag der sogenannten Sicherheitsorgane erfolgte, die so einen Vorwand für die Verhaftungswelle schaffen wollte. Auch dieses Gerücht lässt sich nicht überprüfen.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=85912
vom 19. Farwardin 1397 ( 8. April 2018)
te°dade bazdashshodegan dar ahwaz be bish az 400 nafar resid

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Iran: Golroch Irani im Krankenhaus


Golroch Irani

Nach sechzig Tagen Hungerstreik wurde die iranische Bürgerrechtlerin Golroch Irani vergangenen Dienstag (3. April 2018) in ein Krankenhaus verlegt. Die Familie wurde nicht informiert, in welches Krankenhaus sie eingewiesen wurde. Mit ihrem Hungerstreik protestierte Golroch Irani gegen ihre illegale Verlegung und gegen die erlittene Misshandlung in Haft. Infolge des Hungerstreiks hat sie 20 kg an Gewicht verloren.
http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=85842
vom 15. Farwardin 1397, 4. April 2018

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Iran: Dollarkurs an einem Tag um 10% gestiegen

Am gestrigen Sonntag ist der Kurs des Dollars auf dem freien Markt in Teheran um 10 Prozent gestiegen. In einem Land, in dem die Nationalwährung für viele Zwecke wertlos ist und viele Waren (auch Medikamente) in Dollar bezahlt werden müssen, während die Löhne nach wie vor in Rial und Tuman ausgezahlt werden, hat so ein Preisanstieg drastische Auswirkungen. Es spricht manches dafür, dass hinter dem plötzlichen Preisanstieg Währungsspekulationen stehen, die in diesem Fall politisch motiviert sein können. Erneut bemühen wir die Gerüchteküche, die behauptet, dass dieser Preisanstieg ein Klima erzeugen soll, in dem die Pasdaran als „Retter“ durch einen Putsch eingreifen. Da die Pasdaran in der Schattenwirtschaft die Hauptrolle spielen, hätten sie durchaus die finanziellen Möglichkeiten, den Dollarpreis jetzt hochzutreiben und ihn nach einem Putsch wieder fallen zu lassen. Die langfristigen Folgen wären zwar andere, aber das interessiert in der Politik ja nicht.

http://www.iran-emrooz.net/index.php/news1/74167/
vom 8.04.2018

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Iran – Syrien: Bewaffnete iranische Kräfte in Syrien

Wie die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den Pasdaran nahesteht, meldet, sollen bei einem Angriff auf den Luftwaffenstützpunkt der syrischen Regierungskräfte in Homs 14 Menschen ums Leben gekommen sein, darunter auch mehrere Iraner. Laut Radiofarda handelt es sich um vier Iraner, darunter ein Angehöriger der Bassidschi-Milizen namens Mehdi Lotfi Niyasar aus Qom, eines Bruders von Hodschat-ol-Eslam Lotfi Niyasar, dem Leiter der Filiale der staatlichen Rundfunk- und Fernsehgesellschaft Seda wa Sima in Qom.

https://www.radiofarda.com/a/three-iranians-dead-amont-14-killed-in-homs-military-attack-on-sunday/29154636.html
vom 20. Farwardin 1397 ( 9. April 2018)
chahar iraniy dar jarayane hamle be paygahe hawa‘iye homs dar suriye koshte shodand

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Iran – Isfahan: Demonstrationen der Bauern für ihr Wasser

Heute fand in der Stadt Isfahan eine personenstarke Kundgebung der Bauern und in schwarze Tschadors gehüllter Frauen statt, die ihr Wasser einforderten, dass durch das Ableiten des Wassers des Flusses Sayande-Rud für ihre Felder fehlt. Auch ihre Trinkwasserversorgung ist dadurch weggefallen. Im Gegensatz zur Region, wo die Sicherheitskräfte massiv eingreifen, greift die Polizei gegen diese Kundgebungen nicht ein. Auffallend ist, dass die Demonstrierenden direkt Parolen gegen die Regierung rufen, also gegen Präsident Hassan Rouhani und seine Minister. Inwieweit der Protest von Kreisen um den Religiösen Führer instrumentalisiert wird, um damit Rouhani unter Druck zu setzen, lässt sich derzeit mangels Informationen nicht beurteilen. Es gehen auch Gerüchte, dass damit die Atmosphäre für einen Putsch der Revolutionswächter (Pasdaran) geschaffen werden soll, die dann als Retter in der Not inszeniert werden.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=152155
vom 20. Farwardin 1397 ( 9. April 2018)
film / tazaharate bozorge haqq-abe-daran-e esfahan. emruz, 20 farwardin 97

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Iran – Ahwas: Proteste der arabischen Minderheit halten an


In Ahwas protestiert die arabischsprachige Bevölkerung schon den siebten Tag gegen die Leugnung der arabischen Identität durch den iranischen Staat. Am 1. April 2018 gingen die Proteste bis in die Nachtstunden. Wie die Menschenrechtsorganisation von Ahwas berichtet, wurden in Ahwas an verschiedenen Stellen Kontrollposten eingerichtet. Die Polizeibeamten zwangen Araber, aus dem Auto auszusteigen und nahmen ihnen die Tschafiya ab (als Kufiya oder auch als Palästinensertuch im Deutschen bekannt). In der arabischen Kultur gilt dies als entehrend.
Ein solches Vorgehen ist geeignet, den Konflikt weiter anzuheizen. Es ist anzunehmen, dass die Behörden dies bewusst tun. Ist es das Ziel der Machthaber, auf diesem Weg einen Krieg mit arabischen Staaten wie Saudiarabien anzuzetteln, um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken, die Wirtschaft in Gang zu bringen?
Dass es den iranischen Machthabern nach wie vor gelingt, die Bevölkerung mit nationalistischen Parolen anzuheizen, zeigt die Berichterstattung von Medien wie iran-emrooz, denen diese Meldung entnommen ist. Dort wird der Vorwurf des „Rassismus“ und der „Araberfeindlichkeit“, den die iranischen Araber erheben, nur in Anführungszeichen zitiert, wobei Anführungszeichen in iranischen Zeitungen selten sind und nicht verwendet werden, um Zitate zu markieren.

http://www.iran-emrooz.net/index.php/news1/74063/
iran-emrooz.net | Mon, 02.04.2018, 15:35
e°terazate shahrwandane °arabe ahwaz wared ruze haftom shod

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Iran: Proteste in Ahwas

Am 29. März 2018 haben rund 5000 iranische Staatsbürger arabischer Volkszugehörigkeit in Ahwas gegen eine Fernsehsendung des staatlichen Senders Seda wa Sima (Ton und Bild) protestiert. In der Kindersendung „Kolahe qermezi“ (Rotkäppchen) waren am 2. Farwardin (22. März 2018) verschiedene Orte im Iran vorgestellt worden, wobei die Orte mit Puppen in den lokalen Trachten markiert waren. Ahwas, wo die arabische Minderheit am stärksten ist, wurde aber nicht durch eine Puppe in arabischer Tracht gekennzeichnet, sondern durch eine andere Tracht. Die arabische Minderheit, die ohnehin massiv verfolgt wird, betrachtete dies als Leugnung der arabischen Identität und ging deshalb auf die Straße. Der friedliche Protest wurde mit Tränengas und Schüssen von den Sicherheitskräften aufgelöst. 12 Aktivisten, darunter 3 Frauen, wurden verhaftet.

http://news.gooya.com/2018/03/post-13359.php
vom 29. März 2018
tir-andazi be tarafe tajammo°e mosalemat-amiz dar ahwaz wa bazdashte 12 nafar dar beyne anha se fa°°ale zan

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Iran: Die Töchter der Revolutionsstraße

Gastbeitrag von Atoosa, 2.4.2018

In diesem Jahr fiel der erste Tag des Sonnenkalenders, der erste Frühlingstag, auf den 20. März. Im Iran und in den Communties in Zentralasien und dem Nahen Osten feierten die Menschen aller Nationen und Religionen das neue Jahr mit Ritualen und Symbolen des Frühlings, der Familie und des Essens, so wie sie es seit über 3000 Jahren tun. Wenn wir das vergangene Jahr Revue passieren lassen, so stellen wir fest, dass es eine Menge Konfrontationen zwischen den Bürgern und der Regierung gegeben hat, durch die ganze iranische Gesellschaft hindurch und vor allem bei den Frauen, die ein Wiedererstarken des Mutes und der Kühnheit ihrer Proteste unter Beweis gestellt haben.

Am 27. Dezember 2017 machte Vida Movahed eine Geste in einem stillen Protest, die viral werden sollte. Sie stand auf einer Kiste in der Revolutionsstraße in Teheran, nahm ihr Kopftuch ab, band es an einen Stock und schwenkte es schweigend wie eine Fahne. Die obligatorischen Bekleidungsvorschriften im Iran verlangen von allen Frauen ab der Pubertät den Hijab zu tragen.

Dieser Protest folgt auf das, was als „Weißer Mittwoch“ bekannt geworden ist, einer Bewegung, die durch die Kampagne „Meine heimliche Freiheit“ gegen Zwangsverschleierung für Frauen entfacht wurde. Frauen fotografieren und filmen sich selbst, während sie weiße Kopftücher tragen als Symbol des Protestes; manchmal wagen sie es, ihr Kopftuch vollständig zu entfernen. Bald nach Vida’s Protest (und nach ihrer Verhaftung und ihrem anschließendem einmonatigen Verschwinden) haben Frauen im Iran nachgezogen und standen ebenfalls auf Plattformen, in der Öffentlichkeit, ihre Köpfe entblößt und schweigend ihr Kopftuch schwenkend.

Ihre Proteste gingen in sozialen Medien viral, mit Hashtags auf Persisch, die sie als „Die Töchter der Revolutionsstraße“ betitelten. Von Außen betrachtet oder von jemandem der sich wenig mit dem Iran auskennt, scheint die Geste auf den Bildern, mit Frauen, die oft am Rande von stark frequentierten Straßen stehen, inmitten von starkemVerkehr und zahlreichen Passanten, fast inadäquat oder, wie der iranische Religiöse Führer Khamenei es beschrieb, „unbedeutend“ zu sein.

Aber die Frauen im Iran wissen sehr genau, was diese scheinbar kleinen Trotzakte bedeuten können; mindestens 30 Männer und Frauen wurden nach den friedlichen Protesten verhaftet, davon einige verurteilt und ins Gefängnis geworfen mit Veruteilungen wegen „Die Menschen ermutigen, sich an Korruption zu beteiligen, indem sie den Hijab in der Öffentlichkeit entfernen“ und „Eine verbotene Handlung im öffentlichen Raum zu begehen“.

Die Töchter der Revolutionsstraße standen in der Öffentlichkeit und riskierten ihre Freiheit, obwohl sie die Gefahr der Verhaftung kennen, die der Verletzung der zarten „Ehre“ des Regimes auf den Fuß folgen. Und warum standen Frauen, die den Hijab aufgrund ihres persönlichen Glaubens tragen, ebenfalls auf Plattformen und protestierten?

Die Töchter der Revolutionsstraße und die zahllosen Frauen, die seit der Revolution von 1979 protestieren, ziehen eine klare Grenze zwischen den religiösen Edikten und dem Recht des Individuums auf freie Wahl. Sie protestieren nicht gegen den Hijab, sondern gegen den Zwang und die Unterdrückung und die Entmündigung von Frauen. Die Freiheit zu wählen, was man trägt, was man denkt und fühlt, ist ein Verlangen, das keine geographischen Grenzen kennt. Und die Frauen Irans wollen auch frei sein.

Wenn das letzte Jahr für Frauen im ‚Westen‘ ein Jahr des #MeToo war und des Erkennens und Wiedereinführens von Grenzen, dann war es für Frauen im ‚Osten‘ ein Jahr des Kampfes und des Protests für ihre grundlegenden Menschenrechte. Im ‚Westen‘ ringen wir oft mit Diskussionen über Identität, Religion und wie diese mit den Menschenrechten und insbesondere den Frauenrechten interagieren (obwohl Nawal El Saadawi sagen würde: Wer sagt das?).

Wir können versuchen, auf Proteste wie die der Töchter der Revolutionsstraße nicht nur für unsere Inspiration, sondern auch für unsere Klarheit zu schauen. Klarheit bezüglich der Universalität der Menschenrechte: dass Frauen überall und in jeder wahrgenommenen Kultur oder Religion die gleichen Freiheiten beanspruchen. Aber es zeigt auch die Notwendigkeit einer klaren Trennung zwischen Religion und der Gesellschaft als Ganzes: dass keine Frau ein Symbol oder ein Archetyp ist, sondern ein Individuum, das eine komplexe Beziehung zu seinem Gott hat – oder auch nicht.

Wir sollten in diesem neuen Jahr laut in die Parolen der „Töchter der Revolutionsstraße“ einstimmen und in ihre Rufe nach universellen Menschenrechten.

Atoosa ist Jurastudentin und arbeitet für eine Menschenrechtsorganisation. Sie interessiert sich für Gesetzgebung zu Menschenrechten und Fragen der Sicherheit, des Säkularismus und der Religion.

Quelle: http://www.sedaa.org/2018/04/iran-the-girls-of-revolution-street/

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Iran: Streikende Bauern, streikende Arbeiter

Am Morgen des 27. März 2018 eröffneten die landwirtschaftlichen Arbeitskräfte der Zuckerrohr einen Streik auf dem Hof der Zuckerrohrfabrik von Haft-Tape, nachdem bekannt geworden war, dass die als Tagelöhner angestellten Kräfte im kommenden Monat (Ordibehescht) entlassen würden. Nach einer Meldung der Freien Union der Arbeiter des Irans (Ettehadiyeye Azade Kargarane Iran) schlossen sich den landwirtschaftlichen Kräften rasch die Arbeiter aller anderen Bereiche der Zuckerrohrfabrik an. Selbst die Angestellten der Sicherheitsbehörde (Haraasat), die für die politische Überwachung der Arbeiter zuständig ist, schlossen sich dem Protest an! Da sich die Verantwortlichen nicht blicken ließen, zogen die Streikenden zum Protest zum Markt von Haft-Tape. Unterwegs zerrissen die aufgebrachten Arbeiter die da und dort aufgehängten Banner der Firmenleitung, auf denen Grußworte zum Persischen Neujahr standen, und verbrannten sie. Vor dem Haupttor der Firma kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Arbeitern und einem Arbeitgeber, der eine Leiharbeitsfirma betreibt. Er konnte mit Hilfe der Polizei mit heiler Haut entkommen.
Diesem Streik waren zahlreiche leere Versprechen und Lügen der Firmenleitung vorausgegangen.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=85709
vom 7. Farwardin 1397 (27. März 2018)
emruz se shanbe 7 Farwardin mah kargarane tamame baxshhaye neyshekare haft tape dast az kar keshidand wa be e°tesabe kargarane keshawarzi peywastand.

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Iran: Frohes neues Jahr

Iran ist Schmelztiegel einer multikulturellen Gesellschaft mit zahlreichen Ethnien, unterschiedlichen Werten und Traditionen. Jedoch feiern alle Menschen gemeinsam das Neujahrsfest, das mit dem Frühlingsanfang beginnt.

Bei diesem Fest wird gleichzeitig ihre nationale Einheit, Solidarität und Freundschaft mit allen Menschen in der Welt verkündet.

Das iranische Neujahrsfest wurde ursprünglich vor Tausenden von Jahren von Hirten und Bauern gefeiert. Die Botschaft des neuen Jahres wurde durch Feuer übermittelt.

https://www.radiofarda.com/a/29110458.html

Die folgende Karikatur zeigt den traditionellen Neujahrstisch mit den sieben symbolischen Gegenständen (Haft Sin), ergänzt sie aber um zwei interessante Elemente: das von der Frau am Stock hochgehaltene Kopftuch, um gegen die Zwangsverschleierung zu protestieren und das Musikinstrument des Mannes, der auf der Setar spielt. Beides ist im Iran verboten.

سال نو مبارک ( Frohes neues Jahr )

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Iran: Die Zeremonie von Nowruz am 4. Farwardin 1397 (24. März 2018)

Das iranische Neujahrsfest ist eine kulturelle, internationale Feier, die Harmonie und Frieden verkündet.

Dieses Fest wurde vor Tausenden von Jahren vom vielen Völkern der Erde gefeiert, die vor allem im Gebiet zwischen dem Persischen Golf im Süden und Kleinasien und dem Kaspischen Meer im Norden einerseits und dem Himalaja und dem Roten Meer andererseits beheimatet waren.

Heute wird es immer noch von zahlreichen Menschen in Ländern wie dem Iran, Afghanistan, Belutschistan, Tajikistan; Uzbekistan, Georgien, Azerbaijan, Turkmenistan und den Kurden, die auch in der Türkei, Irak und Syrien leben, gefeiert.

Das Nouruzfest ist Widerstand gegen Unterdrückung und Tyrannei

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=151154

Die Zeremonie von mehreren tausend Menschen von Nowruz am 4. Farwardin1397 (24März 2018)in Tangsar-Dorf von Kamyaran (Kurdestan).

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