Irans LKW-Fahrer streiken landesweit


Nachdem die Verantwortlichen ihre Versprechen gegenüber den LKW-Fahrern nicht eingehalten haben, sind diese ab dem 22. September 2018 erneut in den Streik getreten. Die Fahrer streiken unter anderem in Ahwas, Schiras, Schah-Resa, Buschehr, Bostan-Abad, Tabris, Arak, Nahbandan, Gorgan, Sarin-Schahr, Mobareke, Rascht, Hamedan, Sabswar, Nischabur, Ghom, Chorramschahr, Chomeinischahr, Sawe, Urumiye und Bandar-Abbas. Der Streik ist unter anderem an einem Anstieg der Preise für Obst und Gemüse zu spüren.

Die Forderungen

Die LKW-Fahrer fordern u.a. eine Erhöhung ihrer Rente, einen höheren Erschwerniszuschlag, eine Herabsetzung der Preise für LKW-Reifen und Ersatzteile (diese werden in Fabriken hergestellt, die in der Hand der Pasdaran sind), eine Erhöhung um 70 Prozent für die Transportpreise, die vom Staat festgelegt werden, eine Verringerung der Kosten der Autoversicherung (ebenfalls vom Staat festgelegt), eine Beseitigung der Vermittler, die an den Terminals und Beladestellen den Kontakt zwischen den LKW-Fahrern und den Kunden unterbinden, eine bessere Aufsicht über die Verkehrspolizei, die willkürlich Strafen verteilt und ihre Vollmachten zur Erhebung von Bestechungsgeldern nutzt.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=89040
vom 1. Mehr 1397 (23. September 2018)
dowomin ruz az doure jadide e°tesabe sarasariye kamyundarane iran

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