Iran: 140 Entlassungen in der Petrochemie

Innerhalb des vergangenen Monats wurden in drei Firmen der iranischen Petrochemie 140 Arbeiter entlassen. Die erste Firma, die Ingenieur-Firma Moujan im Petrochemie-Komplex von Bandare- Emam, die für die Erneuerung der Zentralen Raffinerie dieses Komplexes verantwortlich ist, hat 50 Arbeiter entlassen.
Die Pipeline-Hersteller-Firma Sadid aus Mahschahr hat im Abschnitt 1 (Phase 1) des Wirtschaftssondergebiets der Petrochemie 80 Arbeiter entlassen oder ihre unmittelbare Entlassung angekündigt. In beiden Fällen wurde das damit begründet, dass die Firmen Verlust machten und keinen Kredit von der Handelsbank bekämen.
Die dritte Firma gehört zum Petrochemie-Komplex von Farabi und ist Teil der Holding Tapico. Dort droht 8 von 35 Arbeitern die Entlassung, angeblich wegen Verstößen gegen die Vorschriften.
Darwischi, Sekretär des „Arbeiterhauses von Chusestan“ (Xaneye kargare xuzestan), vermutet, dass diese Entlassungen dazu dienen, mit Hilfe der protestierenden Familien der Entlassenen Druck auf die Banken auszuüben, um die gewünschten Kredite zu geben. Sprich die Entlassungen sind Teil des Kalküls der Firmen, an Gelder zu kommen.
Rätselhaft ist, was da wirklich abgeht, denn wo, wenn nicht in der Petrochemie, fließen im Iran derzeit noch die Einnahmen? Zumal dem Sektor die Fürsprecher nicht fehlen. Hier sind die Pasdaran gut vertreten, und die haben sonst keine Schwierigkeiten, sich durchzusetzen. Es fehlen wesentliche Informationen, um beurteilen zu können, was hier wirklich abgeht.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=182067
vom 16. Ordibehescht 1398 (6. Mai 2019)
exraje hodude 140 kargare houzeye petrushimi dar kamtar az yek mah / mas‘ulane mahshahr qate°iyat neshan dehand / kargaran xahane tahaqqoqe wa°deha hastand

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