Mullah Abdulrodus Hosseini ist in Ungnade gefallen

Mullah Abdulrodus Hosseini ist ein sunnitischer Mullah aus der Stadt Dschawanrud, in der kurdischen Provinz Kermanschah, der es gewagt hat, sich dem Religiösen Führer Ali Chamene‘i zu widersetzen. Nun ist er in Ungnade gefallen und wurde festgenommen.


Mullah Abdulrodus Hosseini

Jedes Jahr feiern Moslems das traditionelle Fastenbrechen nach dem Fastenmonat Ramadan mit einem Fest am 14. Chordad (4. Juni). In diesem Jahr fiel das Datum auf den Todestag von Ayatollah Chomein‘i. Aus diesem Grund entschied der Religiöse Führer Chamene‘i, dass am 14. nicht gefeiert sondern getrauert werden müsse. Erst am 15. Chordad sollte dann das Ende des Ramadan gefeiert werden.

Nun entschied der junge Mullah Abdulrodus Hosseini, der von Chamene‘i selbst als sein Vertreter in der Stadt Dschawanrud eingesetzt worden war, dass er doch am 14. Chordad das traditionelle islamische Fest feiern würde. Und so kam es auch. Die ganze Stadt feierte mit ihm am 14. Chordad.

Nun ist Abdulrodus Hosseini vom Geheimdienst festgenommen worden und niemand kann sagen, in welchem Gefängnis er sich befindet.

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