Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Iran:Jahresbericht von Human Rights Watch

Die Iraner nahmen an zahlreichen Protesten im ganzen Land teil, während sich die wirtschaftlichen Bedingungen verschlechterten, allgemeine Wahrnehmung einer systematischen Regierungskorruption und die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit dem Mangel an politischen und sozialen Freiheiten. Die Sicherheitskräfte und die Justiz haben auf die Proteste mit willkürlicher Verhaftung und schweren Verstößen gegen das faire Verfahren reagiert. Während bei den Protesten mindestens 30 Menschen, darunter auch Sicherheitskräfte, getötet wurden, übten die glaubwürdigen Ermittlungsbehörden nicht zu viel Druck aus, um Protestaktionen oder den Einsatz von Sicherheitseinrichtungen durch Demonstranten zu unterbinden. Beamte verschärften außerdem den Ring für friedliche Aktivitäten, verhafteten Anwälte und Menschenrechtsverteidiger und beschuldigten sie der Anschuldigungen, dass sie zu langen Gefängnisstrafen führen könnten.

Das Recht auf friedliche Versammlung und Meinungsfreiheit
Seit Beginn der ersten Proteste im Dezember 2017 haben Behörden systematisch die Rechte der Bürger auf friedliche Versammlung verletzt und Tausende Demonstranten willkürlich festgenommen. Laut der Parlamentsabgeordneten Alireza Rahimi verhafteten die Behörden während der Proteste im Dezember und Januar 4900 Personen, darunter 150 Studenten. Laut iranischen Medien wurden während der Proteste im Dezember und Januar mindestens 21 Menschen, darunter auch Polizeibeamte, getötet.

Am 19. und 20. Februar berichteten mehrere Medien, dass Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten aus der Gemeinschaft der Derwische, einer muslimischen Minderheit, Dutzende von Derwischen töteten und vier Polizeibeamte starben, darunter drei Personen, die mit dem Bus angegriffen wurden. Wurden platziert Am 4. März teilten die Behörden Mohammed Rajis Familie, einer der Gefangenen, mit, dass er in der Haft gestorben sei. Die Behörden haben sich geweigert, Rajis Tod zu erklären, und drohten der Familie mit der Öffentlichkeit, wenn sie öffentlich über diesen Vorfall sprechen.

Am 18. März, nach einem kurzen Prozess, der nur wenige Wochen nach seiner Festnahme und nach der mutmaßlichen Folter durch die Polizei endete, sollte das Gericht von Mohammad Thallath, das im Zuge des Zusammenstoßes festgenommen wurde, an die drei folgenden Polizeibomber erinnern Verurteilt und zum Tode verurteilt. Die Hinrichtungen wurden am 18. Juni von den Talad-Behörden durchgeführt. Seit Mai 2018 haben die Revolutionsgerichte mindestens 208 Angehörige der Derwische-Minderheit vor Gericht verurteilt, weil sie ihre grundlegenden Rechte auf Gefängnis und andere Strafen verletzt haben.

Am 31. Juli begann eine neue Welle von Protesten gegen die Regierung in Isfahan und breitete sich rasch auf andere Städte aus, darunter Karaj in der Provinz Alborz und die Hauptstadt Teheran. Seit dem 3. August haben die Behörden mehr als 50 Männer und Frauen festgenommen, die während der Proteste in den Gefängnissen von Fashafiyeh und Qarchak in Teheran festgenommen wurden.

Am 30. April 2018 ordnete die zweite Zweigniederlassung Zweigniederlassung 2 des Teheraner Medien- und Kulturgerichtes an, dass alle Internetdiensteanbieter den Zugriff auf die beliebte Telegraph-Messagingsoftware mit mehr als 40 Millionen iranischen Benutzern unterbinden sollten. Während der Proteste im Januar blockierten die Behörden das Telegramm vorübergehend. Facebook und Twitter sowie Hunderte von anderen Websites bleiben gesperrt.

Die Todesstrafe
Menschenrechtsgruppen zufolge hat der Iran am 9. November mindestens 225 Menschen hingerichtet. Im Jahr 2017 erreichte die Zahl 507.

Diese zahlenmäßige Reduzierung ist im Wesentlichen auf eine Änderung des iranischen Betäubungsmittelgesetzes zurückzuführen, das im November 2017 in die Exekutivphase eingetreten ist. Seit November 2017 hat die Justiz die meisten Hinrichtungen von Drogendelikten eingestellt, um ihren Fall im Einklang mit der Änderung des iranischen Drogengesetzes zu untersuchen, die die Voraussetzungen für die Verhängung einer Todesstrafe einschränkt. Am 15. Januar teilte der Parlamentssprecher Hassan Nowroozi den einheimischen Medien mit, dass die Behörden während des Prozesses rund 15.000 Fälle prüfen. Inzwischen haben Menschenrechtsorganisationen vier Hinrichtungen im Zusammenhang mit Drogendelikten und bewaffneten Raubüberfällen gemeldet.

Die Justiz richtete außerdem mindestens fünf Personen hin, die wegen angeblicher Entführung von Kindern wegen Hinrichtung verurteilt wurden. Gemäß dem aktuellen iranischen Strafgesetzbuch, das 2013 eingeführt wurde, können Richter nach eigenem Ermessen Personen nicht zum Tode verurteilen, die die Straftat im Kindesalter begangen haben. Mehrere Personen, die erneut wegen des in der Kindheit verübten Verbrechen nach dem neuen Gesetz vor Gericht gestellt wurden, wurden erneut zum Tode verurteilt.

Am 8. September verurteilten die Beamten Zanyar und Loghman Moradi und Ramin Hussein Panahi drei männliche Angeklagte, die in außergerichtlichen Verfahren wegen Teilnahme an einem bewaffneten Kampf gegen das Regime verurteilt wurden. Die Hinrichtungen wurden trotz schwerer Anschuldigungen wegen Folter und Verstößen gegen ein faires Gerichtsverfahren vollzogen. Am selben Tag, als iranische Streitkräfte das Hauptquartier der Demokratischen Kurdistan-Partei (Hodk) und der Demokratischen Demokratischen Partei Kurdistans (GODKA) in der koreanischen Armee im Nordirak angriffen .

Das iranische Gesetz sieht Handlungen wie „Beleidigung des Propheten“, „Abtrünnigkeit“, Geschlechtsverkehr mit gleichgeschlechtlichem Geschlecht, sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe und einige gewaltfreie Drogendelikte als Verbrechen an, die mit der Todesstrafe bestraft werden können. Das Gesetz sieht auch die unmenschliche Bestrafung der Prügelstrafe für mehr als 100 Straftaten vor, einschließlich Alkoholkonsum und Geschlechtsverkehr außerhalb der Ehe, die im Iran verboten sind.

Verteidiger der Menschenrechte und politischen Gefangenen
Während Dutzende von Rechtsanwälten und politischen Aktivisten wegen ihrer friedlichen Aktivitäten hinter Gittern sitzen, haben das iranische Geheimdienstministerium und der IRGC die Angriffe auf Menschenrechtsverteidiger und Aktivisten verstärkt.

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Iran: 41 Festnahmen von Stahlarbeitern

Inzwischen hat es neue Festnahmen von streikenden Stahlarbeitern in Ahwaz gegeben.


Stahlarbeiter von Ahwaz im demonstrativen Totenhemd

Am Sonntag, den 16.12.2018, kam es zu Hausdurchsuchungen und im Zuge dessen zu weiteren Festnahmen von Arbeitern. Diese sind seit dem gestrigen Montag nicht mehr nach Hause gegangen sondern blieben auf den Straßen.

Nach übereinstimmenden Berichten aus verschiednen Quellen befinden sich jetzt 41 Stahlarbeiter in Haft.

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Freie Union der iranischen Arbeiter unterstützt streikende Arbeiter in Stahlfabrik und Zuckerrohrfabrik

Am heutigen Dienstag zog eine Demonstration der Freien Union der iranischen Arbeiter zum iranischen Parlament um die Stahlarbeiter von Ahwaz und die Arbeiter der Zuckerrohrfabrik Haft Tape zu unterstützen.


Demonstration der Freien Union der iranischen Arbeiter diesen Dienstag in Teheran

Die Arbeiter und Arbeiterinnen stammten aus verschiedenen Unternehmen. Sie versammelten sich um 10 Uhr bei einer Metrostation in der Nähe des Parlaments und marschierten dann Richtung Parlament. Sie liessen sich nicht von Geheimdiensten und Sicherheitskräften von ihrem Vorhaben abbringen.

Beim Parlament angekommen, hielten zwei Gewerkschaftsvertreter, Parwin Mohammadi und Schapur Ehsani, Reden, in denen sie offiziell ihre Unterstützung für die streikenden Arbeiter erklärten. Sie forderten insbesondere die Freilassung von Esmail Bachschi, Ali Nedschati sowie Sepideh Ralyan. Die Fotos dieser drei inhaftierten Aktivisten wurden auch auf den Plakaten gezeigt.

Eine große Anzahl von Polizeikräften umstellten die Demonstration.

Um 11 Uhr löste sich die Demonstration wieder auf.

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Unterstützungskampagne für Ahwaz-Stahlarbeiter und Arbeiter der Haft-Tapeh Zuckerrohrfabrik

Im Iran ist eine Unterstützungskampagne für Ahwaz-Stahlarbeiter und Arbeiter der Haft-Tapeh Zuckerrohrfabrik ins Leben gerufen worden. Als erste Aktion haben sie einen offenen Brief veröffentlicht. Fünfhundert Personen, darunter KünstlerInnen und MenschenrechtsaktivistInnen, LehrerInnen sowie ArbeiterInnen aus anderen Betrieben haben dort mit ihrer Unterschrift zur Unterstützung der Arbeiter der Stahlfabrik in Ahwaz und der Haft-Tapeh Zuckerrohrfabrik aufgerufen.


Offener Brief der Unterstützungskampagne

Die Unterschriften wurden unter einen offenen Brief gesetzt, der u.a. hier eingesehen werden kann:

Der Brief erklärt die Solidarität mit den streikenden Arbeitern und betont, dass es die Pflicht der Regierung sei, deren berechtigte Forderungen zu erfüllen.

Darüber hinaus verweist der Brief darauf, dass die Lebenshaltungskosten im Iran ständig steigen während die iranische Währung immer weiter gegenüber ausländischen Währungen an Wert verliert.

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Ehem. Iranischer Innenminister kritisiert das islamische Modell

Ali Akbar Nateq Nuri ist ein wichtiger iranischer Geistlicher und Politiker. Er war von 1981 bis 1985 iranischer Innenminister unter Ali Chamene‘i und von 1996 bis 2000 Parlamentspräsident. Zur Präsidentenwahl 1997 wurde vom Revolutionsführer Ali Chamene‘i zum Kandidaten erkoren. (Wikipedia)

Er hat nun kürzlich in der berühmten Moschee Dschamran in Teheran eine Rede gehalten, in der er das islamische Modell des Irans gründlich kritisiert.


Ali Akbar Nateq Nur

Wir haben sie übersetzt.:

Wir wollten ein islamisches Modell sein, ein Vorbild für die gesamte islamische Welt.

Unser Gott ist unser Zeuge, ob wir das, was wir behauptet haben erfüllen konnten.

Wir sind verantwortlich vor unserem Gott und vor den Märtyrern unserer Revolution.

Aber was machen wir? Armut herrscht in unserem Land. Drogen haben unser Land runiniert. Und im ganzen Land herrscht Korruption.

Unser Bildungssystem ist in einem schlechten Zustand.

Unsere Nahrungsmittel haben ein sehr niedrige Quialität.

Können wir so als Vorbild dienen?

Können wir wirklich sagen, dass unsere Judikative rechtens ist, gemäß dem islamischen Modell? Nein!

Können wir sagen dass den Menschen von den Behörden geholfen wird, auch ohne Bestechung? Nein! Wenn den Menschen geholfen würde, bräuchten sie nicht zu uns (zur Geistlichkeit) kommen.

Was folgt daraus für unser Volk? Es unterscheidet nicht mehr und denkt, alle da oben sind korrupt (auch die Geistlichkeit).

Können wir wirklich von uns behaupten, wir seien ein islamisches Modell, ohne uns zu schämen?

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Studentenproteste gegen Polizeikontrollen an der Privatuni Sohanak, Iran

An der Privatuni Sohanak kam es in den letzten Tagen zu verschiedenen Demonstrationen gegen Sicherheitskräfte der Polizei

Die Privatuniversität Sohanak befindet sich etwas außerhalb von Teheran in den Bergen. Sie hat ihren Namen von dem Dorf Sohanak. Dort kan es zu Semesterbeginn immer wieder zu anlasslosen Kontrollen durch die Polizei. Sie fuhr mit Polizeiautos um die Uni, hielt Studenten an um sie zu kontrollieren oder einfach nur zu schikanieren. Die Studenten wehrten sich dagegen mit einer Protestdemonstration. Dabei kam es zu einem Vorfall, bei dem ein Polizeifahrzeug eine Studentin auf die Kühlerhaube nahm und einfach nicht mehr anhielt. Die Studentin wurde dabei verletzt und es folgten seitdem täglich weitere Demonstrationen.

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Öffentliches Auspeitschen im Iran

In den letzten Tagen kam es zu einer öffentlichen Auspeitschung eines jungen Mannes in Torbate Jam, einer Stadt in Ostiran, nahe der afghanischen Grenze. Das einzige Vergehen, dessen der Mann sich schuldig gemacht hatte, war das Trinken von Alkohol.

Es existiert ein Video der brutalen Veranstaltung, das wir hier bewusst nicht zeigen wollen.

Stellen Sie sich einen großen Platz im Stadtzentrum vor, direkt vor einem Gebäude der iranischen Nationalbank. Er ist nach der öffentlichen Ankündigung an den Tagen zuvor bis zum Rand gefüllt mit Schaulustigen, Beamten, Polizisten etc. Alle drängen sich um den Mann, der am Oberkörper entkleidet und an einen Pfahl gebunden ist. Als es losgeht, reagiert die Menge, der Lärmpegel steigt, man drängelt sich vor, viele zücken das Handy, um zu filmen.

Gepeischt wird mit zahlreichen Hieben, abwechselnd auf den Rücken oder die Waden. Vereinzelte Rufe erschallen „Es reicht!“, „Genug!“, aber die Strafe wird ausgeführt, bis der Mann zusammensinkt.

Kommentar:

Ein islamischer Richter hat einen gewissen Spielraum bei der Verhängung der Strafe. So kann er es im Urteil z.B. offen lassen, welche Körperstelle ausgepeitscht werden soll, was dem Auspeitscher die Möglichkeit gibt, die Hiebe etwas zu verteilen. Auch lassen sich mit Geld ein Teil der Peitschenhiebe „kaufen“, wenn das Opfer über genügend finanzielle Mittel verfügt. Nicht immer muss der Auspeitscher sein Opfer richtig treffen – auch Hiebe, die daneben oder auf den Boden gehen, zählen. Schmerzhaft ist es allemal und unmenschlich sowieso.

Es gibt im Iran auch noch richtige Verbrechen, die allerdings nicht geahndet werden. Sie sind schädlich für die gesamte Gesellschaft. Dazu zählen Drogenhandel, Korruption, Mafiastrukturen u.v.m. Mit großer Regelmäßigkeit werden sie begangen von hochrangigen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Repräsentanten des Systems – eine Strafe muss keiner von ihnen fürchten.

Rohani gab heute davon eine Kostprobe im iranischen Parlament. Bei jeder Gelegenheit hatte er bislang versprochen, alle Probleme im Land offen anzusprechen. Im Parlament kritisiert er ein paar Missstände im Iran, nicht jedoch ohne vorher darauf hinzuweisen, dass er am Vortag seine „Kritik“-Punkte in einem direkten Gespräch mit dem Religiösen Führer Chamenei abgestimmt hatte. Er zog es somit offenbar vor, kein Tacheles zu sprechen und die Herrschenden im Iran nicht allzuscharf zu kritisieren.

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Iran: 20 Jahre Gefängnis für das Abnehmen des Kopftuchs


Wie gestern bekannt wurde, hat die iranische Justiz Schaparak Schadscharsade zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie in der Öffentlichkeit ihr Kopftuch abgenommen hat, um gegen die Zwangsbekleidung zu protestieren. Sie gehört zu den „Frauen der Revolutionsstraße“, die diese Protestform gewählt hatte.
Heute hat sie in einem Gespräch, das auf youtube veröffentlicht wurde, darauf hingewiesen, dass sie zwei Jahre dieser Strafe in Haft verbüßen muss, die weiteren 18 Jahre hängen dann wie ein Damokles-Schwert über ihre Zukunft. Hinzu kommt, dass der Staatsanwalt gegen das Urteil Widerspruch eingelegt hat. Er findet die zwei Jahre Haft, die sie auf alle Fälle hinter Gittern muss, zu wenig. Schaparak Schadscharsade hat einen 9-jährigen Sohn und ist verheiratet.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=159454
vom 17. Tir 1397 (8. Juli 2018)
shaparak shajarzade az doxtarane xiyabane enqelab be do sale habse ta°ziri wa 18 sale ta°liqi mahkum shod

https://news.gooya.com/2018/07/post-16547.php
vom 9. Juli 218
hokme shaparak shajarzade az zabane xodash, e°teraz be hejabe ejbari: 20 sal
https://youtu.be/0PrKQn9vbCY

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Iran: Protest gegen Wasserrationierung in Borasdschan (Region Buschehr)


Wie die iranische Nachrichtenagentur IRNA berichtet, sind am gestrigen Sonntag in Borasdschan (Region Buschehr) mehrere Hundert Menschen auf die Straße gegangen, um dagegen zu protestieren, dass das Wasser abgestellt und rationiert wurde. Die Demonstration dauerte vier Stunden. In der Region gab es in letzter Zeit schon mehrfach Proteste gegen den Wassermangel, der anscheinend mit dadurch verursacht wurde, dass Trinkwasser in den benachbarten Irak verkauft wurde, statt damit die iranische Bevölkerung zu versorgen.

https://www.radiofarda.com/a/iran_bushehr_borazjan_protest_water_shortage/29352382.html
vom 18. Tir 1397 (9. Juli 2018)
dowomin tajammo° dar borazjan; sadha tan be qat°i wa jire-bandiye ab e°teraz kardand

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Iran: Karikatur

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Iran: Zusammenstoß zwischen iranischen Sicherheitskräften und Demonstranten

Am Mittwochabend (16.5.2018)hatte ein Zusammenstoß zwischen iranischen Sicherheitskräften und Demonstranten in Kazerun mehrere Opfer hinterlassen.

Am Mittwochabend hatte ein Zusammenstoß zwischen iranischen Sicherheitskräften und Demonstranten in Kazerun mehrere Opfer hinterlassen. Bei diesen Zusammenstößen haben Sicherheitskräfte auf Demonstranten geschossen. Laut einigen lokalen Quellen hat EuroNews berichtet, dass zwischen 1 und 3 Menschen gestorben sind und einige während der Unruhen verletzt wurden.

Die Sicherheitskräfte nahmen auch 300 Menschen fest.
Kazerun ist eine Stadt in der Provinz Fars im Iran. Sie liegt auf der Strecke von Schiraz nach Buschehr.

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Iran: Frohes neues Jahr

Iran ist Schmelztiegel einer multikulturellen Gesellschaft mit zahlreichen Ethnien, unterschiedlichen Werten und Traditionen. Jedoch feiern alle Menschen gemeinsam das Neujahrsfest, das mit dem Frühlingsanfang beginnt.

Bei diesem Fest wird gleichzeitig ihre nationale Einheit, Solidarität und Freundschaft mit allen Menschen in der Welt verkündet.

Das iranische Neujahrsfest wurde ursprünglich vor Tausenden von Jahren von Hirten und Bauern gefeiert. Die Botschaft des neuen Jahres wurde durch Feuer übermittelt.

https://www.radiofarda.com/a/29110458.html

Die folgende Karikatur zeigt den traditionellen Neujahrstisch mit den sieben symbolischen Gegenständen (Haft Sin), ergänzt sie aber um zwei interessante Elemente: das von der Frau am Stock hochgehaltene Kopftuch, um gegen die Zwangsverschleierung zu protestieren und das Musikinstrument des Mannes, der auf der Setar spielt. Beides ist im Iran verboten.

سال نو مبارک ( Frohes neues Jahr )

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Iran: Die Zeremonie von Nowruz am 4. Farwardin 1397 (24. März 2018)

Das iranische Neujahrsfest ist eine kulturelle, internationale Feier, die Harmonie und Frieden verkündet.

Dieses Fest wurde vor Tausenden von Jahren vom vielen Völkern der Erde gefeiert, die vor allem im Gebiet zwischen dem Persischen Golf im Süden und Kleinasien und dem Kaspischen Meer im Norden einerseits und dem Himalaja und dem Roten Meer andererseits beheimatet waren.

Heute wird es immer noch von zahlreichen Menschen in Ländern wie dem Iran, Afghanistan, Belutschistan, Tajikistan; Uzbekistan, Georgien, Azerbaijan, Turkmenistan und den Kurden, die auch in der Türkei, Irak und Syrien leben, gefeiert.

Das Nouruzfest ist Widerstand gegen Unterdrückung und Tyrannei

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=151154

Die Zeremonie von mehreren tausend Menschen von Nowruz am 4. Farwardin1397 (24März 2018)in Tangsar-Dorf von Kamyaran (Kurdestan).

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Stadt Afrin :Der türkische Einmarsch und Scharia-Regeln In Afrin


Am 58. Tag des Widerstands der Stadt haben die kurdischen Volksverteidigungseinheiten sie evakuiert, um die komplette Zerstörung und ein Massaker abzuwenden.

95 Prozent der Bevölkerung sind aus Afrin geflohen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat angekündigt, Afrin ethnisch zu »säubern«. Salafistische Banditen und Kriminelle haben die Stadt eingekesselt und rauben sie aus. Wer nicht schnell genug flüchtete, wird als Geisel gehalten. Das türkische Regime plant, in Afrin von ihm finanzierte rassistische Gruppen sowie einen sogenannten Nationalrat zur Verwaltung anzusiedeln. Da es nach den Plünderungen, der Gewalt gegen Flüchtende und der Vertreibung der Bevölkerung international Unruhe gab, will Erdogan nun ein scheindemokratisches Regime aufstellen. Leute, die sich dafür hergeben, gibt es immer, darunter wohl auch Kurden und Frauen.

Die in Afrin lebenden Menschen unterschiedlicher Nationalität und Religion wollten ihre Stadt bis zuletzt nicht verlassen. Sie hatten erfahren, wie es ist, sich als mündige Bürger demokratisch selbst zu verwalten. Ihre Haupteinnahmequelle war ökologischer Olivenanbau und eine gutfunktionierende Verarbeitung. Nun sind viele in einem nahe gelegenen arabischen Ort untergekommen. Bürger von Afrin hatten einst ihrerseits arabische Familien aufgenommen, die vor dem Krieg aus Aleppo geflohen waren.

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Iran: Frauen Dialog (دیالوگ زنان )

Frauen Dialog (دیالوگ زنان )

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