Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Iran: ein Dorf im Nordiran

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Iran: Iranische Architektur

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Iran: Schneefall in Mariwan (Kurdistan/Iran)

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Iran:Garme in der zentralen Wüste von Iran


Garme in Isfahan Provinz Nain und Khoor und befindet sich in der zentralen Wüste von Iran entfernt. Das Dorf liegt 750 Meter Höhe über dem Meeresspiegel und das Klima ist trocken und heiß Wüste in der Nähe.

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Natur im Iran

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Nayband (Iran) – ein Dorf in der Wüste

Im Süden des Landkreises Tabas (Iranische Zentralwüste) liegt das Dorf Nayband. Hier einige Fotos

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Iran: Die Wüste

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Iran: Ardebil (Nord- Iran)

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10 Millionen Sunniten im Iran

Obwohl die Sunniten im Iran eine beachtliche religiöse Minderheit darstellen, geizt der Staat mit amtlichen Angaben. Der einzige, der wohl Zugang zu solchen Daten hatte und sich traute, sie zu veröffentlichen, war Doktor Mehdi Chas°ali (Khaz°ali). Die Sunniten im Iran sind bevorzugt in Balutschistan, Chusistan, Kurdistan und einem Teil von Torkaman-Sahra (wo Turkmenen leben) anzutreffen und somit unter folgenden Volksgruppen häufig: Balutschen, Arabern, Kurden und Turkmenen. Natürlich leben auch in den Großstädten Sunniten. Sunniten finden sich auch unter Aseris, Persern und anderen Volksgruppen, dort aber deutlich in der Minderheit.

http://www.pyknet.net/1395/08mordad/07/page/soni.php
vom 7. Mordad 1395 (28. Juli 2016)

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Iran: Roter Urumije-See

Fotos des NASA-Forschungssatelliten Aqua ebenso wie des EU-Satelliten LandSat vom April und Juli 2016 zeigen einen Farbumschlag des Urumije-Sees im Nordwest-Iran von grün nach rot. Zu solchen Erscheinungen kommt es anscheinend, wenn der Salzgehalt dieses riesigen Salzsees steigt. Angesichts der vermehrten Wasserentnahme für die Landwirtschaft schrumpft der Urumije-See schon seit über einem Jahrzehnt kontinuierlich.
Laut Mohammad Tourian von der Universität Stuttgart kann die rote Farbe von der Alge Dunaliella salina verursacht werden. Die Alge erscheint bei normalem Salzgehalt grün, bei hoher Salzkonzentration und starker Lichteinstrahlung wird sie rot, weil sie in ihre Zellen Carotinoide zum Schutz einbaut.
Eine andere mögliche Erklärung ist die Anwesenheit von Lebewesen aus der Familie der Halobacteriaceae, die zum Reich der Archaea gehören. Diese Archäen produzieren rotes Bacteriorhodopsin zur Photosynthese.

Solche Farbumschläge sind übrigens auch hier in der Umgebung zu beobachten.
So hat sich der Seealpsee im Alpstein (Appenzell) seit 2009 mehrfach rot verfärbt. Dort haben Wissenschaftler der ETH Zürich «Tovellia sanguinea» als Ursache bestimmen. Die Alge, ein einzelliger Organismus, ist eine von über 2000 sogenannten Dinoflagellaten-Arten. Tovellia sanguinea produziert bei ausreichenden Vorräten an Stickstoff und Phosphat ebenfalls eine rote Algenblüte.

http://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=113336
vom 7. Mordad 1395 (28. Juli 2016)
toud.ih. nasa dar bareye taghyire range daryacheye urumiye + °aks
https://de.wikipedia.org/wiki/Aqua_(Satellit)

http://earthobservatory.nasa.gov/IOTD/view.php?id=88395&eocn=home&eoci=iotd_title&utm_content=bufferd24e9&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=buffer

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Orlando, Juni 2016


Orlando, Juni 2016

Ich starre wie gebannt auf den Bildschirm.

Was für eine schreckliche Nachricht.

Schüsse auf einen Nachtclub,

einen Treffpunkt von Homosexuellen

in Orlando.

49 Tote, 50 Verletzte.

Trauer überkommt mich.

Ich halte es daheim nicht mehr aus

und begebe mich zum Ort des Massakers.

Die ganze Zeit frage ich mich:

Warum ausgerechnet

auf Homosexuelle?

Sie eint nichts als Liebe.

Wer ist der Mörder?

Die Medien sagen:

Ein Moslem.

Ich sage:

Ein Geisteskranker,

ein Terrorist,

dem man das Hirn gewaschen hat.

Als ich den Tatort erreiche,

ist alles voll von Menschen.

Viele halten einen Blumenstrauß in den Händen.

Ein paar Schritte

vor dem Ort des Mordens

sitzt in einer Ecke des Gehwegs

ein junger Mann, mit einem Hemd

in Regenbogenfarben,

an eine alte Eiche gelehnt.

Er spielt auf der Gitarre

und singt

„Wenn du traurig bist, werde ich deine Tränen trocknen“

When you need love, my heart I will share
When you are sad, I will dry your tears
When you are scared, I will comfort our fears

Ali Schirasi, 19. Juni 2016, die Idee stammt von Doktor Mas’ud Noqre-Kar

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Nouruz – Iranisches Fest zum Frühlingsanfang

Auch dieses Jahr steht das Nouruz -Fest wieder vor der Tür. Wie immer beginnt es in der letzten Nacht vom Dienstag auf Mittwoch vor dem 20. März mit dem Tschahar Schambe Suri – dem Feuerfest.

Das Tschahar Schambe Suri ist, wie auf diesen Fotos zu sehen ist, äußerst populär bei jung und alt.

Die Straßen sind voller tanzender Menschen.

Das Tschahar Schambe Suri, das iranische Feuerfest, ist eine alte, mehrtausendjährige Tradition, die auf Zarathustra zurückgeht – eine Zeit in der das Feuer eine besondere, herausgehobene Bedeutung hatte. Das islamische Regime hat seit Beginn an versucht, diese Tradition als unislamisch zu unterdrücken, was ihnen nicht gelungen ist.

Noch immer kommen im Iran an diesem besonderen Abend viele Menschen auf die Strassen und feier das fröhliche Fest.

Zur Tradition gehört das Errichten von sieben Feuerstellen im Freien, über die mutige Leute springen und dabei laut ausrufen: „Zardiye man az to sorchiye to az man“ (Wörtlich: „Nimm meine gelbe Farbe, gib mir deine rote Farbe“, Anm.: die gelbe Farbe steht für eine kranke Gesichtsfarbe).

Es werden heutzutage neben den traditionellen Feuerstellen auch Sylvester-Böller und anderes Feuerwerk wie Wunderkerzen etc. gezündet, von deren Verkauf übrigens auch Pasdaran profitieren.

Auch an diesem bunten Heissluftballon aus Papier kann man sehen, dass die Tradition lebendig ist und sich weiterentwickelt.

Der Frühlungsanfang wird in den nächsten Tagen etwa fünf Tage lang mit dem Nouruz-Fest gefeiert. Viele Einrichtungen haben in dieser Zeit geschlossen und viele Menschen haben Urlaub.

In diesen Tagen werden in jeder Ecke des Irans hübsche Kleinigkeiten als Geschenke angeboten.

Wichtig ist es, einen gründlichen Hausputz vorzunehmen.

Das Einkaufen, das Vorbereiten für die Nouruz-Feierlichkeiten ist ein wichtiger Bestandteil.

Goldfische werden jetzt ebenfalls überall angeboten – sie kommen auf die traditionelle Tafel „Sofre Haft Sin“.

Insbesondere die Kinder werden sich über die Süßigkeiten freuen.

Persische Plätzchen haben einen unverkennbar orientalischen Geschmack.

Dies ist ein Beispiel für einen schön dekorierten Laden in einem persischen Basar.

Die Natur im Iran ist jetzt schon weit fortgeschritten: die Bäume schlagen aus und überall sieht man prächtige Blüten.

Ein gute Zeit auch um frische Blumen und grüne Pflanzen für den Sofre Haft Sin zu kaufen.

Der traditionelle Tisch (Sofre Haft Sin) zu den Nouruz-Feierlichkeiten zeigt sieben Elemente, die alle im Persischen mit dem Buchstaben „S“ beginnen: Sprossen symbolisieren dabei Munterkeit, Pudding aus Weizen symbolisiert Wohltat und Segen, Knoblauch symbolisiert Schutz, Mehlbeeren die Saat des Lebens, Essig steht für Fröhlichkeit, Gewürzsumach symbolisiert den Geschmack des Lebens und Äpfel die Gesundheit.

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Flucht in die Turkei

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Karnaval in Rascht (nicht in Rio) – Neues aus dem Iran


Am 2. Januar 2016 beging die Stadt Rascht, die am Südufer des Kaspischen Meeres liegt und mehr als eine halbe Million Einwohner hat, den Feiertag der Stadt. Zu diesem Anlass organisierte die Stadtverwaltung von Rascht auch eine öffentliche Theateraufführung und Tänze, auf denen auch Mädchen auftraten.

Das brachte ihr anschließend eine geballte Ladung von Protesten der bornierten Geistlichkeit ein, die kein bißchen anders denken wie die Führer des Islamischen Staats in Syrien und im Irak. Nur sind die Iraner schon ein Stück weiter als die Anhänger des IS. Sie wissen, dass die Geistlichen so korrupt sind wie vorher das Schahregime, und dass ihre Moral nur Fassade ist. Noch haben die Mollas die Waffen, aber die Leute machen, was sie für richtig halten.

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Iran: Eisen statt Kohle


Grubenarbeiter streiken

Wie die Webseite akhbar-rooz berichtet, sind am Samstag, den 2. Januar 2016, die Arbeiter von mehreren Kohlegruben des Landkreises Kuhbanan (Provinz Kerman) gleichzeitig in Streik getreten. Eine gemeinsame Streikaktion der Arbeiter aus verschiedenen Gruben hat es bislang noch nicht gegeben. Die Arbeiter verlangen die Auszahlung der ausstehenden Löhne – es handelt sich um knapp zwei Monatslöhne.
Namentlich erwähnt sind folgende Gruben: Tscheschme Pudane, Pa:bda:na:, Pa:bda:na:ye dschanubi und Haschuni. Die meisten der Gruben sind staatlich, so namentlich Pa:bda:na: und Haschuni.
Von der Grube Pa:bda:na: allein sind 1000 Arbeiter in den Ausstand getreten.
Die Arbeiter der Grube Haschuni haben bekannt gegeben, dass sie sich dem Streik anschließen, falls ihnen der Lohn nicht bis Mittag ausgezahlt wird.
Der staatliche Arbeitgeber begründet die fehlenden Lohnzahlungen damit, dass der Absatz der Kohle stagniere und dass die Eisengießerei in Isfahan, die Kohle aus diesen Gruben abgenommen hat, ausstehende Rechnungen nicht bezahlt habe. Die Eisengießerei ihrerseits habe Probleme mit dem Absatz von Eisen und biete an, die Schulden statt mit Geld mit Eisen zu bezahlen…

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=71185

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