Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Iran: Lange Warteschlangen für den Kauf von Dollar in Ferdowsi und Istanbulstraße (Teheran)

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Iran: Winter (Talesch, Nord-Iran)

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Iran: Töchter der Revolutionsstrasse

Nasrin Sotoudeh, eine Anwältin und Menschenrechtsaktivistin, sagte, dass eine Frau, die aus Protest gegen die Zwangsbedeckung des Kopfes in der Gheytarieh-Straße in Teheran stand, „in Haft gehalten und geschlagen“ wurde.

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Iran: Töchter der Revolutionsstrasse


Töchter der Revolutionsstrasse(22.2.2018)

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Iran:Demonstration in Teheran wg. tödlichen Schüssen auf zwei Lastenträger

Demonstration in Teheran wg. tödlichen Schüssen auf zwei Lastenträger in Bane(Kurdestan)


Freiheitsturm (Meidan-Azadi)


Freiheitsstraße

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Iran: Terroranschlag??

F. M. Sokhan (wohl ein Pseudonym) hatte schon vergangene Woche (am 7. Juni 2017) einen Artikel veröffentlicht, in dem er gute Gründe anführte, die es nahelegen, den Angriff auf das Grabmal von Imam Chomeini und auf das iranische Parlament nicht als IS-Attacke einzustufen.
Er wurde für seine Zweifel heftig kritisiert und hat jetzt in einer ironischen Antwort auf seine Kritiker deutlich gemacht, wie unglaubwürdig das ganze Szenario dieser Angriffe ist. Er bezieht sich dabei auf die im iranischen Fernsehen veröffentlichten Szenen vom Beginn des Angriffs auf das Grabmal von Imam Chomeini.

Ein Film, der es in sich hat
Man sieht im Film zwei Männer, die in aller Ruhe zum Eingangstor des Gebäudekomplexes gehen, nicht nach rechts und links schauen, offensichtlich auch keine Angst vor der Kamera haben, die im Eingangsbereich montiert ist und die ganze Szene filmt, und dann zwei Maschinenpistolen aus der Tasche holen. Sie gehen am Fenster des Wachpostens im Eingang vorbei, wo der eine ein paar Schüsse abgibt, der andere ignoriert den Posten völlig, und betreten das Gelände. Ein Mann kommt ihnen entgegen. Die Schüsse muss er gehört haben. Was tut er? Er wirft sich nicht zu Boden, die Hände hält er nur so halb in die Höhe und dann geht er an den beiden „Terroristen“ vorbei. Sieht aus wie „Schichtwechsel“, meint F. M. Sokhan, nach dem Motto – die Bomben sind vorbereitet, jetzt seid ihr dran. Wer für die musikalische Untermalung verantwortlich ist, ist uns unbekannt.
https://youtu.be/TqNwaBDr5Y8

Verhaftungswelle im Iran
Bei der deutschen Wikipedia hat es dieser ominöse Anschlag schon auf die Liste von Terroranschlägen geschafft, die dem IS zugeordnet werden. Wir haben schon im vorigen Artikel darauf hingewiesen, dass sowohl die Iranische Regierung wie der IS ein Interesse daran haben, dass sie als Täter firmieren. Über den Wahrheitsgehalt besagt das nichts. Faktum ist, dass dafür im Iran eine Verhaftungswelle in den grenznahen Gebieten begonnen hat, z.B. gegen Araber, Balutschen und Kurden, unter dem Vorwurf, sie würden mit dem IS zusammenarbeiten. In dem Kontext muss keiner der Herrschenden im Iran Kritik aus dem Westen fürchten. Man ist ja gemeinsam gegen den IS…

Parallelen zur Vergangenheit
F. M. Sokhan hatte in seinem vorigen Artikel schon auf Parallelen aus der Vergangenheit hingewiesen. So fand am 20. Juni 1994 ein Anschlag auf den Imam-Resa-Schrein in Maschhad statt, der den Volksmudschahedin in die Schuhe geschoben wurde. Später wurden zwei Frauen als Täter präsentiert, die alles Mögliche „gestanden“, sogar von im Kühlschrank eingefrorenen Leichenteilen erzählten sie. Und was kam später raus? Die beiden Frauen hatten damit gar nichts zu tun. Während der Ermittlungen zu den politischen Serienmorden im Iran, als der stellvertretende Geheimdienstminister Said Emami angeklagt wurde, stellte sich heraus, dass der Anschlag vom Geheimdienst organisiert worden war. Said Emami kam im Gefängnis ums Leben (eine als Selbstmord präsentierte Arsenvergiftung!) und das Verfahren verlief sich im Sande. Man könnte das als eine alte Geschichte abtun, aber man darf nicht vergessen, dass die Machthaber von heute die Machthaber von damals sind.

http://news.gooya.com/2017/06/post-4534.php
vom 12. Juni 2017
yek senariyoye sad dar sad teroristi!
von F.M. Sokhan

http://news.gooya.com/2017/06/post-4412.php
vom 7. Juni 2017
enfejar ham enfejarhaye qadim
von F. M. Sokhan

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Terroranschl%C3%A4gen
Liste von Terroranschlägen

https://en.wikipedia.org/wiki/1994_Imam_Reza_shrine_bomb_explosion

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Iran: Die Wüste

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Iran: Ardebil (Nord- Iran)

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10 Millionen Sunniten im Iran

Obwohl die Sunniten im Iran eine beachtliche religiöse Minderheit darstellen, geizt der Staat mit amtlichen Angaben. Der einzige, der wohl Zugang zu solchen Daten hatte und sich traute, sie zu veröffentlichen, war Doktor Mehdi Chas°ali (Khaz°ali). Die Sunniten im Iran sind bevorzugt in Balutschistan, Chusistan, Kurdistan und einem Teil von Torkaman-Sahra (wo Turkmenen leben) anzutreffen und somit unter folgenden Volksgruppen häufig: Balutschen, Arabern, Kurden und Turkmenen. Natürlich leben auch in den Großstädten Sunniten. Sunniten finden sich auch unter Aseris, Persern und anderen Volksgruppen, dort aber deutlich in der Minderheit.

http://www.pyknet.net/1395/08mordad/07/page/soni.php
vom 7. Mordad 1395 (28. Juli 2016)

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Iran: Roter Urumije-See

Fotos des NASA-Forschungssatelliten Aqua ebenso wie des EU-Satelliten LandSat vom April und Juli 2016 zeigen einen Farbumschlag des Urumije-Sees im Nordwest-Iran von grün nach rot. Zu solchen Erscheinungen kommt es anscheinend, wenn der Salzgehalt dieses riesigen Salzsees steigt. Angesichts der vermehrten Wasserentnahme für die Landwirtschaft schrumpft der Urumije-See schon seit über einem Jahrzehnt kontinuierlich.
Laut Mohammad Tourian von der Universität Stuttgart kann die rote Farbe von der Alge Dunaliella salina verursacht werden. Die Alge erscheint bei normalem Salzgehalt grün, bei hoher Salzkonzentration und starker Lichteinstrahlung wird sie rot, weil sie in ihre Zellen Carotinoide zum Schutz einbaut.
Eine andere mögliche Erklärung ist die Anwesenheit von Lebewesen aus der Familie der Halobacteriaceae, die zum Reich der Archaea gehören. Diese Archäen produzieren rotes Bacteriorhodopsin zur Photosynthese.

Solche Farbumschläge sind übrigens auch hier in der Umgebung zu beobachten.
So hat sich der Seealpsee im Alpstein (Appenzell) seit 2009 mehrfach rot verfärbt. Dort haben Wissenschaftler der ETH Zürich «Tovellia sanguinea» als Ursache bestimmen. Die Alge, ein einzelliger Organismus, ist eine von über 2000 sogenannten Dinoflagellaten-Arten. Tovellia sanguinea produziert bei ausreichenden Vorräten an Stickstoff und Phosphat ebenfalls eine rote Algenblüte.

http://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=113336
vom 7. Mordad 1395 (28. Juli 2016)
toud.ih. nasa dar bareye taghyire range daryacheye urumiye + °aks
https://de.wikipedia.org/wiki/Aqua_(Satellit)

http://earthobservatory.nasa.gov/IOTD/view.php?id=88395&eocn=home&eoci=iotd_title&utm_content=bufferd24e9&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=buffer

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Orlando, Juni 2016


Orlando, Juni 2016

Ich starre wie gebannt auf den Bildschirm.

Was für eine schreckliche Nachricht.

Schüsse auf einen Nachtclub,

einen Treffpunkt von Homosexuellen

in Orlando.

49 Tote, 50 Verletzte.

Trauer überkommt mich.

Ich halte es daheim nicht mehr aus

und begebe mich zum Ort des Massakers.

Die ganze Zeit frage ich mich:

Warum ausgerechnet

auf Homosexuelle?

Sie eint nichts als Liebe.

Wer ist der Mörder?

Die Medien sagen:

Ein Moslem.

Ich sage:

Ein Geisteskranker,

ein Terrorist,

dem man das Hirn gewaschen hat.

Als ich den Tatort erreiche,

ist alles voll von Menschen.

Viele halten einen Blumenstrauß in den Händen.

Ein paar Schritte

vor dem Ort des Mordens

sitzt in einer Ecke des Gehwegs

ein junger Mann, mit einem Hemd

in Regenbogenfarben,

an eine alte Eiche gelehnt.

Er spielt auf der Gitarre

und singt

„Wenn du traurig bist, werde ich deine Tränen trocknen“

When you need love, my heart I will share
When you are sad, I will dry your tears
When you are scared, I will comfort our fears

Ali Schirasi, 19. Juni 2016, die Idee stammt von Doktor Mas’ud Noqre-Kar

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Nouruz – Iranisches Fest zum Frühlingsanfang

Auch dieses Jahr steht das Nouruz -Fest wieder vor der Tür. Wie immer beginnt es in der letzten Nacht vom Dienstag auf Mittwoch vor dem 20. März mit dem Tschahar Schambe Suri – dem Feuerfest.

Das Tschahar Schambe Suri ist, wie auf diesen Fotos zu sehen ist, äußerst populär bei jung und alt.

Die Straßen sind voller tanzender Menschen.

Das Tschahar Schambe Suri, das iranische Feuerfest, ist eine alte, mehrtausendjährige Tradition, die auf Zarathustra zurückgeht – eine Zeit in der das Feuer eine besondere, herausgehobene Bedeutung hatte. Das islamische Regime hat seit Beginn an versucht, diese Tradition als unislamisch zu unterdrücken, was ihnen nicht gelungen ist.

Noch immer kommen im Iran an diesem besonderen Abend viele Menschen auf die Strassen und feier das fröhliche Fest.

Zur Tradition gehört das Errichten von sieben Feuerstellen im Freien, über die mutige Leute springen und dabei laut ausrufen: „Zardiye man az to sorchiye to az man“ (Wörtlich: „Nimm meine gelbe Farbe, gib mir deine rote Farbe“, Anm.: die gelbe Farbe steht für eine kranke Gesichtsfarbe).

Es werden heutzutage neben den traditionellen Feuerstellen auch Sylvester-Böller und anderes Feuerwerk wie Wunderkerzen etc. gezündet, von deren Verkauf übrigens auch Pasdaran profitieren.

Auch an diesem bunten Heissluftballon aus Papier kann man sehen, dass die Tradition lebendig ist und sich weiterentwickelt.

Der Frühlungsanfang wird in den nächsten Tagen etwa fünf Tage lang mit dem Nouruz-Fest gefeiert. Viele Einrichtungen haben in dieser Zeit geschlossen und viele Menschen haben Urlaub.

In diesen Tagen werden in jeder Ecke des Irans hübsche Kleinigkeiten als Geschenke angeboten.

Wichtig ist es, einen gründlichen Hausputz vorzunehmen.

Das Einkaufen, das Vorbereiten für die Nouruz-Feierlichkeiten ist ein wichtiger Bestandteil.

Goldfische werden jetzt ebenfalls überall angeboten – sie kommen auf die traditionelle Tafel „Sofre Haft Sin“.

Insbesondere die Kinder werden sich über die Süßigkeiten freuen.

Persische Plätzchen haben einen unverkennbar orientalischen Geschmack.

Dies ist ein Beispiel für einen schön dekorierten Laden in einem persischen Basar.

Die Natur im Iran ist jetzt schon weit fortgeschritten: die Bäume schlagen aus und überall sieht man prächtige Blüten.

Ein gute Zeit auch um frische Blumen und grüne Pflanzen für den Sofre Haft Sin zu kaufen.

Der traditionelle Tisch (Sofre Haft Sin) zu den Nouruz-Feierlichkeiten zeigt sieben Elemente, die alle im Persischen mit dem Buchstaben „S“ beginnen: Sprossen symbolisieren dabei Munterkeit, Pudding aus Weizen symbolisiert Wohltat und Segen, Knoblauch symbolisiert Schutz, Mehlbeeren die Saat des Lebens, Essig steht für Fröhlichkeit, Gewürzsumach symbolisiert den Geschmack des Lebens und Äpfel die Gesundheit.

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Flucht in die Turkei

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Karnaval in Rascht (nicht in Rio) – Neues aus dem Iran


Am 2. Januar 2016 beging die Stadt Rascht, die am Südufer des Kaspischen Meeres liegt und mehr als eine halbe Million Einwohner hat, den Feiertag der Stadt. Zu diesem Anlass organisierte die Stadtverwaltung von Rascht auch eine öffentliche Theateraufführung und Tänze, auf denen auch Mädchen auftraten.

Das brachte ihr anschließend eine geballte Ladung von Protesten der bornierten Geistlichkeit ein, die kein bißchen anders denken wie die Führer des Islamischen Staats in Syrien und im Irak. Nur sind die Iraner schon ein Stück weiter als die Anhänger des IS. Sie wissen, dass die Geistlichen so korrupt sind wie vorher das Schahregime, und dass ihre Moral nur Fassade ist. Noch haben die Mollas die Waffen, aber die Leute machen, was sie für richtig halten.

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