Archiv der Kategorie 'Arbeitskampf'

Iran: Lehrer gehen auf die Straße


Vergangenen Donnerstag haben im ganzen Land die Lehrerinnen und Lehrer dagegen protestiert, dass die Löhne für Lehrkräfte unter der Armutsgrenze liegen, die derzeit bei 5 Millionen Tuman im Monat liegt. Sie fordern eine Anhebung über die Armutsgrenze und eine angemessene Rentenversicherung.

Proteste fanden vor der Budget- und Planungsbehörde in Teheran sowie vor den Filialen des Kultusministeriums in Isfahan, Schiras, Tabris, Kermanschah, Masenderan, Chorram-Abad, Saqqe, Mariwan, Chomeini-Schahr, Sari, Diwan-Dare, Kaserun, Mamassani und anderen Städten statt.

Einige Protestteilnehmer sollen festgenommen worden sein.

Quellen:
http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=86515
vom 20. Ordibehescht 1397 (10. Mai 2018)
tajammo°haye sarasariye farhangiyan – goruhi az mo°allemin bazdasht shodand

https://www.radiofarda.com/a/iran-teachers-protest-at-low-pay-bad-education-policy/29219029.html
vom 20. Ordibehescht 1397 (10. Mai 2018)
‚bazdashte‘ chandin mo°allem dar peye tajammo°e e°teraziy dar tehran wa ostanhaye digar

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Iran: Streik der Basare weitet sich aus

Wie schon berichtet, hatten die Basarhändler in Bane (Kurdische Grenzstadt an der iranisch-irakischen Grenze) aus Protest gegen den Verbot des Kleinhandels über die gebirgige Grenze ihre Läden geschlossen. Die Basarhändler wurden darauf telefonisch verwarnt und vom Geheimdienst vorgeladen. Sie gaben den Protest trotzdem nicht auf, denn es geht um ihre Existenz. Nach und nach schlossen sich weitere Basare an der nordwestlichen Grenze des Irans an, so der Basar von Mariwan, Mahabad, Sardascht, Piranschahr und Dscholfa.
Die jüngsten drastischen Erhöhungen des Wechselkurses Rial-Dollar haben nun auch andere Händler zum Handeln bewegt. Drei große Basare in Teheran, aber auch in Maschhad und Ardabil, haben am vergangenen Samstag ebenfalls den Streik eröffnet. Namentlich die Goldhändler haben sich dem Streik angeschlossen. Das liegt daran, dass die Goldhändler ihrerseits auf Zuweisungen aus der iranischen Zentralbank angewiesen sind und diese auch die Preise festlegt, zu der sie das Gold an die Händler verkauft. Von einem freien Goldmarkt kann somit nicht die Rede sein.
Wie man sieht, gewinnt die Destabilisierung der iranischen Währung, die angeblich auf die Initiative der Revolutionswächter zurückgeht, zunehmend an wirtschaftlichem Gewicht, und es ist durchaus möglich, dass die Revolutionswächter auf diesem Weg den Sturz der Regierung Rouhani erreichen, um sich dann an die Macht zu putschen.

http://news.gooya.com/2018/05/post-14761.php
vom 14. Mai 2018
e°teraze bazariyan dar iran gostarde mi shawad, e°tesab dar se bazare bozorge tehran wa 3 markaze ostan

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Iran: Arbeiter besetzen Bahnstrecke


Die Arbeiter der Hepco Company in Arak, einer Firma, die Straßenbaumaschinen herstellt, haben heute die Gleise der Bahnlinie besetzt, die Nord- und Südiran verbindet. Arak liegt in Zentraliran. Die Arbeiter fordern einen Wechsel des Hauptaktionärs, da der jetzige Eigentümer, der im Rahmen einer sogenannten Privatisierung die Firma übernommen hat, überhaupt keine Initiative unternommen hat, die Firma am Leben zu erhalten, und sowohl die Lohnzahlungen wie der Erhalt der Arbeitsplätze gefährdet ist.
Hossein Bachtiyari, der Chef der Verwaltungsbehörden des Landkreises von Arak, hat bestätigt, dass er vom Proteststreik des Arbeiterkomitees Kenntnis hat. Er wies darauf hin, dass diese Versammlung ohne eine gesetzliche Erlaubnis erfolgt sei. Er erklärte weiter, dass er in Verhandlungen mit Vertretern der Arbeiter stehe.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=86601
vom 24. Ordibehescht 1397 (14. Mai 2018)
kargarane hepko arak, rah ahane shomal-janub-ra masdud kardand

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Iran – Teheran: Kundgebung vor dem „Haus des Arbeiters“


In den Anfangszeiten der iranischen Revolution von 1979 hatte Ajatollah Chomeini die Worte geäußert: „Ich küsse den Arbeitern die Hände.“ Der Staat richtete in Teheran ein „Haus des Arbeiters“ ein. Diese Institution sollte die Beschwerden der Arbeiter sammeln und ans Parlament und die Regierung weiterleiten, damit die Probleme der Arbeiter gelöst würden. Das war der Gründungsgedanke.

Aber von Anfang an wurden die Verantwortlichen für das „Haus des Arbeiters“ von Anhängern der iranischen Hisbollah und Chomeini-Gefolgsleuten bestimmt, heute sind es die Gefolgsleute von Chomeinis Nachfolger Ajatollah Chamene‘i, die den Kreis der Verantwortlichen auswählen. Auch wenn die Verantwortlichen der Institution den Arbeitern nichts nützen, ist es zumindest ein Ort, wo die Arbeiter ihren Protest sichtbar machen können. Und das haben sie dieses Jahr getan, wie man an der großen Zahl von Teilnehmern der Kundgebung sehen kann. Die Parolen waren auch nicht sehr zimperlich: „Marg bar setambar, dorud bar kargar“ – Tod dem Unterdrücker, es lebe der Arbeiter.

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Iran: 11. Ordibehescht – 1. Mai

Der Tag der Arbeit – der 1. Mai oder nach iranischem Kalender der 11. Ordibehescht – wird Jahr für Jahr von den Arbeitern begangen, auch wenn die Behörden der Islamischen Republik Iran dies nicht gerne sehen. Dieses Jahr erteilten die meisten Städte keine Erlaubnis für Kundgebungen zum 1. Mai, es fanden trotzdem welche statt. Dabei kam es in Teheran und im kurdischen Saqes (Saqez) zu Verhaftungen.
Zur Kundgebung vor dem iranischen Parlament in Teheran hatten sechs Organisationen aufgerufen: Eine Gruppe der Rentnerunion, die Gewerkschaft der Gebäudemaler der Region Albors, der Verein der Verteidigung der Rechte der Arbeiter, die Berufsgewerkschaft der Arbeiter der Elektrizitäts- und Metallwerke in Kermanschah, die Freie Arbeitergewerkschaft des Irans und das Komitee zur Gründung von Arbeiterorganisationen im Iran.
Mindestens sieben Personen wurden heute bei dieser Kundgebung vor dem Parlament verhaftet. Weitere Personen wurden in Saqes verhaftet, darunter Othman Esma‘ili, ein Gebäudemaler und Gewerkschaftler. Esma‘ili war erst vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen worden. Er war wegen Interviews, die er ausländischen Medien gegeben hatte, zu dieser Gefängnisstrafe verurteilt worden.
Auch aus anderen kurdischen Städten – Mariwan, Sanandadsch, Mahabad – wird von Kundgebungen zum 1. Mai berichtet.
Die Proteste richteten sich u.a. gegen die staatliche Privatisierungspolitik, die letztlich nur dazu dient, der Elite die Taschen zu füllen, während die privatisierten Firmen meistens die staatlichen Gesetze nicht einhalten, die Mindestlöhne nicht bezahlen, die Versicherungsbeiträge unterschlagen und selbst die Löhne erst Monate nach dem Zahltag ausbezahlen. Der Staat verschließt die Augen vor diesen Gesetzesverstößen, weil die sogenannten „Privatpersonen“, die die Firmen übernehmen, meist mit den Revolutionswächtern (Pasdaran) verbunden sind oder diesen direkt gehören.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=153860
vom 11. Ordibehescht 1397 – 1. Mai 2018
te°dadi az sherkat-konandegan dar maraseme ruze jahaniye kargar dar tehran w saqez bazdasht shodand / digar baraye kargaran chizi joz dast zadan be e°terazhaye sarasari baqi namande

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Ein Teil der heutigen Proteste im Iran


Sitzstreik von entlassenen Arbeitern einer Ölfirma in der Stadt Gadschzaran vor dem Gouverneursgebäude. Sie haben Ihre Münder zugeklebt.


StudentInnen der Universität Gorgan (Nordiran) protestieren gegen die schlechte Qualität des Mensaessens.


Landarbeiter, die Felder mit Roter Beete bewirtschaften, haben diese Aktion vor der Zuckerfabrik in der iranisch-kurdischen Stadt Oschnawia durchgeführt. Sie haben seit letztem Monat ihren Lohn nicht erhalten.


Das ist der dritte Protesttag von Bauern der Stadt Barwi (Chuzestan) für ihre Wasserrechte.


Hier sind Lastwagenfahrer abgebildet, die gegen das ungerechte Zuteilungssytem der Transportwaren protestieren. Die Verteilung geht nach Bekannschaft statt nach gerechten Kriterien.

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Iran – Kurdistan: Geschlossene Grenze für den kleinen Handel


Grenzhandel auf dem Rücken

Im Dezember 2017 hatte der iranische Innenminister bekannt gegeben, dass der kleine Grenzhandel zwischen Iran und Irak, verboten ist. Die Ware wurde von vielen kurdischen Grenzgängern auf dem Rücken oder auf Reittieren vom Irak in den Iran getragen. Der Weg über die Berge ist lebensgefährlich. Der Parlamentsabgeordnete von Sardascht hat jetzt bekannt gegeben, dass durch das Verbot, das noch vor Ende des iranischen Jahres (also spätestens Anfang März 2018) vom iranischen Parlament als Gesetz verabschiedet wurde, 70.000 bis 80.000 Kurden auf der iranischen Seite (z.B. in Piranschahr) ihr Einkommen verloren.
Auch die Händler, die die Waren dieser Grenzgänger abkauften, sind arbeitslos geworden.
Aus diesem Grund kam es in der letzten Zeit in verschiedenen iranischen Orten an der irakischen Grenze zu Protesten der Grenzgänger und der Händler. Der Parlamentsabgeordnete von Sardascht bezeichnete diese Situation als Zeitbombe.

https://www.radiofarda.com/a/iran-iraq-border-closed-workers-lost-jobs/29175511.html
vom 30. Farwardin 1397
nemayandeye majlese iran: 80 hezar kulebar dar gharbe keshvar bi kar shodeand

http://www.pishkhaan.net/news/60447/?t=
vom 28.09.1396
ruznameye ebtekar: „ebtekar“ tasmime dowlat mabna bar mamnu°iyate kulebari-ra barresi kad – payane yek trazhedi

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Iran: Lehrer als Leiharbeiter


Wenn es um die Ausbeutung von Arbeitskräften geht, können die westlichen Kapitalisten noch manches aus dem islamischen Paradies auf Erden lernen. So hat das iranische Kultusministerium inzwischen 10.000 Lehrer nicht direkt eingestellt, sondern als Leiharbeiter angestellt, die es jederzeit entlassen kann. Diese Lehrer bekommen 700.000 Tuman im Monat als Lohn, was unter dem Mindestlohn des Ministeriums liegt. Und es ist nicht gesagt, dass sie den Lohn auch wirklich ausgezahlt bekommen. Hinzu kommt, dass sie auch keine vollständige Sozialversicherung haben, wie direkt angestellte Lehrer. Aus diesem Grund haben am gestrigen Sonntag diese Leihlehrkräfte vor den Filialen des Kultusministeriums in verschiedenen Städten wie Qaswin und Kerman protestiert.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=86026
vom 26. Farwardin 1397 (15. April 2018)
tajammo°e mo°allemane xaride xadamate amuzeshi dar shahr-haye moxtalef

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Iran: Streikende Bauern, streikende Arbeiter

Am Morgen des 27. März 2018 eröffneten die landwirtschaftlichen Arbeitskräfte der Zuckerrohr einen Streik auf dem Hof der Zuckerrohrfabrik von Haft-Tape, nachdem bekannt geworden war, dass die als Tagelöhner angestellten Kräfte im kommenden Monat (Ordibehescht) entlassen würden. Nach einer Meldung der Freien Union der Arbeiter des Irans (Ettehadiyeye Azade Kargarane Iran) schlossen sich den landwirtschaftlichen Kräften rasch die Arbeiter aller anderen Bereiche der Zuckerrohrfabrik an. Selbst die Angestellten der Sicherheitsbehörde (Haraasat), die für die politische Überwachung der Arbeiter zuständig ist, schlossen sich dem Protest an! Da sich die Verantwortlichen nicht blicken ließen, zogen die Streikenden zum Protest zum Markt von Haft-Tape. Unterwegs zerrissen die aufgebrachten Arbeiter die da und dort aufgehängten Banner der Firmenleitung, auf denen Grußworte zum Persischen Neujahr standen, und verbrannten sie. Vor dem Haupttor der Firma kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Arbeitern und einem Arbeitgeber, der eine Leiharbeitsfirma betreibt. Er konnte mit Hilfe der Polizei mit heiler Haut entkommen.
Diesem Streik waren zahlreiche leere Versprechen und Lügen der Firmenleitung vorausgegangen.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=85709
vom 7. Farwardin 1397 (27. März 2018)
emruz se shanbe 7 Farwardin mah kargarane tamame baxshhaye neyshekare haft tape dast az kar keshidand wa be e°tesabe kargarane keshawarzi peywastand.

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Streik- und Protestwelle im Iran

Ahwaz
Es ist nun 14 Tage her, dass die Arbeiter der Stahlfabrik Goruhe Melliye Fulade Ahwaz ihr Unternehmen bestreiken. Seit Tagen haben sie sich vor dem Gouverneursgebäude von Ahwaz versammelt, ihre Löhne verlangt und die Freilassung ihrer inhaftierten Kollegen gefordert. Heute wurde ihre Kollegen endlich aus der Haft entlassen. Der Gouverneur kam zu der Versammlung und kündigte an, dass auch die Löhne in den nächsten Tagen überwiesen würden. Die Arbeiter sollten nun nach Hause gehen. Die Arbeiter liessen sich darauf jedoch nicht ein, sondern gaben zur Antwort, dass sie den Versprechungen keinen Glauben schenken und weiter vor dem Gouverneursgebäude ausharren werden, bis ihre Forderungen erfüllt sind.

Haft Tapeh
Wiederholt haben wir von Streiks in der Zuckerrohrfabrik Haft Tapeh in der Stadt Shahzand, bei Ahwas, Südiran berichtet. Hier wird seit drei Tagen erneut gestreikt. Es geht um bestimmte Sonderzahlungen, vergleichbar mit dem Weihnachtsgeld in Deutschland die vor dem iranischen Neujahr (ca. 20. März) fällig werden.


„Wir sind die Arbeiter von Haft Tapeh. Wir haben Hunger.“ und „Wir sind die Arbeiter von Haft Tapeh. Unsere Familien zu Hause brauchen unseren Lohn.“

Rasht
In der Stadt Rasht, Nordiran haben Frauen bei einer Protestaktion gegen die Pleitebank Kaspian ihren Mund zugeklebt. Sie und ihre Familien haben viel Geld damit verloren, dass sie dieser Bank vertraut haben und sie haben nun alles verloren. Es ist eine von vielen Banken, die die Revolutionswächter gegründet haben. Seit 16 Monaten gehen sie gegen dieses Unrecht auf die Straße. Sie werden nicht nur nicht gehört, sondern sie werden mit Repression mundtot gemacht. Auf den Transparenten steht:

  • „Sie haben uns nicht unser Recht gegeben sondern uns bedroht und ins Gefängnis geworfen.“
  • „Unser Staatsanwalt ist ein Richter und spielt mit Dieben.“
  • „16 Monate mussten wir von Pontius zu Pilatus rennen, wir wurden nur bedroht.“
  • „Lasst die Araber außen vor, und überlegt über unsere Situation.“
  • „Unser Land ist das Haus der Diebe und darin Weltspitze.“
  • „Aufgrund von Drohungen und Gefängnis mussten wir schweigen.“
  • „Wenn wir unsere Stimme erheben, kommen sofort viele Sicherheitskräfte“
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Iran – Ahwas: Stahlarbeiter fordern Freilassung inhaftierter Kollegen


Vergangenen Samstag haben Arbeiter der Goruhe Melliye Fulade Ahwaz, einer großen Stahlfabrik in Ahwas, gegen die Inhaftierung von neun ihrer Kollegen protestiert. Sie versammelten sich vor dem Sitz des Provinzgouverneurs in Ahwas und forderten die Freilassung der Kollegen.

https://www.radiofarda.com/a/steel-workers-protest-against-arrest-of-coworkers/29076836.html
vom 12. Esfand 1396 (3.3.2018)
kargarane goruhe melliye fulad baraye azadiye hamkarane xod dar ahwaz rahpeyma‘i kardand

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=85226
vom 12. Esfand 1396 (3.3.2018)
tajammo° dar barabare ostandariye ahwaz: kargarane fulad: hamkaraneman-ra azad konid

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Iran – Ahwas: Verhaftung von Stahlarbeitern


Die neue Währung der Islamischen Republik Iran – Prügel statt Lohn

Am Vorabend des letzten Freitags wurden neun aktive Gewerkschafter der Stahlarbeiter der Goruhe Melliye Fulad, einer großen Stahlfabrik in Ahwas, von den sogenannten Sicherheitskräften verhaftet. Die bewaffneten Organe der Islamischen Republik Iran unterbanden auch unter Einsatz von Gewalt die Teilnahme von über 300 protestierenden Arbeitern am Freitagsgebet in Ahwas.


Die Arbeiter hatten die Parole gerufen:
Emam Dschom°e be gusch basch – ma kargarim na oubasch
Freitags-Imam, hör gut zu – wir sind Arbeiter, keine Banditen.

http://news.gooya.com/2018/03/---73.php
vom 1. März 2018
ma‘muran mane°e hozure kargarane fulade ahwaz dar namaze jom°e shodand – emam jom°e be gush bash – ma kargarim, na oubash

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=85193
vom 3. März 2018 (11. Esfand 1396)
yureshe shabane be kargarane fulad, 9 nafar bazdasht shodand

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Iran: Protest in Nischabur


Die Arbeiter der Fabrik für Molkereiprodukte Binalud in Nischabur haben heute mit einer Kundgebung dagegen protestiert, dass sie seit sieben Monaten ihren Lohn nicht erhalten haben. Proteste wie diese finden Tag für Tag im ganzen Iran statt.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=149100
vom 26.02.2018

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Iran – Ahwas: Stahlarbeiter protestieren beim Freitagsimam und beim Gouverneur


Die Arbeiter des Stahlunternehmens Goruhe Melliye Fulade Ahwaz (Nationale Stahlgruppe Ahwas) haben in Ahwas gegen die ausstehenden Lohnzahlungen protestiert. Sie haben als Ort des Protests den Platz aufgesucht, wo der Freitagsimam predigt, sowie den Sitz des Provinzgouverneurs von Ahwas. Außerdem hielten sie im Zentrum von Ahwas eine Protestdemo ab, an der vielleicht Tausend Arbeiter teilnahmen

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=85089
vom 25. Februar 2018
xiyabanhaye ahwaz zire paye kargarane fulad

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Iran: Die Herrschaften mögen kein Licht


Aus Protest gegen die Vorenthaltung der Lohnzahlung und der zustehenden Arbeitskleidung haben die Busfahrer am Sonntag in Teheran tagsüber das Fahrlicht angemacht. Das Management der Busgesellschaft hat darauf mit eigenen Streifen die Busse kontrolliert, um durchzusetzen, dass die Fahrer das Licht wieder ausmachen, aber das konnte die Fortsetzung des Protests nicht verhindern.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=85106
vom 26. Februar 2018
be neshaneye e°teraz cheraghe otobusha roushan shod

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