Archiv der Kategorie 'Demonstration'

Iran: Geplünderte Sozialversicherung


Gewerkschaftsvertreter vor der Iranischen Sozialversicherung in Teheran

Heute haben Gewerkschaftsvertreter vor der Iranischen Sozialversicherung in Teheran protestiert. Sie wiesen darauf hin, dass der Staat die Gelder der Sozialversicherung, also die eingezahlten Beträge der Arbeitnehmer, veruntreut hat, indem er sie an Leute mit Beziehungen als Kredit verlieh. Diese Leute meldeten dann den Konkurs an und zahlten weder den Kredit zurück noch die Zinsen. Said Mortasawi, der ehemalige Richter, Staatsanwalt und Folterer von Sahra Kasemi, hatte als Direktor der Sozialversicherung solche korrupten Sitten praktiziert. Jetzt, bei geplünderten Kassen, wird gespart. Es heißt, dass zwischen 70 und 120 Medikamente, von der Liste der Arzneien gestrichen werden, die die Sozialversicherung für die Arbeitnehmer und Rentner übernimmt. So werden also die Verluste aus dem staatlich organisierten Betrug an die Arbeiter und Rentner weitergereicht.

http://www.iran-emrooz.net/index.php/news1/75875/
vom 16.07.2018, 12:45
tajammo°e e°teraziye kargaran dar moqabele sazemane tamine ejtema°i

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Kaserun – Iran: tödliche Polizeischüsse

In Kaserun, einem Landkreis in der Provinz Fars, finden seit einigen Monaten Proteste gegen eine Neuziehung der Verwaltungsgrenzen statt. In der Region soll ein neuer Landkreis namens „Kuhe Chenar“ gebildet werden. Diese Neuziehung der Grenzen soll auf das Betreiben des Kaseruner Parlamentsabgeordneten Hossein Resasade (Rezazade) zurückgehen und hat vermutlich zur Folge, dass Gelder des Zentralstaats an den Landkreis Kaserun dann zulasten der Bevölkerung in seine Taschen fließen werden. Dagegen richtete sich der Protest ursprünglich. Als es dann zu Verhaftungen kam, gingen die Menschen am Abend des 16. auf den 17. Mai 2018 auf die Straße, um dagegen zu protestieren. Hierauf griff die Polizei mit scharfer Munition ein und schoss direkt auf die Bürger. Nach Berichten der Kampagne für Menschenrechte im Iran sollen dabei mindestens drei Zivilisten erschossen und eine unbekannte Zahl verletzt worden sein. Laut Angaben von Ismail Tabadar, des Provinzgouverneurs von Fars, soll ein Zivilist erschossen worden sein.
Gleichzeitig mit den Protesten der Bevölkerung haben die Behörden dafür gesorgt, dass der Informationsfluss behindert wird. Handys funktionierten nicht, das Internet wurde gestört, nur noch Festnesttelefone waren benutzbar.

https://www.radiofarda.com/a/Fars-governor-confirms-one-killed-in-Kazeroun-violence/29231883.html
vom 27. Ordibehescht 1397 (17. Mai 2018)
ostandare fars koshte shodane yek nafar dar tajammo°e e°teraziye kazerun-ra ta‘yid kard

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Iran: Lehrer gehen auf die Straße


Vergangenen Donnerstag haben im ganzen Land die Lehrerinnen und Lehrer dagegen protestiert, dass die Löhne für Lehrkräfte unter der Armutsgrenze liegen, die derzeit bei 5 Millionen Tuman im Monat liegt. Sie fordern eine Anhebung über die Armutsgrenze und eine angemessene Rentenversicherung.

Proteste fanden vor der Budget- und Planungsbehörde in Teheran sowie vor den Filialen des Kultusministeriums in Isfahan, Schiras, Tabris, Kermanschah, Masenderan, Chorram-Abad, Saqqe, Mariwan, Chomeini-Schahr, Sari, Diwan-Dare, Kaserun, Mamassani und anderen Städten statt.

Einige Protestteilnehmer sollen festgenommen worden sein.

Quellen:
http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=86515
vom 20. Ordibehescht 1397 (10. Mai 2018)
tajammo°haye sarasariye farhangiyan – goruhi az mo°allemin bazdasht shodand

https://www.radiofarda.com/a/iran-teachers-protest-at-low-pay-bad-education-policy/29219029.html
vom 20. Ordibehescht 1397 (10. Mai 2018)
‚bazdashte‘ chandin mo°allem dar peye tajammo°e e°teraziy dar tehran wa ostanhaye digar

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Iran – Karadsch: Tränengas für die Opfer betrügerischer Bankgeschäfte

Im Iran gab es eine ganze Reihe von Privatbanken, die unter der Aufsicht der Zentralbank agierten, das Geld von Anlegern einsteckten und dann damit untertauchten. Die Geschädigten haben heute vor dem Sitz so einer Bank, der Moasseseye Touse°eye Alborz (Institut zur Entwicklung von Albors) demonstriert und wurden daraufhin von der Polizei mit Pfefferspray auseinander getrieben. Versteht sich, auch hinter diesen betrügerischen Banken stehen Leute, die mit den Pasdaran verbunden sind.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=153886
vom 11. Ordibehescht 1397 – 1. Mai 2018
film – sarkube tajammo°e gharat shodegane moasseseye touse°eye alborz ba estefade az gaze felfel; karaj

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Iran – Kaserun: Massenprotest gegen Stadtteilung

Auf Betreiben des Parlamentsabgeordneten von Kaserun soll ein Teil der Stadt abgespalten werden und daraus eine neue Verwaltungseinheit entstehen. Ziel ist es wohl, Gelder in diese neue Einheit abzuleiten, in der der erwähnte Abgeordnete sein Quartier hat. Dieser Plan hat die Bevölkerung von Kaserun auf die Beine gebracht. Am Freitag, den 20. April 2018, war schon der fünfte Tag der Straßenproteste gegen diesen Plan. Zahlen über die Teilnehmer sind nicht bekannt, die Filme zeigen aber, dass es Tausende gewesen sein müssen.
Eine der Parolen des Protests lautete: Doshmane ma hamin jast, dorugh migand amrikast.
„Unser Feind ist hier, es ist eine Lüge, wenn sie sagen, das sei Amerika.“
Die Proteste wurden auch zum Freitagsgebet in die Moschee der Stadt getragen, wo ein Teil der Demonstranten rief: „Wehe dem Tag, an dem wir zu den Waffen greifen.“

http://news.gooya.com/2018/04/post-14019.php
vom 20. April 2018
e°teraze mardomiye kazerun be namaz jom°e keshid

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Iran: Lehrer als Leiharbeiter


Wenn es um die Ausbeutung von Arbeitskräften geht, können die westlichen Kapitalisten noch manches aus dem islamischen Paradies auf Erden lernen. So hat das iranische Kultusministerium inzwischen 10.000 Lehrer nicht direkt eingestellt, sondern als Leiharbeiter angestellt, die es jederzeit entlassen kann. Diese Lehrer bekommen 700.000 Tuman im Monat als Lohn, was unter dem Mindestlohn des Ministeriums liegt. Und es ist nicht gesagt, dass sie den Lohn auch wirklich ausgezahlt bekommen. Hinzu kommt, dass sie auch keine vollständige Sozialversicherung haben, wie direkt angestellte Lehrer. Aus diesem Grund haben am gestrigen Sonntag diese Leihlehrkräfte vor den Filialen des Kultusministeriums in verschiedenen Städten wie Qaswin und Kerman protestiert.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=86026
vom 26. Farwardin 1397 (15. April 2018)
tajammo°e mo°allemane xaride xadamate amuzeshi dar shahr-haye moxtalef

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Iran – Kurdistan: Protest der Basarhändler von Bane und Dschawanrud


leeres Tischtuch…

Aus Protest gegen die Schließung der iranisch-irakischen Grenze und gegen die Erhöhung der Zölle haben die Basarhändler von Bane und Dschawanrud vergangenen Samstag ihre Läden geschlossen und ein leeres Tischtuch auf der Straße ausgebreitet. Der Protestzug der Händler wurde von Sicherheitskräften auseinander getrieben. Die Staatskräfte gaben dabei Schüsse in die Luft ab. Die Proteste gingen am Montag weiter: diesmal versammelten sich die Händler vor dem Sitz des Verwaltungschefs von Bane.

http://news.gooya.com/2018/04/post-13852.php
vom 15. April 2018
e°tesabe bazaryane bane wa jawanrud w pahn kardane sofreye xali dar xiyaban

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Iran – Ahwas: 500 Verhaftungen – der Protest geht weiter

Nach den Protesten der arabischsprachigen Bevölkerung in Ahwas gegen eine staatliche Fernsehsendung haben die Staatsorgane rund 500 Menschen verhaftet. Heute haben Angehörige der Verhafteten vor der Provinzverwaltung vor der Provinzverwaltung der Provinz Chusestan und vor dem Sitz zweier Parlamentsabgeordneter aus Ahwas im Parlament in Teheran protestiert. Die Angehörigen weisen darauf hin, dass die Verhaftung wegen friedlicher Kundgebungen im Rahmen der Gesetze jeglicher Grundlage entbehrt. Ihr Versuch, mit dem zuständigen Richter der 12. Kammer des Revolutionstribunals Kontakt aufzunehmen, scheiterten an der Verweigerungshaltung des Gerichts.
Die arabische Bevölkerung von Ahwas protestiert gegen die Leugnung ihrer Identität durch den iranischen Staat und fordert auch das Recht auf Unterricht in der Muttersprache, also auf Arabisch.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=86052
vom 27. Farwardin 1397 (16. April 2018)
tajammo°e xanewadehaye bazdashtshodegane ahwaz dar moqabele nehadhaye hokumati

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Iran: Streikende Bauern, streikende Arbeiter

Am Morgen des 27. März 2018 eröffneten die landwirtschaftlichen Arbeitskräfte der Zuckerrohr einen Streik auf dem Hof der Zuckerrohrfabrik von Haft-Tape, nachdem bekannt geworden war, dass die als Tagelöhner angestellten Kräfte im kommenden Monat (Ordibehescht) entlassen würden. Nach einer Meldung der Freien Union der Arbeiter des Irans (Ettehadiyeye Azade Kargarane Iran) schlossen sich den landwirtschaftlichen Kräften rasch die Arbeiter aller anderen Bereiche der Zuckerrohrfabrik an. Selbst die Angestellten der Sicherheitsbehörde (Haraasat), die für die politische Überwachung der Arbeiter zuständig ist, schlossen sich dem Protest an! Da sich die Verantwortlichen nicht blicken ließen, zogen die Streikenden zum Protest zum Markt von Haft-Tape. Unterwegs zerrissen die aufgebrachten Arbeiter die da und dort aufgehängten Banner der Firmenleitung, auf denen Grußworte zum Persischen Neujahr standen, und verbrannten sie. Vor dem Haupttor der Firma kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Arbeitern und einem Arbeitgeber, der eine Leiharbeitsfirma betreibt. Er konnte mit Hilfe der Polizei mit heiler Haut entkommen.
Diesem Streik waren zahlreiche leere Versprechen und Lügen der Firmenleitung vorausgegangen.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=85709
vom 7. Farwardin 1397 (27. März 2018)
emruz se shanbe 7 Farwardin mah kargarane tamame baxshhaye neyshekare haft tape dast az kar keshidand wa be e°tesabe kargarane keshawarzi peywastand.

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Iran: Protest der Bauern von Ladschnan

Aus Protest gegen den Wassermangel protestieren Bauern mit ihren Traktoren vor der Verwaltungsbehörde von Ladschnan
https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=151400
Vom 28.03.2018 (8.Farwardin 1397)

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Iran: Bauern protestieren beim Freitagsgebet

Vergangenen Freitag hat eine große Zahl von Bauern aus dem Osten der Provinz Isfahan beim Freitagsgebet auf dem Pole-Chadschu-Platz protestiert, nachdem alle anderen Formen des Protests ergebnislos geblieben waren. Die Bauern leiden unter Wassermangel, der dadurch verursacht wurde, dass die Regierung Wasser vom Sayande-Fluss abgezweigt und in die Region Jasd umgeleitet hat. Versprechen von Hassan Rouhani, den Bauern wieder zu ihrem Wasser zu verhelfen, erwiesen sich als leere Versprechen. Jetzt haben die Bauern sich beim Freitagsgebet, als der von Ajatollah Chamene‘i eingesetzte Imam seine Predigt hielt, umgedreht und die Parole gerufen: „Poscht be doschman, ru be mihan.“ (erstes Video auf folgendem Link)
„Den Rücken zum Feind, das Gesicht zur Heimat.“
Beachtlich ist auch der vielstimmig vorgetragene Protest:
seda wa simaye ma, nange ma, nange ma
Unser staatliches Fernsehen ist unsere Schande, unsere Schande.
Damit beziehen sie sich auf das Totschweigen ihres Protests durch die staatlichen Medien.
Hier ist Medienkritik zur Gesellschaftsbewegung geworden, und zwar bei den Bauern, nicht bei den Intellektuellen, wo einen das nicht überraschen würde.
Die Bauern fahren fort: Solange unser Problem (der Wasserraub) nicht gelöst wird, beginnt auch das Freitagsgebet nicht.

Der Freitagsprediger ermahnte die Bauern, er könne ihren Protest verstehen, aber man solle den Feinden – der Islamischen Republik – nicht die Butter aufs Brot schmieren.
Diese neue Form des Protests hat gute Aussichten, ein Modell für weitere Protestgruppen zu werden. Damit wird der Protest dorthin getragen, wo die Urheber des Niedergangs zu finden sind. Nämlich bei den Ideologen und Propagandisten der Islamischen Republik.

https://www.radiofarda.com/a/iran-isfahan-farmers-protest-friday-prayers/29105563.html
Samstag, 17.03.2018 (26. Esfand 1396)
posht be doshman, ru be mihan – nou-awari dar e°terazhaye mahhaye axire iran

http://fa.euronews.com/2018/03/16/isfahan-farmers-protests-over-water-shortage-friday-prayer
Freitag, 16.03.2018 (25. Esfand 1396)
e°teraze keshawarzane esfahani be kam abi be namaz jom°e resid

http://news.gooya.com/2018/03/post-13012.php
vom 16. März 2018
keshawarzane mo°tarez be imam jom°eye esfahan posht kardand

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Iran: Die Toten holen ihre Henker ein

Auf dem Chawaran-Friedhof, wo das Islamistische Regime die Toten der 80-er Jahre und des Gefängnismassakers von 1988 verscharrt hat, haben sich heute die Angehörigen der Hinterbliebenen versammelt. In den früheren Jahren wurden solche Versammlungen von den sogenannten Ordnungskräften gestört und behindert. Die Stimmung im Iran ist inzwischen so weit, dass solche Manöver wohl nicht mehr ziehen, um die Angehörigen abzuschrecken. Die Zahl der Teilnehmer ist erstaunlich hoch. Solange diese Verbrechen nicht politisch und juristisch im Iran aufgearbeitet wurden, wird auch kein innerer Frieden einkehren. Hier ein Video von der Versammlung.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=150812
vom 28. Esfand 1396 (19. März 2018)
film: tajammo°e xanewadehaye qorbaniyane qatle °ame 67 wa e°dam shodegane daheye shast dar xawaran! dar astaneye sale nou

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Iran – Teheran: Akademische Freiheit und Freilassung von Studenten

Am Sonntag, den 11. März 2018 (20. Esfand 1396) haben Studenten im Hof der Polytechnischen Amir-Kabir-Universität von Teheran akademische Freiheit und die Freilassung mehrerer Studentinnen und Studenten gefordert, die in den letzten Monaten zu langen Haftstrafen verurteilt wurden. Die Namen der Betroffenen lauten: Leyla Hosseynsade, Sina Rabi‘i, Mohsen Haqschenas und Parisa Rafi‘i. Sie sollen während der Proteste zum Jahreswechsel (europäischer Kalender) und zum 8. März (Weltfrauentag) verhaftet worden sein.
Die protestierenden Studenten wurden von Provokateuren in Zivil an der Durchführung ihrer Aktion gehindert. Die mit den Staatsorganen liierten Gegner setzen einen lautstarken Lautsprecher ein, um die Protestierenden zu übertönen und forderten unter anderem die Hinrichtung der Inhaftierten, sie stießen Studenten von der Treppe und attackierten sie mit dem Holz von Fahnenstangen.

http://www.iran-emrooz.net/index.php/news1/73704/
vom 11.03.2018
tajammo°e e°teraziye daneshjuyane daneshgahe poli teknike iran

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Iran – Ahwas: Stahlarbeiter fordern Freilassung inhaftierter Kollegen


Vergangenen Samstag haben Arbeiter der Goruhe Melliye Fulade Ahwaz, einer großen Stahlfabrik in Ahwas, gegen die Inhaftierung von neun ihrer Kollegen protestiert. Sie versammelten sich vor dem Sitz des Provinzgouverneurs in Ahwas und forderten die Freilassung der Kollegen.

https://www.radiofarda.com/a/steel-workers-protest-against-arrest-of-coworkers/29076836.html
vom 12. Esfand 1396 (3.3.2018)
kargarane goruhe melliye fulad baraye azadiye hamkarane xod dar ahwaz rahpeyma‘i kardand

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=85226
vom 12. Esfand 1396 (3.3.2018)
tajammo° dar barabare ostandariye ahwaz: kargarane fulad: hamkaraneman-ra azad konid

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Iran – Ahwas: Verhaftung von Stahlarbeitern


Die neue Währung der Islamischen Republik Iran – Prügel statt Lohn

Am Vorabend des letzten Freitags wurden neun aktive Gewerkschafter der Stahlarbeiter der Goruhe Melliye Fulad, einer großen Stahlfabrik in Ahwas, von den sogenannten Sicherheitskräften verhaftet. Die bewaffneten Organe der Islamischen Republik Iran unterbanden auch unter Einsatz von Gewalt die Teilnahme von über 300 protestierenden Arbeitern am Freitagsgebet in Ahwas.


Die Arbeiter hatten die Parole gerufen:
Emam Dschom°e be gusch basch – ma kargarim na oubasch
Freitags-Imam, hör gut zu – wir sind Arbeiter, keine Banditen.

http://news.gooya.com/2018/03/---73.php
vom 1. März 2018
ma‘muran mane°e hozure kargarane fulade ahwaz dar namaze jom°e shodand – emam jom°e be gush bash – ma kargarim, na oubash

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=85193
vom 3. März 2018 (11. Esfand 1396)
yureshe shabane be kargarane fulad, 9 nafar bazdasht shodand

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