Archiv der Kategorie 'Internationale Beziehungen'

Sanktionen gegen iranischen Zentralbankchef Valiollah Seif

Valiollah Seif, Leiter der iranischen Zentralbank, wird von den USA beschuldigt, über Fonds der Hisbollah im Libanon Millionen von Dollar zur Verfügung gestellt zu haben. Gegen ihn und weitere Personen werden nun Sanktionen verhängt, die u.a. das Einfrieren ihres Besitzes in den USA beinhalten sowie das Verbot für US-Firmen, mit diesen Personen Geschäfte zu machen.


Valiollah Seif, Leiter der iranischen Zentralbank kommt auf US-Sanktionsliste

Auch Ali Tarzaly, stellvertretender Generaldirektor der iranischen Zentralbank, ist betroffen. Die Islamic Bank „Al-Bilad“ im Irak, Karim Aras Habib, Direktor der Bank, und Muhammad Qasir, Finanzintermediär der Al-Quds-Brigaden (einer Eliteeinheit der Revolutionsgarden) wurden ebenfalls in die Sanktionsliste der Vereinigten Staaten aufgenommen.

Der amerikanische Finanzminister Steve Mnuchin erklärte, dass „der iranische Zentralbank-Chef im Namen der Al-Quds-Brigaden der Islamischen Bank “Al-Bilad“ im Irak, Millionen von Dollar zur Stärkung und Unterstützung von Gewalt und der extremistischen Hisbollah-Gruppe im Libanon“ überwiesen habe.

Anmerkung:

Seif und die Al-Bilad-Bank finanzierten nicht nur die Hisbollah im Libanon sondern auch das syrische Regime unter Assad und damit sowohl Waffenkäufe als auch iranische, afghanische und libanesische Kämpfer in Syrien. Die Summen dürften eher Milliarden von Dollar sein. Auch europäische Firmen profitieren von Geschäften mit dem Iran bei denen die Al-Bilad-Bank im Irak als Drehscheibe diente. Damit wird in Zukunft Schluss sein.

Das dürfte auch erheblichen negativen Einfluss auf die 4+1-Verhandlungen der europäischen Außenminister mit dem iranischen Außenminister Mohammad Dschawad Zarif haben, die am heutigen Dienstag in Brüssel begonnen haben und bei denen es um die Aufrechterhaltung des Atomdeals geht.

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Iran: Präsident der Sportringer kritisiert politische und militärische Führung


Rasul Chadem, der Präsident der Föderation der Sportringer des Irans

Rasul Chadem, der Präsident der Föderation der Sportringer des Irans, ist zurückgetreten und hat in einem offenen Brief die politische und militärische Führung des Landes kritisiert.
Hintergrund ist die Tatsache, dass die iranischen Ringkämpfer, die auf den olympischen Spielen oft Goldmedaillen holen, dieses Jahr auf israelische Partner getroffen wären. Für die Spieler kein Problem. Aber für diejenigen, die ständig „Tod für Israel“ gröhlen und daraus einen religiösen Glaubenssatz gemacht haben, war das nicht akzeptabel. Sie haben die iranischen Sportler gezwungen, auf die Teilnahme zu verzichten oder sich krank zu melden, was zur Folge hat, dass sie als Verlierer angesehen werden und unter Umständen von den Spielen ausgeschlossen werden.
Rasul Chadem kritisierte, dass die Verantwortlichen dieser Politik sich hinter dem Rücken der Sportler verstecken statt das Problem direkt im Olympischen Komitee anzugehen.
Aus Solidarität mit ihm hatten zahlreiche andere Funktionäre der Föderation der Sportringer des Irans ebenfalls den Rücktritt erklärt. Er bat sie aber, ihre Arbeit weiter auszuüben, der Ringsport habe ohnehin zu wenig Unterstützung in den oberen Etagen.

http://news.gooya.com/2018/03/post-12563.php
vom 3. März 2018
bayaniye-ye rasul xadem pas az ettefaqate axir

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Türkisches Militär in Syrien und Irak: 616 Tote in Afrin

Seit dem türkischen Einmarschi in Afrin (Syrien) am 20. Januar 2018 hat die türkische Armee dort laut türkischen Regierungsangaben 616 Menschen umgebracht, „Terroristen“, wie es in der Amtssprache heißt.
Am 29. Januar 2018 hat die türkische Luftwaffe außerdem mehrere Punkte im Kandil-Gebirge im Nordirak bombardiert. Angeblich, um damit Überfälle auf Polizeiwachen in der Türkei zu verhindern.

http://www.diken.com.tr/zeytin-dali-harekati-tsk-bugune-dek-616-terorist-olduruldu/
29/01/2018 21:28

http://www.cumhuriyet.com.tr/haber/turkiye/915283/Afrin_Operasyonu_nda_onuncu_gun…_Korgeneral_Temel_Burseya_Dagi_na_gitti.html#
29 Ocak 2018 Pazartesi

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Türkei bombardiert Syrien

Laut verschiedenen Berichten hat die türkische Armee am Samstag, den 20. Januar 2018, die Region Afrin in Syrien angegriffen. Afrin ist eines der Gebiete, in der die syrischen Kurden eine Selbstverwaltung errichtet hatten. Die türkische Regierung will mit den Angriffen angeblich militärische Ziele der „Volksverteidigungskräfte“ (PYG) der Partei der Demokratischen Union (PYD) der Kurden in Afrin treffen. Beim Einsatz von 72 Kampfflugzeugen der türkischen Armee wurden 108 Ziele in der Region Afrin bombardiert. Laut Angaben der PYG sollen bei den Angriffen zwei Kämpferinnen und ein Kämpfer dieser Gruppe ums Leben gekommen sein, außerdem 6 Zivilisten. Von 25 Verletzten seien 13 ebenfalls Zivilisten, auch Kinder. Die türkische Armee, die diesen Militärangriff „Olivenzweig“ getauft hat (eigentlich ein Symbol des Friedens…), dementiert die zivilen Opfer – welche Armee täte das nicht?
Der Sprecher der Demokratischen Kräfte Syriens Kino Gabriel hat erklärt, dass während der türkischen Militäroperation in Afrin (Syrien) 18 Zivilisten ihr Leben verloren hätten, darunter auch Frauen und Kinder. 23 Personen seien bei den Angriffen verletzt worden.


Milizen der „Armee des Freien Syriens“ unterstützen die türkische Armee bei ihrem Einmarsch in die kurdisch-syrische Region Afrin

Während der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan davon spricht, dass die Operation in möglichst kürzer Zeit beendet werde, spricht der türkische Ministerpräsident Binali Yıldırım davon, dass die Türkei in Syrien eine 30-Kilometer-Sicherheitszone schaffen werde.
Nach Angriffen der türkischen Luftwaffe am 20. Januar 2018 sind am Folgetag Panzer und Infanterieeinheiten auf dem Landweg nach Syrien eingedrungen. Einheiten der türkischen Armee sollen gemeinsam mit Einheiten der sogenannten „Armee des freien Syriens“ von Azez aus Richtung Afrin bis zum Gipfel des Barşah Dağı (Barschah-Berg) vorgedrungen sein.

Zeitlich begrenzt? Erdogan kontert mit Afghanistan und Irak
Der türkische Staatschef Erdogan soll heute nachmittag folgendes erklärt haben. „Die Operation Afrin wird enden, wenn sie ihre Ziele erreicht hat, so wie bei der Operation „Schutzschild Euphrat“. Manche sagen, dass dies zeitlich begrenzt sein soll. Auch die USA sagt das. Ich frage zurück: Ist denn die Operation in Afghanistan begrenzt? Noch bevor wir an die Macht kamen, seid ihr in den Irak einmarschiert. Ist das denn zeitlich begrenzt? Ein Krieg ist keine mathematische Aufgabe. Wenn unsere Arbeit erledigt ist, sind wir auch in der Lage, uns zurückzuziehen. Wir sind eh nicht darauf erpicht, dort zu bleiben. Und wir zerbrechen uns auch nicht den Kopf damit, dafür von irgend jemand eine Erlaubnis einzuholen.“

Medienzensur mit der Luftwaffe
Türkische Quellen berichten auch, dass in Kırıkhan in der türkischen Grenzprovinz Hatay eine Rakete eingeschlagen sei, wobei ein Mensch gestorben und zwei verletzt worden seien. Ziel des Angriffs sei angeblich ein Lager der Armee des Freien Syriens gewesen.
Beim Angriff der türkischen Luftwaffe auf Ziele in Afrin soll auch ein Fernsehsender in Afrin bombardiert worden sein.

Wir sind im Gespräch mit Russland und dem Iran
Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu erklärte laut türkischen Berichten vom 18. Januar, er stehe im Zusammenhang mit der (zu dem Zeitpunkt noch) geplanten Afrin-Operation in Gesprächen mit Russland und dem Iran. Es gehe vor allem um die in Afrin stationierten russischen Beobachter. Die Türkei hat ihrerseits Beobachter in der syrischen Provinz Idlib stationiert.

Kurdensprecher bezichtigt Russland des Verrats
Sipan Hemo, der Generalkommandeur der kurdischen PYG-Einheiten in Syrien, beschuldigte Russland des Verrats. Seit zwei Jahren seien die Russen in Afrin stationiert und hätten stets betont, eine Lösung ohne die Kurden sei nicht möglich. Sie würden die Probleme mit den Kurden gemeinsam lösen. Aber jetzt unterstütze Russland die türkische Besetzung von Afrin. Russland sei wie ein Händler. Offensichtlich habe es jetzt mit der Türkei einige Abkommen getroffen. Russland habe sich so als prinzipienloser Staat erwiesen. Aber der Tag werde kommen, an dem Russland sich wegen seiner Prinzipienlosigkeit bei den Kurden entschuldigen werde.
Faktum ist wohl, dass die Türkei im Vorfeld der Luftwaffenangriffe Russlands Unterstützung gesucht hat, um den syrischen Luftraum benutzen zu dürfen. Dies vor allem in Hinblick auf Drohungen der syrischen Regierung im Vorfeld, dass sie türkische Ziele angreifen werde.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=84398
vom 1. Bahman 1396 (21. Januar 2018)
edameye hamelate torkiye be °afrin

http://www.diken.com.tr/dsg-sozcusu-afrin-harekatinda-kadinlar-ve-cocuklar-dahil-18-sivil-hayatini-kaybetti/
22/01/2018 18:00

http://www.diken.com.tr/zeytin-dali-harekati-tsk-afrin-cevresinde-15-nokta-alindi/
22/01/2018 18:30

http://www.diken.com.tr/savas-ucaklari-pyd-mevzilerini-bombaliyor/
20/01/2018 18:30

http://www.diken.com.tr/cavusoglundan-son-durum-afrinde-hava-sahasi-icin-rusya-ve-iranla-gorusuyoruz/
18/01/2018 13:25

http://www.diken.com.tr/ypg-komutani-rusya-anlasmalarimizi-yok-sayarak-bize-ihanet-etti/
22/01/2018 12:38

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Iran: Vom Ende der Islamischen Republik

Die Islamische Republik Iran hat schon einige Protestbewegungen überlebt. So die Bürgerbewegung, die 1997 im Wahlsieg des sogenannten Reformpräsidenten Chatami gipfelte, von dem sich vor allem die Frauen mehr Freiheit erwarteten. Aber Chatami konnte weder die Serienmorde verhindern, noch die reihenweise Zensur und Schließung von Zeitungen noch den mörderischen Überfall auf die Studentenwohnheime. Nach zwei Amtszeiten folgte mit Präsident Ahmadineschad ein Wunschkandidat der Fundamentalisten. Der wurde schon nach der ersten Amtszeit im Juni 2009 abgewählt, aber Ajatollah Chamene‘i ließ das Rad zurückdrehen und das Ergebnis nach seinen Wünschen fälschen. Das führte zu Millionenprotesten auf den Straßen. Das Regime brauchte ein ganzes Jahr, um den Protest abzuwürgen. 2013 wurde dank der Uneinigkeit der Fundamentalisten Hassan Rouhani zum Präsidenten gewählt. Seine Wahl weckte in der Bevölkerung die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Wende. Er leitete einen Ausgleich mit dem Westen ein und erreichte das Ende der Sanktionen wegen des iranischen Atomprogramms. Er wurde 2017 wiedergewählt, aber die Hoffnungen auf einen wirtschaftlichen Aufschwung sind verflogen. Ein wirtschaftlicher Aufschwung würde Rechtssicherheit und eine Entmachtung der Pasdaran in den wirtschaftlichen Schaltstellen erfordern. Dazu hat er nicht die Macht. Der neue Budgetentwurf, der Kürzungen in den für die Bevölkerung wichtigen Subventionen vorsah, brachte das Fass zum Überlaufen.
Dschamschid Barsgar (Jamshid Barzgar) analysiert für den BBC die Besonderheiten und die zu erwartenden Folgen der jüngsten Proteste zur Jahreswende (nach europäischer Zeitrechnung, im Iran ist bis zum Frühlingsbeginn noch das Jahr 1396).

Das Ausmaß der Proteste
Am 28. Dezember 2017 kam es in Maschhad und einer Reihe weiterer Städte zu Kundgebungen gegen die Inflation, die eine Protestwelle in allen Landesteilen in Gang setzten. Nicht einmal die Massenproteste von 2009 erreichten so viele Regionen, große und kleine Städte, wie diese jüngste Protestwelle.

Systemwechsel statt Reform

Die zweite Besonderheit der Proteste ist ihre Zielrichtung. Es geht nicht mehr darum, das System zu reformieren oder gestohlene Wählerstimmen einzufordern. Die Unzufriedenheit richtet sich gegen die Islamische Republik als politisches System. Die armen Schichten und die Jugend, die keinen Silberstreifen am Horizont sieht, sind diesmal auf die Straßen gegangen. Sie riefen: „Nieder mit der Diktatur“, sie kritisierten den Religiösen Führer und riefen: „Dein Grab ist schon bereit.“ Reform-Versprechen haben die Iranerinnen und Iraner schon genug erlebt, jetzt wollen sie grundlegende Änderungen.

Führerlos und parteilos

Die jüngsten Proteste zeichneten sich auch dadurch aus, dass sie ohne „Führerpersönlichkeiten“ auskamen und keine politischen Parteien oder Bewegungen dahinter standen.

Weder Fundis noch Reformos

Während die Proteste anfänglich noch gegen die Regierung von Hassan Rouhani gerichtet zu sein schienen und die Inflation zum Thema hatten, weiteten sie sich rasch auf die Institution des Religiösen Führers und das politische System aus. Für die Unzufriedenen waren weder die Fundamentalisten noch die „Reformisten“ eine politische Alternative. Bezeichnend ist denn auch, dass der Ex-Präsident Mohammad Chatami die Ereignisse verurteilte und dass die Fundamentalisten für die Regierung Rouhani und gegen die Proteste eintraten. Wenn es um die Machterhaltung im Rahmen eines Islamischen Staates geht, ist die Spaltung zwischen Fundamentalisten und Reformisten aufgehoben. Die neue Trennlinie verläuft jetzt zwischen Anhängern des alten Systems, der Islamischen Republik, und ihren Gegnern.

Dürftiger Erfolg der Unterdrückung

Man kann dem Regime vieles vorwerfen, eines gewiss nicht: Dass es sich auf Proteste nicht vorbereitet hätte. Von der Internetpolizei bis zu Spezialeinheiten zur Aufstandsbekämpfung, von der Beschneidung des Internets bis zum Totschweigen des Protests und gelenkter Berichterstattung in Medien, von Schlägerbanden „in Zivil“ bis zu willfährigen Folterern und Richtern, alles steht bereit. In den Provinzen Kermanschah, in Chusestan und in Hamedan wurden sogar Einheiten der Revolutionswächter gegen die Demonstranten eingesetzt. 21 Menschen wurden umgebracht. Und trotzdem konnte dies nicht verhindern, dass die Menschen im ganzen Land über eine Woche lang auf die Straße gingen.

Auswirkungen auf das Budget

Man darf davon ausgehen, dass der Budgetentwurf, der derzeit im iranischen Parlament beraten wird, so nicht durchgehen wird. Die Streichung des Yarane (Freundschaftsgeld), eine Art von Subvention oder Sozialhilfe, die von Ahmadineschad eingeführt wurde, und auch die Erhöhung des Benzinpreises wird vermutlich zurückgenommen. Die Folge könnte allerdings ein Anstieg der Inflation sein.

Zunehmende außenpolitische Isolierung

Während Russland und die Türkei die iranische Regierung unterstützten, nahm die US-Regierung die Gegenposition ein und unterstützte die Proteste verbal, gefolgt von einigen europäischen Regierungen. Zunehmende Repressalien gegen die Demonstranten könnten dazu führen, dass die Investitionen aus Europa ausbleiben und der Iran weiter wirtschaftlich isoliert bleibt.

Haltung der Türkei

Dass die türkische Regierung die iranische Regierung unterstützt, versteht sich. Ein Syrien vor der Haustür genügt. Hinzu kommt, dass Türkei und Iran nach dem Unabhängigkeitsreferendum in der Kurdischen Autonomie im Nordirak gemeinsam wirtschaftlich und militärisch gegen die Autonomie vorgegangen sind und in der Unterdrückung der Kurden gemeinsame Interessen verfolgen. So verfolgt der Iran die Pezhak, einen Ableger der PKK im Iran, und es ist anzunehmen, dass eine Demokratisierung im Iran auch zu einer Stärkung der kurdischen Rechte im Iran führen wird. Das ist für Erdogan und die türkischen Nationalisten nicht akzeptabel. Deshalb ist es nicht überraschend, dass die türkischen Machthaber eine Veränderung im Iran ablehnen.

Quelle:
http://news.gooya.com/2018/01/post-10823.php
vom 5. Januar 2018
natayej va peyamadhaye ehtemaliye e°terazate axir chist?

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Iran – Jemen: Ehemaliger Staatschef von Jemen ermordet

Wie verschiedene Quellen aus Jemen berichten, kam es seit Sonntag in Sana°a, der Hauptstadt Jemens, zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den Huthi-Milizen, die das Innenministerium und den Flughafen der Hauptstadt kontrollieren, und den Kräften des ehemaligen Präsidenten von Jemen Ali Abdollah Saleh. Im Rahmen der Kämpfe wurden Ziele in der Nähe des Innenministeriums und des internationalen Flughafens von Sana°a bombardiert. Da nur Saudi-Arabien über Luftstreitkräfte verfügt, dürfte die Regierung Saudi-Arabiens für diese Bombardements verantwortlich sein. Die Huthi-Milizen ihrerseits werden von den iranischen Machthabern unterstützt. Sie haben nach eigenen Berichten – so schreibt die Agentur Reuters – das Auto gestoppt, in dem der ehemalige Präsident Jemens Ali Abdollah Saleh saß, und diesen zusammen mit einem weiteren führenden Politiker der Nationalen Kongresspartei Jemens ermordet. Aus diesen Details ist klar ersichtlich, dass dieser Mord nicht während einer bewaffneten Auseinandersetzung erfolgte. Nachdem die Huthis schon früher eine ballistische Rakete auf den internationalen Flughafen von Riad (Saudiarabien) abgeschossen haben, die angeblich im Iran gebaut wurde, dürfte dieses Vorgehen zu einer weiteren Verschlechterung der Beziehungen zwischen dem Iran und Saudiarabien führen.
Diese Aktion der Huthis, die angesichts der raschen Veröffentlichung von Fotos der Leiche des ermordeten Ali Abdollah Saleh in iranischen Medien in Absprache mit ihren iranischen Sponsoren geschehen sein muss, ist ein weiterer Schritt zu einem kriegerischen Konflikt zwischen Iran und Saudiarabien. In diesem Fall ging scheinen auf iranischer Seite Kriegstreiber am Werk zu sein.

https://www.radiofarda.com/a/yemen_saleh_houthi_clashes_saudi/28894742.html
vom 13. Adhar 1396 (4. Dezember 2017)
manabe°e hezbe kongreye melliye yaman: °ali °abdollah saleh koshte shod

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Iran: Auslandsmorde im Aufwind


am Tatort in Den Haag

Wir hatten schon von der Ermordung des iranischen Medienunternehmers Said Karimian berichtet, der am 29. April 2017 in Istanbul im Auto erschossen wurde. Alles wies darauf hin, dass der Mord vom iranischen Regime organisiert wurde.
Wir hatten im August 2017 auch auf die Zerstörung der Gedenktafel an die Berlin vom iranischen Regime ermordeten Kurden hingewiesen.


Ahmad Mola Nissi (iranisch-arabischer Aktivist aus Ahwas), am 8. November 2017 in Den Haag ermordet

Diesmal hat das Regime in Den Haag in Holland zugeschlagen. Dort lebte der arabischstämmige iranische Flüchtling Ahmad Moula Abu Nahed (auch Ahmad Nissi genannt) seit zehn Jahren. Laut einem Bericht des holländischen Gerichtsreporters Sander Knura sollen schon früher Versuche unternommen worden sein, Ahmad Mola Nissi zu ermorden. Am 8. November 2017 wurde er auf der Straße mit fünf Schüssen umgebracht. Er soll Gründer einer Organisation sein, die auf Persisch Jonbeshe Azadibaxshe al-Ahwaz (Freiheitsbewegung al-Ahwas) genannt wird. In den holländischen Quellen wird die Bewegung als Arab Struggle Movement bezeichnet, die 1999 von Ahmad Nissi (auch Ahmad Mola Nissi) gegründet worden sei. Die Bewegung soll im Iran bewaffnete Anschläge verübt haben.

Bewegung des arabischen Kampfes um die Befreiung von Ahwas
Eine Internetsuche ergibt eine Webseite als Treffer, die www.ahwazna.org heißt und in drei Sprachen betrieben wird: Arabisch, Englisch und Persisch. Die am wenigsten gepflegte Variante ist die Persische, dort sind die neuesten Meldungen über ein halbes Jahr alt. Sucht man dort unter dar bareye ma (über uns), findet man nur eine leere Seite.
Auf der englischen und arabischen Seite sind die Nachrichten zwei bis drei Wochen alt (am 13. November ist die jüngste Meldung vom 28. Oktober), entsprechend ist auch noch nichts von der Ermordung von Ahmad Moula Abu Nahed_ alias Ahmad Mola Nissa zu lesen. Immerhin ist auf der englischen Seite im Kopf von The Arab Struggle Movement for the Liberation of Al-Ahwaz die Rede, also scheint es sich um die Webseite der Bewegung zu handeln, die angeblich von Ahmad Mola Nissi gegründet wurde.
Die arabische Seite bezeichnet die Organisation als haraka(tu) l-nid.al (i)l-°arabiy li-tah.rir (i)l-ah.waz (Bewegung des arabischen Kampfes um die Befreiung von Ahwas).


Mord in Den Haag

Irans Auslandsterror bleibt straflos
Was auch immer hinter dieser Organisation steht, eins ist klar. Es gibt in Ahwas und Umgebung eine massive Unterdrückung der arabischen Minderheit, auch wenn es nur um die Einforderung kultureller Rechte geht. Somit ist der Boden für die Entstehung auch radikaler Organisationen vorbereitet. Eine zweite Tatsache ist, dass Ahmad Mola Nissi in Den Haag ermordet wurde und das iranische Regime sich wieder wie in den 1990-er Jahren traut, im Westen lebende Exil-Iraner zu bedrohen und umzubringen. Auch einer iranischen Aktivistin für Frauenrechte, die in Großbritannien lebt, wurde im Juli von einem iranischen Justizbeamten öffentlich mit ihrer Ermordung gedroht. Von einer gemeinsamen Reaktion der EU ist bislang nichts zu sehen.

Quellen:
http://alischirasi.blogsport.de/2017/05/22/iran-tuerkei-die-ermordung-des-medien-unternehmers-karimian-teil-3/
http://alischirasi.blogsport.de/2017/08/16/iran-berlin-die-kurdenkiller-wittern-morgenluft/
http://alischirasi.blogsport.de/2017/07/03/iran-staatsterrorismus-bis-heute/

http://news.gooya.com/2017/11/post-9106.php
vom 9. November 2017
fa°ale siyasiye °arabe irani dar laheye holand be d.arbeye golule koshte shod

http://www.dw.com/fa-ir/%DB%8C%DA%A9-%D9%81%D8%B9%D8%A7%D9%84-%D8%B3%DB%8C%D8%A7%D8%B3%DB%8C-%D8%B9%D8%B1%D8%A8-%D8%A7%DB%8C%D8%B1%D8%A7%D9%86%DB%8C-%D8%AF%D8%B1-%D9%84%D8%A7%D9%87%D9%87-%DA%A9%D8%B4%D8%AA%D9%87-%D8%B4%D8%AF/a-41313657
vom 9.11.2017
yek fa°ale siyasiye °arabe irani dar lahe koshte shod

http://www.ahwazna.org/fa-121_%D8%AF%D8%B1%D8%A8%D8%A7%D8%B1%D9%87_%D9%85%D8%A7_.html
http://www.ahwazna.org/ar-c_11_p1_%D8%A8%D9%8A%D8%A7%D9%86%D8%A7%D8%AA_%D8%A7%D9%84%D8%AD%D8%B1%D9%83%D8%A9_.html
http://www.ahwazna.org/index.php?&lang=2

https://www.panorama.nl/misdaad/ahmad-mola-nissi-den-haag
vom 9. November 2017 11.20
Slachtoffer schietpartij Den Haag: Iranese Ahmad Mola Nissi
Lijkt op politieke moord, was leider van de Arab Struggle Movement

https://www.omroepwest.nl/nieuws/3545476/Vermoorde-man-blijkt-politicus-Hier-zit-het-Iraanse-regime-achter
vom 8. November 2017 20:34
von Gerichtsreporter Sander Knura

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Iran – Saudi-Arabien: Ballistische Raketen zur Eröffnung eines neuen Kriegs?

Saudi-Arabische Quellen geben an, vergangenen Samstag in der Nähe des Internationalen Flughafens von Riadh (Saudi-Arabien) eine ballistische Rakete abgeschossen zu haben, die von der Huthi-Minderheit in Jemen abgeschossen worden sein soll. Laut den gleichen Quellen seien vergleichbare Raketen früher eindeutig iranischer Bauart gewesen. Saudi-arabische Vertreter bezeichnen daher den Raketenangriff als Kriegsakt und behalten sich vor, ihn im passenden Moment in passender Form zu entgegnen.
Angesichts der Tatsache, dass es sowohl im Iran wie in Saudi-Arabien einflussreiche Kriegstreiber gibt, sind solche Worte keine leeren Drohungen.

http://www.iran-emrooz.net/index.php/news1/71742/
vom 15. Aban 1396 (6.11.2017)
partabe mushak be riyad., ta°arrod.e mostaqime nezamiye iran ast

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=83002
vom 15. Aban 1396 (6.11.2017)
waxamate bishtar dar rawabete tehran – riyad.

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Iran – West-Aserbaidschan: „Sicherheits“kräfte in Hinterhalt geraten

In der Region Tschaldaran in der iranischen Provinz West-Aserbaidschan sind in Duschan-Tappe, nach anderen Angaben in der Region Baba-Nur, iranische Grenztruppen in einer Entfernung von 15 Kilometern zur türkischen Grenze am Freitag, den 3. November 2017, in einen Hinterhalt geraten. Dabei kamen nach amtlichen Angaben acht Angehörige der bewaffneten iranischen Organe ums Leben, darunter drei Offiziere. Der Staat macht „Terroristen“ für diese Tat verantwortlich. Da es sich hierbei um einen propagandistisch gefärbten Begriff handelt, besagt er nichts.
Die überraschend angegriffenen Sicherheitskräfte waren auf dem Rückweg von einem „dienstlichen Auftrag“ in die Kaserne.
In der Gegend leben sowohl sunnitische Kurden, die Kurmandschi sprechen, als auch aseri-türkisch Sprechende schiitische iranische Aserbaidschaner.
Es ist bislang keine politische Gruppe bekannt, die die Aktion für sich beansprucht hat. Dies wäre bei den bekannten kurdischen Gruppen – Demokratische Partei Kurdistan-Iran, Komele und Peschwa – eigentlich zu erwarten.
Die Sicherheitsorgane der Region sprechen davon, dass derzeit in Tschaldaran eine „Säuberung“ als Reaktion auf den Anschlag stattfinde.
Die Tatsache, dass der Anschlag aus dem Hinterhalt stattfinden konnte, obwohl in der Region Kurden und Aseris leben, ist überraschend. Gewöhnlich arbeiten bewaffnete Gruppe der Kurden nicht mit Aseri-Gruppen zusammen. Insofern ist erstaunlich, dass die Kräfte, die den Hinterhalt durchführten, nicht verraten wurden. Außerdem fällt auf, dass die Sicherheitskräfte auf dem Rückweg in die Kaserne angegriffen wurden. Das könnte auch auf ein Informationsleck innerhalb der Sicherheitsorgane hindeuten.
Dieser Überfall bleibt daher vorerst mysteriös:
Kurdische bewaffnete Organisationen haben ihn nicht für sich beansprucht,
aseri-türkische bewaffnete Organisationen haben bislang keine solche Aktionen durchgeführt,
islamistische Gruppen sind meistens auch nicht darum verlegen, Erfolge für sich zu reklamieren, und Schmuggler (ob Rauschgiftschmuggler oder Menschenschmuggler) scheuen das Licht der Öffentlichkeit, sie bestechen die Sicherheitsorgane lieber statt auf sie zu schießen.
Handelt es sich gar um eine Abrechnung innerhalb staatlicher Organe?

http://news.gooya.com/2017/11/post-8958.php
vom 4. November 2017
joz‘iyate jadid az koshte shodane niruhaye marzbani naja dar caldaran

https://www.radiofarda.com/a/Militants-kill-8-Iranian-border-guards-near-Turkish-border/28834091.html
vom 12. Aban 1396 (3. 11. 2017)
hasht tan az niruhaye marzbaniye iran dar dargiri ba yek goruhe mosallah dar caldaran koshte shodand

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Kurdistan: Aus der Traum

Das Unabhängigkeitsreferendum in der Kurdischen Autonomie im Nordirak vom Ende September 2017 hat eine Entwicklung ausgelöst, die sich die abstimmenden Kurden so wohl nicht vorgestellt hatten. Schon im Vorfeld des Referendums hatten sich nicht nur der Iran, die Zentralregierung im Irak und die Türkei dagegen ausgesprochen, auch die US-Regierung und Putin sprachen sich dagegen aus. Auch die syrische Regierung, die mit der Bildung eineyr kurdischen Verwaltungszone konfrontiert ist, kritisierte das Referendum, so dass alle vier Nachbarn der Kurdischen Autonomie gegen die Abhaltung des Referendums waren.
Dies führte nicht nur zu gemeinsamen Sanktionen – Flugblockaden, Truppenkonzentrationen an der Grenze, sondern schließlich auch zu einem gemeinsamen militärischen Vorgehen des Irans und der Zentralregierung des Iraks. Am Montag Morgen (16.10.2017) rückten das irakische Militär und die al-Haschd ash-Scha°bi (Volksmobilmachung, eine schiitische Formation, die vom Iran ausgebildet und unterstützt wird) gegen Kerkuk (Kirkuk) vor und nahmen sie bis zum Abend ein, während kurdische Flüchtlinge die Ausgangsstraßen verstopften. Innerhalb von 48 Stunden räumten die kurdischen Streitkräfte weitere wichtige Gebiete: Sinjar (Sindschar), Bashiqa (Baschiqa), Makhmour (Machmur). Die außerhalb der Kurdischen Autonomie gelegenen Provinzen Nineveh und Diyala, die im Laufe des Kriegs von den Kurden einverleibt wurden, gingen wieder an die Zentralregierung. Mit Kerkuk ist ein Hauptteil der Erdöleinnahmen der Kurdischen Autonomie wieder der Zentralregierung zugefallen, und die Zentralregierung fordert nun auch, dass die Peschmerga, die kurdischen Streitkräfte, ebenfalls der Zentralregierung unterstellt werden.
Al-Dschasira berichtet von einem Deal, der laut Gerüchten zwischen General Qassem Soleymani, dem Befehlshaber der Qods-Streitkräfte der Pasdaran, und Bafel Talebani, einem führenden PUK-Politiker, ausgehandelt wurde, wonach die PUK-Kräfte den Einheiten der Haschd asch-Scha°bi kampflos ihre Stellungen in Kerkuk überlassen haben sollen. Al-Dschasira schreibt, dass später aber auch Einheiten der KDP (Barsanis Partei) ebenfalls ihre Stellungen bei Kerkuk geräumt habe, also nicht nur die PUK-Kämfper, wie Masud Barsani behauptete.
Jetzt haben irakische Truppen zusammen mit der schiitischen „Volksmobilmachung“ auch Altun Kupri eingenommen, das 40 km südlich der kurdischen Hauptstadt Arbil liegt.
Mit der Abhaltung des Referendums hat Masud Barsani und sein Umfeld in wenigen Tagen das zerstört, was die Kurden im Krieg gegen den IS gewonnen hatten.

http://www.aljazeera.com/news/2017/10/iraq-army-seizes-town-erbil-fierce-clashes-171020101628079.html
20.10.2017
Iraq army seizes Altun Kupri from Kurdish Peshmerga

http://www.aljazeera.com/news/2017/10/shocking-reversal-fortunes-unfolded-kirkuk-171020092324524.html
20.10.2017
How a shocking reversal of fortunes unfolded in Kirkuk
by John Beck

http://www.iran-emrooz.net/index.php/news1/71475/
19.10.2017
gozareshe shabakeye al-jazire az kerkuk

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Irak: Drohung der Zentralregierung gegen Kurdische Autonomie

Am Dienstag, den 26. September 2017, einen Tag nach dem kurdischen Unabhängigkeitsreferendum, forderte der irakische Premierminister Haydar al-°Abadi die Behörden der Kurdischen Autonomie auf, binnen 72 Stunden die Kontrolle über die Flughäfen in der Region der Zentralregierung zu übergeben. Innerhalb dieser drei Tage werde die irakische Zentralregierung keine internationalen Flüge zu diesen Flughäfen oder solche, die von dort starten, zulassen. Sollte die Kurdische Autonomie-Verwaltung sich weigern, die Flughäfen zu übergeben, werde Irak seine Nachbarn bitten, die Grenzen zur Kurdischen Autonomie zu schließen.

Zwei Flughäfen
Es geht dabei um die Flughäfen von Arbil und Soleimaniye, die normalerweise von Luftfahrtgesellschaften aus Deutschland, Jordanien und der Türkei angeflogen werden. Bis zum Sonntag wurden die Flughäfen auch vom Iran aus angeflogen.

https://www.radiofarda.com/a/iraq_ebadi_barzani/28758740.html
vom 4. Mehr 1396 (26. September 2017)
mohlate 72 sa°ateye al-°abadi baraye wagod_ariye kontrole forudgah-haye kordestane °eraq be baghdad

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Iran: Staatspräsident Hassan Rouhani gegen Unabhängigkeitsreferendum der irakischen Kurden


Hassan Rouhani und Putin

In einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Putin soll Hassan Rouhani laut einer Meldung des Pressezentrums des iranischen Staatspräsidenten vom 25.9.2017 mit diesem über die „derzeitigen Veränderungen im Irak“ gesprochen haben. Laut Rouhani sei „für die Islamische Republik die regionale Sicherheit und die Wahrung der territorialen Integrität und der nationalen Einheit des Iraks von größter Bedeutung und lebenswichtig.“
Schon am Samstag führte Rouhani in der gleichen Frage ein Gespräch mit dem türkischen Staatspräsident Erdogan. Beide Seiten sollen die Abhaltung des Unabhängigkeitsreferendums in der Kurdischen Autonomie als Faktor zur Erzeugung von Chaos in der Region beurteilt haben.
Am Sonntag hatte Rouhani dann den irakischen Premierminister Haydar al-°Abadi angerufen, um diesem mitzuteilen, dass „die Islamische Republik Iran völlig die Zentralregierung des Iraks“ verteidige. „Alle sollten wissen, dass ihre Legitimität im Rahmen der irakischen Verfassung besteht“ und dass eine Verletzung der irakischen Verfassung der Durchführung illegaler Schritte gleichkomme.
Laut Mitteilung des iranischen Pressezentrums soll Putin seine Unterstützung für die Regierung in Bagdad und die territoriale Integrität des Iraks erklärt haben.

https://www.radiofarda.com/a/f4_rouhani_putin_call_kurdistan_iraq_referendum/28756410.html
vom 3. Mehr 1396 (25. September 2017)
rouhani baraye sewomin bar be hame-porsiye eqlime kordestane °eraq wakoneshe manfi neshan dad

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Kurden im Irak, Iran und der Türkei

Im Iran bilden die Kurden in drei Regionen – Kurdestan, West-Aserbaidschan und Kermanschah – eine kompakte Bevölkerungsgruppe. Aufgrund der Siedlungspolitik der Qadscharen-Dynastie und später von Resa Schah findet man Kurden aber auch in den Regionen Ilam, Hamedan, Lorestan, Chusestan, Gilan, Masenderan, Qaswin, Teheran, Isfahan, Fars, Chorassane shomali, Chorassane rasawi, Kerman, sowie Sistan und Balutschistan. Allein in den ersten drei Regionen beträgt ihre Zahl 7 Millionen (Quelle?). Die Kurden, die heute in Syrien, Irak und der Türkei leben, standen einst unter der Herrschaft des Osmanischen Reichs. Hinzu kommen noch kurdische Gruppen in Aserbaidschan, Armenien, Usbekistan und Tadschikistan.
Die Zahl der Kurden in der Türkei wird auf 23 Millionen geschätzt (von wem?).
Die Zahl der Kurden in der Kurdischen Autonomie im Nordirak beträgt 5 Millionen. In der kurdischen Autonomie leben aber auch andere Bevölkerungsgruppen: Turkmenen, Armenier, Araber, christliche Assyrer etc.
Die Angabe zu Syrien in diesem Artikel ist ? Prozent der Bevölkerung von 20 Millionen. Das Fragezeichen steht hier, weil der Originaltext an dieser Stelle einfach leer ist. Stattdessen treffen die Verfasser die Vorhersage, dass Iran, Türkei und Irak die Minderheiten in der Kurdischen Autonomie aufhetzen werden, um dort im Falle der Unabhängigkeit einen Bürgerkrieg anzuzetteln.
http://www.pyknet.net/1396/06mehr/02/page/kurds.php

vom 2. Mehr 1396 (24.09.2017)
be monasebate hame-porsiye esteqlal dar kordestane °eraq
chand milyun kord dar iran, torkiye, °eraq wa suriye‘and?

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Iran: Sperrung der Flüge von und zur Kurdischen Autonomie Irak

Der Hohe Rat für Nationale Sicherheit des Irans hat die Luftgrenze zur Kurdischen Autonomie des Iraks auf Ersuchen der irakischen Zentralregierung geschlossen. Laut einer BBC-Meldung wurden die Flüge aus dem Iran nach Suleymaniye und Arbil sowie die Flüge, die aus dem Gebiet der Kurdischen Autonomie in den Iran führen, gestrichen.
Bei der Bekanntgabe dieses Beschlusses sprach Keyvan Khosravi (Keywan Chosrawi), der Sprecher des Hohen Rats für Nationale Sicherheit des Irans, von „wohlmeinenden politischen Bemühungen des Irans“, um das Referendum über die kurdische Unabhängigkeit, das am 25.09.2017 in der Kurdischen Autonomie des Iraks abgehalten wird, zu verhindern.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=137809
vom 2. Mehr 1396 (24. September 2017)
iran marze hawa‘i ba kordestane °eraq-ra bast

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Iran: Unter Dieben

Auf Anweisung von Modschtaba Chamene‘i, des Sohns des Religiösen Führers Ajatollah Chamene‘i, sollten 1,84 Milliarden US-Dollar aus der Kasse des Religiösen Führers unter den iranischen Soldaten in Syrien verteilt werden. Zur Übersendung des Gelds nach Syrien wurde die Filiale der afghanische Karzai-Bank in Dubai genutzt. Hamid Karzai war von 2001-2014 afghanischer Präsident, sein Bruder ist in den afghanischen Drogenhandel verwickelt. Es versteht sich, dass man bei dem Ausmaß des afghanischen Drogenhandels erfordert die Dienste einer Bank, deshalb die Karzai-Bank.
Das Geld kam zwar in Syrien an, aber zwei Generäle der Pasdaran, einer namens Nikbacht, der andere namens Baqeri, sollen es geschafft haben, es in ihre Tasche zu stecken, bevor es an die Soldaten verteilt werden konnte.
Nun hat Modschtaba Chamene‘i wahrlich kein Grund, sich über die kriminellen Energien anderer Menschen zu beschweren, da müsste er sich selbst an die Nase greifen.
Aber vielleicht hat diese Unterschlagung ja den Vorteil, dass die iranischen Krieger das syrische Schlachtfeld vorzeitig verlassen… Den Syrern sei es gegönnt.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=137369
vom 26. Schahriwar 1396 (17. September 2017)
do sardar arshade sepah dar suriye, mablaghe ersaliye beyte rahbari-ra be serqat bordand

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