Archiv der Kategorie 'Kultur'

Irans Schönheiten: Die Treppendörfer


In der Region Tschaharmahal va Bachtiyari (südwestlich von Isfahan) gibt es stufenförmig gebaute Dörfer wie dieses hier Sar Aqa Seyyed. Hier einige Fotos davon.











https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=136392
vom 13. Schahriwar 1396 (4. September 2017)
°aks/ rustaye sar-aqa-seyyed

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Iran: 60-tägiger Protestmarsch für das Recht auf die eigene Musik


Eine vierköpfige iranische Familie ist aus Protest gegen das von iranischen Islamisten durchgesetzte Verbot der Aufführung von Konzerten in der Region Maschhad, zuletzt das Konzert von Meister Shahram Naseri in Qutschan (Region Maschhad), zu einem 60-tägigen Protestmarsch aufgebrochen, in dessen Verlauf sie auch verschiedene bekannte Musiker besuchen. Ihr nächstes Ziel ist Sanandadsch im iranischen Kurdistan. Sie protestieren damit gegen die Unterdrückung der iranischen Musik durch die iranischen Machthaber. Vergessen wir nicht: Der „Islamische Staat“ ist keine Neuerfindung aus Syrien/Irak, sondern seit 1979 unter dem Namen „Islamische Republik Iran“ im Iran seit über 38 Jahren an der Macht. Und genauso lange geht der Kampf der Bevölkerung, ihre Rechte gegen die herrschenden Fundamentalisten durchzusetzen. An Verboten und Verfolgung fehlt es nicht, aber der Protest findet immer wieder neue Wege…

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=136436
vom 13. Shahriwar 1396 (4. September 2017)
rahpeyma‘iye 60 ruze-ye yek xanewadeye mashhadi dar e°teraz be laghwe konsertha ba sho°are haqq darim awazhaye sarzamine madarira dar shahreman beshenawim

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=136410
vom 13. Shahriwar 1396 (4. September 2017)
rahpeyma‘iye 60 ruze-ye xanewadeye mashhadi dar e°teraz be laghwe konsertha

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Iran: 800 unterschreiben gegen Kinderheirat


Laut Artikel 1041 des iranischen Zivilgesetzbuchs dürfen Mädchen schon ab dem vollendeten 9. Lebensjahr verheiratet werden. Jetzt haben 800 Frauen- und Kinderrechtsaktivisten im Iran eine Erklärung unterschrieben, in der sie eine Anhebung des Ehealters auf 18 Jahre fordern und eine strafrechtliche Verfolgung fordern, wenn Erwachsene eine Minderjährige heiraten. Sie weisen auf die verheerenden Folgen der frühen Ehe für die Kinderbräute hin.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=81548
vom 22. Mordad 1396 (13. August 2017)
sadha fa°°ale madani man°e ezdevaje kudakan zire 18 sal shodand

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Iran: Creative Mornings

Die aus der Schweiz stammende Kommunikationswissenschaftlerin Tina Roth-Eisenberg war unter anderem die Begründerin einer monatlichen Vorlesungsserie, die weltweit in über 100 Städten zu bestimmten Themen abgehalten wird. Auch aus dem Iran haben sich in zwei Städten Initiativen gebildet, um diese Anregung in ihrer Stadt umzusetzen, nämlich in Teheran und Tabris. Wie man an folgendem Video einer solchen Veranstaltung sehen kann, sind die meist jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer potentielles Ziel staatlicher Verfolgung, egal, wie unpolitisch das Thema des Vortrags ist. Erstens sitzen Männer und Frauen gemischt in der Vorlesung, und zweitens tragen die Frauen das Kopftuch so, dass – in Teheran – die Haare einschließlich das Ohr sichtbar sind. Die Farben des Kopftuchs und des Überwurfsmantels sind derart bunt, dass man die Ajatollahs schon donnerwettern hört.Kleidung, der Rahmen der Veranstaltung und die Umgebung lassen darauf schließen, dass die Teilnehmenden der Oberschicht angehören.

Bewegung in Bewegung
Während junge Menschen des gleichen Alters vor 40 Jahren irgendeiner politischen Gruppe angehörten, wenn sie aktiv werden wollten, die einen mit Schwerpunkt auf bewaffneten Aktionen, die anderen mit Schwerpunkt auf Aufklärung, hat die anhaltende Unterdrückung dazu geführt, dass die junge Generation sich anders ausdrückt. Natürlich führt die anhaltende Unterdrückung zur Erzwingung einer angeblich islamischen Kleiderordnung dazu, dass jede Frau, die etwas auf sich hält, sich in der einen oder anderen Form dagegen auflehnt. Aber das ist nicht die Hauptsache. Die Verfolgung von Opposition führt dazu, dass die junge Generation zu Aktionen übergegangen sind. Gestern war es das gegenseitige Bespritzen mit Wasser in der Öffentlichkeit, dann wurde die Polizei geschickt, um es zu verhindern, dann folgten andere mit turnerischen Darbietungen in Form von gewagten Sprüngen, auch hier von beiden Geschlechtern, es entstand eine Bewegung, am Mittwoch ein weißes Kopftuch zu tragen, und nun also dies hier, Vortragsreihen mit Frühstück in ungezwungener Atmosphäre. Das Regime hasst sowas wie die Pest, und wenn es zuschlägt, werden die Leute keinen Widerstand leisten, sondern die nächste Aktionsform erfinden. Wasser kann man stauen, aber es findet seinen Weg und dann läuft es über alle Hürden. Das Regime hat verloren.

https://youtu.be/NKGHa00MZ3A?t=305

https://en.wikipedia.org/wiki/Tina_Roth-Eisenberg
http://news.gooya.com/2017/08/post-6366.php
https://creativemornings.com/cities/tbz
https://creativemornings.com/cities/thr
https://www.creativemornings.ir/

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Iran: Stoppt den Kulturterror!

Im Iran häufen sich die Fälle, dass genehmigte Konzerte nicht aufgeführt werden können, weil angeblich unbekannte Täter die Veranstaltung überfallen und die Durchführung des Konzertes verhindern. Über 500 Iranerinnen und Iraner, die in der Musikbranche tätig sind, haben jetzt einen offenen Brief an das Ministerium für Kultur und Religiöse Aufklärung geschrieben und fordern, dass diese Täter endlich ergriffen und gerichtlich verfolgt werden. Sie fordern auch die Einrichtung einer Kasse, aus der eine Entschädigung an die betroffenen Künstler gezahlt wird, deren Konzerte durch solche Überfälle verhindert werden.

http://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=134050
vom 9. Mordad 1396 (31. Juli 2017)
nameye sar-goshade pansad fa°°ale houzeye musiqi be ershad / laghwe konserthara motewaqqef konid

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Bilder von Garmeh bei Isfahan, Iran

Garmeh ist ein kleines Dorf am Rande der Wüste, nordöstlich von Isfahan gelegen. Die Menschen leben von der Landwirtschaft und ihrem Vieh, sie haben Palmen und flechten Körbe. Es gibt genug Wasser. Im Sommer kann es allerdings sehr heiß werden – bis zu 60° Celsius. Im Winter kann es -7° kalt werden.

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Iran: Der Westen als Krankheit

Gharbsadegi – Vom Westen befallen
Dies ist die Diagnose einer Krankheit, an der nach Auffassung der herrschenden iranischen Geistlichkeit alle leiden, die gegen die islamischen Sitten – nach ihrem Verständnis – verstoßen. Das tun sie, wenn Männer und Frauen gemeinsam unterwegs sind, ohne verheiratet zu sein, gar gemeinsam tanzen, das tun sie, wenn Männer und Frauen gemeinsam Musik spielen oder singen oder auch nur im Fußballstadion der iranischen Mannschaft zujubeln, und das tun vor allem die Frauen, wenn sie sich „unislamisch“ kleiden, also nicht als schwarzer Sack verhüllt durch die Gegend laufen wollen.
Die Behandlung dieser „Krankheit“ erfolgt mit Methoden, die wenig mit der Medizin von Avicenna (Ibn Sina) und sehr viel mit dem europäischen Mittelalter zu tun haben, also gerade jener Region, von der man sich doch distanzieren möchte. Sie besteht im schlagfertigen Einsatz von Polizeiknüppeln, im Übergießen mit Säure, im Einsperren und Foltern.

Die Westkrankheit – eine Antwort auf den Kolonialismus
Wenigen ist heute bewusst, dass der Vorwurf der Verwestlichung „Gharbsadegi“ ursprünglich eine anti-kolonialistische Zielrichtung hatte und als Vorwurf gegen das Schahregime eingesetzt wurde. Einer der bekanntesten Schriftsteller des Irans der Zeit vor der Revolution von 1979 war Dschalal Al-e Ahmad, der mit seinem Buch „Gharbsadegi“ diesen Vorwurf in ein breites Publikum getragen hat. Seine Gedanken fanden auch Anklang bei Ajatollah Chomeini und Ajatollah Chamene‘i, und wie diese sie verarbeiteten, sehen wir ja an obigen Beispielen. Nicht so bekannt ist, dass Jalal (sprich: Dschalal) Al-e Ahmad auch ein begeisterter Anhänger des damals noch jungen Staates Israel war. Denn unter den Ajatollahs ist Israel zum zweiten Teufel aufgestiegen, gleich neben den USA als „großem Teufel“. „Marg bar Esra‘il“ (Tod über Israel) war nicht nur eine Parole, mit denen iranische Hisbollahis auf den Straßen demonstrierten, selbst Staatspräsident Mahmud Ahmadineschad, der Vorgänger von Hassan Rouhani, erklärte noch öffentlich, Israel müsse vom Erdboden verschwinden. Wie es kommt, dass der theoretische Begründer einer der wesentlichen Merkmale der Islamischen Republik Iran, nämlich des Kampfes gegen die „Verwestlichung“, sich so positiv zu Israel äußert, erklärt im Folgenden Samuel Thrope in einem Artikel aus der israelischen Zeitung Ha-Aretz (Das Land) vom 19.02.2017, den wir für unsere Leserschaft ins Deutsche übersetzt haben.

http://www.haaretz.co.il/blogs/sadna/1.3870203
Blogs des Workshops für Sozialgeschichte

כיצד יישב אינטלקטואל איראני את סלידתו מהמערב עם הערצתו לישראל
Wie passt die Abneigung eines iranischen Intellektuellen gegen den Westen mit seiner Bewunderung für Israel zusammen?

Das junge, sozialistische Israel war auch im vorrevolutionären Iran „das Licht der Völker“. Der Besuch von Jalal Al-e Ahmad im Land enthüllt regionale Verbindungen, die heute unvorstellbar erscheinen.

Ha-Aretz 19.02.2017
Workshop für Sozialgeschichte
Shmuel Trop / Samuel Thrope

In den 60-er Jahren war Jalal Al-e Ahmad der bekannteste Schriftsteller und Intellektuelle im Iran. Al-e Ahmad fand Bewunderung dank des unabhängigen und scharfen Blicks, den er schon in seinen ersten Erzählungen in den 40-ern und 50-ern bewiesen hatte. Aber es war die Veröffentlichung seines Buchs „Gharbzadegi“ – das mit „Verwestlichung“ oder „West-Erkrankung“ übersetzt werden kann und im Jahr 1962 erschien, mit dem Al-e Ahmad den Höhepunkt seiner Bekanntheit und seines Einflusses erreichte. Das Buch attackierte scharf die Herrschaft von Mohammad Resa Schah Pahlawi, der den Iran von 1941-1979 regierte und Verbündeter der USA und auch Israels im Kalten Krieg war, sowie die verwestlichte Kultur des Irans in jenen Jahren.
„Gharbzadegi“ ist eine eindeutig anti-koloniale Schrift, die auf der klaren Trennung zwischen dem satten, dominanten und reichen Westen sowie dem hungrigen, armen und kranken Osten beruht. Al-e Ahmad ruft die Iraner ebenso wie die anderen Orientalen auf, aufzuhören, den Westen zu imitieren, und zu ihren kulturellen und religiösen Wurzeln zurückzukehren. Eine ganze Generation junger Iraner führte wenige Jahre später die Revolution von 1979 an. Gharbzadegi – die Verwestlichung – war ein Meilenstein der Politik und der Erkenntnis. Im Licht dieser Haltung, trafen überraschend schon 1963, nur ein Jahr nach der Veröffentlichung von Gharbzadegi, Al-e Ahmad und seine Frau, die Schriftstellerin Simin Daneschwar, auf Einladung der Israelischen Botschaft in Teheran zu einem zweiwöchigen Besuch in Israel (w. im Land) ein. Wie andere Intellektuelle, die Israel in jenen Jahren besuchten, so etwa Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir, beschreibt Al-e Ahmad das junge Israel in dem Buch, das er über seinen Besuch schrieb, ganz unerwartet, ja sogar mutig. Eine Beschreibung, die sich zugleich auch mit der politischen und sozialen Lage im Iran befasst.


Die bekanntesten iranischen Intellektuellen: Jalal Al-e Ahmad und Simin Daneschwar in den 60-er Jahren

Nur wenige würden Israel heute zu den östlichen, anti-imperialistischen Kräften der Welt zählen. Aber Al-e Ahmad sah im Staat der Juden einen Teil des Ostens, „dessen eines Ende in Tel Aviv und dessen anderes in Tokyo“ liegt, so seine Worte. Sein Reisebericht, der den Besuch dokumentiert, wurde erst nach der Revolution und 15 Jahre nach dem Tod des Verfassers unter dem Titel „Reise in das Land des Todesengels“ veröffentlicht (welcher mit großer Wahrscheinlichkeit nicht von Al-e Ahmad selbst gewählt wurde). In diesem Buch bringt Al-e Ahmad seine Bewunderung für die Kibbuzim (Kollektivsiedlungen auf dem Land) und für den Unterricht in hebräischer Sprache in Israel zum Ausdruck, neben der energischen Kritik an der Diskriminierung der arabischen Bürger Israels. Im letzten Kapitel des Buchs, das als Reaktion auf den Sechs-Tage-Krieg (5.-10. Juni 1967) geschrieben wurde, ist die Kritik von Al-e Ahmad schon viel schärfer und direkter. Selbst dann ist Israel, wie er schreibt, einschließlich all seiner Mängel und Gegensätze, in orientalischen Augen die Basis einer Macht, ein erster Schritt, die Botschaft einer nahenden Zukunft.

Das Interesse von Al-e Ahmad an Israel begann lange vor seinem kurzen Besuch im Februar 1963.
Wie viele Intellektuelle im Iran war Al-e Ahmad Mitglied der örtlichen kommunistischen Partei, der Tudeh-Partei. Er war der Partei in seiner Jugend beigetreten, im Alter von 21, und rasch ins Zentralkomitee der Partei gewählt worden. Seine ersten Erzählungen, die die Region seiner Kindheit in den Armenvierteln im Süden Teherans beschrieben, wurden in Zeitschriften der Partei veröffentlicht.

Aber im Jahr 1948, nach der Unterstützung der sowjetischen Seite durch die Tudeh-Partei im Konflikt mit der iranischen Regierung wegen Erdölkonzessionen, empörten sich Al-e Ahmad und andere und verließen die Partei (AdÜ: die Sowjetunion forderte für sich vergleichbare Erdölförderrechte im Iran wie Großbritannien sie hatte). Nach diesem dramatischen Schritt suchte Al-e Ahmad nach sozialistischen politischen Alternativen und fand den Kibbuz. Seine ersten Bekanntschaften mit der israelischen kollektiven Landwirtschaft ließen in ihm bald mehr und mehr den Wunsch nach Informationen über Israel und die Juden aufkommen. Er las die Protokolle der Nürnberger Prozesse, das Buch „Diebe in der Nacht“ von Arthur Koestler, das auf seinen Erfahrungen als Kibbuz-Reporter beruhten, und die Bibel. Er schrieb sogar eine Erzählung im Stil der Bibel mit dem Titel: „Das dritte Buch der Könige“.


Eines der Symbole der iranischen Revolution, und einer, der bis in seine letzten Jahre in Israel ein Model zur Nachahmung sah. Iranische Briefmarke aus dem Jahr 1988 zu Ehren der intellektuellen Leistungen von Al-e Ahmad (Wikipedia)

Es ist wichtig und interessant festzustellen, dass Al-e Ahmad keine Notwendigkeit sah, diese Themen mit iranischen Juden zu diskutieren, einer Gemeinschaft von mehreren Zehntausend in jenen Jahren. Juden und Judentum waren für Al-e Ahmad eine ausländische, externe Angelegenheit, kein Teil des Irans selbst.

Al-e Ahmad schreibt in seinem Buch, dass er auf eine Einladung der Israelischen Botschaft reagierte, das Land zu besuchen, „damit ich Dinge von Nahem begreifen konnte, von denen ich bislang nur in den Büchern gelesen hatte, und schließlich um alles, was so attraktiv war, zu sehen.“
Dies ist sicher richtig, aber viele andere Quellen, darunter die Briefe zwischen ihm und seiner Frau Simin Daneschwar zur Vorbereitung der Reise, seine anderen Bücher, und auch die Telegramme, die zwischen dem israelischen Außenministerium und den Botschaften in Teheran und London gewechselt wurden, zeichnen ein etwas komplexeres Bild. Erstens war Al-e Ahmad nicht der einzige iranische Intellektuelle, der in jenen Jahren zu einem Besuch nach Israel eingeladen wurde.
1961 traf Tsvi Rafi‘ach, damals ein junger israelischer Diplomat in seinem ersten Diensteinsatz, in Teheran ein und begann, Beziehungen zu einheimischen Schriftstellern, Künstlern und Denkern aufzubauen. Rafi‘ach brachte iranische Intellektuelle (Menschen des Geistes) nach Israel und ihre israelischen Kollegen in den Iran, als ein Weg, die kulturellen Beziehungen und dabei auch die engen Sicherheitsbeziehungen zwischen den Staaten zu verbessern, die schon bestanden. Neben Al-e Ahmad statteten in jenen Jahren auch der Cousin von Mohammad Resa Schah, Prinz Schahram Pahlawi, sowie führende Linke wie der Al-e Ahmad nahestehende Politiker Chalil Maleki Israel einen Besuch ab. Mit anderen Worten, Rafi‘ach wollte Menschen von beiden Seiten der politischen Landkarte dorthin bringen, und mit der Zeit schloss er sich den sozialen Kreisen jener Intellektueller an. In Briefen beschreibt Daneschwar den israelischen Diplomaten als jemanden, der auf natürliche Weise an die Parteien und Geschehnisse heranging.


Versuche, neben den Sicherheitsbeziehungen auch die kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen zu entwickeln. Die iranische Delegation an der internationalen Konferenz über die Rolle der Wissenschaft zur Förderung junger Staaten am Weizmann-Institut in Rechovot (Israel), 1960
Quelle: Fritz Cohen

Für Al-e Ahmad war die Reise nach Israel mehr als nur ein Besuch. Er verbrachte vier Monate in Europa vor seiner Ankunft (erg.: in Israel). Wie aus seinen Briefen an Simin Daneschwar hervorgeht, schlug er ihr gegen Ende seiner Europa-Reise vor, den Iran für immer zu verlassen. Nach Abschluss seiner Israel-Reise schrieb ihr Al-e Ahmad, dass sie nach London oder Paris auswandern könnten statt heimzukehren, wo er seine literarische Tätigkeit unter freundlicheren Bedingungen fortsetzen könne. Es ist unmöglich festzustellen, wie ernsthaft dieser Gedanke war, obwohl auch andere Schriftsteller dem Schah-Regime entflohen, das zur gleichen Zeit immer repressiver wurde. Jedenfalls zerstörte die Enthüllung seiner Untreue gegenüber Simin Daneschwar durch einen Brief, der sie wenige Tage vor ihrem Treffen im Lande (= Israel) erreichte, diesen Traum.

Das Buch enthüllt noch viel mehr über Al-e Ahmad und seinen Besuch als Aktenordner und Briefe. Studiert man es heute, fallen die erstaunlichen Beschreibungen Israels von Al-e Ahmad am meisten auf, insbesondere im Licht des Bruchs und der Feindseligkeiten zwischen Israel und Iran in den heutigen Tagen. Al-e Ahmad sieht Israel nicht nur als Teil des Orients, er lobt dessen Regierung auch mit Bezeichnungen, welche für den idealen islamischen Staat reserviert sind. Er verurteilt die benachbarten arabischen Staaten wegen ihrer Abhängigkeit von der westlichen Kultur und ihres doppelgesichtigen Verhaltens in Sachen palästinensischer Flüchtlinge. Er beschreibt den Besuch in Yad Vashem, und die Tränen, in die er bei einer Gedenkfeier für einen holländischen Christen ausbrach, der in der Zeit des Holocaust Juden rettete. Andererseits stellt er anderenorts einen Vergleich zwischen Israel und Nazi-Deutschland auf, und nennt es „einen Brückenkopf des westlichen Kapitalismus im Nahen Osten“. Al-e Ahmad nimmt bezüglich Israel so unterschiedliche, und manchmal so widersprüchliche Positionen ein, dass es nicht möglich ist, ihn auf der Landkarte der Fixpunkte im israelisch-palästinensischen Konflikt zu orten.

Der Grund für die Widersprüche und Gegensätze ist, dass der Staat der Juden nicht das eigentliche Thema des Reiseberichts von Al-e Ahmad ist. Ähnlich wie viele andere Schriftsteller verschiedener Zeiten und Orte, beschreibt der Reisende das, was ihm auffällt, denkt aber dabei an seine Heimat.
So auch im Falle von Al-e Ahmad. Die Beschäftigung mit dem Kibbuz und Israels Rolle im Nahen Osten dient ihm zu einem anderen Zweck: seine Kritik am Iran des Schahs zu verschärfen und zu verstärken. Wenn Al-e Ahmad sagt, dass die Führer Israels Gottes auserwählte Vertreter sind und dass „Ben Gurion nicht geringer als Enoch und dass Mosche Dayan nicht geringer als Ijob (Hiob) ist“, ist schwer zu verstehen, wie diese geistlichen Lobbezeichnungen durch seine weltlichen Erfahrungen in Israel in den 60-er Jahren zustande gekommen sein sollen; abgesehen von dem durch einen Rabbi vorgetragenen Gesang:
„אל מלא רחמים“ (An den, der voller Gnade ist), den sie in Yad Vashem hörten, hat das iranische Ehepaar anscheinend weder eine Synagoge besucht noch an einer religiösen Zeremonie teilgenommen. Seine Wahl, Israel als Staat zu loben, der Bewunderung verdient, dient hauptsächlich dazu, zu markieren, was er bei sich zu Hause, im Iran, vermisst. Er preist Israel genau wegen jener Dinge, die – wie Al-e Ahmad ausdrücklich in „Gharbzadegi“ schrieb – im Iran im Argen liegen: ein gutes Bildungswesen, eine angemessene Landwirtschaft, Gleichheit, ein Festhalten an den kulturellen und religiösen Wurzeln, und ein Gleichgewicht zwischen Ost und West.


Al-e Ahmad kritisierte scharf die engen Beziehungen des iranischen Schahs zu den Vereinigten Staaten und die Verwestlichungstendenzen unter seiner Herrschaft. Der Schah Mohammad Resa Pahlawi mit einem hochrangigen Offizier der US-Luftwaffe, 1977
Photo: Sergeant Major Dunham, US-Luftwaffe

Dr. Samuel Thrope, in Jerusalem lebender Übersetzer und Journalist. Autor von „The Israeli Republic“ – seine Übersetzung von „Reise in das Land des Todesengels“ von Dschalal Al-e Ahmad,
herausgegeben 2017 von Restless Books.

Der Artikel enthält am Schluss noch einen Link auf die facebook-Seite des Workshops für Sozialgeschichte:
https://www.facebook.com/sadnale/

Im folgenden ein Link auf einen Vortrag des Trauerlieds אל מלא רחמים (Dem, der voll von Gnade ist) in Yad Vashem:
https://www.youtube.com/watch?v=4NdXmi6_oJE

Hinweis für weitere Lektüre:
https://www.foreignaffairs.com/articles/iran/2014-02-12/among-believers
Foreign Affairs: March/April 2014: Among the believers – Bernard Avishai; Jalal Al-e Ahmad

http://www.restlessbooks.com/bookstore/the-israeli-republic

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Iran: 8. März – Internationaler Tag der Frau


Auch wenn die iranischen Machthaber von Frauenrechten nicht viel hören wollen, die Frauenbewegung im Iran ist aktiv. Nicht überall hat sie gleich viel Erfolg – so hat die Stadtverwaltung in Teheran keine öffentlichen Aktivitäten zum 8. März erlaubt, so dass die Frauen sich nur im privaten Rahmen treffen konnten. Aber in Rascht (Region Gilan, Nordiran) konnten die Frauen einen Raum mieten, einen Film über die Geschichte des 8. März zeigen und dies mit einer Vortragsreihe verknüpfen. Eine Rednerin sprach über die „ideale Stadt für Frauen“, eine andere über die Tätigkeit der Frauen auf dem Land in der Region Gilan.
Die Veranstalterinnen wiesen auch darauf hin, dass es schon Anfang des 14. Jahrhunderts persischer Zeitrechung, also vor knapp 100 Jahren (ca. 1920) in Rascht eine Frauenorganisation namens „Peyk-e Sa°adat-e Nesawan“ (Bote des Glücks der Frauen) gegeben habe, die schon damals Veranstaltungen zum 8. März abhielt.
Was die Lage der Frauen auf dem Land in der Region Gilan angeht, muss man wissen, dass das Gebiet an der Südküste des Kaspischen Meers traditionelles Reis- und Teeanbaugebiet ist. Beides sind dort typische Frauenarbeiten. Auch der Anbau von Auberginen, Gurken und Tomaten (s.eyfi-ka:ri) ist ihnen zu verdanken. Eine weitere Arbeit besteht darin, Strohmatten zu flechten, oder Tücher zu weben (cha:dor-shab), die dazu dienen die Bettwäsche einzwickeln, so dass man sie tagsüber als Stützkissen an der Wand platzieren kann. Dazu verwendet man einen ziemlich feinen Faden.
Es ist erfreulich, dass die Frauen trotz der widrigen Umstände so gut organisiert sind, dass solche Veranstaltungen möglich sind.

http://www.etehadefedaian.org/%da%af%d8%b2%d8%a7%d8%b1%d8%b4-%d9%85%d8%b1%d8%a7%d8%b3%d9%85-%d8%b1%d9%88%d8%b2-%d8%ac%d9%87%d8%a7%d9%86%db%8c-%d8%b2%d9%86-%d8%af%d8%b1-%d8%b1%d8%b4%d8%aa
vom 21. Esfand 1395 (11. März 2017)
gozareshe maraseme ruze jahaniye zan dar rasht

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Iran: Schriftstellerverband ehrt Faribors Ra’is-Dana


Private Sitzung des iranischen Schriftstellerverbands

Faribors Ra’is-Dana ist seit 50 Jahren Mitglied des iranischen Schriftstellerverbands, der schon zur Schahzeit gegründet wurde. In den letzten Jahren vor der Revolution von 1979 hatte der Schriftstellerverband sogar mit Erlaubnis der Deutschen Botschaft in Teheran in einem ihrer Gebäude eine Lesung des politisch engagierten Dichters Sa’id Soltanpur veranstaltet. Für viele Intellektuelle war dies damals ein sicherer Ort, der sie vor dem direkten Zugriff des SAVAK schützte. Diese Geste war damals wichtig, um das Selbstbewusstsein der Intellektuellen zu stärken. Nach der Revolution wurde Sa’id Soltanpour bei seiner Hochzeit verhaftet und am 21. Juni 1981 hingerichtet.
Faribors Ra’is-Dana hat wie viele andere demokratisch gesinnte Mitglieder des Schriftstellerverbands auch einige Zeit hinter Gittern verbracht, und so unterstützte er auch stets iranische Menschenrechtsorganisationen. Die Feier zu seiner Ehrung am 3. März 2017 durfte nicht in den Räumen des Schriftstellerverbands stattfinden, sondern in einer Privatwohnung. Aber sie wurde nicht von der Polizei gestürmt. Und das ist viel in einem Land, wo die Polizei selbst ein Fest von Frauen platzen lässt und die Teilnehmerinnen verhaftet, weil sie angeblich wegen mangelnder Verschleierung die islamischen Werte missachtet hätten. Und das auf einer Feier, an der kein Mann teilgenommen hat.
Man sieht immer wieder, wie widersprüchlich dieses Regime ist.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=78642
vom 14. Esfand 1395 (4. März 2017)
bozorgdashte fariborze ra’is-dana tawassote kanune newisandegane iran

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Iran: Filmregisseur im Kreuzfeuer der Politik


Entgegennahme des Oscars für den Film „Der Verkäufer“ von Asghar Farhadi durch die Bevollmächtigte Anusche Ansari und Firus Naderi

Der iranische Regisseur Asghar Farhadi ist kein Unbekannter im Filmgeschäft. Für den Film „Nader und Simin – eine Trennung“ erhielt er 2012 den Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film. Damals hetzte die staatliche Zeitung Keyhan (Teheran) unter der Leitung von Hossein Schariatmadari gegen ihn, beschuldigte ihn, den Iran verwestlichen zu wollen und fuhr weitere Geschütze gegen ihn auf, in einem Land, wo solche Vorwürfe allemal reichen, um einen Menschen ins Gefängnis zu bringen. Hinter Schariatmadari steht Ajatollah Chamene’i, der Religiöse Führer des Landes.
Dieses Jahr kandidierte Asghar Farhadi mit dem Film „Der Verkäufer“ erneut bei der Oscar-Preisverleihung. Weder dieser noch der vorausgegangene Film durfte im Iran gezeigt werden, Asghar Farhadi akzeptierte nicht, den Film durch die Zensur laufen zu lassen.
Dieses Jahr gesellte sich zu den bösartigen Attacken der iranischen Fundamentalisten ein weiter Fundi, diesmal von der anderen Seite des Ozeans. Herr Trump persönlich hat die schon von Reagen erfundene „Achse des Bösen“ wieder ausgegraben und befunden, dass Bürger bestimmter, vor allem muslimischer Staaten, die USA nicht besuchen dürfen, man wolle ja keine Terroristen ins Land holen. Gegen diese Diskriminierung protestierten auch iranische Intellektuelle, die Trumps Dekret als puren Rassismus bezeichneten. Tarane Ali-Dusti, die Schauspielerin, die im Film „Der Verkäufer“ die Hauptrolle spielt, sowie Asghar Farhadi erklärten, sie wollten keine Privilegien und würden deshalb genauso wie alle anderen Iraner, die nicht mehr in die USA reisen dürfen, der Preisverleihung fernbleiben. Asghar Farhadi ernannte außerdem Anusche Ansari, eine bekannte Iranerin, die als erste Frau eine kommerzielle Reise in den Weltraum für 20 Millionen unternommen hat und deshalb unter Iranern sehr bekannt ist, sowie Firus Naderi, einen iranischen Wissenschaftler, der bei der NASA arbeitet, als Vertreter mit seiner Vollmacht. Für den Fall der Fälle. Dieser Fall trat ein: Der Film „Der Verkäufer“ wurde tatsächlich mit dem Oscar ausgezeichnet. Anusche Ansari verlas bei der Entgegennahme des Preises die Protestnote von Asghar Farhadi gegen die Willkür Trumps.


„Der Verkäufer“ auf dem Trafalgar Square in London – Protest gegen Trumps Apartheid

Der Oberbürgermeister von London setzte dem Protest noch die Krone auf: Er ließ den Film „Der Verkäufer“ gestern, am Tag der Preisverleihung in den USA, in London auf dem Trafalgar Square auf einer Großfilmleinwand zeigen. Tausende Menschen in London besuchten die Vorstellung, auch viele junge Menschen.
Der Protest ist angekommen. Man wird sehen, wie die Politik darauf reagiert.

http://news.gooya.com/2017/02/post-1187.php
vom 27. 02. 2017
forushande barandeye oskar shod

http://www.radiofarda.com/a/f35_farhadi_movie_london/28334096.html
vom 9. Esfand 1395 (27.02.2017)
hazaran nafar be tamashaye forushande-ye farhadi dar meydane trafalgar-e landan raftand

http://www.iran-emrooz.net/index.php/news1/68106/
vom 27.02.2017
farhadi ba forushande dowomin oskar-e iran-ra be armaghan award

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Iran: Revo-Luzzi-Party


Ja, das muss man schon dazu schreiben, wer hätte sonst gedacht, dass das ein Revolutionär ist?

Der 22. Bahman (11. Februar 1979) ist in der iranischen Geschichte ein wichtiges Datum. Der Tag, an dem das Schahregime stürzte und es zu Straßenkämpfen zwischen der Armee und revolutionären Gruppen kam. Seither sind 38 Jahre vergangen, die Revolutionäre der ersten Stunde sind tot oder haben Fett angesetzt, und für die große Mehrheit der Bevölkerung des Landes, die nach der Revolution geboren ist, ist das nur noch öder Lernstoff und langweilige Pflichtübung. Mit dem Ergebnis, dass immer weniger Menschen an den staatlichen Feiern teilnehmen. Natürlich, die Revolutionswächter und Angehörigen der Bassidschi-Milizen samt Familie kommen noch, immerhin ist das ihr Brotverdienst,


und dann wird noch Essen verteilt, vorher sollte man allerdings auf einer dieser Fahnen rumtrampeln und passende Parolen brüllen, so marg bar amrika oder marg bar esrail (Tod für Amerika, Tod für Israel), vielleicht reicht ja auch ein kräftiges Helau oder Ho Narro, man sollte es mal probieren…


inzwischen gibt es auch das Angebot, sich kostenlos frisieren zu lassen, na ja, da kann man ja mal kommen.


„Astronomische Löhne“ – die könnten auch beim Karneval in Köln mitlaufen. Gemeint sind hier die horrenden Löhne der Großkopfeten, wir sehen, diese Themen sind international…


zu anderen Anlässen ein Fall für die Sittenpolizei – so viel Frauenhaar, aber jetzt ist ja Revo-Luzzi-Party, da darf man.


Es waren jedenfalls viel mehr Menschen zur Beerdigung von Ajatollah Montaseri oder von Ajatollah Rafsandschani auf der Straße als am diesjährigen 22. Bahman, der auf den 10. Februar fiel.


Die Feiern werden immer bunter,


links könnte man meinen, die Schwulen-und-Lesben-Bewegung habe ihren Auftritt


da werden Maskottchen verbrannt wie in Süddeutschland die Fasnachtspuppen,


andere schleppen den Galgen mit rum


wie die Jakobiner in der Konstanzer Fasnacht die Guillotine


der Tschador bekommt einen Maulkorb in iranischen Nationalfarben,


Schminke in rot-weiß-grün darf natürlich auch nicht fehlen, und selbst USA und Israel, früher der Große und der Kleine Teufel, sind inzwischen zu einem harmlosen Tierchen avanciert, wie man an diesem bunt gefärbten Esel sieht.


Man macht sich über sie lustig, aber wer hat Angst vor dem Esel? Wer will sein Leben für einen Kampf gegen den Esel opfern?

Und genau hier liegt der Wunde Punkt der Herrschenden: Der Glaube an die Islamische Revolution ist längst erloschen, nur die Angst vor dem Bösen Feind kann die Leute noch unter ihre Fittiche treiben. Wer über den Feind lacht, braucht keine Waffen mehr und keine Armee. Und das ist das Ende der Herrschaft der Mollas.

http://www.radiofarda.com/a/f3-revolution-carnival/28302885.html
vom 25. Bahman 1395 (13.02.2017)
karnavale 22 bahman 1395: xosh bashi va tamasxore siyasat

http://news.gooya.com/2017/02/post-625.php
vom 11.02.2017
hashiyehaye tasviriye marasem rahpeyma’iye 22 bahman

http://www.tabnak.ir/fa/news/665893/%D8%B1%D8%A7%D9%87%D9%BE%DB%8C%D9%85%D8%A7%DB%8C%DB%8C-%DB%8C%D9%88%D9%85-%D8%A7%D9%84%D9%84%D9%87-%DB%B2%DB%B2-%D8%A8%D9%87%D9%85%D9%86-%D8%AF%D8%B1-%D8%A7%D8%B3%D8%AA%D8%A7%D9%86%E2%80%8C%D9%87%D8%A7-%DB%B2
vom 10.02.2017
rahpeyma‘iye youm-ollah 22 bahman dar ostanha -2

http://news.gooya.com/2017/02/post-701.php
vom 10.02.2017
parchame amrika va esra‘il ruye badane olagh

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Iran: ein Dorf im Nordiran

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Iran: Iranische Architektur

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Iran – USA: Protest gegen Trumps Rassismus


Die iranische Schauspielerin Tarane Alidusti, die zusammen mit Schahab Hosseini die Hauptrolle im Film „Foruschande“ (Der Verkäufer) spielte, hat auf Twitter erklärt, dass sie zur Zeremonie der Oskar-Verleihung nicht in die USA reisen wird, weil der neue US-Präsident ein Visa-Verbot gegen die Iraner verhängt hat. Sie bezeichnete diese Maßnahme als Rassismus, und erklärte, sie werde aus Protest auch dann nicht reisen, wenn eine Ausnahme für Künstler gemacht würde.

http://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=123761
vom 7. Bahman 1395 (26. Januar 2017)
tarane °alidusti: mamnu°iyate wiza baraye iraniyan az suye tramp nezhadparastane ast, dar oskar sherkat nemikonam

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Iran:Garme in der zentralen Wüste von Iran


Garme in Isfahan Provinz Nain und Khoor und befindet sich in der zentralen Wüste von Iran entfernt. Das Dorf liegt 750 Meter Höhe über dem Meeresspiegel und das Klima ist trocken und heiß Wüste in der Nähe.

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