Archiv der Kategorie 'Kurdistan'

Paris: Anhänger der iranisch-kurdischen Komele-Partei attackieren Botschaft

Aus Protest gegen die Hinrichtung dreier Kurden im Iran und gegen die Raketenangriffe der iranischen Revolutionswächter auf den Versammlungsort zweier iranisch-kurdischer Parteien im Nordirak haben Anhänger der Komele die Botschaft der Iranischen Republik Iran in Paris angegriffen und u.a. das Schild der Botschaft mit blutroter Farbe besprüht. Die Protestierenden konnten nicht ins Botschaftsgebäude eindringen.

https://news.gooya.com/2018/09/post-18645.php
vom 15. September 2018
hamleye hawadarane hezbe kumele be sefarate iran dar paris

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Iran: Streik im iranischen Kurdistan

Vergangenen Mittwoch schlossen die Läden in zahlreichen kurdischen Städten des Irans, so in Mariwan, Sanandadsch, Pawe, Oschnawiye und Mahabad.
Dies war eine Reaktion auf die Hinrichtung der drei kurdischen politischen Gefangenen Zanyar Moradi (Sanyar Moradi), Loqman Moradi und Ramin Hossein Panahi am vergangenen Samstag. Die Brüder Moradi waren unter dem Vorwurf der Ermordung des Sohns des Freitagsimams von Mariwan zum Tode verurteilt worden. Ramin Hossein Panahi war die Mitgliedschaft in der kurdischen Partei Komele und „bewaffnete Meuterei gegen die islamische Regierung“ zur Last gelegt worden.
Gerichtsurteile sind im Iran keinerlei Indiz für die Richtigkeit der Vorwürfe, da die Justiz völlig von der obersten Geistlichkeit kontrolliert wird und unter Folter abgelegte Aussagen bedenkenlos von der Justiz verwendet werden.
Ebenfalls am vergangenen Samstag hatten die iranischen Pasdaran den Sitz und Tagungsort zweier iranischer kurdischer Parteien im Irak mit Raketen beschossen. Dabei waren mindestens 14 kurdische Aktivisten ums Leben gekommen und mindestens 30 weitere verletzt worden.
Die iranischen Pasdaran bekannten sich unmissverständlich zu diesem Angriff und drohten mit weiteren Beschießungen, auch die iranische Armee schloss sich den Drohungen an.
Als Reaktion darauf hatten sechs kurdische Parteien des Irans zu einem Generalstreik am Mittwoch aufgefordert und die Bevölkerung gebeten, zu Hause zu bleiben. Zumindest ein Teil der kurdischen Städte ist diesem Aufruf nachgekommen. Es gab Berichte, wonach Läden, die an diesem Tag geschlossen hatten, mit einem farbigen Spray besprüht worden. Das deutet möglicherweise darauf hin, dass die Geheimdienste vorhaben, die Betreiber dieser Läden anschließend zu verfolgen.

https://www.radiofarda.com/a/strike-in-kurdistan-iran-to-protest/29485569.html
vom Mittwoch, den 21. Schahriwar 1397 (12. September 2018)
e°tesab dar manateqe kordneshine iran dar e°teraz be e°dame jawanane kord

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Iran – Irak: Mit Drohnen und Bomben gegen kurdische Parteien


Am Morgen des vergangenen Samstag haben die iranischen Revolutionswächter mit Drohnen die Sitze zweier kurdischer Parteien im Nordirak ausgekundschaftet und dann vom Iran aus Raketen auf diese Ziele abgefeuert. In der Folge sind mehrere Mitglieder kurdischer Parteien ums Leben gekommen, es ist von 14 Toten die Rede, mindestens 30 weitere Mitglieder seien ums Leben gekommen, wie Radio Farda auf seiner Webseite schreibt.


Wie Asu Hassanzade, der Pressesprecher der Demokratischen Partei Kurdistan – Iran (DPK-I) in einem Interview gegenüber der Deutschen Welle erklärte, attackierten die Pasdaran vergangenen Samstag vom Iran aus die gemeinsame Tagung der beiden kurdischen Parteien DKP-I und HaDaK (Demokratische Partei Kurdistans, eine Abspaltung der ersten) in Kuye Sandschaq, einer Ortschaft im Nordirak, die 70 km von Arbil entfernt liegt. Asu Hassanzade spricht von mindestens 15 Toten und 30-40 Verletzten. Es sollen mindestens 10 hochrangige Funktionäre der DPK-I bei diesem Raketenangriff ums Leben gekommen sein.
Kommentar:
Wie wir berichteten, hatte das Unabhängigkeitsreferendum im kurdischen Nordirak vergangenes Jahr dazu geführt, dass sich die Regime der Türkei und des Irans auf ein gemeinsames Vorgehen gegen die Kurden im Nordirak einigen konnten. Der Iran nutzte seither wiederholt die Gelegenheit, um kurdische Aktivisten aus dem Iran im Nordirak zu ermorden. Es verwundert sehr, dass zwei iranische kurdische Parteien unter solchen Umständen bekannt machen, wann sie wo eine Vollversammlung abhalten wollen. Dass die Regierung der kurdischen Autonomie im Nordirak und die Regierung in Baghdad nichts gegen die Pasdaran unternehmen können oder wollen, kann ihnen nicht entgangen sein. Da riecht etwas faul…

https://www.radiofarda.com/a/f4_iraq_foreign_ministry_statment_attack_iran_kurds/29480190.html
vom 18. Schahriwar 1397 (9. September 2018)
baghdad: golule-barane maqarrhaye do hezbe kord tawassote sepah naqze hakemiyate °eraq ast

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=88747
vom 18. Schahriwar 1397 (9. September 2018)
pish az 10 kadre hezbe demukrate kordestan dar hamleye sepah koshte shodand

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Iran: Der Staat als Serienmörder


ein Photo von Kamal Ahmadneschad – der Strick wurde offensichtlich nachträglich als Fotomontage hinzugefügt

Heute, den 10. September 2018, wurde der Kurde Kamal Ahmadneschad (in keiner Weise verwandt mit dem früheren Präsidenten Ahmadineschad) im Gefängnis Miyan-do-Ab hingerichtet. Kamal Ahmadneschad stammt aus dem Dorf Gamischguli (Region Miyan-do-Ab, Provinz West-Aserbaidschan). Ihm wurde vorgeworfen, dass er Mitglied einer regimefeindlichen kurdischen Partei sei und an der Ermordung eines ehemaligen Mitglieds der Pasdaran (Revolutionswächter) beteiligt gewesen sei. Es gab Aussagen, dass er zum Zeitpunkt dieses Vorfalls gar nicht vor Ort war. Von einem fairen Gerichtsverfahren kann auch nicht die Rede sein, Geständnisse wurden unter Folter abgelegt.

https://news.gooya.com/2018/09/post-18472.php
vom 10. September 2018
kamal ahmadnezhad, zendaniye siyasiye kord, e°dam shod

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Iran: 3 politische Häftlinge hingerichtet


Am Samstag hingerichtet: Zanyar Moradi, Loqman Moradi und Ramin Hossein Panahi.

Vergangenen Samstag, den 8. September 2018, wurden im Iran drei politische Häftlinge hingerichtet. Es handelt sich um die drei Kurden Zanyar Moradi, Loqman Moradi und Ramin Hossein Panahi. Wie Hossein Ahmadi vom Anwaltskollektiv des hingerichteten Ramin Hossein Panahi mitteilt, wurden die Anwälte von der bevorstehenden Hinrichtung nicht informiert. Dies verstoße gegen die iranische Gesetzgebung. Die Anwälte wurden dadurch der Möglichkeit beraubt, weitere Rechtsmittel einzulegen. Die Leichen der drei Hingerichteten wurden an unbekanntem Ort verscharrt und nicht den Angehörigen übergeben. Auch dies entspricht nicht der iranischen Gesetzgebung, wohl aber der Praxis, wie seit dem Massaker vom September 1988 hinlänglich bekannt ist. Solange die Täter von damals nicht zur Rechenschaft gezogen werden und das System der Islamischen Republik herrscht, ist auch nicht zu erwarten, dass die Gesetze im Iran irgendeine Bedeutung haben.
Unser Beileid gilt den Opfern und Angehörigen, die sich trotz der Drohungen des Geheimdienstes nicht davon abhalten ließen, auf dieses Unrecht aufmerksam zu machen. Auch den Angehörigen droht deshalb eine Festnahme durch die Geheimdienste.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=88746
vom 18. Shahriwar 1397 (9. September 2018)
e°dam-shodegan-ra dar mahalli na-ma°lum be xak sepordand

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Iran: Hungerstreikender hingerichtet

Wie die Mutter von Ramin Hossein Panahi berichtet, wurde ihr Sohn, ein politischer Gefangener, der sich aus Protest den Mund zugenäht hatte und in den Hungerstreik getreten war, jetzt hingerichtet. Die Leiche des Hingerichteten wurde den Angehörigen nicht ausgehändigt. Ramin Hossein Panahi war ein Kurde.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=164724
vom 19. Schahriwar 1397 (10. September 2018)
film / daye sharife madar, ramin hossein panahi, dar beheshte zahraye tehran: pesaram-ra bi gonah e°dam kardand, bist ruz bud ghadha naxorde bud, wa ba dahane duxte wa gorosne e°damash kardand

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Iran – Kurdistan: Bewaffneter Überfall auf Pasdaran

Bei einem bewaffneten Überfall in der Nacht von Freitag auf Samstag sollen mindestens 11 Revolutionswächter (Pasdaran) ums Leben gekommen sein. Die kurdische Organisation Pezhak, die angeblich der PKK nahesteht, soll die Verantwortung für den Überfall auf sich genommen haben. Dies sei die Rache für den Tod von vier Guerrilleros sowie für die Ermordung des Menschenrechtlers Eqbal Moradi im Nordirak.
Die Gegend um Mariwan ist jetzt stark militarisiert.
Anmerkung: Es sieht so aus, als würde die Pezhak eine ähnliche Strategie wie die PKK einschlagen und auf die militärische Karte setzen. Die PKK hatte dies im türkischen Grenzgebiet zu Syrien versucht, als die weltpolitische Situation günstig erschien und der Eindruck aufkam, dass die Kurden als Gegenleistung für den Kampf gegen den Islamischen Staat in Syrien bestimmte Zugeständnisse seitens der USA erhielten. Der Schein trügte. Staatspräsident Erdogan nutzte den Städtekrieg in der Türkei, um sich militärisch in Szene zu setzen und verwüstete ganze Städte. Seinem Wahlerfolg in der Region hat das nicht geschadet.
Es ist denkbar, dass die Pezhak angesichts der Drohungen des US-Präsidenten gegen die iranische Regierung den Moment für günstig hält, jetzt ebenfalls vermehrt auf militärische Aktionen zu setzen. Aber wer als Begründung das Motiv „Rache“ herbei bemüht, verrät wenig strategisches Denken.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=87766
vom 30. Tir 1397 (Samstag, 21. Juli 2018)
chandin pasdar dar yek hamleye nezami dar atrafe mariwan koshte shodand

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Iran – Irak: Kurdenmorde im Nahen Ausland

Was die Türkei kann, können wir auch. Wir erinnern uns. Die Bildung einer kurdischen Autonomie in Syrien wie auch das Unabhängigkeitsreferendum der KurdInnen im Nordirak Ende September 2017 diente der türkischen Regierung als Vorwand, militärisch dort einzumarschieren und ihre Interessen mit Gewalt durchzusetzen. Das Unabhängigkeitsreferendum im Nordirak führte zudem auch dazu, dass sich die türkische und die iranische Regierung näher kamen und gemeinsam Sanktionen gegen die kurdische Regierung im Nordirak verhängten. In diesem Umfeld ist es zu sehen, dass die iranischen Machthaber auch kein Problem darin sehen, kurdische Kritiker aus dem Iran, die sich im Nordirak aufhalten, dort zu ermorden, so wenig, wie sie sich davon abhalten ließen, einen bekannten iranischen Medienherausgeber in Istanbul umzubringen.
Das jüngste Opfer dieser Auslandsmorde, die aller Wahrscheinlichkeit nach von den iranischen „Sicherheits“organen organisiert wurden, ist Eqbal Moradi. Seine von sieben Kugeln durchsiebte Leiche wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch letzter Woche bei Pandschuin (Provinz Soleymaniye, Nordirak) in der Nähe eines Flusses gefunden. Eqbal Moradi war führendes Mitglied der Menschenrechtsgesellschaft Kurdistans. Er war Vater von Sanyar Moradi, einem politischen Gefangenen, der zum Tode verurteilt wurde, und Onkel von Loqman Moradi, der derzeit in Haft ist und ebenfalls zum Tode verurteilt wurde. Vor 10 Jahren war Eqbal Moradi in der Gegen von Pandschuin schon einmal Opfer eines Mordversuchs, den er aber überlebte.
Vorausgegangene Opfer staatlicher iranischer Morde im Nordirak sind Salah Rahmani, ein aktives Mitglied der Demokratischen Partei Kurdistans – Iran, und dessen Sohn Sabah Rahmani, am 10. Esfand 1396 (1. März 2018) in Erbil (Nordirak) ermordet wurden. Am 15. Esfand 1396 (6. März 2018) wurde Qader Qaderi, einer der herausragenden Führer des militärischen Flügels der Demokratischen Partei Kurdistan – Iran, in Hartel (Provinz Soleymaniye, Nordirak) durch über 20 Schüsse ermordet.

http://www.rahekargar.net/browsf.php?cId=1091&Id=38&pgn=
vom Mittwoch, 27. Tir 1397 (18. Juli 2018)
e°lamiyeye hey‘ate ejra‘iye sazemane kargarane enqelabiye iran (rahe kargar) dar mahkumiyate terore eqbal moradi

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Iran: Kleinkrieg in Kurdistan

Vor etwa zwei Jahren hat die Demokratische Partei Kurdistans – Iran (DPKI) beschlossen, auch mit bewaffneten Aktion gegen das Regime der Islamischen Republik Iran zu kämpfen.
Laut Äußerungen des militärischen Befehlshabers der DPKI, Kawe Bahrami, gegenüber der irakisch-kurdischen Agentur Rudaw haben DPKI-Kämpfer eine bewaffnete Aktion in Oschnawije durchgeführt. Dabei seien 27 Angehörigen der bewaffneten staatlichen Organe getötet oder verletzt worden.
Mahmud Pakpur, der Befehlshaber der Landstreitkräfte der Pasdaran, erklärte, am Freitag abend (18. Chordad 1397) sei eine terroristische Gruppe in Oschnawije in eine Falle der Sicherheitskräfte geraten. 7 Angehörige der terroristischen Gruppe seien getötet oder verletzt worden. Die terroristische Gruppe sei vollständig vernichtet worden.
Mahmud Pakpur sprach von weiteren zerstreuten Gefechten zwischen den Pasdaran und bewaffneten terroristischen Gruppen in Oschnawije und Sar-Abad. Dabei seien 6 Gegner ums Leben gekommen, 3 weitere seien verletzt worden.
Der Befehlshabter der DPKI-Kräfte bestritt Verluste auf seiner Seite.
In der Grenzregion von Sardascht sollen 2 weitere bewaffnete Angehörige der staatlichen Organe bei einem Gefecht mit bewaffneten Gegnern des Regimes umgekommen sein.
Die kurdische Webseite „Kurdestan wa Kurd“, die der DPKI nahesteht, bestritt, dass die DPKI an dieser Auseinandersetzung beteiligt gewesen sei. Es habe sich vielmehr um ein Gefecht zwischen Sicherheitskräften und den Pasdaran gehandelt!

http://news.gooya.com/2018/06/post-15646.php
vom 10. Juni 2018
dargiriye shadid beyne sepahe pasdaran wa hezbe demukrate kordestane iran – 27 pasdar koshte ya zaxmi shodand

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Iran: Streik der Basare weitet sich aus

Wie schon berichtet, hatten die Basarhändler in Bane (Kurdische Grenzstadt an der iranisch-irakischen Grenze) aus Protest gegen den Verbot des Kleinhandels über die gebirgige Grenze ihre Läden geschlossen. Die Basarhändler wurden darauf telefonisch verwarnt und vom Geheimdienst vorgeladen. Sie gaben den Protest trotzdem nicht auf, denn es geht um ihre Existenz. Nach und nach schlossen sich weitere Basare an der nordwestlichen Grenze des Irans an, so der Basar von Mariwan, Mahabad, Sardascht, Piranschahr und Dscholfa.
Die jüngsten drastischen Erhöhungen des Wechselkurses Rial-Dollar haben nun auch andere Händler zum Handeln bewegt. Drei große Basare in Teheran, aber auch in Maschhad und Ardabil, haben am vergangenen Samstag ebenfalls den Streik eröffnet. Namentlich die Goldhändler haben sich dem Streik angeschlossen. Das liegt daran, dass die Goldhändler ihrerseits auf Zuweisungen aus der iranischen Zentralbank angewiesen sind und diese auch die Preise festlegt, zu der sie das Gold an die Händler verkauft. Von einem freien Goldmarkt kann somit nicht die Rede sein.
Wie man sieht, gewinnt die Destabilisierung der iranischen Währung, die angeblich auf die Initiative der Revolutionswächter zurückgeht, zunehmend an wirtschaftlichem Gewicht, und es ist durchaus möglich, dass die Revolutionswächter auf diesem Weg den Sturz der Regierung Rouhani erreichen, um sich dann an die Macht zu putschen.

http://news.gooya.com/2018/05/post-14761.php
vom 14. Mai 2018
e°teraze bazariyan dar iran gostarde mi shawad, e°tesab dar se bazare bozorge tehran wa 3 markaze ostan

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Iran – Kurdistan: Toter Basar in Bane, Mariwan und Sardascht seit 25 Tagen


Basar in Bane
Die Schließung der Grenzen zwischen Irakisch- und Iranisch-Kurdistan durch die iranische Regierung zur Unterbindung des kleinen Grenzhandels hat den ganzen Handel und den Tourismus in die kurdischen Grenzgebiete des Irans zum Erliegen gebracht. Sowohl die Waren-Träger wie die Basarhändler wie auch die Hotel- und Restaurantbetreiber mit ihren Arbeitern sind arbeitslos geworden. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Die Einheimischen sind besonders verbittert, weil die großen Schmuggler weiter ihr Geschäft betreiben – gemeint sind die Pasdaran.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=86445
vom 16. Ordibehescht 1397, 6. Mai 2018
bane, sugwari baraye rounaqi ke digar nist

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Iran – Kurdistan: Geschlossene Grenze für den kleinen Handel


Grenzhandel auf dem Rücken

Im Dezember 2017 hatte der iranische Innenminister bekannt gegeben, dass der kleine Grenzhandel zwischen Iran und Irak, verboten ist. Die Ware wurde von vielen kurdischen Grenzgängern auf dem Rücken oder auf Reittieren vom Irak in den Iran getragen. Der Weg über die Berge ist lebensgefährlich. Der Parlamentsabgeordnete von Sardascht hat jetzt bekannt gegeben, dass durch das Verbot, das noch vor Ende des iranischen Jahres (also spätestens Anfang März 2018) vom iranischen Parlament als Gesetz verabschiedet wurde, 70.000 bis 80.000 Kurden auf der iranischen Seite (z.B. in Piranschahr) ihr Einkommen verloren.
Auch die Händler, die die Waren dieser Grenzgänger abkauften, sind arbeitslos geworden.
Aus diesem Grund kam es in der letzten Zeit in verschiedenen iranischen Orten an der irakischen Grenze zu Protesten der Grenzgänger und der Händler. Der Parlamentsabgeordnete von Sardascht bezeichnete diese Situation als Zeitbombe.

https://www.radiofarda.com/a/iran-iraq-border-closed-workers-lost-jobs/29175511.html
vom 30. Farwardin 1397
nemayandeye majlese iran: 80 hezar kulebar dar gharbe keshvar bi kar shodeand

http://www.pishkhaan.net/news/60447/?t=
vom 28.09.1396
ruznameye ebtekar: „ebtekar“ tasmime dowlat mabna bar mamnu°iyate kulebari-ra barresi kad – payane yek trazhedi

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Iran – Kurdistan: Protest der Basarhändler von Bane und Dschawanrud


leeres Tischtuch…

Aus Protest gegen die Schließung der iranisch-irakischen Grenze und gegen die Erhöhung der Zölle haben die Basarhändler von Bane und Dschawanrud vergangenen Samstag ihre Läden geschlossen und ein leeres Tischtuch auf der Straße ausgebreitet. Der Protestzug der Händler wurde von Sicherheitskräften auseinander getrieben. Die Staatskräfte gaben dabei Schüsse in die Luft ab. Die Proteste gingen am Montag weiter: diesmal versammelten sich die Händler vor dem Sitz des Verwaltungschefs von Bane.

http://news.gooya.com/2018/04/post-13852.php
vom 15. April 2018
e°tesabe bazaryane bane wa jawanrud w pahn kardane sofreye xali dar xiyaban

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Iran: Der kleine Grenzhandel

Auf der Webseite pyknet.net vom 14. Esfand 1396 (05. März 2018) ist ein Film veröffentlicht, der vor 13 Tagen, am 1. Esfand, an der iranisch-irakischen Grenze in der Region Piranschahr aufgenommen wurde. Er zeigt eine Karawane von Tausenden Kurdinnen und Kurden, die durch die verschneiten Berge zu Fuß auf ihrem Rücken Ware aus dem Irak in den Iran tragen. Der Handel ist so wenig legal wie der Hauptteil des iranischen Imports, der in Form von Schmuggel von den Pasdaran ins Land kanalisiert wird. Nur dass diese Leute kalte Füße bekommen, was man von den Hintermännern gewiss nicht behaupten kann.

Quelle:
http://www.pyknet.net/1396/01esfand/14/page/kulbar.mp4

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Iran: Verhaftung eines Unterstützers der Erdbebenopfer in Kurdistan

Der Arzt Dr. Hosseinpur wurde am 1. März 2018 verhaftet. Als Unterstützer der Erdbebenopfer in der Region Kermanschah hatte er aus eigenen Mitteln in unmittelbarer Nähe der Opfer in Sar-e Pol-e Sahab einen Container aufstellen lassen und diesen als Praxis eingerichtet, um die Kranken und Verletzten zu behandeln. Jetzt wurde der Container von den sogenannten Sicherheitskräften beschlagnahmt und er selbst verhaftet. Sein aktueller Haftort ist genauso wenig bekannt wie die Vorwürfe, die gegen ihn erhoben werden.

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