Archiv der Kategorie 'Ökonomie'

Sanktionen gegen iranischen Zentralbankchef Valiollah Seif

Valiollah Seif, Leiter der iranischen Zentralbank, wird von den USA beschuldigt, über Fonds der Hisbollah im Libanon Millionen von Dollar zur Verfügung gestellt zu haben. Gegen ihn und weitere Personen werden nun Sanktionen verhängt, die u.a. das Einfrieren ihres Besitzes in den USA beinhalten sowie das Verbot für US-Firmen, mit diesen Personen Geschäfte zu machen.


Valiollah Seif, Leiter der iranischen Zentralbank kommt auf US-Sanktionsliste

Auch Ali Tarzaly, stellvertretender Generaldirektor der iranischen Zentralbank, ist betroffen. Die Islamic Bank „Al-Bilad“ im Irak, Karim Aras Habib, Direktor der Bank, und Muhammad Qasir, Finanzintermediär der Al-Quds-Brigaden (einer Eliteeinheit der Revolutionsgarden) wurden ebenfalls in die Sanktionsliste der Vereinigten Staaten aufgenommen.

Der amerikanische Finanzminister Steve Mnuchin erklärte, dass „der iranische Zentralbank-Chef im Namen der Al-Quds-Brigaden der Islamischen Bank “Al-Bilad“ im Irak, Millionen von Dollar zur Stärkung und Unterstützung von Gewalt und der extremistischen Hisbollah-Gruppe im Libanon“ überwiesen habe.

Anmerkung:

Seif und die Al-Bilad-Bank finanzierten nicht nur die Hisbollah im Libanon sondern auch das syrische Regime unter Assad und damit sowohl Waffenkäufe als auch iranische, afghanische und libanesische Kämpfer in Syrien. Die Summen dürften eher Milliarden von Dollar sein. Auch europäische Firmen profitieren von Geschäften mit dem Iran bei denen die Al-Bilad-Bank im Irak als Drehscheibe diente. Damit wird in Zukunft Schluss sein.

Das dürfte auch erheblichen negativen Einfluss auf die 4+1-Verhandlungen der europäischen Außenminister mit dem iranischen Außenminister Mohammad Dschawad Zarif haben, die am heutigen Dienstag in Brüssel begonnen haben und bei denen es um die Aufrechterhaltung des Atomdeals geht.

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Iran: Lehrer gehen auf die Straße


Vergangenen Donnerstag haben im ganzen Land die Lehrerinnen und Lehrer dagegen protestiert, dass die Löhne für Lehrkräfte unter der Armutsgrenze liegen, die derzeit bei 5 Millionen Tuman im Monat liegt. Sie fordern eine Anhebung über die Armutsgrenze und eine angemessene Rentenversicherung.

Proteste fanden vor der Budget- und Planungsbehörde in Teheran sowie vor den Filialen des Kultusministeriums in Isfahan, Schiras, Tabris, Kermanschah, Masenderan, Chorram-Abad, Saqqe, Mariwan, Chomeini-Schahr, Sari, Diwan-Dare, Kaserun, Mamassani und anderen Städten statt.

Einige Protestteilnehmer sollen festgenommen worden sein.

Quellen:
http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=86515
vom 20. Ordibehescht 1397 (10. Mai 2018)
tajammo°haye sarasariye farhangiyan – goruhi az mo°allemin bazdasht shodand

https://www.radiofarda.com/a/iran-teachers-protest-at-low-pay-bad-education-policy/29219029.html
vom 20. Ordibehescht 1397 (10. Mai 2018)
‚bazdashte‘ chandin mo°allem dar peye tajammo°e e°teraziy dar tehran wa ostanhaye digar

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Iran: Streik der Basare weitet sich aus

Wie schon berichtet, hatten die Basarhändler in Bane (Kurdische Grenzstadt an der iranisch-irakischen Grenze) aus Protest gegen den Verbot des Kleinhandels über die gebirgige Grenze ihre Läden geschlossen. Die Basarhändler wurden darauf telefonisch verwarnt und vom Geheimdienst vorgeladen. Sie gaben den Protest trotzdem nicht auf, denn es geht um ihre Existenz. Nach und nach schlossen sich weitere Basare an der nordwestlichen Grenze des Irans an, so der Basar von Mariwan, Mahabad, Sardascht, Piranschahr und Dscholfa.
Die jüngsten drastischen Erhöhungen des Wechselkurses Rial-Dollar haben nun auch andere Händler zum Handeln bewegt. Drei große Basare in Teheran, aber auch in Maschhad und Ardabil, haben am vergangenen Samstag ebenfalls den Streik eröffnet. Namentlich die Goldhändler haben sich dem Streik angeschlossen. Das liegt daran, dass die Goldhändler ihrerseits auf Zuweisungen aus der iranischen Zentralbank angewiesen sind und diese auch die Preise festlegt, zu der sie das Gold an die Händler verkauft. Von einem freien Goldmarkt kann somit nicht die Rede sein.
Wie man sieht, gewinnt die Destabilisierung der iranischen Währung, die angeblich auf die Initiative der Revolutionswächter zurückgeht, zunehmend an wirtschaftlichem Gewicht, und es ist durchaus möglich, dass die Revolutionswächter auf diesem Weg den Sturz der Regierung Rouhani erreichen, um sich dann an die Macht zu putschen.

http://news.gooya.com/2018/05/post-14761.php
vom 14. Mai 2018
e°teraze bazariyan dar iran gostarde mi shawad, e°tesab dar se bazare bozorge tehran wa 3 markaze ostan

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Iran: Arbeiter besetzen Bahnstrecke


Die Arbeiter der Hepco Company in Arak, einer Firma, die Straßenbaumaschinen herstellt, haben heute die Gleise der Bahnlinie besetzt, die Nord- und Südiran verbindet. Arak liegt in Zentraliran. Die Arbeiter fordern einen Wechsel des Hauptaktionärs, da der jetzige Eigentümer, der im Rahmen einer sogenannten Privatisierung die Firma übernommen hat, überhaupt keine Initiative unternommen hat, die Firma am Leben zu erhalten, und sowohl die Lohnzahlungen wie der Erhalt der Arbeitsplätze gefährdet ist.
Hossein Bachtiyari, der Chef der Verwaltungsbehörden des Landkreises von Arak, hat bestätigt, dass er vom Proteststreik des Arbeiterkomitees Kenntnis hat. Er wies darauf hin, dass diese Versammlung ohne eine gesetzliche Erlaubnis erfolgt sei. Er erklärte weiter, dass er in Verhandlungen mit Vertretern der Arbeiter stehe.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=86601
vom 24. Ordibehescht 1397 (14. Mai 2018)
kargarane hepko arak, rah ahane shomal-janub-ra masdud kardand

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Iran – Kurdistan: Toter Basar in Bane, Mariwan und Sardascht seit 25 Tagen


Basar in Bane
Die Schließung der Grenzen zwischen Irakisch- und Iranisch-Kurdistan durch die iranische Regierung zur Unterbindung des kleinen Grenzhandels hat den ganzen Handel und den Tourismus in die kurdischen Grenzgebiete des Irans zum Erliegen gebracht. Sowohl die Waren-Träger wie die Basarhändler wie auch die Hotel- und Restaurantbetreiber mit ihren Arbeitern sind arbeitslos geworden. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Die Einheimischen sind besonders verbittert, weil die großen Schmuggler weiter ihr Geschäft betreiben – gemeint sind die Pasdaran.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=86445
vom 16. Ordibehescht 1397, 6. Mai 2018
bane, sugwari baraye rounaqi ke digar nist

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Iran: Wer steht hinter dem Kursverfall?

Im Iran ist seit einiger Zeit ein rasanter Verfall des Wechselkurses Rial – Dollar zu beobachten – allein in den ersten Wochen seit dem iranischen Neujahr (21. März 2018) über 30 Prozent. Anscheinend ist dies Teil einer politischen Strategie, die Regierung von Hassan Rouhani auf wirtschaftlichem Weg zu Fall zu bringen. Denn der Dollar wird im Iran für viele Dinge benötigt, zum Beispiel auch für den Kauf von Medikamenten. Der hohe Preis trifft deshalb die gesamte Bevölkerung.
Das Hochtreiben des Dollarkurses hat dazu geführt, dass die Regierung gegen Devisenschwarzhändler energisch vorgeht und nur noch zugelassene Wechselbüros tätig sein dürfen. Auch wurde der Dollarbetrag, den man ungestraft bei sich zu Hause lagern darf, auf max. 10.000 Dollar begrenzt.
Wie es heißt, steht ein Teil der Devisenhändler in enger Verbindung zu den Revolutionswächtern (Pasdaran), die zugleich auch zahlreiche Wirtschaftsunternehmen in der Hand haben. Auf diesem Weg sind sie in der Lage, den Dollarpreis hochzutreiben. Aber das ist nur ein Teil der Wahrheit.
Die Gefahr, dass die USA das Atomabkommen mit dem Iran kündigt, löst erneute Befürchtungen aus, dass iranische Gelder eingefroren werden. Das hat zu einer Geldflucht geführt, so dass 30 Milliarden Dollar aus dem Iran ins Ausland verlagert wurden. Hierzu werden zum einen die Dienste von Scheinfirmen genutzt, zum anderen auch Geldwechsler der Pasdaran, die zum Beispiel in die Golfstaaten geschickt werden. Da die Pasdaran sowohl zur Versorgung mit militärischen Ersatzteilen als auch zur Unterstützung bestimmter Bewegungen in Syrien, Jemen oder Libanon Dollars benötigen, besorgen sie sich über diese Kreise das erforderliche Geld im Ausland.

http://news.gooya.com/2018/05/post-14548.php
vom 6. Mai 2018
raddpaye nezamiha dar xoruje arz az iran, soqute shadide rial dar pish ast

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Iran: Tee-Ernte in Gilan


Gilan ist eine Region im Norden des Irans am südlichen Ufer des Kaspischen Meers. Dort wird traditionell Tee angebaut. Jetzt ist Erntezeit.






http://www.tabnak.ir/fa/news/796899/
vom 7. Mai 2018
bar-dashte chay dar gilan

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Islamische Republik Iran: Zum Tag der Arbeit

Quelle:
https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=153885
vom 11. Ordibehescht 1397 – 1. Mai 2018

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Iran – Karadsch: Tränengas für die Opfer betrügerischer Bankgeschäfte

Im Iran gab es eine ganze Reihe von Privatbanken, die unter der Aufsicht der Zentralbank agierten, das Geld von Anlegern einsteckten und dann damit untertauchten. Die Geschädigten haben heute vor dem Sitz so einer Bank, der Moasseseye Touse°eye Alborz (Institut zur Entwicklung von Albors) demonstriert und wurden daraufhin von der Polizei mit Pfefferspray auseinander getrieben. Versteht sich, auch hinter diesen betrügerischen Banken stehen Leute, die mit den Pasdaran verbunden sind.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=153886
vom 11. Ordibehescht 1397 – 1. Mai 2018
film – sarkube tajammo°e gharat shodegane moasseseye touse°eye alborz ba estefade az gaze felfel; karaj

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Iran: 11. Ordibehescht – 1. Mai

Der Tag der Arbeit – der 1. Mai oder nach iranischem Kalender der 11. Ordibehescht – wird Jahr für Jahr von den Arbeitern begangen, auch wenn die Behörden der Islamischen Republik Iran dies nicht gerne sehen. Dieses Jahr erteilten die meisten Städte keine Erlaubnis für Kundgebungen zum 1. Mai, es fanden trotzdem welche statt. Dabei kam es in Teheran und im kurdischen Saqes (Saqez) zu Verhaftungen.
Zur Kundgebung vor dem iranischen Parlament in Teheran hatten sechs Organisationen aufgerufen: Eine Gruppe der Rentnerunion, die Gewerkschaft der Gebäudemaler der Region Albors, der Verein der Verteidigung der Rechte der Arbeiter, die Berufsgewerkschaft der Arbeiter der Elektrizitäts- und Metallwerke in Kermanschah, die Freie Arbeitergewerkschaft des Irans und das Komitee zur Gründung von Arbeiterorganisationen im Iran.
Mindestens sieben Personen wurden heute bei dieser Kundgebung vor dem Parlament verhaftet. Weitere Personen wurden in Saqes verhaftet, darunter Othman Esma‘ili, ein Gebäudemaler und Gewerkschaftler. Esma‘ili war erst vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen worden. Er war wegen Interviews, die er ausländischen Medien gegeben hatte, zu dieser Gefängnisstrafe verurteilt worden.
Auch aus anderen kurdischen Städten – Mariwan, Sanandadsch, Mahabad – wird von Kundgebungen zum 1. Mai berichtet.
Die Proteste richteten sich u.a. gegen die staatliche Privatisierungspolitik, die letztlich nur dazu dient, der Elite die Taschen zu füllen, während die privatisierten Firmen meistens die staatlichen Gesetze nicht einhalten, die Mindestlöhne nicht bezahlen, die Versicherungsbeiträge unterschlagen und selbst die Löhne erst Monate nach dem Zahltag ausbezahlen. Der Staat verschließt die Augen vor diesen Gesetzesverstößen, weil die sogenannten „Privatpersonen“, die die Firmen übernehmen, meist mit den Revolutionswächtern (Pasdaran) verbunden sind oder diesen direkt gehören.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=153860
vom 11. Ordibehescht 1397 – 1. Mai 2018
te°dadi az sherkat-konandegan dar maraseme ruze jahaniye kargar dar tehran w saqez bazdasht shodand / digar baraye kargaran chizi joz dast zadan be e°terazhaye sarasari baqi namande

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Iran – Kurdistan: Geschlossene Grenze für den kleinen Handel


Grenzhandel auf dem Rücken

Im Dezember 2017 hatte der iranische Innenminister bekannt gegeben, dass der kleine Grenzhandel zwischen Iran und Irak, verboten ist. Die Ware wurde von vielen kurdischen Grenzgängern auf dem Rücken oder auf Reittieren vom Irak in den Iran getragen. Der Weg über die Berge ist lebensgefährlich. Der Parlamentsabgeordnete von Sardascht hat jetzt bekannt gegeben, dass durch das Verbot, das noch vor Ende des iranischen Jahres (also spätestens Anfang März 2018) vom iranischen Parlament als Gesetz verabschiedet wurde, 70.000 bis 80.000 Kurden auf der iranischen Seite (z.B. in Piranschahr) ihr Einkommen verloren.
Auch die Händler, die die Waren dieser Grenzgänger abkauften, sind arbeitslos geworden.
Aus diesem Grund kam es in der letzten Zeit in verschiedenen iranischen Orten an der irakischen Grenze zu Protesten der Grenzgänger und der Händler. Der Parlamentsabgeordnete von Sardascht bezeichnete diese Situation als Zeitbombe.

https://www.radiofarda.com/a/iran-iraq-border-closed-workers-lost-jobs/29175511.html
vom 30. Farwardin 1397
nemayandeye majlese iran: 80 hezar kulebar dar gharbe keshvar bi kar shodeand

http://www.pishkhaan.net/news/60447/?t=
vom 28.09.1396
ruznameye ebtekar: „ebtekar“ tasmime dowlat mabna bar mamnu°iyate kulebari-ra barresi kad – payane yek trazhedi

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Iran: Proteste gegen Grenzschließung weiten sich aus

Die Proteste gegen die Schließung der irakisch-iranischen Grenze durch die Sicherheitsorgane weiten sich aus.


Fotos von geschlossenen Basar-Läden und zum Protest auf der Straße ausgebreiteten Tischtüchern

Wir hatten berichtet, dass es in den Städten Bane und Dschawandud zu Protesten kam, nachdem den vielen am Grenzhandel Beschäftigten die Lebensgrundlage entzogen worden war. Die Proteste weiteten sich heute auf die Städte Marivan und Zaghes aus.


Versammlung von Protestierenden in Marivan

Durch die Grenzschließung können tausende Menschen, die die Ware regelmäßig über die Grenze transportieren sowie die Basarhändler, die die Waren in ihren Geschäften anbieten, ihrem Lebensunterhalt nicht mehr nachgehen.

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Iran: Lehrer als Leiharbeiter


Wenn es um die Ausbeutung von Arbeitskräften geht, können die westlichen Kapitalisten noch manches aus dem islamischen Paradies auf Erden lernen. So hat das iranische Kultusministerium inzwischen 10.000 Lehrer nicht direkt eingestellt, sondern als Leiharbeiter angestellt, die es jederzeit entlassen kann. Diese Lehrer bekommen 700.000 Tuman im Monat als Lohn, was unter dem Mindestlohn des Ministeriums liegt. Und es ist nicht gesagt, dass sie den Lohn auch wirklich ausgezahlt bekommen. Hinzu kommt, dass sie auch keine vollständige Sozialversicherung haben, wie direkt angestellte Lehrer. Aus diesem Grund haben am gestrigen Sonntag diese Leihlehrkräfte vor den Filialen des Kultusministeriums in verschiedenen Städten wie Qaswin und Kerman protestiert.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=86026
vom 26. Farwardin 1397 (15. April 2018)
tajammo°e mo°allemane xaride xadamate amuzeshi dar shahr-haye moxtalef

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Iran – Kurdistan: Protest der Basarhändler von Bane und Dschawanrud


leeres Tischtuch…

Aus Protest gegen die Schließung der iranisch-irakischen Grenze und gegen die Erhöhung der Zölle haben die Basarhändler von Bane und Dschawanrud vergangenen Samstag ihre Läden geschlossen und ein leeres Tischtuch auf der Straße ausgebreitet. Der Protestzug der Händler wurde von Sicherheitskräften auseinander getrieben. Die Staatskräfte gaben dabei Schüsse in die Luft ab. Die Proteste gingen am Montag weiter: diesmal versammelten sich die Händler vor dem Sitz des Verwaltungschefs von Bane.

http://news.gooya.com/2018/04/post-13852.php
vom 15. April 2018
e°tesabe bazaryane bane wa jawanrud w pahn kardane sofreye xali dar xiyaban

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Iran: Dollarkurs an einem Tag um 10% gestiegen

Am gestrigen Sonntag ist der Kurs des Dollars auf dem freien Markt in Teheran um 10 Prozent gestiegen. In einem Land, in dem die Nationalwährung für viele Zwecke wertlos ist und viele Waren (auch Medikamente) in Dollar bezahlt werden müssen, während die Löhne nach wie vor in Rial und Tuman ausgezahlt werden, hat so ein Preisanstieg drastische Auswirkungen. Es spricht manches dafür, dass hinter dem plötzlichen Preisanstieg Währungsspekulationen stehen, die in diesem Fall politisch motiviert sein können. Erneut bemühen wir die Gerüchteküche, die behauptet, dass dieser Preisanstieg ein Klima erzeugen soll, in dem die Pasdaran als „Retter“ durch einen Putsch eingreifen. Da die Pasdaran in der Schattenwirtschaft die Hauptrolle spielen, hätten sie durchaus die finanziellen Möglichkeiten, den Dollarpreis jetzt hochzutreiben und ihn nach einem Putsch wieder fallen zu lassen. Die langfristigen Folgen wären zwar andere, aber das interessiert in der Politik ja nicht.

http://www.iran-emrooz.net/index.php/news1/74167/
vom 8.04.2018

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