Archiv der Kategorie 'Ökonomie'

Iran: Eisenbahner in Tabris streiken


Heute sind Eisenbahner in Tabris in den Streik getreten, um die Auszahlung der ausstehenden Löhne einzufordern. Die verantwortlichen Vorgesetzten sind bislang auf ihre Forderungen nicht eingegangen, haben die Arbeiter nur vertröstet und belogen und versucht sie einzuschüchtern.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=183032
vom 30. Ordibehescht 1398 (20. Mai 2019)
°aks / e°tesabe kargarane xate rah-ahane tabriz

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Iran: Benzin gegen Gutschein

Kürzlich hatte die iranische Regierung angekündigt, Benzin zum vergünstigten staatlichen Preis nur noch gegen Gutschein abzugeben. Die Taxifahrer sollten 30 Liter am Tag erhalten, Privatpersonen 30 Liter. Wer mehr benötigt, solle dies dann zum Marktpreis bezahlen. Die Folge: Im ganzen Iran bildeten sich riesige Schlangen an den Tankstellen, die Leute erschienen mit allen möglichen Kanistern und kauften an einem Tag die ganzen Vorräte leer. Darauf hielt der Religiöse Führer Ajatollah Chamene‘i eine Rede: „Wir sind im Krieg“, und ermahnte die Pasdaran, die Bassidschi-Milizen und die Polizei zur Wachsamkeit, und vom Erdölminister kam das Dementi, er habe nie so etwas beschlossen, es sei an den drei Gewalten – Parlament, Justiz und Regierung, eine Entscheidung zu treffen.
Direkte Auswirkung hatte diese Ankündigung wohl auch auf den kleinen Grenzhandel (Schmuggel) zwischen Pakistan und Sistan-Balutschistan.
Die Schlange von Motorradfahrern mit Benzinfässern ist sehenswert.
https://youtu.be/r4ZqvKeyQT8

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=182043
vom 16. Ordibehescht 1398 (6. Mai 2019)
film / in ast natijeye bikari wa faqr dar sistan wa baluchestan / qachaqe gazo‘il wa benzin!

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Iran: 140 Entlassungen in der Petrochemie

Innerhalb des vergangenen Monats wurden in drei Firmen der iranischen Petrochemie 140 Arbeiter entlassen. Die erste Firma, die Ingenieur-Firma Moujan im Petrochemie-Komplex von Bandare- Emam, die für die Erneuerung der Zentralen Raffinerie dieses Komplexes verantwortlich ist, hat 50 Arbeiter entlassen.
Die Pipeline-Hersteller-Firma Sadid aus Mahschahr hat im Abschnitt 1 (Phase 1) des Wirtschaftssondergebiets der Petrochemie 80 Arbeiter entlassen oder ihre unmittelbare Entlassung angekündigt. In beiden Fällen wurde das damit begründet, dass die Firmen Verlust machten und keinen Kredit von der Handelsbank bekämen.
Die dritte Firma gehört zum Petrochemie-Komplex von Farabi und ist Teil der Holding Tapico. Dort droht 8 von 35 Arbeitern die Entlassung, angeblich wegen Verstößen gegen die Vorschriften.
Darwischi, Sekretär des „Arbeiterhauses von Chusestan“ (Xaneye kargare xuzestan), vermutet, dass diese Entlassungen dazu dienen, mit Hilfe der protestierenden Familien der Entlassenen Druck auf die Banken auszuüben, um die gewünschten Kredite zu geben. Sprich die Entlassungen sind Teil des Kalküls der Firmen, an Gelder zu kommen.
Rätselhaft ist, was da wirklich abgeht, denn wo, wenn nicht in der Petrochemie, fließen im Iran derzeit noch die Einnahmen? Zumal dem Sektor die Fürsprecher nicht fehlen. Hier sind die Pasdaran gut vertreten, und die haben sonst keine Schwierigkeiten, sich durchzusetzen. Es fehlen wesentliche Informationen, um beurteilen zu können, was hier wirklich abgeht.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=182067
vom 16. Ordibehescht 1398 (6. Mai 2019)
exraje hodude 140 kargare houzeye petrushimi dar kamtar az yek mah / mas‘ulane mahshahr qate°iyat neshan dehand / kargaran xahane tahaqqoqe wa°deha hastand

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Iran: Ermordung eines Rechtsanwalts

Der iranische Rechtsanwalt Hamid Hadschiyan wurde am Samstag auf dem Parkplatz seines Hauses in Teheran mit 8 Schüssen erschossen. Wie die Polizei mitteilte, waren zu diesem Zeitpunkt sämtliche Überwachungskameras des Parkplatzes zerstört. Hamid Hadschiyan war Anwalt eines Mandanten, dem Wirtschaftsdelikte vorgeworfen wurden, und hatte darauf hingewiesen, dass bestimmte Täter aus diesem Deliktmilieu bislang völlig straffrei ausgingen und nicht einmal gegen sie ermittelt werde. Der Anwalt soll den Aufenthaltsort eines dieser Hintermänner gewusst haben.
Die Tatsache, dass sämtliche Überwachungskameras zerstört waren, weist auf eine sorgfältige Überwachung des Anwalts und ein professionelles Vorgehen der Täter hin, so dass der Verdacht naheliegt, dass staatliche Organe (z.B. der Geheimdienst der Pasdaran) an diesem Mord beteiligt waren. So verschmelzen Wirtschaftskriminalität und Staatsterror zu einer Einheit.

http://www.pyknet.net/1398/11ordibehesht/09/page/titre.htm
vom 9. Ordibehesht 1398 (29. April 2019)
baraye sar be mohr mandane barxi namha dahanra ba golule mi bandand!

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Iran: Erdölförderung – alles Bio?


Die Bilder der Umweltzerstörung durch berstende Erdöltanker oder auslaufende Erdölplattformen von verschiedenen Teilen der Welt zeigen deutlich, welche Folgen der Energieverbrauch in Westeuropa, USA, Japan und zunehmend auch in China hat.
Über die Lage im Iran hört man wenig. Das liegt daran, dass dort die Erdölförderung und der Export fest in der Hand der Pasdaran (Revolutionswächter) liegt, und die lassen sich nicht gern in die Karten schauen. Hier ist eine der Quellen ihrer Wirtschaftsmacht.
Assaluye (Oslawiye) ist ein Ort, an dem seit 20 Jahren Erdöl gefördert wird.
Dem Foto nach zu schließen wird das begleitende Erdgas nicht verkauft, sondern vor Ort verbrannt. Was da an Ruß in den Himmel und in die Lungen der Arbeiter geschickt wird, kann man sich nur ausmalen. Betroffen sind natürlich auch die Einheimischen, die von diesen Arbeitsplätzen nicht einmal „profitieren“, von der verbrannten Luft aber schon. Und um die Arbeitenden brav bei der Stange zu halten, werden sie auch nicht direkt vom Förderunternehmen angestellt, sondern via Leiharbeitsfirmen.

http://www.iran-emrooz.net/index.php/news1/79371/
vom 9. Ordibehesht 1398 (29. April 2019)
atash o dud, arzaniye riyeye kargaran
kar dar assaluye (oslawiye) be qadam gozashtan dar meydane min mimanad

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Iran: Verhaftungen im Vorfeld des Tags der Arbeit


Parwin Mohammadi, Wale Zamani, Ali-Resa Thaqfi und Hale Safarzade

Der 1. Mai (im iranischen Kalender: der 11. Ordibehescht) nähert sich. Der Internationale Tag der Arbeit. Bezahlte Arbeit wird im Iran immer mehr zur Mangelware, aber das ändert nichts daran, dass das Regime Angst davor hat, dass die Arbeitenden ihre Rechte einfordern. Die Millionen Arbeitslosen mögen das Regime so wenig interessieren wie in den westlichen Staaten, aber alle diejenigen, die mit den Machthabern verbunden sind, haben ja auch Haus, Familie, Kinder. Sie wollen, dass die Kinder in die Schule gehen, dass Straßen und Häuser zumindest für sie gebaut werden, dass Wasser aus der Leitung fließt, und dass ihre Schutzpatrone genügend Geld haben, damit sie auch etwas abbekommen. Und das heißt: Auch in einem System wie der Islamischen Republik Iran, das mit Arbeiterrechten so wenig anfangen kann wie mit Menschenrechten im Allgemeinen, braucht es Lehrkräfte, Pflegepersonal in Krankenhäusern, Märkte für Nahrungsmittel und Kleider, und natürlich Erdölarbeiter, die den Reichen ihr Einkommen bescheren. Und diese Arbeitskräfte, selbst wenn sie inzwischen die Minderheit der Bevölkerung darstellen sollten, sind notwendig für das Wohlergehen der Machthaber. Das wissen die Machthaber, und das Wissen die Arbeiter. Das ist die Basis, auf der Verhandlungsmacht entsteht. Und das ist der Grund, warum das Regime auch heute noch Angst vor den Arbeitern hat. Deshalb verfolgt es Gewerkschaften, genauer gesagt, die Menschen, die unabhängige Gewerkschaftsbewegungen gründen und auf Trab bringen. So gab es unlängst Festnahmen in Teheran, Kamyaran, Sanandadsch und Urumije. Die Gewerkschaftsaktivisten wurden zum Teil wieder freigelassen, andere, wie Parwin Mohammadi, Wale Zamani, Ali-Resa Thaqfi und Hale Safarzade, sind seit vergangenen Freitag im Gohardascht-Gefängnis von Karadsch in Haft.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=92904
vom 6. Ordibehescht 1398 (26. April 2019)
4 nafar az kargarane bazdasht shode dar tehran, hanuz azad nashodeand

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US-Sanktionen für Ölimporte von 8 weiteren Ländern

Im November letzten Jahres waren die Vereinigten Staaten aus dem Iran-Atomabkommen ausgeschieden und haben ihre Sanktionen gegen iranische Ölimporte wieder in Kraft treten lassen. Sanktioniert werden auch alle Handelspartner des Irans. Acht Ländern (China, Indien, Italien, Griechenland, Japan, Süd Korea, Taiwan and Turkei ) wurde allerdings ein Aufschub von 6 Monaten gegeben.

Dieser Aufschub wird – entgegen den internationalen Erwartungen – nicht verlängert. Ab dem 2. Mai treffen auch diese ölimportierenden Länder Handelssanktionen, falls sie den Import von iranischem Öl nicht auf Null zurückfahren. Die Vereinigten Staaten versprechen, dass sie zusammen mit Saudi Arabien, und den Vereinigten Arabischen Emiraten auch ohne den Iran die weltweite Ölversorgung gewährleisten werden.

Noch bevor das Weiße Haus diese Entscheidung publik machte, drohte der iranische Marinechef der Revolutionswächter, Alireza Tangsiri, damit, die Straße von Hormus zu sperren.


Anrainerstaaten der Straße von Hormus: Iran, Irak, Saudi-Arabien, Bahrein, Kuweit, Katar, Vereinigte Arabische Emirate

Laut Wikipedia ist die Straße von Hormus „das wichtigste Nadelöhr für den Ölexport nach Japan, Westeuropa und in die USA. Tanker mit 16,5–17 Millionen Barrel Öl (2004; 25 Prozent des Weltölverbrauchs, 2013; 40 Prozent des Weltölverbrauchs) im Wert von 800 Millionen US-Dollar durchfahren sie täglich.“

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Iran: 50 Hochschulen geschlossen

Wie der iranische Minister für Hochschulwesen, Nassur Gholami, erklärte, wurden vergangenes Jahr (iranischer Kalender) im Rahmen der Sicherung eines Mindeststandards 50 Hochschulen im Iran geschlossen. Die Gesamtzahl der Hochschulen im Iran beträgt 2850 Hochschulen.
Zum Vergleich: In der Bundesrepublik Deutschland, die mit rund 80 Millionen Einwohnern zahlenmäßig dem Iran vergleichbar ist, gab es 2017/18 gerade einmal 429 Hochschulen.
Fläche des Irans beträgt 1,65 Millionen km2, die Fläche der BRD 360.000 km2, das ist ca. das 4,6-Fache von Deutschland. Die Zahl der Hochschulen im Iran ist 6,6-mal so groß wie in Deutschland. Der Grund kann also nicht allein an den höheren Entfernungen liegen, die eine höhere Anzahl von Hochschulen erforderlich machen würde. Im Iran ist eine große Anzahl der Hochschulen privat, sie dienen vor allem dazu, die Taschen der Betreiber zu füllen, und diejenigen, die das nötige Geld aufbringen, mit Diplomen zu versorgen. Die Qualität des Unterrichts und die Ausstattung vieler sogenannter Universitäten steht auf einem anderen Blatt.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=181022
vom 1. Ordibehesht 1398 (21. April 2019)
panjah daneshgah dar iran ta°til shodand

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Hochschulen_in_Deutschland
Stand: 22. April 2019, 15:01

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Iran: Guano made in Isfahan


Zur Safawidenzeit (16.-18. Jahrhundert) wurden in der Region Isfahan rund 3000 Taubentürme gebaut. 251 davon stehen noch in Chomeini-Schahr und im Gebiet Walaschan. Die Türme waren im Sommer kühl und boten im Winter Schutz vor der Kälte, weshalb sich dort Tauben ansiedelten. Ihr Kot war begehrter Dünger für die Landwirtschaft, da darin die Nährstoffe für den Boden und die Pflanzen in konzentrierter Form enthalten sind, ähnlich wie Guano, der allerdings nicht direkt der Kot von Vögeln ist, sondern aus der Reaktion von Kalkstein mit dem Kot entsteht.




https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=178504
vom 25. Esfand 1397 (16. März 2019)
°aks / borjhaye kabutarxane

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Iran: Bauarbeiter fordern ausstehende 6 Monatslöhne

Die Bauarbeiter der Leiharbeitsfirma, die für das Staudammprojekt Sadde Bala Chanlu arbeiten, haben sich heute vor der Provinzverwaltung von Qaswin versammelt, um ihre ausstehenden Löhne für die letzten sechs Monate zu verlangen. Vor zweieinhalb Jahren noch hat der Provinzgouverneur Freydun Hamti dieses Projekt als zweitwichtigsten Staudamm der Provinz Qaswin bezeichnet. Er soll 80 Meter hoch werden und die Region mit Trinkwasser versorgen sowie der Bewässerung für landwirtschaftliche Flächen dienen. Damals waren 120 Arbeiter bei diesem Projekt beschäftigt. Wie man sieht, ist für die Machthabenden nicht einmal die Bezahlung der Arbeiter in diesem angeblich so wichtigen Projekt von Bedeutung. Da es sich um ein staatliches Projekt handelt, darf man annehmen, dass die Auftragsvergabe nicht nach den Regeln der freien Marktwirtschaft erfolgte und dass die staatlichen Gelder für dieses Projekt überall ankommen, nur nicht bei den Arbeitern…

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=178167
vom 20. Esfand 1397 (11. März 2019)
kargarane sherkate peymankari sadde bala xanlu moqabele ostandariye qazwin tajammo° kardand

http://boinemrooz.ir/boin-news/boinzahra-news/3323/
vom 26. Chordad 1395 (15. Juni 2016)
sadde bala xanlu az pruzhehaye awwaliyatdar dar safare ra‘ise jomhur be ostane qazwin

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Iran – Teheran: Rentner protestieren vor dem Parlament


Fünf verschiedene Organisationen, die die Interessen von Rentnern vertreten, hatten gestern zu einer Kundgebung vor dem iranischen Parlament aufgerufen. Die Teilnehmer protestierten dagegen, dass ihre Rente nicht an die Inflation angepasst wird und dass die staatliche Rentengesetzgebung nicht eingehalten wird. Sie forderten auch die Freilassung inhaftierter Studenten und Arbeiter. Sie zogen anschließend weiter zur Planungs- und Budgetbehörde und forderten den Rücktritt des Amtsleiters.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=91726
vom 5. Esfand 1397 (24. Februar 2019)
tajammo°e bazneshastegan moqabele majles

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Ahwas: Städtische Arbeiter seit 3 Monaten ohne Lohn


Heute haben sich die Arbeiter mehrerer Bezirke von Ahwas vor dem Gebäude des Stadtrats von Ahwas versammelt. Seit drei Monaten erhalten sie keinen Lohn mehr, auch ihr Krankenversicherungsbeitrag wurde nicht bezahlt, so dass weder sie noch ihre Familie zum Arzt können. Es sind Arbeiter, die ohnehin wenig verdienen und solche Lohnausfälle nicht verkraften können. Hinzu kommt, dass die Stadtverwaltung sie nicht direkt angestellt hat, sondern über einen Arbeitsverleiher. Eigentlich stünde den Arbeitern jetzt auch das Neujahrsgeld zu (im Iran beginnt das Neujahr mit dem Frühlingsanfang), aber ihr Vertrag läuft jetzt aus.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=177180
vom 6. Esfand 1397 (25. Februar 2019)
tajammo°e kargarane shahrdariye ahwaz moqabele shouraye shahr

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Iran: Sanktionen treffen

Die Wirtschaftssanktionen im Iran hatten bislang stets auch die Wirkung, dass wichtige Medikamente für die Bevölkerung unerschwinglich wurden, weil sie keinen Zugang zu Devisen hatten, mit denen sie die Medikamente bezahlen konnte, oder sich den hohen Schwarzmarktkurs für die Devisen nicht leisten konnten. Die jüngsten Sanktionen scheinen jetzt anscheinend auch eine einflussreiche Stütze des Regimes zu treffen. Assadollah Asgar-ouladi gehört einer Familie an, die eine führende Rolle unter den Basarhändlern Teherans einnimmt und die Ajatollah Chomeini noch seinerzeit im irakischen Exil finanziell unterstützt hatte. Die Unterstützung für den Ajatollah machte sich bezahlt. Nach der Revolution nahmen diverse Mitglieder der Familie Asgar-ouladi wichtige Posten ein, so das Amt des Handelsministers u.a.
Assadollah Asgar-ouladi beklagt jetzt, dass er durch die neuen Sanktionen seit 3 Monaten nichts mehr exportieren konnte. Grund sei, dass die Zentralbank zwar eine Institution namens Nima gegründet habe, auf die Devisen für Exporte ins Ausland vom Käufer überwiesen werden könnten, der Haken sei aber, dass diese Institution im Ausland gar nicht bekannt sei und keine Vertretungen habe. Es ist daher für ausländische Kunden gar nicht möglich, Devisen bei Nima einzuzahlen. Assadollah Asgar-ouladi sagte vorher, wenn das so weiter gehe, werde es in sechs Monaten keinen Export mehr geben.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=176632
vom 29. Bahman 1397 (18. Februar 2019)
°asgar ouladi: saderate keshwar qofl shod / hamin al‘an 3 mah ast ke man hich saderati nadashte‘am

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Iran: Die Krise trifft auch Sportler


Dana Esmailsade, Spitzensportler, verdient sein Geld als Tagelöhner auf dem Bau

In diesen Tagen berichtete ein iranischer Journalist davon, dass einer der bekanntesten iranischen Boxer, Dana Esmailsade, seinen Unterhalt als Tagelöhner fristet. Nur so kann er seine Familie finanzieren. Er stammt aus dem iranischen Kurdistan, einer Region, die wirtschaftlich ohnehin nicht gut dasteht.
Ein anderer bekannter iranischer Sportler, Mobin Kahrase, der aus der Region Sistan und Balutschistan stammt, ist jetzt bei einem Flug der iranischen nationalen Boxmannschaft, die via Österreich nach Ungarn flog, um dort an internationalen Boxwettkämpfen teilzunehmen, auf dem Flughafen in Österreich verschwunden. Man vermutet, dass er in Österreich Asyl beantragt hat.

https://news.gooya.com/2019/02/post-23223.php
vom 8. Februar 2019
do qahremane bukse keshwar, yeki kargare ruzmozd wa digari dar otrish panahande shod

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Iran: Kundgebung der Straßenbahnarbeiter in Ahwas


Am Sonntag haben die Mitarbeiter der Straßenbahn in Ahwas vor dem Gebäude der Straßenbahnverwaltung in Ahwas demonstriert. Ganze Familien mit ihren Kindern erschienen und protestierten unter anderem dagegen, dass sie seit 18 Monaten keinen Lohn mehr erhalten.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=175089
vom 7. Bahman 1397 (Sonntag, 27. Januar 2019)
°aks/ tajammo°e e°teraziye kargarane qatare shahriye ahwaz ba farzandanaschan moqabele saxtemane qatare shahri be dalile pardaxt nashodane chandin mahe hoquq / emruz yekshanbe

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