Archiv der Kategorie 'Polizei'

Teheran: Festnahme von Tierschützerinnen

Hediye Tehrani, eine iranische Filmschauspielerin und Tierschutzaktivistin, wurde am 1. April 2016 zusammen mit 16 weiteren Aktiven für eine Stunde festgenommen, als sie zum Tag der Umwelt und der Tierrechte im Lale-Park in Teheran eine Gedenkveranstaltung abhielt. Die Festgenommenen wurden verhört und von den sogenannten Sicherheitsorganen unter Druck gesetzt, die Passwörter zum Inhalt ihres Handys zu geben. Die verfolgten Tier- und Umweltschützer sollen vor Gericht gestellt werden.

https://persian.iranhumanrights.org/1395/01/animal-rights-arrests/

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Iran: Staat übt Niederschlagung von Arbeiterunruhen


Wie die iranische Webseite Peykiran berichtet, fanden am vergangenen Freitag (5. Februar 2016) im Iran Manöver „zur Niederschlagung von Arbeiterunruhen“ statt. Klare Worte. Die Wirtschaftspolitik ist am Ende, also bleibt nur noch der Griff zu den Waffen. Und solange die Pasdaran im Iran an der Macht sind, wird auch keine Regierung so etwas wie Wirtschaftspolitik betreiben können.
Hier ein paar Fotos von dem Manöver:

So lachend wird es im Ernstfall nicht zugehen.

Quelle:
http://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=102550

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Irans Cyber-Polizei schlägt zu


General Seyyed Kamal Hadyanfar, der Chef der iranischen Cyber-Polizei

Heute, den 7. Dezember 2015, hielt General Seyyed Kamal Hadyanfar, der Chef der iranischen Cyber-Polizei „Fata:“ (Polise Fad.a:ye Toulid wa Taba:dole Et.t.ela:°a:t), eine Pressekonferenz ab, auf der er Folgendes bekannt gab:
„In den vergangenen 20 Monaten hat die Cyber-Polizei 285 Webseiten und Profile von Verteidigern des „Islamischen Staats“ und von terroristischen Gruppen festgestellt, wobei 108 von diesen Seiten im Ausland betrieben wurden, so dass sie über die Interpol angegangen wurden.“ 34 Profile seien gar nicht mehr aktiv gewesen, wie er sagte. Er berichtete weiter: „53 Personen mit dem Gedankengut des Islamischen Staats haben diese Gruppe im Inland im virtuellen Raum verteidigt. Sie wurden festgenommen und den Gerichten vorgeführt. Ein Teil von ihnen hatte aus Nachlässigkeit oder Unwissenheit gehandelt, sie wurden gegen eine Verpflichtungserklärung freigelassen. Diejenigen, die ihre Tat gestanden, wurden verhaftet“. Laut den Worten von General Hadyanfar stamme der Hauptteil dieser Personen aus den Grenzprovinzen des Irans.

Quelle:
http://news.gooya.com/politics/archives/2015/12/205659.php

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Sistan und Balutschistan: Polizei schießt auf Autofahrer

Im Kreis Chasch in der Region Sistan und Balutschistan hat die Polizei vergangenen Donnerstag das Feuer auf einen jungen Autofahrer eröffnet und ihn dabei schwer am Bein verletzt. Die Polizei behauptet, er habe keinen Führerschein gehabt und nicht auf das Halt-Zeichen geachtet. Dieser Behauptung scheint die örtliche Bevölkerung keinen Glauben geschenkt zu haben, denn es kam anschließend zu einer Menschenansammlung am Ort des Geschehens. Die Bevölkerung attackierte dabei auch das Polizeiauto.

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Nationalismus im Iran: vom Fernsehen auf die Straßen


Der Film, um den es geht
http://news.gooya.com/politics/archives/2015/11/204543.php

Kürzlich wurde im iranischen Fernsehen in der Sendung „fitile“ (Docht, Zündschnur), die für Kinder und Jugendliche bestimmt ist, ein Sketsch gezeigt, in dem sich zwei iranisch-aserbaidschanische Gäste, deren Persisch mit türkischen Wörtern durchsetzt ist, bei der Rezeption des Hotels beschweren, weil es in ihrem Zimmer so stinkt. Der Mann an der Rezeption versucht die beiden – Vater und Sohn – zu beschwichtigen, wobei er auch ein paar türkische Redewendungen zustande bringt, und den Grund der Beschwerde zu ermitteln. Es kommt heraus, dass der Vater dem Sohn die Zähne mit der Klobürste geputzt hat und dass es aus dem Mund des Sohnes stinkt. Der Rezeptionist versucht dem Vater diplomatisch beizubringen, dass es für kleine empfindliche Kindermünder extra kleine Zahnbürsten gibt…


Aseris demonstrieren gegen ihre Verunglimpfung im Fernsehen

Diese Art von Witz ist den iranischen Türken (Aseris) genauso sauer aufgestoßen wie einem in Deutschland die Türkenwitze auf den Wecker gehen können. Mehr noch, sie empfanden es als Beleidigung des aseri-türkischen Volks und gingen heute auf die Straße. In mehreren Städten – Tabris, Urumije, Ardabil und Meschkin-Schahr – kam es deshalb zu Zusammenstößen mit den angeblichen Sicherheitskräften, die nicht nur Knüppel, Tränengas und Pfefferspray einsetzten, sondern auch Sonderkräfte einsetzten, die mit dem Motorrad rücksichtslos in die Menge fuhren.


Motorrad-Armee vor dem Angriff aufs Volk

Das iranische Fernsehen reagierte zwar mit einer Entschuldigung für diese Sendung und versprach, die Schuldigen zu bestrafen, aber mit so einer Art von Polizeieinsätzen wird das Klima gewiss nicht besser. Dem Staat ist offensichtlich bewusst, dass er hier ein riskantes Spiel spielt, aber er ist offensichtlich nicht willens und nicht fähig, über den Schatten des persischen Nationalismus hinwegzuspringen. Das verheißt nichts Gutes für den Fortbestand des Staates, denn dieses Regime wird genauso wegbrechen, wie die Sowjetunion, und dann können solche gärenden Konflikte enden wie in Jugoslawien.

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Iran: 2 Jahre an der Regierung – Feier mit Tränengas


2 Jahre Regierung ohne Macht – Feier in Amol (Nordiran) überfallen

Gestern, den 14. Juni 2015, war der zweite Jahrestag des Regierungsantritts von Hassan Rouhani. Man könnte meinen, ein Grund zu feiern. Das finden Anhänger einer Regierungspartei in der Regel auch, und so organisierten sie zum 2. Jahrestag auch ein Fest in Amol, zu dem unter anderem auch der Chef der Sicherheitsorgane von Amol, sein Vize und verschiedene Honoratioren der Stadt erschienen. Die Feier fand im Versammlungsaal des Amts für Kultur und Religiöse Aufklärung von Amol statt.
Der Gastredner, Professor Rahim Abu l-Hassani, von der Universität Amol (?), war gerade am Sprechen, als eine Gruppe von Männern eindrang und ihn am Weiterreden hinderte. Die Gruppe machte dem Chef der Sicherheitsbehörden von Amol sogar einen Vorwurf daraus, dass er zu dieser Feier erschienen war. Die Eindringlinge wurden handgreiflich, und schließlich endete das Fest in Tränen. Die Polizei löste die legale (!) Versammlung der staatlichen Vertreter mit Tränengas auf, statt etwa die Angreifer zu verhaften.
Dieser Vorgang zeigt, dass die Regierung Hassan Rouhani nur dem Namen nach die Regierung ist. Die Macht haben andere.

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Iran: Staat schützt den Vergewaltiger


Protestierende Menge vor dem Hotel in Mahabad

Wir hatten berichtet, dass in der kurdischen Ex-Hauptstadt Mahabad ein Zimmermädchen aus dem Fenster eines Hotels gesprungen war und dabei ums Leben kam, als ein Angehöriger der sogenannten Sicherheitskräfte sie dort vergewaltigen wollte – angeblich im Einverständnis mit dem Hotelbesitzer. Es kam darauf zu massiven Demonstrationen im iranischen Kurdistan. Die Demonstrierenden verlangten eine Bestrafung des Täters. Das iranische Innenministerium gab jetzt bekannt, dass die „Akte Mahabad“ geschlossen wird, das heißt der Täter geht straffrei ist. So ist das, wenn Täter und „Rechtsschutzorgane“ identisch sind.

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Iran: Der Staat übt den Aufstand

Egal, wie sich die Staatsform nennt, vor dem Volk haben alle Angst.
Hier die islamischen Revolutionäre im Iran, die schon seit 35 Jahren an der Macht sind:

Um die Bevölkerung einzuschüchtern, üben sie derzeit in Teheran den Aufstand.

Mit Gas und Rauch:

Mit flotten Angreifern, die dann wohl den „schwarzen Block“ simulieren, wenn man einen Vorwand sucht, Demonstranten zu verjagen.

Sie zeigen dem Volk, wie toll sie es bekämpfen können.

Mit Schwert

und Feuer sind sie dabei,

P.S: Noch nie hat ein Demonstrant im Iran sein Schwert gezückt, nicht zu Schahzeiten, nicht unter den Ajatollahs. Man merkt, wes Geistes Kind diese „Demonstranten“ sind…

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Tötung von acht Grenzpolizisten an der iranisch-pakistanischen Grenze

Ali Asrar Mirshekari, stellvertretender Chef von Geheimdienst und Polizei in Sistan-Belutschistan (Südost-Iran) hat in einem Interview mit der iranischen Nachrichtenagentur IRNA erklärt, dass gestern, Montag, den 6.4.2015, die Grenzpolizei im Gebiet Negour an der iranisch –pakistanischen Grenze von einer bewaffneten Gruppe überfallen worden sind. Alle acht Grenzpolizisten wurden getötet.

Nach dem Angriff konnte die bewaffnete Gruppe nach Pakistan fliehen. Am heutigen Dienstag hat die Terrorgruppe Dscheisch ol-Adl (Wörtlich: Heer der Gerechtigkeit) bekannt gegeben, dass sie für den Angriff verantwortlich ist.

Hinsichtlich ihrer Ideologie ist Dschei-schol-adl tatsächlich mit dem IS (ISIS) vergleichbar. Die schiitische Regierung des Irans diskriminiert mit Sistan-Belutschistan eine Armutsregion mit überwiegend sunnitischer Bevölkerung, weswegen dort eine hohe Unzufriedenheit herrscht. Die sunnitisch- fundamentalistische Gruppe profitiert davon. In den letzten Jahren gab es jedes Jahr mehrere Angriffe dieser Art, seit letztem Jahr gibt es jeden Monat ein oder zwei Angriffe.

Die Methode der bewaffneten Angriffe auf Menschen kann den Sunniten in der Region nicht dabei helfen, ihre Menschenrechte zu erlangen. Im Gegenteil, es schadet Ihnen sogar. In der Region leben auch Schiiten, die von der iranischen Regierung benutzt werden, um sie gegen die Sunniten auszuspielen.

Vgl.:

http://alischirasi.blogsport.de/2015/03/23/sistan-und-balutschistan-tod-eines-entfuehrten/

http://alischirasi.blogsport.de/2013/12/23/sistan-balutschistan-iran-3-pasdaran-getoetet/

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Ahwas (Iran) – staatlicher Rassismus gegen Araber


Rassistische Verhaftungen gegen Araber in Ahwas

Am 17. März fand ein Fußballspiel im Al-Ghadir-Sportstadion in Ahwas statt. Die Polizei nahm dabei gezielt Verhaftungen von Personen vor, die die typische weiße arabische Tunika trugen. Es sollen über 1000 Personen gewesen sein. Darauf protestierten Tausende von Jugendlichen und setzten auch zwei Polizeifahrzeuge in Brand.


Feuer und Flamme für den Staat

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Mordserie an Sicherheitskräften und Beamten in Sistan-Balutschistan

Nach Angaben des Befehlshabers der Polizeikräfte in der Region Sistan und Balutschistan wurde im Landkreis Sarawan am vergangenen Mittwoch Hossein Rahimi, ein Angehöriger der Polizeikräfte und zugleich ein Pasdar, umgebracht, als er zusammen mit einigen anderen Beamten einige Verdächtige verhaften wollte, die an der Ermordung von drei Sicherheitsbeamten beteiligt gewesen sein sollen. Einige Personen wurden in diesem Dorf verhaftet. Darauf wurde der Polizei-Posten Assidsch in Sarawan mit Raketen beschossen! Dies forderte mehrere Verletzte und einen weiteren Toten unter den Sicherheitskräften.

Flugzeug mit 3 Offizieren abgestürzt
Am vergangenen Samstag sollten drei hochrangige Offiziere der iranischen Sicherheitskräfte in die Region fliegen, in der es in letzter Zeit zu solchen bewaffneten Angriffen gekommen war. Ihr Flugzeug, das abends um 20:30 in Teheran startete, verschwand eine Stunde später in der Nähe von Sahedan im Gebirge vom Radarbildschirm. Die iranischen Behörden sagen zwar nicht, dass es abgeschossen wurde, aber der Verdacht liegt nahe.

Mord an einem Direktoren der Farmandari (höhere Verwaltungsbehörde) von Iranschahr
Ebenfalls am Samstag wurde der Direktor einer Verwaltungsbehörde in der ebenfalls in Sistan und Balutschistan gelegenen Stadt Iranschahr vor seinem Haus von Bewaffneten erschossen, die in der Kleidung von Angehörigen der Stadtverwaltung auftraten. Er wurde noch ins Krankenhaus gebracht, starb dort aber.

Für eine Deutung der Vorgänge ist es noch zu früh, es wird aber deutlich, dass die Angreifer gut ausgerüstet waren und sich auch nach den Attentaten der staatlichen Verfolgung entziehen können. Dazu ist ein funktionierendes Netzwerk erforderlich.

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Teheran: „Sittenstreife“ attackiert Sicherheitsdienst der Uni

Vergangene Woche kam es an der Kunsthochschule in Teheran zu einem Konflikt zwischen dem Sicherheitsdienst der Universität (Harassat-e Daneschgah), der letztlich dem Geheimdienstministerium untersteht, und einer Sittenstreife, die der Polizei, also dem Innenministerium untersteht.
Die Sittenstreife wollte eine Studentin, die nach ihrer Auffassung nicht ausreichend verschleiert war, auf dem Gelände der Universität verfolgen. Der Sicherheitsdienst der Universität versuchte, die Streife daran zu hindern, da sie auf dem Gelände der Universität nichts verloren hat. Darauf zückten die Beamten der „Sittenstreife“ den Pfeffergasspray und attackierten damit die Beamten des Sicherheitsdienstes.
Der Vorfall zeigt, dass die neue Regierung Rouhani den Rektor der Universität und auch den Sicherheitsdienst durch neue Leute ersetzen konnten, die nicht die Unterdrückungspolitik der Vorgänger fortsetzen wollen. Er zeigt aber auch, dass die Regierung Rouhani offensichtlich auf die Polizeiorgane keinen Zugriff hat – hier sind noch andere an der Macht, egal was die Wahlen ergaben.

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Iran: 5 Jahre nach dem Mord


Neda Agha-Soltan

Neda Agha-Soltan gehört zu den ersten und bekanntesten Opfern der Repression, die nach dem Wahlbetrug und den Massenprotesten im Juni 2009 einsetzte. Damals hatte der Religiöse Führer Ajatollah Chamene‘i seinen Kandidaten Ahmadineschad zum Sieger erklären lassen, obwohl Mirhossein Mussawi die Mehrheit der Stimmen erhalten hatte. Die Wähler wussten es besser und gingen auf die Straße. Über ein Jahr dauerte es, bis die Staatsgewalt den Protest zum Verstummen gebracht hatte. Die Täter von damals sind auch heute noch an der Macht und nie vor Gericht gestellt worden. So verwundert es nicht, dass sie auch jetzt, fünf Jahre nach dem Mord an der friedlichen Demonstrantin Neda Agha-Soltan, jegliche Gedenkfeier an das Opfer verhindern wollen und können. Die Trauergemeinde, die sich am Freitag, den 21. Juni 2014, auf dem Friedhof Beheschte Sahra bei Teheran versammelt hatte, konnte die Feier nicht abhalten, zwei Teilnehmer wurden von den sogenannten Sicherheitskräften festgenommen.
Auch dieses Detail zeigt, dass die „Sicherheitsorgane“ dem Befehl des Führers gehorchen, nicht irgend einem Innenminister.

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Isfahan: Menschenkette gegen Austrocknen eines Flusses

In Isfahan haben über 500 Menschen demonstriert und eine Menschenkette gebildet, um gegen die Austrocknung des Sajande-Rud-Flusses – infolge der übermäßigen Wasserentnahme durch ein Regierungsprojekt – zu protestieren. Die Polizei und Zivilbeamten gingen brutal gegen die Demonstranten vor, um die Kundgebung aufzulösen. Es wurden auch einige Verhaftungen vorgenommen.

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Iran: Stellvertretender Befehlshaber der Polizeikräfte abgesetzt


Ahmad Resa Radan, bisheriger stellvertretender Befehlshaber der Polizeikräfte des Irans

Wie jetzt bekannt wurde, wurde Ahmad Resa Radan, der stellvertretende Befehlshaber der iranischen Polizeikräfte, seines Amts enthoben. Radan war selbst einer der Folterer im Kahrisak-Gefängnis, er gehört zu den Verfechtern einer Unterdrückung aller Frauen, die sich keine Kleidung vorschreiben lassen wollen, er war einer der Betreiber der verstärkten Überwachung an den Universitäten (mit Video-Kameras), um auch dort den islamistischen Kulturkampf fortzuführen. Er hatte auch Bassidschis und Pasdaran organisiert, damit sie in Zivil gegen Politiker vorgehen, die sich kritisch an der Öffentlichkeit, namentlich an Universitäten, äußern. Da der vorige Präsident Ahmadineschad im ganzen Land seine Polizeichefs eingesetzt hatte, die die Unterstützung von Radan genossen, öffnet Radans Absetzung der neuen Regierung unter Hassan Rouhani möglicherweise den Weg, auch auf lokaler Ebene Polizeidirektoren abzusetzen, die Ahmadineschads Linie vor Ort fortführen.

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