Archiv der Kategorie 'Revolutionswächter'

Iran: Landesweite Streikaktionen der LKW-Fahrer

In den meisten großen Städten des Irans, so in Teheran, Maschhad, Isfahan, Jasd, Ahwas, Qaswin, Schahre Kord streiken die LKW-Fahrer seit dem 23. Juli. Sie haben die LKWs in den Terminals der Städte geparkt und verweigern die Durchführung von Aufträgen. Es geht darum, dass die Kosten für die LKW-Fahrer wie Treibstoff, Versicherungsausgaben, Autobahngebühren, Reparaturkosten und Ersatzteile zwar deutlich gestiegen sind, die Preise für das Mieten von LKWs jedoch vom Staat festgelegt werden und nicht erhöht wurden.

Sadeq Laridschanis Drohungen
Schon im Vorjahr hatten die LKW-Fahrer gestreikt, ihn jedoch abgebrochen, nachdem Sadeq Laridschani, das Oberhaupt der iranischen Justiz, ihnen am 7. Chordad 1396 (also am 27. Mai 2017) mit Strafverfolgung gedroht hatte und davon gesprochen hatte, dass „der Feind“ hinter solchen Aktionen stecke. Solche Äußerungen signalisieren den Unterdrückungsorganen – Pasdaran, Geheimdienst, Polizei – dass sie freie Hand haben.

http://www.iran-emrooz.net/index.php/news1/76032/
vom 24. Juli 2018
doure dowome e°tesabe hazaran kamyundar dar shahrhaye moxtalefe iran

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Iran – Kurdistan: Bewaffneter Überfall auf Pasdaran

Bei einem bewaffneten Überfall in der Nacht von Freitag auf Samstag sollen mindestens 11 Revolutionswächter (Pasdaran) ums Leben gekommen sein. Die kurdische Organisation Pezhak, die angeblich der PKK nahesteht, soll die Verantwortung für den Überfall auf sich genommen haben. Dies sei die Rache für den Tod von vier Guerrilleros sowie für die Ermordung des Menschenrechtlers Eqbal Moradi im Nordirak.
Die Gegend um Mariwan ist jetzt stark militarisiert.
Anmerkung: Es sieht so aus, als würde die Pezhak eine ähnliche Strategie wie die PKK einschlagen und auf die militärische Karte setzen. Die PKK hatte dies im türkischen Grenzgebiet zu Syrien versucht, als die weltpolitische Situation günstig erschien und der Eindruck aufkam, dass die Kurden als Gegenleistung für den Kampf gegen den Islamischen Staat in Syrien bestimmte Zugeständnisse seitens der USA erhielten. Der Schein trügte. Staatspräsident Erdogan nutzte den Städtekrieg in der Türkei, um sich militärisch in Szene zu setzen und verwüstete ganze Städte. Seinem Wahlerfolg in der Region hat das nicht geschadet.
Es ist denkbar, dass die Pezhak angesichts der Drohungen des US-Präsidenten gegen die iranische Regierung den Moment für günstig hält, jetzt ebenfalls vermehrt auf militärische Aktionen zu setzen. Aber wer als Begründung das Motiv „Rache“ herbei bemüht, verrät wenig strategisches Denken.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=87766
vom 30. Tir 1397 (Samstag, 21. Juli 2018)
chandin pasdar dar yek hamleye nezami dar atrafe mariwan koshte shodand

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Iranschahr (Iran): Staat schützt Vergewaltiger


Am 25. Chordad (vor ca. einem Monat) hatte der sunnitische Geistliche Moulawi Teyyeb Molahezi, der Freitagsimam von Iranschahr, in seiner Freitagsansprache zum Fest des Fastenbrechens (Eide Fetr) darauf hingewiesen, dass in Iranschahr bis jetzt 41 Mädchen Vergewaltigungen zum Opfer gefallen seien. Er behauptete, eine Person sei in diesem Zusammenhang festgenommen worden, und zwar jemand, der viel Geld habe. Er bezeichnete ihn als Oubasch, also als gewalttätigen Kriminellen aus dem Umkreis der Bassidschis und Pasdaran. Die Reaktion der Behörden kam umgehend. Der Generalstaatsanwalt des Irans erklärte, die Zahl von 41 Vergewaltigungsopfern in Iranschahr sei eine Lüge und drohte dem Freitagsimam von Iranschahr damit, ihn deshalb gerichtlich zu verfolgen.
Weiterhin wurde bekannt, dass am 19. Tir (also am 10. Juli) vom Geheimdienst der Pasdaran Videos mit „Geständnissen“ von sieben verhafteten Balutschen ausgestrahlt wurden, die wegen der Vergewaltigungen in Iranschahr protestiert hatten und zum Teil auf Instagram Fotos und Filme von diesen Protesten veröffentlicht hatten.
Moulawi Abdo-l-Ghaffar Naqschbandi, der provisorische Freitagsimam des Landkreises Rask, sowie Moulawi Fasl-o-r-Rahman Kuhi, der Freitagsimam von Paschamag Sarbas, kritisierten, dass die Behörden deutlich mehr Eifer an den Tag legten, diejenigen zu verfolgen, die sich für die Rechte der Frauen einsetzten, als diejenigen, die für die Vergewaltigungen verantwortlich seien. Es sei offenkundig Ziel der Behörden, die Menschen einzuschüchtern, die gegen diese Zustände protestierten. Die Geistlichen kritisierten auch, dass die sogenannten Geständnisse nicht vor den gesetzlich zuständigen Instanzen abgelegt wurden.
Das alles spricht dafür, dass die Vergewaltiger tatsächlich aus dem Kreis derjenigen stammen, die über den Gesetzen stehen, und das sind namentlich die Angehörigen der sogenannten Sicherheitsorgane.

https://www.radiofarda.com/a/iranshahr-baluchestan-rape-case/29362673.html
vom 23. Tir 1397 (14. Juli 2018)
do emam jom°eye ahle sonnat: be jaye e°teraf-giri, be parwandeye tajawozha residegi konid

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Iran: Kleinkrieg in Kurdistan

Vor etwa zwei Jahren hat die Demokratische Partei Kurdistans – Iran (DPKI) beschlossen, auch mit bewaffneten Aktion gegen das Regime der Islamischen Republik Iran zu kämpfen.
Laut Äußerungen des militärischen Befehlshabers der DPKI, Kawe Bahrami, gegenüber der irakisch-kurdischen Agentur Rudaw haben DPKI-Kämpfer eine bewaffnete Aktion in Oschnawije durchgeführt. Dabei seien 27 Angehörigen der bewaffneten staatlichen Organe getötet oder verletzt worden.
Mahmud Pakpur, der Befehlshaber der Landstreitkräfte der Pasdaran, erklärte, am Freitag abend (18. Chordad 1397) sei eine terroristische Gruppe in Oschnawije in eine Falle der Sicherheitskräfte geraten. 7 Angehörige der terroristischen Gruppe seien getötet oder verletzt worden. Die terroristische Gruppe sei vollständig vernichtet worden.
Mahmud Pakpur sprach von weiteren zerstreuten Gefechten zwischen den Pasdaran und bewaffneten terroristischen Gruppen in Oschnawije und Sar-Abad. Dabei seien 6 Gegner ums Leben gekommen, 3 weitere seien verletzt worden.
Der Befehlshabter der DPKI-Kräfte bestritt Verluste auf seiner Seite.
In der Grenzregion von Sardascht sollen 2 weitere bewaffnete Angehörige der staatlichen Organe bei einem Gefecht mit bewaffneten Gegnern des Regimes umgekommen sein.
Die kurdische Webseite „Kurdestan wa Kurd“, die der DPKI nahesteht, bestritt, dass die DPKI an dieser Auseinandersetzung beteiligt gewesen sei. Es habe sich vielmehr um ein Gefecht zwischen Sicherheitskräften und den Pasdaran gehandelt!

http://news.gooya.com/2018/06/post-15646.php
vom 10. Juni 2018
dargiriye shadid beyne sepahe pasdaran wa hezbe demukrate kordestane iran – 27 pasdar koshte ya zaxmi shodand

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Iran: Streik der Basare weitet sich aus

Wie schon berichtet, hatten die Basarhändler in Bane (Kurdische Grenzstadt an der iranisch-irakischen Grenze) aus Protest gegen den Verbot des Kleinhandels über die gebirgige Grenze ihre Läden geschlossen. Die Basarhändler wurden darauf telefonisch verwarnt und vom Geheimdienst vorgeladen. Sie gaben den Protest trotzdem nicht auf, denn es geht um ihre Existenz. Nach und nach schlossen sich weitere Basare an der nordwestlichen Grenze des Irans an, so der Basar von Mariwan, Mahabad, Sardascht, Piranschahr und Dscholfa.
Die jüngsten drastischen Erhöhungen des Wechselkurses Rial-Dollar haben nun auch andere Händler zum Handeln bewegt. Drei große Basare in Teheran, aber auch in Maschhad und Ardabil, haben am vergangenen Samstag ebenfalls den Streik eröffnet. Namentlich die Goldhändler haben sich dem Streik angeschlossen. Das liegt daran, dass die Goldhändler ihrerseits auf Zuweisungen aus der iranischen Zentralbank angewiesen sind und diese auch die Preise festlegt, zu der sie das Gold an die Händler verkauft. Von einem freien Goldmarkt kann somit nicht die Rede sein.
Wie man sieht, gewinnt die Destabilisierung der iranischen Währung, die angeblich auf die Initiative der Revolutionswächter zurückgeht, zunehmend an wirtschaftlichem Gewicht, und es ist durchaus möglich, dass die Revolutionswächter auf diesem Weg den Sturz der Regierung Rouhani erreichen, um sich dann an die Macht zu putschen.

http://news.gooya.com/2018/05/post-14761.php
vom 14. Mai 2018
e°teraze bazariyan dar iran gostarde mi shawad, e°tesab dar se bazare bozorge tehran wa 3 markaze ostan

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Iran: Wer steht hinter dem Kursverfall?

Im Iran ist seit einiger Zeit ein rasanter Verfall des Wechselkurses Rial – Dollar zu beobachten – allein in den ersten Wochen seit dem iranischen Neujahr (21. März 2018) über 30 Prozent. Anscheinend ist dies Teil einer politischen Strategie, die Regierung von Hassan Rouhani auf wirtschaftlichem Weg zu Fall zu bringen. Denn der Dollar wird im Iran für viele Dinge benötigt, zum Beispiel auch für den Kauf von Medikamenten. Der hohe Preis trifft deshalb die gesamte Bevölkerung.
Das Hochtreiben des Dollarkurses hat dazu geführt, dass die Regierung gegen Devisenschwarzhändler energisch vorgeht und nur noch zugelassene Wechselbüros tätig sein dürfen. Auch wurde der Dollarbetrag, den man ungestraft bei sich zu Hause lagern darf, auf max. 10.000 Dollar begrenzt.
Wie es heißt, steht ein Teil der Devisenhändler in enger Verbindung zu den Revolutionswächtern (Pasdaran), die zugleich auch zahlreiche Wirtschaftsunternehmen in der Hand haben. Auf diesem Weg sind sie in der Lage, den Dollarpreis hochzutreiben. Aber das ist nur ein Teil der Wahrheit.
Die Gefahr, dass die USA das Atomabkommen mit dem Iran kündigt, löst erneute Befürchtungen aus, dass iranische Gelder eingefroren werden. Das hat zu einer Geldflucht geführt, so dass 30 Milliarden Dollar aus dem Iran ins Ausland verlagert wurden. Hierzu werden zum einen die Dienste von Scheinfirmen genutzt, zum anderen auch Geldwechsler der Pasdaran, die zum Beispiel in die Golfstaaten geschickt werden. Da die Pasdaran sowohl zur Versorgung mit militärischen Ersatzteilen als auch zur Unterstützung bestimmter Bewegungen in Syrien, Jemen oder Libanon Dollars benötigen, besorgen sie sich über diese Kreise das erforderliche Geld im Ausland.

http://news.gooya.com/2018/05/post-14548.php
vom 6. Mai 2018
raddpaye nezamiha dar xoruje arz az iran, soqute shadide rial dar pish ast

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Iran – Karadsch: Tränengas für die Opfer betrügerischer Bankgeschäfte

Im Iran gab es eine ganze Reihe von Privatbanken, die unter der Aufsicht der Zentralbank agierten, das Geld von Anlegern einsteckten und dann damit untertauchten. Die Geschädigten haben heute vor dem Sitz so einer Bank, der Moasseseye Touse°eye Alborz (Institut zur Entwicklung von Albors) demonstriert und wurden daraufhin von der Polizei mit Pfefferspray auseinander getrieben. Versteht sich, auch hinter diesen betrügerischen Banken stehen Leute, die mit den Pasdaran verbunden sind.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=153886
vom 11. Ordibehescht 1397 – 1. Mai 2018
film – sarkube tajammo°e gharat shodegane moasseseye touse°eye alborz ba estefade az gaze felfel; karaj

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Iran: Über 400 Verhaftete in Ahwas und Umgebung

Wie berichtet, hat die arabischsprachige Bevölkerung in Ahwas gegen die Missachtung ihrer Minderheitsrechte protestiert. Seit Beginn der Proteste wurden über 400 Menschen verhaftet und auf die Gefängnisse verschiedener Institutionen wie Geheimdienst, Militär und Pasdaran verteilt. Die Verhaftungswelle nahm größere Ausmaße an, nachdem im Cafe Al-Nawares in Kiyan-Schahr in Ahwas ein Feuer ausgebrochen war, bei dem 11 Menschen ums Leben kamen. Zu den Todesopfern gehörten auch Menschen, die nach der Verhaftung gegen Kaution auf freien Fuß gekommen waren. Die Tatsache, dass dieser Brand an einem Treffpunkt der Araber zum Vorwand genommen wird, um die arabische Minderheit in großer Zahl in zahlreichen Orten um Ahwas zu verhaften, deutet darauf hin, dass der Brandanschlag möglicherweise im Auftrag der sogenannten Sicherheitsorgane erfolgte, die so einen Vorwand für die Verhaftungswelle schaffen wollte. Auch dieses Gerücht lässt sich nicht überprüfen.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=85912
vom 19. Farwardin 1397 ( 8. April 2018)
te°dade bazdashshodegan dar ahwaz be bish az 400 nafar resid

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Iran: Dollarkurs an einem Tag um 10% gestiegen

Am gestrigen Sonntag ist der Kurs des Dollars auf dem freien Markt in Teheran um 10 Prozent gestiegen. In einem Land, in dem die Nationalwährung für viele Zwecke wertlos ist und viele Waren (auch Medikamente) in Dollar bezahlt werden müssen, während die Löhne nach wie vor in Rial und Tuman ausgezahlt werden, hat so ein Preisanstieg drastische Auswirkungen. Es spricht manches dafür, dass hinter dem plötzlichen Preisanstieg Währungsspekulationen stehen, die in diesem Fall politisch motiviert sein können. Erneut bemühen wir die Gerüchteküche, die behauptet, dass dieser Preisanstieg ein Klima erzeugen soll, in dem die Pasdaran als „Retter“ durch einen Putsch eingreifen. Da die Pasdaran in der Schattenwirtschaft die Hauptrolle spielen, hätten sie durchaus die finanziellen Möglichkeiten, den Dollarpreis jetzt hochzutreiben und ihn nach einem Putsch wieder fallen zu lassen. Die langfristigen Folgen wären zwar andere, aber das interessiert in der Politik ja nicht.

http://www.iran-emrooz.net/index.php/news1/74167/
vom 8.04.2018

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Iran – Isfahan: Demonstrationen der Bauern für ihr Wasser

Heute fand in der Stadt Isfahan eine personenstarke Kundgebung der Bauern und in schwarze Tschadors gehüllter Frauen statt, die ihr Wasser einforderten, dass durch das Ableiten des Wassers des Flusses Sayande-Rud für ihre Felder fehlt. Auch ihre Trinkwasserversorgung ist dadurch weggefallen. Im Gegensatz zur Region, wo die Sicherheitskräfte massiv eingreifen, greift die Polizei gegen diese Kundgebungen nicht ein. Auffallend ist, dass die Demonstrierenden direkt Parolen gegen die Regierung rufen, also gegen Präsident Hassan Rouhani und seine Minister. Inwieweit der Protest von Kreisen um den Religiösen Führer instrumentalisiert wird, um damit Rouhani unter Druck zu setzen, lässt sich derzeit mangels Informationen nicht beurteilen. Es gehen auch Gerüchte, dass damit die Atmosphäre für einen Putsch der Revolutionswächter (Pasdaran) geschaffen werden soll, die dann als Retter in der Not inszeniert werden.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=152155
vom 20. Farwardin 1397 ( 9. April 2018)
film / tazaharate bozorge haqq-abe-daran-e esfahan. emruz, 20 farwardin 97

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Iran – Teheran: Der Nachfolger von OB Qalibaf


Mohammad Ali Nadschafi, sieben Monate OB von Teheran

Wer Stuttgart kennt, weiß auch um Oberbürgermeister Schuster und seine Rolle bei dem berüchtigten Projekt 21. Wenn wir Beispiele für Korruption suchen, müssen wir nicht weit gehen. Teheran ist im Gegensatz zu Stuttgart eine Millionenstadt, mit 8,7 Millionen Einwohnern laut der Volkszählung von 2016 hat hat es nur 1,8 Millionen Einwohner weniger als ganz Baden-Württemberg. Entsprechend größer sind auch die Ausmaße der Korruption in Teheran.
Der frühere Oberbürgermeister Qalibaf hat mit städtischen Geldern nicht nur die Pasdaran – die bewaffneten Revolutionswächter – unterstützt, sondern auch bei den Präsidentschaftswahlen von 2017 Ebrahim Raissi, den Rivalen von Hassan Rouhani finanziell unterstützt. Ebrahim Raissi war der Favorit des Religiösen Führers Ajatollah Chamene‘i und der Fundamentalisten generell. Er gehörte 1988 der Todeskommission an, die die Fatwa von Ajatollah Chomeini umsetzte, der damals ein Massaker der politischen Gefangenen angeordnet hatte.
Vor sieben Monaten hat der Stadtrat von Teheran einen neuen Oberbürgermeister gewählt. In Teheran wird er nicht direkt vom Volk gewählt. Der neue OB Mohammad Ali Nadschafi war nicht der Wunschkandidat der Machthaber, und sie ließen es an Warnungen nicht fehlen. Die Pasdaran bezogen Position gegen ihn, er solle seine Grenzen kennen, und auch der Religiöse Führer hatte ein scharfes Auge auf ihn. Das hinderte Mohammad Ali Nadschafi nicht daran, die Akten seines Vorgängers zu durchleuchten, und als Mann mit Verwaltungserfahrung wusste er, wo er suchen musste. Bald wurde er fündig, und so ließ er den iranischen Medien – denen der Reformisten – alle möglichen Belege über die ausufernde Korruption unter OB Qalibaf zukommen. Der Vorgänger von Qalibaf ist übrigens in Sachen Korruption auch keine Unbekannter: Mahmud Ahmadineschad.
Qalibaf selbst war ein General der Pasdaran, und so überrascht es nicht, dass er die Pasdaran mit städtischen Aufträgen und Geldern versorgte, und auch sein Verwandtenkreis kam nicht zu kurz, wenn es um Grundstückskäufe und dergleichen ging. Korruption klassisch, diesmal mit islamischem Weihrauch.
So viel Fakten waren nicht nur den Pasdaran, sondern auch dem Religiösen Führer zu viel. Sie setzten dem neuen OB Mohammad Ali Nadschafi das Messer an die Brust: Rücktritt oder Gefängnis. Er wählte den Rücktritt. Am 23. Esfand 1396 (14. März 2018) erklärte er den „Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen“.
Aber das Werk ist vollbracht. Nicht nur den Teheranern ist jetzt bewusst, was für ein korrupter Haufen da an der Spitze steht. So hat auch er einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, das Regime zu demaskieren und den Weg für einen Neuanfang nach der „islamischen Republik Iran“ zu bereiten. Der Gottesstaat hat ausgedient. Auch religiöse Iraner haben erkannt, dass mit Religion kein Staat zu machen ist.

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Hintergründe zu den Konfrontationen der Gonobadi-Derwische mit der iranischen Regierung


Derwische vor dem Haus von Nur-Ali Tabandeh

Wer sind Derwische?
Derwische gehören zum Sufismus. 300 bis 400 Jahre nach Begründung des Islams entwickelte sich der Sufismus in verschieden islamischen Ländern, auch im Iran. Es gab verschiedene Glaubensrichtungen unter den Derwischen, darunter solche, die Ali als wichtigen Imam ansahen oder ihn gar als Sohn Gottes sahen und solche, die wie die Schiiten an die 12 Imame glauben..

Wer sind die Derwische des Gonabadi-Ordens?
Derwische des Gonabadi-Ordens sind 12-Imam-Schiiten. Sie beten und fasten genau wie Schiiten. Da heutige islamische Modell im Iran basiert auf der Herrschaft der Rechtsgelehrten (Welayati Faghih). Die Gonabadi-Derwische glauben jedoch an Ghotb (religiöses Oberhaupt). Anders als die Schiiten, die denken, dass das ganze islamische Recht auf der Scharia basiert und ein politischer Islam sein muss, denken die Gonabadi-Derwische, dass das nur auf Liebe basiert.

Wer ist religiöses Oberhaupt (Ghotb) der Derwische des Gonabadi-Ordens?
Nur-Ali Tabandeh ist des derzeitige religiöse Oberhaupt der Gonabadi-Derwische. In der Schah-Zeit war er als Anhänger von Mossadegh aktiv. Nach der Revolution hat er viele verschiedene Berufe ausgeübt und war unter anderem Stellvertreter des Ministers der Judikative. Aufgrund seiner politischen Aktivität war er auch im Gefängnis. In den letzten 21 Jahren war er nur noch selten politisch aktiv. U.a. hatte er Mehdi Karrubi, der sich zur Zeit im Hausarrest befindet, bei den Präsidentschaftswahlen unterstützt. Das gleiche gilt für die Massenproteste gegen die Präsidentschaftswahlen 2009.

Warum war die Regierung von Anfang an gegen Derwische?
Das iranische islamische Modell der Herrschaft der Rechtsgelehrten war von Anfang an gegen jedes andere religiöde Modell und gegen andere Parteien. Deswegen hat es seit 40 Jahren die Parole „Hesb farat Hesbollah“ (Partei nur für die Partei Gottes). Die Gonabadi-Derwische haben Anhänger in jeder Stadt und manchmal auch in Dörfern, wo sie sich gegenseitig unterstützen. Sie besuchen nicht die Moschee sondern gehen stattdessen in ihre Khaneghah. Hin und wieder halten sie geheime Sitzungen mit besonderen Traditionen ab: Sie beten, tanzen und küssen die Füße ihres religiösen Oberhauptes. Das Modell der Rechtsgelehrten ist gegen diese Traditionen und bezeichnet das als Glaube an Götzen. Deswegen wurde dieser Glaube verboten. Derwische sagen dagegen, dass es nicht um Götzen geht, sondern um Liebe und Verliebte.

Was passierte in den letzten zwei Tagen zw. den Derwischen und der Regierung?
Nur-Ali Tabandeh, das religiöse Oberhaupt der Gonabadi-Derwische lebt in Teheran und hat immer wieder geheime Sitzungen mit den verbotenen Traditionen abgehalten. Kam es zu Festnahmen von hohen Geistlichen durch die iranische Regierung, reagierte der ganze Orden sofort und versammelte sich furchtlos zu Demonstrationen in Teheran. In den letzten Tagen wurde wieder mal ein bekannter Vertreter der Derwische festgenommen. Er heisst Nematollaha Rihai. Er ist über 70 Jahre alt und hat Herzprobleme. Mehr als tausend Anhänger der Derwische kamen daraufhin nach Teheran und gingen in der Nähe des Hauses von Nur-Ali Tabandeh auf die Straße. Sie forderten die Freilassung von Nematollaha Rihai. Seit gestern kam es zu Konfrontationen zw. Pasdaran, Polizei und Bassidschi auf der einen Seite sowie den Derwischen auf der anderen Seite. Von den Sicherheitskräften wurden fünf Personen getötet und mindestens ein Derwisch kam ums Leben. Zudem gab es viele Verletzte. 300 Derwische wurden festgenommen.

Welche Methoden haben Derwische um ihr Recht zu bekommen?
Derwische sind gegen die Einsatz von Waffen und sagen von sich, dass sie nur friedliche Methoden verwenden. Wenn ein Derwisch z.B. festgenommen wird, kommen viele Glaubensbrüder zum Gefängnis und machen einen Sitzstreik. Sie fordern dann die Freilassung ihres Freundes oder die Festnahme von ihnen allen. Wenn einer von ihnen festgenommen wurde, ist es für sie so, als würden alle festgenommen.

Ist die Kampfmethode der Derwische des Gonabadi-Ordens ein Vorbild für die ganze iranische Bevölkerung?
Diese Verhaltensweise untereinander entspricht einer starken gegenseitigen Unterstützung und Solidarität und kann deswegen ein Vorbild für die Iraner sein.

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Iran: Die Gewalt nimmt zu


Kundgebung von Derwischen des Gonobadi-Ordens

Am Montag Nachmittag fand in Teheran vor der Wache 102 der Pasdaran eine Kundgebung von Derwischen des Gonobadi-Ordens statt, um die Freilassung von Ne°matollah Riyahi, eines ihrer Derwisch-Brüder, zu verlangen. Der 70-jährige Ne°matollah Riyahi stammt aus Schahre-Kurd. Er war nach Teheran gekommen, um gegen die Schikanierung ihres religiösen Oberhaupts Nur-°Ali Tabande durch Bassidschi-Milizen und „Männer in Zivil“ zu protestieren. Die Sicherheitskräfte gingen mit Knüppeln und Tränengas gegen die Protest-Kundgebung vor. Die Atmosphäre spitzte sich zu, bis in der Dunkelheit Schüsse zu hören waren. Die sogenannten Sicherheitskräfte gaben bislang zwar den Einsatz von Schusswaffen zu, wollten aber keine näheren Angaben machen.

Später, zu nächtlicher Stunde, fuhr ein Bus angeblich in die Pasdaran, wobei drei von ihnen ums Leben kamen. Weitere sieben Beamte sollen dabei verletzt worden sein. Da die Nachrichtenagentur Pars, die den Pasdaran nahesteht, von diesem Vorfall berichtet und die Pasdaran gerne Tote auf der eigenen Seite unterschlagen, spricht dies zumindest dafür, dass drei Beamte ums Leben gekommen sind.

Ein Sprecher der Gonabadi-Derwische erklärte allerdings, dass der Bus mit den Derwischen nichts zu tun habe. Er fügte hinzu, dass die Pasdaran-Beamten, mit denen die Demonstrierenden verhandelt hatten, die Freilassung von Ne°matollah Riyahi versprochen hätten, stattdessen aber die Derwische angegriffen hätten.

Kommentar:
Es ist nicht auszuschließen, dass es sich bei dem tödlichen Vorfall mit dem Bus, der möglicherweise auch unbeteiligte Zivilisten traf, um einen Propaganda-Zug der Machthaber handelt, die dabei auch Tote in den eigenen Reihen in Kauf nehmen, um einen Vorwand zu einer breiten Inhaftierungswelle gegen die Derwische zu schaffen.
Wie dem auch sei: Die Atmosphäre der Gewalt im Iran wird immer handgreiflicher, wie im letzten Jahr vor der Revolution 1979.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=148664
vom 30. Bahman 1396 (19.02.2018)
se tan az darawishe gonabadi be sheddat asib dideand

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=148669
vom 30. Bahman 1396 (19.02.2018)
xabargozariye fars (sepah): dar dargiriye polis ba darawish se polis koshte shodand

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=148679
vom 30. Bahman 1396 (19.02.2018)
be donbale tajammo°e darawishe gonabadi

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=148680
vom 30. Bahman 1396 (19.02.2018)
soxanguye naja: °amelane koshte shodane 3 mamur dastgir shodand / 7 polis zaxmi shodand

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=148683
vom 30. Bahman 1396 (19.02.2018)
kasri nuri az fa°alane hoquqe darawishe gonabadi: agar tasadofi ijad shode, rabti be darawishe gonabadi nadarad

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Iran: Alle Jahre wieder

Es ist ein seltsames Schauspiel. Kaum sind irgendwo Revolutionäre an die Macht gekommen, führen sie neue Feiern ein. Im Iran heißt dieser Feiertag 22. Bahman (11. Februar), das ist der Jahrestag des Sieges der Revolution über den Schah im Jahr 1979. Jahr für Jahr werden die Feiern wiederholt, und sie sind so ätzend langweilig wie Weihnachten in Deutschland. Hier Feiern die Weihnachtsmänner als Umsatzboten für den Handel, dort die bärtigen Ajatollahs und ihr bewaffneter Arm, die Revolutionswächter und die Bassidschi-Milizen. Ist ja schon eine seltsame Revolution, die Wächter braucht, das spricht nicht für viel Freiwilligkeit.
In den Anfangsjahren, als die Begeisterung über den Sturz des Schahregimes noch groß war, brachte das Regime locker Millionen von Menschen auf die Straße. Die USA als Weltmacht besiegt man schließlich nicht alle Tage, oder glaubt zumindest, es geschafft zu haben.
Aber die Revolutionäre werden älter, die einen sterben, die andern füllen ihre Konten, und die Mehrheit hat das Nachsehen. Und so schwindet auch die Zahl der Anhänger.
Dagegen hilft nur eins: Besser organisieren, mehr Geld ausgeben, kostenlose Busfahrten, um das Häuflein der sieben Aufrechten auch noch aus dem letzten Dorf nach Teheran zu karren, und dafür sorgen, dass das staatliche Fernsehen den günstigsten Blickwinkel findet, um mit ein paar Zehntausend Teilnehmern eine Million zu suggerieren. Kein leichtes Unterfangen.


Das sieht doch echt nach Volksmassen aus

Dieses Jahr ist nun die Revolutions-Schnarchfeier gründlich verratzt.


Ho Narro! Die Jugend scheint die Revolutionsfeier wohl etwas anders zu verstehen…

Trotz allen Aufwands sind an manchen Orten nur noch wenige Menschen bei den staatlichen Kundgebungen zu sehen.


So weit ist es gekommen. Jetzt klagen selbst fundamentalistisch gesinnte Frauen auf ihren Plakaten zum 22. Bahman über tab°iz – Diskriminierung (der Frauen).


Und diese Anhängerinnen des Systems beschweren sich über die Korruption und die Unterschlagung des Staatsvermögens. Zum Jahrestag der Revolution. Man kann sich unschwer vorstellen, was in den Köpfen der Gegner vorgeht, wenn selbst den Anhängern zu diesem „Tag Gottes“ nichts Positiveres einfällt.

Und es kommt noch schlimmer: Selbst im Zentrum der Macht, in Teheran, Maschhad oder Isfahan regt sich Protest mitten in den heiligen Tagen der Revolution. Sakrileg. Da rufen Frauen am helllichten Tag an einer zentralen Stelle in Teheran die Parole „Iranische Republik“ und nicht etwa „Islamische Republik“, womit sie jederzeit den Überfall von Hisbollahi-Schlägern riskieren, zu nächtlicher Stunde hört man nicht weit von dieser Stelle die Parole „Tod dem Diktator“, in Maschhad, wo die ganzen Reichtümer der wichtigsten religiösen Stiftung angehäuft sind, geht die Bevölkerung dazwischen, als ein Regimegegner verhaftet werden soll, der unerwünschte Parolen gerufen hat, und befreien ihn, und in Isfahan haben die Behörden solche Angst vor dem heißgeliebten Volk der Revolutionäre, dass sie ganze Kolonnen von schlagbereiten Motorradfahrern durch die Straßen rollen lassen.
Ja, vielleicht schaffen es die Iraner ja, die Revolutionsfeiern früher abzuschütteln als unsereins die Weihnachtsfeiern…

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=148023
vom 22. Bahman 1396 (11. Februar 2018)
film / tehran chahar-rahe wali-°asr, marg bar diktatur, emshab 22 bahman

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=148018
vom 22. Bahman 1396 (11. Februar 2018)
film / sho°are jomhuriye irani kami balatar az meydane wali-°asr, 22 bahman sa°ate 11.30

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=148029
vom 22. Bahman 1396 (11. Februar 2018)
film / joulane mutur-sawaran-e zedde shuresh dar esfahan / emshab 22 bahman

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=147981
vom 22. Bahman 1396 (11. Februar 2018)
film / dargiri dar mashhad wa komak kardane mardom baraye jelougiri az dastgiriye yeki az mo°tarezan

Fotos:
http://www.tabnak.ir/fa/news/773369/

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Iran: Das große Jammern

Der iranische Parlamentspräsident hat vor wenigen Tagen erklärt, mit so einem Budget, wie es der Iran habe, könne man das Land nicht verwalten. Der Staat habe für das kommende Jahr gerade mal 300.000 Milliarden Tuman – also 70 Milliarden US-Dollar – an Einnahmen zur Verfügung, und zwar aus dem Erdöl und Steuern. Die offiziellen Erdöleinnahmen betrugen vom Ende März bis Ende September 2017 rund 23 Milliarden Dollar, fürs gesamte Jahr darf man daher ca. 50 Milliarden Dollar an Einnahmen schätzen. Dann bleiben bloße 20 Milliarden Dollar als Steuereinnahmen übrig.

Wer unterschlägt die Steuern?
Warum so wenig? Einmal sind da die Schmuggelbrüder, wie der vorige Präsident Ahmadineschad die Revolutionswächter (Pasdaran) zu Recht titulierte. Es wird geschätzt, dass 90% des iranischen Imports Schmuggel darstellt. Klar, dass da zwar die Pasdaran absahnen, aber nicht der Staat. Und dann sind die Erdölunternehmen in Pasdaran-Hand, und man darf guten Herzens bezweifeln, dass die ihre wahren Einnahmen an den Staat melden. Es traut sich ja keiner, sie zu kontrollieren, warum sollten sie dann?
So kann es kommen, dass ein Staat mit 80 Millionen Einwohnern ein doch sehr bescheidenes Budget aufweist.

Zum Vergleich:
Das türkische Budget für 2018 sieht 726 Milliarden Lira (190 Milliarden US-Dollar) Ausgaben und 697 Milliarden Lira (182 Milliarden US-Dollar) Einnahmen vor, bei einer Bevölkerung von 75 Millionen.
Das polnische Budget für 2018 sieht 355 Milliarden Zloty (100 Milliarden US-Dollar) Einnahmen und 397 Milliarden Zloty Ausgaben (112 Milliarden US-Dollar) vor, bei einer Bevölkerung von 38 Millionen Menschen.
Sowohl Türkei wie Polen sind beide Staaten, die keine nennenswerten Erdölvorräte besitzen, umso mehr Wert legt der Staat auf ein funktionierendes Steuersystem. Aber wenn diejenigen, die besteuert werden müssen, diejenigen sind, die die eigentliche Macht im Staate haben, kann man lange darauf warten. Und so lange werden die sogenannten Regierenden auch allen Grund zum Jammern haben. Wenn sie wenigstens ehrlich wären und den Hauptgrund dieser Armut beim Namen nennen würden – aber dafür sind die Pasdaran zu mächtig und die sogenannten Regierenden viel zu eng mit der Korruption verbunden, als dass sie dies täten.

http://news.gooya.com/2017/12/post-10248.php
vom 18. Dezember 2017
°ali larijani: nemitavanim keshvarra edare konim

https://www.ntv.com.tr/ekonomi/2018-butce-buyuklugu-762-8-milyar-lira-oldu,MvVvHAWXWE-xxut0jQQ1UA
16. Oktober 2017

http://wyborcza.pl/7,155287,22430333,rzad-przyjal-projekt-budzetu-na-2018-rok.html?disableRedirects=true
26. September 2017

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