Archiv der Kategorie 'StudentInnen'

Iran: Tagesbefehl des Führers an die Uni-Rektoren


Der Ajatollah fordert Friedhofsruhe für die Unis

Der Religiöse Führer der Islamischen Republik Iran, Ajatollah Chamene‘i, hat sich am 4.7.2014 in einer öffentlichen Rede an die Rektoren der Hochschulen des Landes gewandt.
Er warnte davor, die Universitäten zu politisieren, das beeinträchtige die wissenschaftliche Entwicklung des Landes. Ajatollah Chamene‘i gibt damit den Kräften freie Hand, die an den Hochschulen jede Freiheitsäußerung unterdrücken und studentische Organisationen streng kontrollieren wollen. Er setzt sich somit von Äußerungen des Präsidenten Hassan Rouhani ab, der mit einigen personellen Umbesetzungen im Sicherheitsdienst der Hochschulen das Regime lockern wollte. Das führte unlängst dazu, dass auswärtige Polizeikräfte aufs Gelände der Medizinischen Hochschule in Teheran eindrangen und Gewalt gegen Angehörige des Sicherheitsdienstes anwandten, die eine illegale Festnahme einer Studentin auf dem Hochschulgelände verhindern wollten.

Bookmark speichern oder einem Freund mailen
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email

Teheran: „Sittenstreife“ attackiert Sicherheitsdienst der Uni

Vergangene Woche kam es an der Kunsthochschule in Teheran zu einem Konflikt zwischen dem Sicherheitsdienst der Universität (Harassat-e Daneschgah), der letztlich dem Geheimdienstministerium untersteht, und einer Sittenstreife, die der Polizei, also dem Innenministerium untersteht.
Die Sittenstreife wollte eine Studentin, die nach ihrer Auffassung nicht ausreichend verschleiert war, auf dem Gelände der Universität verfolgen. Der Sicherheitsdienst der Universität versuchte, die Streife daran zu hindern, da sie auf dem Gelände der Universität nichts verloren hat. Darauf zückten die Beamten der „Sittenstreife“ den Pfeffergasspray und attackierten damit die Beamten des Sicherheitsdienstes.
Der Vorfall zeigt, dass die neue Regierung Rouhani den Rektor der Universität und auch den Sicherheitsdienst durch neue Leute ersetzen konnten, die nicht die Unterdrückungspolitik der Vorgänger fortsetzen wollen. Er zeigt aber auch, dass die Regierung Rouhani offensichtlich auf die Polizeiorgane keinen Zugriff hat – hier sind noch andere an der Macht, egal was die Wahlen ergaben.

Bookmark speichern oder einem Freund mailen
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email

Maschhad (Iran): 1-Jahresfeier der Regierung Rouhani

Image Details:

An der Medizinischen Universität von Maschhad fand am Freitag, den 13. Juni 2014, also ein Tag bevor sich die Amtsübernahme von Präsident Hassan Rouhani zum ersten Mal jährte, eine Feier statt, auf der der Präsidentenberater Mohammad-Ali Nadschafi eine Rede hielt. Auf seiner Rede kritisierte er die Gegner der Regierung Rouhani als die Ewig-Gestrigen, die spürten, dass ihre Zeit abgelaufen sei. Studenten ebenso wie die Angehörigen der politischen Gefangenen und die Anhänger der Grünen Bewegung nutzten den Auftritt von Mohammad-Ali Nadschafi, um ihre Forderungen an die Öffentlichkeit zu tragen: Entlassung der beiden früheren Präsidentschaftskandidaten Mirhossein Mussawi und Mehdi Karubi aus dem Hausarrest, Freiheit für politische Parteien, Freilassung der politischen Gefangenen und Untersuchung der gewalttätigen Razzia in Trakt 350 im Ewin-Gefängnis in Teheran.

Bookmark speichern oder einem Freund mailen
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email

Iran: Proteste an der Universität Tabriz

Letzten Sonntag sollte der ehemalige Kultusminister aus dem Kabinett von Ahmadinejaded, Mohammad Hossein Safarharandi, an der Universität Tabriz eine Rede halten.


„Eine Universität ist keine Kaserne“

Sein Vortrag wurde durch eine Menge von StudentInnen unterbrochen, die Parolen riefen und Plakate in die Höhe hielten, auf denen stand: „Freiheit und Gleichheit“, „Freiheit für die Politischen Gefangenen“, „Rede- und Meinungsfreiheit sowie unabhängige Gewerkschaften“, „Eine Universität ist keine Kaserne“, „Wir unterstützen die Forderungen der Arbeiter“, „Wer den Weg der Freiheit geht, kann nur seine Ketten verlieren“. Dem Ex-Minister riefen sie zu: „Lügner, Lügner!“

Die Rede konnte wegen der Tumulte nicht beendet werden. Die StudentInnen wurden von Sicherheitskräften und Männern in Zivil angegriffen, die versuchten, ihnen die Plakate zu entreißen. Es kam auch zu körperlichen Auseinandersetzungen. Mehrere Personen wurden festgenommen.

Video der Proteste :

Bookmark speichern oder einem Freund mailen
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email

Kritischer Vortrag an der Universität Ghazvin

An der Internationalen Universität Ghazvin, ca. 200 km westlich von Teheran gelegen, hat heute der Parlamentarier Ali Motahari einen Vortrag gehalten in dem er u.a. den Hausarrest von Karrubi, Mussawi und Rahnaward (die Frau von Mussawi) kritisierte.


Ali Motahari spricht an der Universität Ghazvin

Er sagte ganz direkt, dasss sie sich seit drei Jahren im Hausarrest befinden. Dies sei sowohl nach der iranischen Verfassung als auch nach der Scharia illegal.


Die Politischen Gefangenen sollen freigelassen werden

Das studentische Publikum war ganz auf seiner Seite, applaudierte und rief Parolen wie „Mussawi, Karrubi, Rahnaward, azad bayad gardand“ (Mussawi, Karrubi, Rahnaward sollen freigelassen werden) oder „Sendani siyasi, azad bayad gardand“ ( Die Politischen Gefangenen sollen freigelassen werden).

Bookmark speichern oder einem Freund mailen
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email

Teheran: Unterstützung für die politischen Gefangenen


Studentinnen und Studenten der Hochschule für Wissenschaft und Technik in Teheran haben sich am Samstag versammelt, um gegen die Misshandlung der politischen Gefangenen in Trakt 350 des Ewin-Gefängnisses in Teheran zu protestieren – wir berichteten darüber. Zum Zeichen des Protests tragen die auf dem Bild zu sehenden Studentinnen schwarze Bänder an den Handgelenken und fordern ihre Mitstudierenden auf, ebenfalls solche Bänder zu tragen. Eine weitere Aktion zur Unterstützung besteht darin, dass sich Iranerinnen und Iraner eine Glatze schneiden und das Foto ins Internet setzen, um damit gegen das Kahlscheren der Köpfe der Gefangenen zu protestieren. Die erste, die diesen Schritt gemacht hat, war die Mutter eines politischen Gefangenen.

Bookmark speichern oder einem Freund mailen
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email

Iran: Studenten gegen Zensur und Überwachung

2400 Studentinnen und Studenten der Allame-Tabatabai-Hochschule haben einen Brief an den Rektor der Hochschule mit Kopie an den Kultusminister des Irans gesand.
In ihrem Brief protestieren sie gegen die Vorzensur von Studentenzeitungen, was gegen einen Beschluss des Hohen Rats der Kulturrevolution verstoße. Dieser Hohe Rot wurde nach der Revolution von 1979 gebildet und ist für die Lehrpläne zuständig.
Die Studenten fordern außerdem mehr Lehrkräfte an der Hochschule, eine Beendigung der Diskriminierung von studierenden Frauen, und sie fordern die Abschaffung der Überwachungskameras, die im Hochschulbereich installiert wurden.

Bookmark speichern oder einem Freund mailen
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email

Studentische Anhänger der Grünen Bewegung demonstrieren gegen Said Dschalili

Am gestrigen Montag, 14.4.2014, hatten Bassidschi und radikale Gruppen unter den Studenten der Amir Kabir-Universität in Teheran ein Fest für die Atomenergie organisiert. Die Veranstaltung wurde mit Parolen und Gesängen von studentischen Anhängern der Grünen Bewegung gestört und konnte erst mit 45 Minuten Verspätung beginnen.

Als Hauptredner trat Said Dschalili auf, ehemaliger iranischer Chefunterhändler bei den 5+1 Atomenergiegesprächen unter Prädident Ahmadinejad. Dschalili war außerdem bei den letzten Präsidentschaftswahlen angetreten, allerdings – trotz Unterstützung durch den Religiösen Führer Chamene’i – mit nur 5 Mio. Wählern dem jetzigen Präsidenten Rouhani unterlegen, der 18 Mio. Stimmen auf sich vereinigen konnte.

Zu Beginn der Veranstaltung hatten sich die Anhänger von Dschalili ganz vorne an der Bühne versammelt. Sie riefen unterstützende Parolen für Dschalili und machten sich für den Ausbau und die Weiterentwicklung der Atomenergie stark.

Im hinteren Bereich des Vortragssales versammelten sich die Anhänger der Grünen Bewegung und versuchten durch Skandieren von Parolen und das Absingen von Liedern die Veranstaltung zu stören. Sie riefen unter anderem „Ya Hussein, Mir Hussein“ (Mir Hussein Mussawi ist der im Jahr 2009 um seinen Wahlsieg betrogene Kandidat der Grünen Bewegung, der zur Zeit unter Hausarrest steht), „Mussawi, Karrubi azad bayad gardante“, (Mussawi und Karrubi sollen frei gelassen werden), „Marg bar Dictator“ (Tod dem Diktator). Auch wurde das populäre Lied „Yare Dabestani“ (Mein Freund in der Grundschule) gesungen. Die von ihnen ebenfalls gerufenen Parolen „Salam bar Chatami, dorud bar Rouhani“ und „Rouhani, Rouhani, hemayatat mikonim“ drückten die Unterstützung der StudentInnen für die Politik des Präsidenten Rouhani aus.

Bookmark speichern oder einem Freund mailen
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email

Iran: nach Dichterlesung verhaftet

Seyyed Hossein Mussawi, ein Student an der Hochschule von Yassudsch, war am 13.12.1392 (4. März 2014) vom Geheimdienst der Pasdaran verhaftet worden, nachdem er ein kritisches Gedicht auf einem Gedichtabend vorgelesen hatte. Gestern, am 9. März 2014, haben sich etwa Hundert Studenten an der Hochschule von Yassudsch versammelt, um gegen die erstickende Atmosphäre an der Uni zu protestieren und die sofortige, bedingungslose Freilassung des Studenten zu fordern.

Bookmark speichern oder einem Freund mailen
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email

Hochschule Teheran: Studentenbewegung

Zur Feier des Tags der Studenten (9. Dezember) fand am Samstag, den 7. Dezember, an der Fakultät für Literatur der Universität Teheran eine Feier mit mehreren Reden statt. Zu diesem Anlass sprach auch der iranische Staatspräsidant Hassan Rouhani.
Hier ein paar Eindrücke aus dem Publikum, wie sie von iranischen Nachrichtenagenturen verbreitet wurden:


Die Fotos geben auch einen Eindruck davon, wie aktiv die Frauen in der Studentenbewegung sind.

Bookmark speichern oder einem Freund mailen
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email

Iran: Schariatmadari ausgepfiffen


Studentinnen und Studenten beim Auftritt von Hossein Schariatmadari

Hossein Schariatmadari war am Samstag, den 16. Adhar (7. Dezember 2013), an der Technischen Hochschule Scharif in Teheran aufgetreten, um dort über die Aufgabe der Studentenbewegung und die Aufgabe der Zeitung Keyhan („Die Welt“) zu sprechen, deren Herausgeber er ist.
Er ist das Sprachrohr der Scharfmacher des islamistischen Regimes, ein Gegner jeder Aussöhnung mit der USA oder mit Israel, einer derjenigen, für die das Recht auf eine Atombombe zu den Grundartikeln der Allgmeinen Erklärung der Menschenrechte gehört. Im Iran hat er sich einen Namen damit gemacht, gegen die Grüne Bewegung zu hetzen, die mit der Wahlfälschung vom Juni 2009 um ihren Sieg betrogen wurde.
Vier Jahre massive Unterdrückung haben es trotzdem nicht geschafft, die iranische Studentenbewegung mundtot zu machen, denn sie vermasselte ihm gründlich den Auftritt an der Hochschule im Vorfeld des Tags der Studenten (18. Adhar, entsprechend dem 9. Dezember).
Die Studenten begrüßten ihn mit Parolen wie: „Keyhan, Netanyahu – wir gratulieren zum Bündnis“ (weil beide gegen das in Genf verhandelte Atom-Abkommen sind).
„Schariatmadari, geh raus!“
„Nieder mit den Taliban, ob in Kabul oder Teheran!“
Seine Entgegnung: „Wir sind nicht wie die Weiden, die unter dem Wind erzittern.“
So spricht einer, der die Scharfrichter, Folterer und Serienmörder der Islamischen Republik hinter sich weiß.

Bookmark speichern oder einem Freund mailen
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email

Iran: Drohungen zum Tag des Studenten

Der 18. Adhar (9. Dezember) wird im Iran offiziell als „Tag der Studenten“ begangen. Im Vorfeld, am Samstag, den 7. Dezember, fanden auch Veranstaltungen an der Universität von Teheran statt, bei denen viele Studentinnen und Studenten mit kritischen Forderungen ihr Präsenz zeigten. So hielten sie Transparente hoch, in denen sie eine Freilassung der politischen Gefangenen forderten, namentlich derer, die nach den Protesten vom Juni 2009 verhaftet wurden – damals waren Millionen Menschen gegen die gefälschten Präsidentschaftswahlen auf die Straße gegangen.
Staatspräsident Hassan Rouhani, der eine Rede vor den versammelten Studenten hielt, erklärte: „Die Regierung steht zu allen Versprechen, die sie der Bevölkerung gemacht hat.“ Hassan Rouhani, aber auch andere Redner, sollen dabei über das Thema „Hausarrest“ der damaligen Präsidentschaftskandidanten Mirhossein Mussawi und Karubi und über die Inhaftierungen gesprochen haben.

Proteste Schari‘atmadari
Laut einer Meldung der Zeitung E‘temad soll Hossein Schariatmadari, der Vertreter des Religiösen Führers Ajatollah Chamene‘i und Herausgeber der Teheraner Zeitung „Keyhan“, der ein Wortführer der radikal-fundamentalistischen Elemente ist, mit Protesten und Parolen gegen die Zeitung „Keyhan“ begrüßt worden sein.

Kaum verhüllte Drohungen der Pasdaran
Die Zeitung Dschawan, die die Position der iranischen Revolutionswächter (Pasdaran) vertritt, kritisierte die Gegenwart bekannter Vertreter der Reformisten auf dieser Feier zum Tag des Studenten an der Universität Teheran. Die Zeitung missbilligte die Unterstützung der Studenten für die inhaftierten „Führer der Proteste von (13)88″ (gemeint ist die Zeit nach dem Juni 2009), und ließ beiläufig auch eine Drohung gegen Präsident Hassan Rouhani einfließen, dem ein ähnliches Ende wie dem vorletzten Präsidenten Chatami blühe.
Die Zeitung Dschawan schrieb: „Es bleibt abzuwarten, ob das Schicksal von Chatami auch für Rouhani zu zählen begonnen hat. Dieser Tag wird nicht allzu weit sein.“

Bookmark speichern oder einem Freund mailen
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email

Iran: Studenten verhandeln mit Delegation aus dem Hochschulministerium

Aufgrund diverser Beschwerden und Proteste erschien am Samstag, den 30. November 2013, eine Delegation unter der Leitung des iranischen Hochschulministers in der „Internationalen Imam-Chomeini-Universität“ in Qaswin, um Vorwürfe gegen den Hochschulrektor Ale Buye zu untersuchen. Die Delegation wollte die Lage an der Hochschule und die vorgeworfenen Gesetzesverstöße näher untersuchen. Zu ihrem Empfang hatten sich Studenten und Lehrende im Hof der Universität versammelt und den Sitzstreik erklärt. Die Delegation sandte einen Vertreter zu ihnen und sagte zu, sich die Beschwerden der Studierenden anzuhören, und sei es bis in die Nacht. Die Studenten zeigten sich ihrerseits zu Gesprächen bereit, allerdings unter einer Bedingung: Die Sicherheitsorgane hätten bei diesen Gesprächen nichts verloren. Diese Bedingung wurde von der Delegation des Hochschulministers akzeptiert, und so gingen die Gespräche bis um 21 Uhr. Die Studenten überreichten bei dieser Gelegenheit auch eine Petition mit rund 1000 Unterschriften, in der die Absetzung des Hochschulrektors gefordert wurde.
Das Besondere in diesem Fall ist, dass die staatliche Delegation eingewilligt hat, die Sicherheitskräfte aus den Gesprächen auszuschließen. Damit konnten nicht die üblichen Bassidschis und Co. die Mikrophone und die Kontrolle über die Gespräche an sich reißen, denn deren Gesichter sind unter den Studenten bekannt. Wären sie aufgetaucht, hätte man sie ausgeschlossen.
Man darf annehmen, dass die Rache der bewaffneten Organe auf dem Fuß folgt.

Bookmark speichern oder einem Freund mailen
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email

Teheran: 17-jähriger Arbeiter stürzt von Baugerüst

Am Sonntag, den 24.11.2013, stürzte der 17-jährige Erfan Mamisade vom 6. Stockwerk eines Baugerüsts des Abu-Reyhan-Gebäudes der Amir-Kabir-Ingenieurshochschule in Teheran. Der tödliche Unfall geschah um 11 Uhr morgens. Auf diese Nachricht hin versammelten sich 300 Studenten der Ingenieurhochschule vor dem Abu-Reyhan-Gebäude. Sie protestierten dagegen, dass auf der Baustelle Kinderarbeit ausgenutzt wird, obwohl dies gegen das geltende iranische Arbeitsrecht verstößt. Auch wiesen sie darauf hin, dass der abgestürzte 17-Jährige nicht einmal einen Sicherheitsgurt hatte, der ihn vor einem Absturz schützen könnte.

Bookmark speichern oder einem Freund mailen
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email

Iran: Hafturlaub für Madschid Tawakkoli


Hafturlaub für Madschid Tawakkoli

Vergangenen Dienstag, den 22. Oktober 2013, wurde der iranische Studentenvertreter Madschid Tawakkoli nach vier Jahren Haft gegen Kaution in Hafturlaub entlassen. Ein Gericht soll darüber entscheiden, ob sein Hafturlaub verlängert wird.
Er wurde von 400 Studentinnen und Studenten empfangen.

Die Studenten begrüßen ihren Mitstreiter

Bookmark speichern oder einem Freund mailen
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email