Archiv der Kategorie 'StudentInnen'

Iran: Amir Amirqoli, Student – der Staat hatte nur ein paar Fragen…


Amir Amirqoli
Der Student Ali Amirqoli ist seit dem 1. Dezember 2014 in Haft. Wie es heißt, hatten die Beamten sein Zimmer und seine persönliche Habe durchsucht und ihn dann abgeführt. Auf die Frage seines Vaters: „Was wird meinem Sohn denn vorgeworfen?“ antworteten die Beamten: „Nichts Besonderes. Wir nehmen ihn nur mit, um ihm ein paar Fragen zu stellen, nach zwei, drei Tagen lassen wir ihn wieder frei.“ Inzwischen sind fast 50 Tage vergangen. Seine Inhaftierung wurde vom Verhörbeamten einer Kammer (Scho‘be-ye Moqadassi) des Revolutionstribunals bestätigt. Bis heute durfte er keinen Besuch von seiner Familie empfangen. Er war früher schon einmal festgenommen und aus der Uni geworfen worden.

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Iran: Präsident Rouhani spricht zum Tag des Studenten

Am 16. Asar, dem Tag des Studenten im Iran, der dieses Jahr auf den 7. Dezember 2014 fiel, hielt Präsident Hassan Rouhani eine Rede vor den Studenten an der Medizinischen Hochschule in Teheran. Es war eine bemerkenswerte Rede, und auch die Begrüßung verdient Erwähnung.
Die Studenten begrüßten ihn mit Sprechchören:

  • rouhani zende bad, musawi payande bad – Es lebe Rouhani, Mussawi soll bleiben.
  • hazar ruz gozashte, musawi bar nagashte – Tausend Tage sind vergangen, Mussawi ist noch nicht zurück.
  • payame ma roushane, hasr bayad beshkane – Unsere Botschaft ist klar, der Hausarrest muss beendet werden.

Die Botschaft ist eindeutig, die Studenten erinnerten mit ihren Worten an das Schicksal der Führer der Grünen Bewegung von 2009, die noch immer unter Hausarrest nach iranischer Art stehen. Das staatliche iranische Fernsehen, das die Ansprache von Präsident Rouhani live übertrug, hatte seine Mühe damit, und so fiel mehrmals der Ton weg, damit das Publikum draußen im Land nicht merkt, was wirklich los war.

Honig um den Mund geschmiert
Rouhani wäre kein Geistlicher, wenn er nicht wüsste, wie man die Zuhörenden umschmeichelt. So begann er mit der Geschichte der Studentenbewegung, die im Iran schon immer für die Unabhängigkeit und gegen die Tyrannei kämpfte, wie er sagte. Er wies darauf hin, dass die Studenten nicht nur Wissen erwerben, sondern zugleich auch Verantwortung ausüben müssten. Verantwortung in der Politik, einschließlich der Außenpolitik, und in der Wirtschaft. Die Studenten seien noch zu jung, um an der Macht zu sein, aber genau aus diesem Grund seien sie die besten Kritiker. Jede Regierung habe Kritik nötig, und bei ihm seien sie willkommen. Mit einer suffisanten Anspielung auf die Fundamentalisten, die keine Gelegenheit auslassen, seine Regierung schlecht zu machen, erklärte er, die Hürden der Kritik seien unter seiner Regierung niedriger als die Mauern um die Universität.
Und wie der Parlamentsabgeordnete Ali Mottahari bei seiner Ansprache an der Technischen Hochschule wiederholte auch Präsident Rouhani die Aufforderung an die Studenten, sie müssten Hand in Hand arbeiten. Zum Beispiel, um die Inflation zu verringern.

Suche nach Verbündeten
Die sympathischen Worte des Präsidenten sind nicht zufällig daher gesagt. Jetzt, nachdem die Atomverhandlungen erneut in die Länge gezogen wurden (wohl auf Wunsch von Ajatollah Chamene‘i und Co) und die iranische Währung gegenüber Dollar und Euro erneut rasch an Wert verliert, weil die Sanktionen noch lange weitergehen werden, ist klar, dass seiner Regierung die Luft ausgeht. Sie kann die Wirtschaft nicht ankurbeln, solange die Sanktionen anhalten. Sie kann zwar gegen die Korruption wettern, aber sie kann die korrupten Pasdaran und Ajatollahs nicht entmachten. Sie kann also nur zusehen, wie das Land wirtschaftlich weiter zerfällt und die Mittelschicht weiter zerstört wird. Das verheißt kein gutes Ende, und deshalb benötigt Präsident Rouhani Verbündete. Das sollen die Studenten sein. Sie sollen die Hoffnung verbreiten, die er zu seinem Amtsantritt noch ausströmen konnte, sie sollen seine Fans unter der Bevölkerung werden. Damit das Volk nicht revoltiert, solange er noch an der Macht ist.

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Iran: 16. Asar – es ist wieder so weit


Studentinnen und Studenten zum 16. Asar an der Technischen Hochschule Teheran

Am Sonntag, den 7. Dezember 2014, war wieder der Jahrestag der Studenten, in Gedenken an 3 Studenten, die bei einem Angriff der „Sicherheitskräfte“ des Schahs auf die Technischen Hochschule in Teheran umgebracht wurden. Diesmal haben die Studenten die Organisation in die Hand genommen.


Hier sieht man den Ordnerdienst der Studenten selbst – das ist wichtig, weil damit die Bassidschis und ihresgleichen keine offizielle Funktion ausüben können, um die Veranstaltung zu sabotieren

Ein Scharfmacher wie Hossein Schariatmadari, der die Teheraner Zeitung Keyhan als Tribüne für seine Attacken nutzt, wollte an der Amir-Kabir-Universität zu diesem Anlass reden, der Rektor der Uni ließ ihn abblitzen. Dafür hielten die Studenten an der Technischen Hochschule Teherans selbst eine Gedenkveranstaltung ab, in der sie mit Plakaten die Freilassung der politischen Gefangenen forderten.


Freilassung der politischen Gefangenen!

Eine zweite Forderung war die Aufhebung des Hausarrests gegen die ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Mehdi Karubi und Mirhossein Mussawi sowie von Sahra Rahnaward, einer ehemaligen Dozentin an der Uni, zugleich Ehefrau von Mirhossein Mussawi und dessen Wahlkampfmanagerin.


Aufhebung des Hausarrests!

Die Studenten hatten zudem den Parlamentsabgeordneten Ali Mottahari eingeladen, der in seiner Rede davon sprach, dass die Studenten das Auge der Gesellschaft seien und dass Kritik an der Regierung wichtig sei, weil sie sonst korrupt werde. Was die Aufhebung des Hausarrests anging, meinte er zu den Studenten gewandt, diese Forderung müssten sie „Hand in Hand“ vortragen, er allein habe da nichts ausrichten können.
Anschließend sprach der ehemalige Wissenschaftsminister Mostafa Mo‘in, der 1999 zurückgetreten war, als das Massaker an den Studenten verübt wurde. Er ist noch heute stolz darauf, dass er damals nicht an seinem Sessel geklebt ist.


die inhaftierten Studenten sind nicht vergessen…

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Iran: Proteste gegen Säureattentate gehen weiter


Protestveranstaltung an der Internationalen Hochschule in Qaswin

Am Montag, den 10. November 2014, haben Studentinnen und Studenten der internationalen Hochschule von Qaswin eine Protestveranstaltung gegen die Säureattentate auf „unislamisch“ gekleidete Frauen im Iran abgehalten und ein Flugblatt dazu verteilt. Darin weisen sie darauf hin, dass die Attentäter bis heute, einen Monat später, noch immer nicht gefasst wurden, während sozial aktive Menschen rasch im Gefängnis landen.

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Iran: Tagesbefehl des Führers an die Uni-Rektoren


Der Ajatollah fordert Friedhofsruhe für die Unis

Der Religiöse Führer der Islamischen Republik Iran, Ajatollah Chamene‘i, hat sich am 4.7.2014 in einer öffentlichen Rede an die Rektoren der Hochschulen des Landes gewandt.
Er warnte davor, die Universitäten zu politisieren, das beeinträchtige die wissenschaftliche Entwicklung des Landes. Ajatollah Chamene‘i gibt damit den Kräften freie Hand, die an den Hochschulen jede Freiheitsäußerung unterdrücken und studentische Organisationen streng kontrollieren wollen. Er setzt sich somit von Äußerungen des Präsidenten Hassan Rouhani ab, der mit einigen personellen Umbesetzungen im Sicherheitsdienst der Hochschulen das Regime lockern wollte. Das führte unlängst dazu, dass auswärtige Polizeikräfte aufs Gelände der Medizinischen Hochschule in Teheran eindrangen und Gewalt gegen Angehörige des Sicherheitsdienstes anwandten, die eine illegale Festnahme einer Studentin auf dem Hochschulgelände verhindern wollten.

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Teheran: „Sittenstreife“ attackiert Sicherheitsdienst der Uni

Vergangene Woche kam es an der Kunsthochschule in Teheran zu einem Konflikt zwischen dem Sicherheitsdienst der Universität (Harassat-e Daneschgah), der letztlich dem Geheimdienstministerium untersteht, und einer Sittenstreife, die der Polizei, also dem Innenministerium untersteht.
Die Sittenstreife wollte eine Studentin, die nach ihrer Auffassung nicht ausreichend verschleiert war, auf dem Gelände der Universität verfolgen. Der Sicherheitsdienst der Universität versuchte, die Streife daran zu hindern, da sie auf dem Gelände der Universität nichts verloren hat. Darauf zückten die Beamten der „Sittenstreife“ den Pfeffergasspray und attackierten damit die Beamten des Sicherheitsdienstes.
Der Vorfall zeigt, dass die neue Regierung Rouhani den Rektor der Universität und auch den Sicherheitsdienst durch neue Leute ersetzen konnten, die nicht die Unterdrückungspolitik der Vorgänger fortsetzen wollen. Er zeigt aber auch, dass die Regierung Rouhani offensichtlich auf die Polizeiorgane keinen Zugriff hat – hier sind noch andere an der Macht, egal was die Wahlen ergaben.

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Maschhad (Iran): 1-Jahresfeier der Regierung Rouhani

Image Details:

An der Medizinischen Universität von Maschhad fand am Freitag, den 13. Juni 2014, also ein Tag bevor sich die Amtsübernahme von Präsident Hassan Rouhani zum ersten Mal jährte, eine Feier statt, auf der der Präsidentenberater Mohammad-Ali Nadschafi eine Rede hielt. Auf seiner Rede kritisierte er die Gegner der Regierung Rouhani als die Ewig-Gestrigen, die spürten, dass ihre Zeit abgelaufen sei. Studenten ebenso wie die Angehörigen der politischen Gefangenen und die Anhänger der Grünen Bewegung nutzten den Auftritt von Mohammad-Ali Nadschafi, um ihre Forderungen an die Öffentlichkeit zu tragen: Entlassung der beiden früheren Präsidentschaftskandidaten Mirhossein Mussawi und Mehdi Karubi aus dem Hausarrest, Freiheit für politische Parteien, Freilassung der politischen Gefangenen und Untersuchung der gewalttätigen Razzia in Trakt 350 im Ewin-Gefängnis in Teheran.

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Iran: Proteste an der Universität Tabriz

Letzten Sonntag sollte der ehemalige Kultusminister aus dem Kabinett von Ahmadinejaded, Mohammad Hossein Safarharandi, an der Universität Tabriz eine Rede halten.


„Eine Universität ist keine Kaserne“

Sein Vortrag wurde durch eine Menge von StudentInnen unterbrochen, die Parolen riefen und Plakate in die Höhe hielten, auf denen stand: „Freiheit und Gleichheit“, „Freiheit für die Politischen Gefangenen“, „Rede- und Meinungsfreiheit sowie unabhängige Gewerkschaften“, „Eine Universität ist keine Kaserne“, „Wir unterstützen die Forderungen der Arbeiter“, „Wer den Weg der Freiheit geht, kann nur seine Ketten verlieren“. Dem Ex-Minister riefen sie zu: „Lügner, Lügner!“

Die Rede konnte wegen der Tumulte nicht beendet werden. Die StudentInnen wurden von Sicherheitskräften und Männern in Zivil angegriffen, die versuchten, ihnen die Plakate zu entreißen. Es kam auch zu körperlichen Auseinandersetzungen. Mehrere Personen wurden festgenommen.

Video der Proteste :

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Kritischer Vortrag an der Universität Ghazvin

An der Internationalen Universität Ghazvin, ca. 200 km westlich von Teheran gelegen, hat heute der Parlamentarier Ali Motahari einen Vortrag gehalten in dem er u.a. den Hausarrest von Karrubi, Mussawi und Rahnaward (die Frau von Mussawi) kritisierte.


Ali Motahari spricht an der Universität Ghazvin

Er sagte ganz direkt, dasss sie sich seit drei Jahren im Hausarrest befinden. Dies sei sowohl nach der iranischen Verfassung als auch nach der Scharia illegal.


Die Politischen Gefangenen sollen freigelassen werden

Das studentische Publikum war ganz auf seiner Seite, applaudierte und rief Parolen wie „Mussawi, Karrubi, Rahnaward, azad bayad gardand“ (Mussawi, Karrubi, Rahnaward sollen freigelassen werden) oder „Sendani siyasi, azad bayad gardand“ ( Die Politischen Gefangenen sollen freigelassen werden).

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Teheran: Unterstützung für die politischen Gefangenen


Studentinnen und Studenten der Hochschule für Wissenschaft und Technik in Teheran haben sich am Samstag versammelt, um gegen die Misshandlung der politischen Gefangenen in Trakt 350 des Ewin-Gefängnisses in Teheran zu protestieren – wir berichteten darüber. Zum Zeichen des Protests tragen die auf dem Bild zu sehenden Studentinnen schwarze Bänder an den Handgelenken und fordern ihre Mitstudierenden auf, ebenfalls solche Bänder zu tragen. Eine weitere Aktion zur Unterstützung besteht darin, dass sich Iranerinnen und Iraner eine Glatze schneiden und das Foto ins Internet setzen, um damit gegen das Kahlscheren der Köpfe der Gefangenen zu protestieren. Die erste, die diesen Schritt gemacht hat, war die Mutter eines politischen Gefangenen.

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Iran: Studenten gegen Zensur und Überwachung

2400 Studentinnen und Studenten der Allame-Tabatabai-Hochschule haben einen Brief an den Rektor der Hochschule mit Kopie an den Kultusminister des Irans gesand.
In ihrem Brief protestieren sie gegen die Vorzensur von Studentenzeitungen, was gegen einen Beschluss des Hohen Rats der Kulturrevolution verstoße. Dieser Hohe Rot wurde nach der Revolution von 1979 gebildet und ist für die Lehrpläne zuständig.
Die Studenten fordern außerdem mehr Lehrkräfte an der Hochschule, eine Beendigung der Diskriminierung von studierenden Frauen, und sie fordern die Abschaffung der Überwachungskameras, die im Hochschulbereich installiert wurden.

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Studentische Anhänger der Grünen Bewegung demonstrieren gegen Said Dschalili

Am gestrigen Montag, 14.4.2014, hatten Bassidschi und radikale Gruppen unter den Studenten der Amir Kabir-Universität in Teheran ein Fest für die Atomenergie organisiert. Die Veranstaltung wurde mit Parolen und Gesängen von studentischen Anhängern der Grünen Bewegung gestört und konnte erst mit 45 Minuten Verspätung beginnen.

Als Hauptredner trat Said Dschalili auf, ehemaliger iranischer Chefunterhändler bei den 5+1 Atomenergiegesprächen unter Prädident Ahmadinejad. Dschalili war außerdem bei den letzten Präsidentschaftswahlen angetreten, allerdings – trotz Unterstützung durch den Religiösen Führer Chamene’i – mit nur 5 Mio. Wählern dem jetzigen Präsidenten Rouhani unterlegen, der 18 Mio. Stimmen auf sich vereinigen konnte.

Zu Beginn der Veranstaltung hatten sich die Anhänger von Dschalili ganz vorne an der Bühne versammelt. Sie riefen unterstützende Parolen für Dschalili und machten sich für den Ausbau und die Weiterentwicklung der Atomenergie stark.

Im hinteren Bereich des Vortragssales versammelten sich die Anhänger der Grünen Bewegung und versuchten durch Skandieren von Parolen und das Absingen von Liedern die Veranstaltung zu stören. Sie riefen unter anderem „Ya Hussein, Mir Hussein“ (Mir Hussein Mussawi ist der im Jahr 2009 um seinen Wahlsieg betrogene Kandidat der Grünen Bewegung, der zur Zeit unter Hausarrest steht), „Mussawi, Karrubi azad bayad gardante“, (Mussawi und Karrubi sollen frei gelassen werden), „Marg bar Dictator“ (Tod dem Diktator). Auch wurde das populäre Lied „Yare Dabestani“ (Mein Freund in der Grundschule) gesungen. Die von ihnen ebenfalls gerufenen Parolen „Salam bar Chatami, dorud bar Rouhani“ und „Rouhani, Rouhani, hemayatat mikonim“ drückten die Unterstützung der StudentInnen für die Politik des Präsidenten Rouhani aus.

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Iran: nach Dichterlesung verhaftet

Seyyed Hossein Mussawi, ein Student an der Hochschule von Yassudsch, war am 13.12.1392 (4. März 2014) vom Geheimdienst der Pasdaran verhaftet worden, nachdem er ein kritisches Gedicht auf einem Gedichtabend vorgelesen hatte. Gestern, am 9. März 2014, haben sich etwa Hundert Studenten an der Hochschule von Yassudsch versammelt, um gegen die erstickende Atmosphäre an der Uni zu protestieren und die sofortige, bedingungslose Freilassung des Studenten zu fordern.

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Hochschule Teheran: Studentenbewegung

Zur Feier des Tags der Studenten (9. Dezember) fand am Samstag, den 7. Dezember, an der Fakultät für Literatur der Universität Teheran eine Feier mit mehreren Reden statt. Zu diesem Anlass sprach auch der iranische Staatspräsidant Hassan Rouhani.
Hier ein paar Eindrücke aus dem Publikum, wie sie von iranischen Nachrichtenagenturen verbreitet wurden:


Die Fotos geben auch einen Eindruck davon, wie aktiv die Frauen in der Studentenbewegung sind.

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Iran: Schariatmadari ausgepfiffen


Studentinnen und Studenten beim Auftritt von Hossein Schariatmadari

Hossein Schariatmadari war am Samstag, den 16. Adhar (7. Dezember 2013), an der Technischen Hochschule Scharif in Teheran aufgetreten, um dort über die Aufgabe der Studentenbewegung und die Aufgabe der Zeitung Keyhan („Die Welt“) zu sprechen, deren Herausgeber er ist.
Er ist das Sprachrohr der Scharfmacher des islamistischen Regimes, ein Gegner jeder Aussöhnung mit der USA oder mit Israel, einer derjenigen, für die das Recht auf eine Atombombe zu den Grundartikeln der Allgmeinen Erklärung der Menschenrechte gehört. Im Iran hat er sich einen Namen damit gemacht, gegen die Grüne Bewegung zu hetzen, die mit der Wahlfälschung vom Juni 2009 um ihren Sieg betrogen wurde.
Vier Jahre massive Unterdrückung haben es trotzdem nicht geschafft, die iranische Studentenbewegung mundtot zu machen, denn sie vermasselte ihm gründlich den Auftritt an der Hochschule im Vorfeld des Tags der Studenten (18. Adhar, entsprechend dem 9. Dezember).
Die Studenten begrüßten ihn mit Parolen wie: „Keyhan, Netanyahu – wir gratulieren zum Bündnis“ (weil beide gegen das in Genf verhandelte Atom-Abkommen sind).
„Schariatmadari, geh raus!“
„Nieder mit den Taliban, ob in Kabul oder Teheran!“
Seine Entgegnung: „Wir sind nicht wie die Weiden, die unter dem Wind erzittern.“
So spricht einer, der die Scharfrichter, Folterer und Serienmörder der Islamischen Republik hinter sich weiß.

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