Weblog von Ali Schirasi http://alischirasi.blogsport.de Dieser Weblog wird seit dem Jahr 2004 ehrenamtlich von acht Personen deutscher und iranischer Herkunft betrieben. Wir verteidigen die Menschenrechte, unterstützen Politische Gefangene und berichten regelmäßig über die aktuelle politische, wirtschaftliche und kulturelle Situation im Iran. Tue, 21 Nov 2017 20:53:27 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Auswirkungen des Erdbebens nach 10 Tagen http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/21/auswirkungen-des-erdbebens-nach-10-tagen/ http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/21/auswirkungen-des-erdbebens-nach-10-tagen/#comments Tue, 21 Nov 2017 20:25:12 +0000 Administrator Erdbeben http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/21/auswirkungen-des-erdbebens-nach-10-tagen/
Das Erdbeben war spät in der Nacht und so stark, dass Fachleute sofort vermutet haben, dass es in der Region nie dagewesene Zerstörungen und Opferzahlen geben würde.


Die Ärzte wollten den Betroffenen schnell helfen, aber Krankenhäuser und sonstige medizinische Einrichtungen waren ebenfalls zerstört.


Schon in der ersten Stunde aber auch noch die Tage danach war die wichtigste Frage, wie viele Menschen zu Schaden gekommen waren und wie groß das Ausmaß der Zerstörungen wirklich war. Es führte zu hitzigen Diskussionen im ganzen Iran.


Angesichts der Zahl der zerstörten Gebäude gab es viel zu wenig Erdebebenspezialisten für die Rettung der Menschen.


Andererseits gab es viele Helfer unter denen, die keine Fachleute waren und trotzdem zupackten.


Mindestens 12.000 Gebäude, darunter auch Krankenhäuser allein in Kermanschah sind zu 100% zerstört worden.


Nach ein paar Tagen wurden die Probleme offensichtlich: die Menschen hatten keine Zelte und keine Möglichkeit, sich warm zu halten.


Hasan Rouhani hat eine kurze Rede gehalten und sich für die Hilfe von vielen Menschen aus dem ganzen Iran bedankt. Am Ende bedankte er sich noch bei den Pasdaran. In diesem Moment riefen die Zuschauer viele kritische Parolen gegen die Pasdaran, die ihnen überhaupt nicht geholfen haben.

Zigtausende Menschen in Sarpol-e Zahab und den umliegenden Dörfern mussten im Freien übernachten.


Vom ersten Tag an zeigte sich, dass die Häuser der Wohnungsbaugesellschaft unter dem Namen Maskan-e Mehr (Wohnung der Nächstenliebe), die Ahmadineschad in seiner Amtszeit ins Leben gerufen hatte, die größten Schäden zu verzeichnen hatten. Im Vergleich mit anderen Gebäuden starben hier auch die meisten Menschen.

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Iran: Bassidschi-Miliz als Quartier-Polizei http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/20/iran-bassidschi-miliz-als-quartier-polizei/ http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/20/iran-bassidschi-miliz-als-quartier-polizei/#comments Mon, 20 Nov 2017 19:37:50 +0000 Administrator Milizen (Basiji) http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/20/iran-bassidschi-miliz-als-quartier-polizei/ Bislang waren die Bassidschis, ursprüngliche eine Art Freiwlligenmiliz aus den Zeiten der Revolution, ein Hilfsorgan des Staates, um Proteste zu unterdrücken. Diese Rolle wurde gefestigt, indem die Bassidschis den Pasdaran, also den Revolutionswächtern, untergeordnet wurden. Der derzeitige Bassidschi-Chef, Gholamhossein Gheybparwar, hat laut der iranischen Nachrichtenagentur ISNA zur „Woche des Bassidschis“ eine Rede gehalten, in der er unter anderem bekannt gab, dass 18.000 Bassidschis ausgebildet wurden, um das Internet zu kontrollieren. Im vergangenen Jahr hätten 100.000 junge Bassidschis, die aus den Schulen und den Moscheen heraus angeworben wurden, eine militärische Ausbildung erhalten, um die Sicherheitskräfte zu unterstützen. Nach einem neuen Programm sollen die Bassidschis jetzt auch Quartierkontrollen durchführen, also nicht nur als Schlägertrupp gegen Demonstranten, gegen Konzerte und unliebsame Redner eingesetzt werden, sondern auch die Bevölkerung im Wohnviertel filzen und schikanieren. Sie genießen den „Schutz des Gesetzes“, wie Gheybparwar betonte, sprich, das Gesetz hat ihnen nichts an, sie werden in der Regel straffrei ausgehen, was auch immer sie anstellen.

http://news.gooya.com/2017/11/post-9298.php
15. November 2017
shoru°e gashthaye mahalle‘iye basij dar shahrha

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Erdbeben im Iran: Geologie life http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/20/erdbeben-im-iran-geologie-life/ http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/20/erdbeben-im-iran-geologie-life/#comments Mon, 20 Nov 2017 19:11:38 +0000 Administrator Erdbeben http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/20/erdbeben-im-iran-geologie-life/
Wenn die Opfer nicht wären, wären Erdbeben doch etwas ganz Beeindruckendes.


Wo sieht man deutlicher die Kräfte, die in der Erde arbeiten und so zum Vorschein kommen?


In Mel-e Kabud (Region Sarpol-e Sahab) sieht man die Verwerfungen und Bruchlinien über Hunderte von Metern,


der Versatz zwischen den ehemals auf gleichem Niveau liegenden Ebenen beträgt stellenweise mehrere Meter.


http://www.tabnak.ir/fa/news/748564/%D8%B1%D8%A7%D9%86%D8%B4-%D8%B2%D9%85%DB%8C%D9%86-%D8%AF%D8%B1-%D8%B1%D9%88%D8%B3%D8%AA%D8%A7%DB%8C-%D9%85%D9%84%D9%87-%DA%A9%D8%A8%D9%88%D8%AF-%D8%B3%D8%B1%D9%BE%D9%84-%D8%B0%D9%87%D8%A7%D8%A8
vom 19. November 2017
raneshe zamin dar rustaye mele kabud-e sarpol-e zahab

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Iran: Die Feinde der Erdbebenopfer http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/20/iran-die-feinde-der-erdbebenopfer/ http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/20/iran-die-feinde-der-erdbebenopfer/#comments Mon, 20 Nov 2017 18:59:44 +0000 Administrator Ökonomie Judikative Korruption Kurdistan Erdbeben http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/20/iran-die-feinde-der-erdbebenopfer/ Im Westen des Irans, in kurdischen Städten wie Kermanschah, Sarpol-e Sahab und Qasr-e Schirin sowie den umliegenden Dörfern war es vergangene Woche zu einem schweren Erdbeben gekommen.

Wohnung der Nächstenliebe
Ahmadineschad hatte in seinen zwei Amtszeiten als Staatspräsident eine Wohnungsbaugesellschaft unter dem Namen Maskan-e Mehr (Wohnung der Nächstenliebe) ins Leben gerufen. In allen Städten gründeten seine Leute Filialen von Maskan-e Mehr. Die Gelder der Zentralbank, der Nationalbank und anderer Banken, in denen Ahmadineschads Leute saßen, flossen reichlich und die Wohnhäuser schossen wie Pilze aus dem Boden. Sie wurden freilich nicht verschenkt, sondern gegen Kredit verkauft. In der Erdbebenregion sind diese Neubauten samt und sonders in Staub und Asche versunken. Die Schulden aber nicht. Neben den Toten und Verletzten haben die Überlebenden jetzt also auch noch mit den Banken zu kämpfen, die für Wohnungen, die nicht mehr existieren, weiterhin Zinsen und Kreditrückzahlung verlangen…

Auf der Suche nach Sündenböcken
Für die jetzige Regierung war das eine gute Gelegenheit, Ahmadineschad und seine Kumpanen ins Rampenlicht zu rücken. Drei enge Mitarbeiter von Ahmadineschad, Hamid Baqa‘i, Habibollah Dschos‘-e Chorassani, Ali-Akbar Dschawanfekr, wurden von der Justiz vorgeladen. Daraufhin hielt Ahmadineschad eine Rede, in der er mit Vorwürfen gegen die Brüder Laridschani – einer von diesen ist der Chef der iranischen Justiz – nicht sparte. Sie seien die größten Diebe, und er habe Beweise in der Hand. Anderen hätten derartige Attacken die Todesstrafe eingebracht, aber Ahmadineschad hat noch immer genügend Gönner im Hintergrund. Die drei von der Justiz Gesuchten hatten keine große Lust, sich der Justiz zu stellen, und suchten in einem Heiligtum im Süden von Teheran, dem Aramgahe Schah Abdolasim in Schahre Rey Zuflucht, ähnlich dem Kirchenasyl, das uns hierzulande vertraut ist. Sie riefen die göttliche Gerechtigkeit gegen solch unbillige Verfolgung an.

Islamisches Gegenstück zum Kirchenasyl
Aber so wie im katholischsten aller Bundesländer, in Bayern, die Heiligkeit des Kirchenraumes am wenigsten geachtet wird, wie ein Polizeieinsatz gegen Flüchtlinge in Augsburg beweist, so sind auch im Iran diejenigen, die am meisten die Religion im Munde führen, dieselben, die deren Traditionen am wenigsten achten. Die Gebrüder Laridschani – der eine Parlamentspräsident, der andere Oberhaupt der Justiz – haben sich nebenbei auch eine Privatarmee von Schlägern aufgebaut, die als sogenannte „spontane Elemente“ immer dann in Erscheinung treten, wenn handfestes Zupacken gefragt ist, aber man den Schein wahren will. Also rotteten sich 50-60 Vertreter dieser Zunft vor dem Heiligtum des Schah Abdolasim in Schahre Rey zusammen, drangen ein und holten die drei Beschuldigten gewaltsam ins Freie. Es wird sich zeigen, wie die Justiz weiter mit ihnen verfährt.

Hilfe für die Erdbebenopfer?

Parallel dazu ist der Staat auch in Sachen Erdbebenhilfe aktiv. Aus dem Erdbeben in Bam, als auch aus dem Ausland tatkräftige Hilfe kam, hat der Staat gelernt. Nämlich, dass es unangenehm ist, ausländische Beobachter und Zeugen zu haben, die ihm auf die Finger schauen, wenn es darum geht, die Hilfe in fremde Taschen zu stecken. Also hieß es gleich, man brauche die Hilfe nicht, das schaffe der iranische Staat auch allein. Gegenüber der eigenen Bevölkerung, die sich schon bei früheren Erdbeben solidarisch zeigte, hilft das Vorgehen freilich nicht.

Die Zufahrtswege sperren
Auch diesmal hatten die Iraner selbst schnell Hilfslieferungen organisiert und fuhren damit nach Kermanschah, Qasr-e Schirin oder Sarpol-e Sahab. Doch der Staat hatte vorgesorgt: An den Autobahnen, die in die Städte führen, waren die Staatsorgane postiert. Sie fingen die Lieferungen ab, nahmen sie mit der Behauptung ab, der Staat werde sie selbst direkt den Bedürftigen zukommen lassen, und unterbanden so wirksam den Kontakt zwischen Helfern und Opfern, zwischen Zeugen der staatlichen Behinderung und Schikane und Zeugen der Korruption. Stattdessen inszenierte der Staat eigene Hilfsaktionen, verteilte die beschlagnahmte Ware auf kleine Lieferwagen und ließ in jedem Lieferwagen einen Geistlichen oder einen Schüler einer der theologischen Lehranstalten Platz nehmen, um das Image dieses Gewerbes aufzupolieren. Das Vorgehen der Behörden sprach sich rum, und so gingen die Leute, dazu über, die Hilfssammlungen selbst zu organisieren. In Tabris kam so eine Karawane von rund 20 Lastwagen mit Hilfsgütern zustande. Den Pasdaran blieb dies nicht verborgen. Sie beschlagnahmten die Hilfsgüter, um sie selbst zu verteilen – angeblich, und verprügelten die Fahrer. So bleibt der Bevölkerung nur noch ein Weg, nämlich die oft gefährlichen Landstraßen zu nutzen, um den Dörfern die Hilfe zukommen zu lassen. Vergessen wir nicht – es handelt sich um eine gebirgige Region, und die Straße sind hier nicht so dicht gesät und so gut gewartet wie in der Schweiz.
Aber auf diesem Weg fließt die Hilfe weiter, am Staat vorbei.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=141702
vom 26. Aban 1396 (17. November 2017)
nazdikane ahmadinezhad xahane dexalat xamene‘i dar residegi be ettehamate xod shodand

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Bilder aus der Erdbebenregion: Kermanschah und Sarpol-e Zahab, Iran http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/14/bilder-aus-der-erdbebenregion-kermanschah-und-sarehpolezahab-iran/ http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/14/bilder-aus-der-erdbebenregion-kermanschah-und-sarehpolezahab-iran/#comments Tue, 14 Nov 2017 20:35:54 +0000 Administrator Erdbeben http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/14/bilder-aus-der-erdbebenregion-kermanschah-und-sarehpolezahab-iran/
Die Menschen wollen ihre Angehörigen aus den Trümmern bergen, aber ein Soldat versucht sie davon abzuhalten weil es noch immer gefährlich ist.


Das Studentenwohnheim der Universität Kermanschah ist zerstört und die StudentInnen wurden hierher evakuiert.


In Sarpol-e Zahab, einer Stadt an der Grenze zum Irak, schauen Menschen auf ihre zerstörten Wohnungen.


Die Frau ist zusammengebrochen und wird von ihrem Mann getröstet.


Ihre Wohnungen sind zerstört und die Menschen müssen bei winterlichen Temperaturen im Freien übernachten.

Die folgenden Bilder stammen aus dem zerstörten Sarpol-e Zahab, zwei Tage nach dem Erdbeben:

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Iran: Inhaftierter Gewerkschafter in Ketten http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/13/iran-inhaftierter-gewerkschafter-in-ketten/ http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/13/iran-inhaftierter-gewerkschafter-in-ketten/#comments Mon, 13 Nov 2017 19:59:21 +0000 Administrator Gefängnis Folter Geheimdienst Gewerkschaft Gesundheit http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/13/iran-inhaftierter-gewerkschafter-in-ketten/
Gewerkschafter Mahmud Salehi im Krankenhaus von Saqqes

Mahmud Salehi ist ein iranischer Gewerkschafter aus dem kurdischen Saqqes. Er wurde in den Zellen des iranischen Geheimdienstes in Saqqes so gefoltert, dass seine Nieren nicht mehr funktionieren und er zweimal wöchentlich auf Dialyse angewiesen ist. Außerdem leidet er an Diabetes. Am 7. Aban (das ist der laufende iranische Monat) war er festgenommen worden. Er sollte eine einjährige Haftstrafe verbüßen. Aus der Haft wurde er am 12. Aban (3.11.) ins Imam-Chomeini-Krankenhaus von Saqqes verlegt, wo er unter Aufsicht von drei Gefängniswärtern von einem Arzt untersucht wurde. Die Wärter legten ihm Ketten an den Füßen an. Obwohl der behandelnde Arzt eine Verlegung in ein Spezialkrankenhaus nach Urumije, Tabris oder Teheran empfohlen hatte, ließen ihn die Gefängnisbehörden wieder ins Gefängnis von Saqqes zurück verlegt. Dies stellt eine ernsthafte Bedrohung für seine Gesundheit dar.

https://www.radiofarda.com/a/Iran-mahmoud-salehi-hospital-prison/28849425.html
vom 21. Aban 1396 (12.11.2017)
mahmud salehi be raghme tousiyeye pezeshke mo°alej be zendane saqez bazgardande shod

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Iran: Starkes Erdbeben im Westen http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/13/iran-starkes-erdbeben-im-westen/ http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/13/iran-starkes-erdbeben-im-westen/#comments Mon, 13 Nov 2017 19:41:26 +0000 Administrator Soziales Minderheiten Kurdistan http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/13/iran-starkes-erdbeben-im-westen/ Laut den jüngsten Meldungen in den Abendstunden (nach 18 Uhr) sind bei einem heftigen Erdbeben in der Nacht vom Sonntag auf Montag im Westen des Iran mindestens 7100 Menschen verletzt worden und 445 ums Leben gekommen. Zu den einstürzenden Bauten gehörten auch solche, die vom vorigen Präsidenten Ahmadineschad als Wohnbauprogramm errichtet wurden. Ein Geistlicher, der im staatlichen Fernsehen sprach, meinte, die Opfer des Erdbebens sollten vom Staat keine Hilfe erwarten. Damit ist gemeint, dass im Westen, wo bevorzugt Kurden, Aseris und Araber leben, eh Staatsgegner leben, denen brauche der Staat deshalb auch nicht zu helfen.

http://news.gooya.com/2017/11/post-9235.php

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Iran: Auslandsmorde im Aufwind http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/13/iran-auslandsmorde-im-aufwind/ http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/13/iran-auslandsmorde-im-aufwind/#comments Mon, 13 Nov 2017 19:24:07 +0000 Administrator Hinrichtung Internationale Beziehungen Judikative http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/13/iran-auslandsmorde-im-aufwind/
am Tatort in Den Haag

Wir hatten schon von der Ermordung des iranischen Medienunternehmers Said Karimian berichtet, der am 29. April 2017 in Istanbul im Auto erschossen wurde. Alles wies darauf hin, dass der Mord vom iranischen Regime organisiert wurde.
Wir hatten im August 2017 auch auf die Zerstörung der Gedenktafel an die Berlin vom iranischen Regime ermordeten Kurden hingewiesen.


Ahmad Mola Nissi (iranisch-arabischer Aktivist aus Ahwas), am 8. November 2017 in Den Haag ermordet

Diesmal hat das Regime in Den Haag in Holland zugeschlagen. Dort lebte der arabischstämmige iranische Flüchtling Ahmad Moula Abu Nahed (auch Ahmad Nissi genannt) seit zehn Jahren. Laut einem Bericht des holländischen Gerichtsreporters Sander Knura sollen schon früher Versuche unternommen worden sein, Ahmad Mola Nissi zu ermorden. Am 8. November 2017 wurde er auf der Straße mit fünf Schüssen umgebracht. Er soll Gründer einer Organisation sein, die auf Persisch Jonbeshe Azadibaxshe al-Ahwaz (Freiheitsbewegung al-Ahwas) genannt wird. In den holländischen Quellen wird die Bewegung als Arab Struggle Movement bezeichnet, die 1999 von Ahmad Nissi (auch Ahmad Mola Nissi) gegründet worden sei. Die Bewegung soll im Iran bewaffnete Anschläge verübt haben.

Bewegung des arabischen Kampfes um die Befreiung von Ahwas
Eine Internetsuche ergibt eine Webseite als Treffer, die www.ahwazna.org heißt und in drei Sprachen betrieben wird: Arabisch, Englisch und Persisch. Die am wenigsten gepflegte Variante ist die Persische, dort sind die neuesten Meldungen über ein halbes Jahr alt. Sucht man dort unter dar bareye ma (über uns), findet man nur eine leere Seite.
Auf der englischen und arabischen Seite sind die Nachrichten zwei bis drei Wochen alt (am 13. November ist die jüngste Meldung vom 28. Oktober), entsprechend ist auch noch nichts von der Ermordung von Ahmad Moula Abu Nahed_ alias Ahmad Mola Nissa zu lesen. Immerhin ist auf der englischen Seite im Kopf von The Arab Struggle Movement for the Liberation of Al-Ahwaz die Rede, also scheint es sich um die Webseite der Bewegung zu handeln, die angeblich von Ahmad Mola Nissi gegründet wurde.
Die arabische Seite bezeichnet die Organisation als haraka(tu) l-nid.al (i)l-°arabiy li-tah.rir (i)l-ah.waz (Bewegung des arabischen Kampfes um die Befreiung von Ahwas).


Mord in Den Haag

Irans Auslandsterror bleibt straflos
Was auch immer hinter dieser Organisation steht, eins ist klar. Es gibt in Ahwas und Umgebung eine massive Unterdrückung der arabischen Minderheit, auch wenn es nur um die Einforderung kultureller Rechte geht. Somit ist der Boden für die Entstehung auch radikaler Organisationen vorbereitet. Eine zweite Tatsache ist, dass Ahmad Mola Nissi in Den Haag ermordet wurde und das iranische Regime sich wieder wie in den 1990-er Jahren traut, im Westen lebende Exil-Iraner zu bedrohen und umzubringen. Auch einer iranischen Aktivistin für Frauenrechte, die in Großbritannien lebt, wurde im Juli von einem iranischen Justizbeamten öffentlich mit ihrer Ermordung gedroht. Von einer gemeinsamen Reaktion der EU ist bislang nichts zu sehen.

Quellen:
http://alischirasi.blogsport.de/2017/05/22/iran-tuerkei-die-ermordung-des-medien-unternehmers-karimian-teil-3/
http://alischirasi.blogsport.de/2017/08/16/iran-berlin-die-kurdenkiller-wittern-morgenluft/
http://alischirasi.blogsport.de/2017/07/03/iran-staatsterrorismus-bis-heute/

http://news.gooya.com/2017/11/post-9106.php
vom 9. November 2017
fa°ale siyasiye °arabe irani dar laheye holand be d.arbeye golule koshte shod

http://www.dw.com/fa-ir/%DB%8C%DA%A9-%D9%81%D8%B9%D8%A7%D9%84-%D8%B3%DB%8C%D8%A7%D8%B3%DB%8C-%D8%B9%D8%B1%D8%A8-%D8%A7%DB%8C%D8%B1%D8%A7%D9%86%DB%8C-%D8%AF%D8%B1-%D9%84%D8%A7%D9%87%D9%87-%DA%A9%D8%B4%D8%AA%D9%87-%D8%B4%D8%AF/a-41313657
vom 9.11.2017
yek fa°ale siyasiye °arabe irani dar lahe koshte shod

http://www.ahwazna.org/fa-121_%D8%AF%D8%B1%D8%A8%D8%A7%D8%B1%D9%87_%D9%85%D8%A7_.html
http://www.ahwazna.org/ar-c_11_p1_%D8%A8%D9%8A%D8%A7%D9%86%D8%A7%D8%AA_%D8%A7%D9%84%D8%AD%D8%B1%D9%83%D8%A9_.html
http://www.ahwazna.org/index.php?&lang=2

https://www.panorama.nl/misdaad/ahmad-mola-nissi-den-haag
vom 9. November 2017 11.20
Slachtoffer schietpartij Den Haag: Iranese Ahmad Mola Nissi
Lijkt op politieke moord, was leider van de Arab Struggle Movement

https://www.omroepwest.nl/nieuws/3545476/Vermoorde-man-blijkt-politicus-Hier-zit-het-Iraanse-regime-achter
vom 8. November 2017 20:34
von Gerichtsreporter Sander Knura

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Iran: Islamischer Staat contra Islamischer Staat http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/13/iran-islamischer-staat-contra-islamischer-staat/ http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/13/iran-islamischer-staat-contra-islamischer-staat/#comments Mon, 13 Nov 2017 17:35:39 +0000 Administrator Gefängnis Frauen Islamismus Syrien IS (ISIS) Türkei http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/13/iran-islamischer-staat-contra-islamischer-staat/
Die Nachrichtenagentur Horana, die von der Gesellschaft für Menschenrechte im Iran betrieben wird, berichtet, dass in letzter Zeit eine Reihe von Frauen und Kindern, die im Frauentrakt des Ewin-Gefängnis zusammen mit politischen Gefangenen inhaftiert waren, umverlegt wurden. Es ist von 16 Frauen und 6 Kindern die Rede. Sie werden beschuldigt, dass ihre Ehemänner bzw. ihre Väter mit dem IS in Syrien zusammengearbeitet hätten. Nach Angaben von Ja°fari Dowlatabadi, dem Staatsanwalt von Teheran, hätten diese Männer mit ihren Familien den Iran verlassen, um sich via Türkei dem IS in der Türkei anzuschließen. Sie hätten sich als Söldner für diese Gruppe verdingt und seien nach der Vertreibung des IS aus Syrien gezwungen gewesen, wieder den Heimweg einzuschlagen. Bei der Mehrheit dieser Frauen sei der Mann als Soldat des IS im Krieg ums Leben gekommen oder verhaftet worden.
Die Verhafteten stammen wohl mehrheitlich aus dem Westen Irans, also den Provinzen, die an die Türkei und den Irak angrenzen.
Wir hatten schon in einem früheren Bericht aus dem Gefängnis darauf hingewiesen, dass im Iran eine islamistische Bewegung entstanden ist, die gegen das herrschende Regime der Islamischen Republik eingestellt ist und zunehmend mehr Gefängnisinsassen stellt. Inwieweit hier ein Gegensatz zwischen Sunniten und Schiiten eine Rolle spielt ist weder diesem noch dem vorigen Bericht zu entnehmen.

http://news.gooya.com/2017/11/post-9107.php
vom 9. November 2017
enteqale zanan wa kudakane mottahame °od.wiyat dar da°esh be bande zanan

http://alischirasi.blogsport.de/2017/06/19/gefaengnis-im-iran-das-labor-der-zukunft/
vom 19. Juni 2017

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Iran – Saudi-Arabien: Ballistische Raketen zur Eröffnung eines neuen Kriegs? http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/06/iran-saudi-arabien-ballistische-raketen-zur-eroeffnung-eines-neuen-kriegs/ http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/06/iran-saudi-arabien-ballistische-raketen-zur-eroeffnung-eines-neuen-kriegs/#comments Mon, 06 Nov 2017 19:56:45 +0000 Administrator Internationale Beziehungen http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/06/iran-saudi-arabien-ballistische-raketen-zur-eroeffnung-eines-neuen-kriegs/ Saudi-Arabische Quellen geben an, vergangenen Samstag in der Nähe des Internationalen Flughafens von Riadh (Saudi-Arabien) eine ballistische Rakete abgeschossen zu haben, die von der Huthi-Minderheit in Jemen abgeschossen worden sein soll. Laut den gleichen Quellen seien vergleichbare Raketen früher eindeutig iranischer Bauart gewesen. Saudi-arabische Vertreter bezeichnen daher den Raketenangriff als Kriegsakt und behalten sich vor, ihn im passenden Moment in passender Form zu entgegnen.
Angesichts der Tatsache, dass es sowohl im Iran wie in Saudi-Arabien einflussreiche Kriegstreiber gibt, sind solche Worte keine leeren Drohungen.

http://www.iran-emrooz.net/index.php/news1/71742/
vom 15. Aban 1396 (6.11.2017)
partabe mushak be riyad., ta°arrod.e mostaqime nezamiye iran ast

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=83002
vom 15. Aban 1396 (6.11.2017)
waxamate bishtar dar rawabete tehran – riyad.

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Iran – West-Aserbaidschan: „Sicherheits“kräfte in Hinterhalt geraten http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/06/iran-west-aserbaidschan-sicherheitskraefte-in-hinterhalt-geraten/ http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/06/iran-west-aserbaidschan-sicherheitskraefte-in-hinterhalt-geraten/#comments Mon, 06 Nov 2017 19:35:51 +0000 Administrator Internationale Beziehungen Türkei http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/06/iran-west-aserbaidschan-sicherheitskraefte-in-hinterhalt-geraten/ In der Region Tschaldaran in der iranischen Provinz West-Aserbaidschan sind in Duschan-Tappe, nach anderen Angaben in der Region Baba-Nur, iranische Grenztruppen in einer Entfernung von 15 Kilometern zur türkischen Grenze am Freitag, den 3. November 2017, in einen Hinterhalt geraten. Dabei kamen nach amtlichen Angaben acht Angehörige der bewaffneten iranischen Organe ums Leben, darunter drei Offiziere. Der Staat macht „Terroristen“ für diese Tat verantwortlich. Da es sich hierbei um einen propagandistisch gefärbten Begriff handelt, besagt er nichts.
Die überraschend angegriffenen Sicherheitskräfte waren auf dem Rückweg von einem „dienstlichen Auftrag“ in die Kaserne.
In der Gegend leben sowohl sunnitische Kurden, die Kurmandschi sprechen, als auch aseri-türkisch Sprechende schiitische iranische Aserbaidschaner.
Es ist bislang keine politische Gruppe bekannt, die die Aktion für sich beansprucht hat. Dies wäre bei den bekannten kurdischen Gruppen – Demokratische Partei Kurdistan-Iran, Komele und Peschwa – eigentlich zu erwarten.
Die Sicherheitsorgane der Region sprechen davon, dass derzeit in Tschaldaran eine „Säuberung“ als Reaktion auf den Anschlag stattfinde.
Die Tatsache, dass der Anschlag aus dem Hinterhalt stattfinden konnte, obwohl in der Region Kurden und Aseris leben, ist überraschend. Gewöhnlich arbeiten bewaffnete Gruppe der Kurden nicht mit Aseri-Gruppen zusammen. Insofern ist erstaunlich, dass die Kräfte, die den Hinterhalt durchführten, nicht verraten wurden. Außerdem fällt auf, dass die Sicherheitskräfte auf dem Rückweg in die Kaserne angegriffen wurden. Das könnte auch auf ein Informationsleck innerhalb der Sicherheitsorgane hindeuten.
Dieser Überfall bleibt daher vorerst mysteriös:
Kurdische bewaffnete Organisationen haben ihn nicht für sich beansprucht,
aseri-türkische bewaffnete Organisationen haben bislang keine solche Aktionen durchgeführt,
islamistische Gruppen sind meistens auch nicht darum verlegen, Erfolge für sich zu reklamieren, und Schmuggler (ob Rauschgiftschmuggler oder Menschenschmuggler) scheuen das Licht der Öffentlichkeit, sie bestechen die Sicherheitsorgane lieber statt auf sie zu schießen.
Handelt es sich gar um eine Abrechnung innerhalb staatlicher Organe?

http://news.gooya.com/2017/11/post-8958.php
vom 4. November 2017
joz‘iyate jadid az koshte shodane niruhaye marzbani naja dar caldaran

https://www.radiofarda.com/a/Militants-kill-8-Iranian-border-guards-near-Turkish-border/28834091.html
vom 12. Aban 1396 (3. 11. 2017)
hasht tan az niruhaye marzbaniye iran dar dargiri ba yek goruhe mosallah dar caldaran koshte shodand

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Iran: Gefährliche Nachforschungen nach den Hingerichteten von 1988 http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/06/iran-gefaehrliche-nachforschungen-nach-den-hingerichteten-von-1988/ http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/06/iran-gefaehrliche-nachforschungen-nach-den-hingerichteten-von-1988/#comments Mon, 06 Nov 2017 18:35:55 +0000 Administrator Protest Hinrichtung Gefängnis Frauen http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/06/iran-gefaehrliche-nachforschungen-nach-den-hingerichteten-von-1988/
Abdol-Resa und Qoriye Monfared, zwei Opfer der Hinrichtungswelle von 1988

Wir hatten schon wiederholt vom Gefangenenmassaker von 1988 berichtet, das direkt auf Anweisung von Ajatollah Chomeini zur Hinrichtung Tausender politischer Gefangener im Iran führte. Mariam Akbar Monfared, die wegen ihrer Beteiligung an den Protesten gegen die Wahlfälschung von 2009 (sogenannte Wiederwahl von Präsident Ahmadineschad) zu acht Jahren Gefängnis verurteilt worden war, hat im vergangenen Jahr aus dem Gefängnis von Evin heraus Anzeige wegen des Verschwindens ihres Bruders und ihrer Schwester erstattet, die ebenfalls 1988 hingerichtet worden sein sollen. Sie verlangte, dass ihr im Falle der Hinrichtung zumindest der Ort des Grabs bekannt gegeben werden solle. Die Reaktion der Behörden war eindeutig. Sie wurde ins Gefängnis von Sahedan verlegt, ganz in den Süden des Landes, was Kontakte nach außen noch erschwert. Darauf wandte sich Mariam Akbar Monfared an die Arbeitsgruppe für das Verschwindenlassen bei den Vereinten Nationen, die ihr jetzt geantwortet hat. Die UN-Einrichtung teilte ihr mit, dass die beiden Fälle bei der UN als Fälle von Verschwindenlassen eingestuft werden und bleiben, bis die iranischen Behörden den Angehörigen mitteilen, unter welchen Umständen die beiden hingerichtet wurden und wo sie begraben sind.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=82932
vom 11. Aban 1396 (2. November 2017)
sazemane melal do tan az qorbaniyane koshtare 67 ra be °onwane napadidshodeye qahri be rasmiyat shenaxt

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Iran: Stellvertretender Parlamentspräsident kritisiert Wächterrat http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/06/iran-stellvertretender-parlamentspraesident-kritisiert-waechterrat/ http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/06/iran-stellvertretender-parlamentspraesident-kritisiert-waechterrat/#comments Mon, 06 Nov 2017 18:05:46 +0000 Administrator Protest Wächterrat Islamismus Minderheiten http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/06/iran-stellvertretender-parlamentspraesident-kritisiert-waechterrat/ Doktor Peseschkian (Pezeshkiyan) ist Abgeordenter für die Region Tabris im iranischen Parlament. Er kritisierte am Vortag in einer Rede im Parlament die Korruption unter dem vorigen Präsidenten Ahmadineschad und die Rolle des Wächterrats, der Ahmadineschad den Rücken stärkte.
Ein Auszug aus seiner Rede:
„Unsere Gerechtigkeit beschränkt sich auf die Kürze der Ärmel, mit denen Jugendliche auf die Straße gehen, und auf die Haare der Frauen, die unter dem Tschador hervorschauen. Hätten wir die 10 Milliarden Dollar, die wir unter der Amtszeit von Ahmadineschad wohl zu viel hatten, richtig ausgegeben, wären jetzt alle Städte mit Zügen verbunden. Es ist nicht bekannt, wie und wohin dieser Betrag gewandert ist.
Jetzt mühen wir uns ab, ausländisches Kapital anzulocken. Aber wir lassen nicht zu, dass ein gewählter Abgeordneter seine Wähler im Stadtrat vertritt. Wir lassen nicht zu, dass ein Anhänger des zoroastrischen Glaubens Mitglied des Stadtrats wird. (…)
Dr. Peseschkian spricht den Fall eine Stadtrats an, der vom Volk gewählt wurde und sogar eine Zeitlang im Stadtrat saß, dann aber durch Intervention des Wächterrats nachträglich seinen Hut nehmen musste, weil er kein Muslim, sondern Zoroastrier ist.

http://www.pyknet.net/1396/05aban/15/page/edalat.php
vom 15. Aban 1396 (6. November 2017)
nayeb ra‘ise majles dar tabriz: °edalate ma xolase shode dar muye zanan wa astine kutahe jawanan

https://fa.wikipedia.org/wiki/%D9%85%D8%B3%D8%B9%D9%88%D8%AF_%D9%BE%D8%B2%D8%B4%DA%A9%DB%8C%D8%A7%D9%86
abgerufen am 6. November 2017
Über den Parlamentsabgeordneten Mas°ud Pezeshkiyan (Massud Peseschkian)

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Iran: Kyros II und die Menschenrechte http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/02/iran-kyros-ii-und-die-menschenrechte/ http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/02/iran-kyros-ii-und-die-menschenrechte/#comments Thu, 02 Nov 2017 21:14:46 +0000 Administrator Kultur http://alischirasi.blogsport.de/2017/11/02/iran-kyros-ii-und-die-menschenrechte/ Ein hervorragender Aufsatz über die Nutzung des Tonzylinders von Kyros II. für heutige Propagandazwecke, durch den Schah ebenso wie durch den vorigen Präsidenten Ahmadineschad, ist auf Englisch unter folgender Adresse zu finden:

https://ajammc.com/2013/06/06/reconstructing-a-persian-past-contemporary-uses-and-misuses-of-the-cyrus-cylinder-in-iranian-nationalist-discourse/#comment-14617

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Kurdistan-Irak: Rücktrittserklärung Barsanis und Mob http://alischirasi.blogsport.de/2017/10/30/kurdistan-irak-ruecktrittserklaerung-barsanis-und-mob/ http://alischirasi.blogsport.de/2017/10/30/kurdistan-irak-ruecktrittserklaerung-barsanis-und-mob/#comments Mon, 30 Oct 2017 18:50:02 +0000 Administrator Irak Kurdistan http://alischirasi.blogsport.de/2017/10/30/kurdistan-irak-ruecktrittserklaerung-barsanis-und-mob/ Gestern hat der amtierende Präsident der kurdischen Autonomie im Nordirak, Masud Barsani, bekannt gegeben, dass er zum 1. November 2017 von seinem Amt zurücktritt. Darauf kam es in verschiedenen kurdischen Städten, so in Arbil, Dohuk, Suran und Zakho (Sacho) zu Kundgebungen von Barsanis Anhängern. In Zakho wurde das Parteibüro der PUK, der Partei von Dschalal Talebani, angegriffen und in Brand gesteckt. Auch ein Parteibüro der Oppositionsgruppe Gorran wurde angezündet. Eine bewaffnete Gruppe mutmaßlicher Anhänger von Masud Barsani drang darüber hinaus ins Parlament ein, um Angehörige der Opposition am Verlassen des Gebäudes zu hindern. Vertreter von Gorran äußerten ihre Zweifel daran, dass die kurdischen Sicherheitsorgane nicht in der Lage gewesen wären, das Eindringen der Bewaffneten zu verhindern, wenn sie gewollt hätten.
Außerdem wurde berichtet, dass südlich von Kerkuk ein kurdischer Filmreporter des Senders Kurdistan TV mit mehreren Messerstichen ermordet wurde. Über die Täter ist nichts bekannt. Dies ist der 21. Journalist, der im Irak innerhalb von einem Jahr ermordet wurde.

http://www.iran-emrooz.net/index.php/news1/71643/
vom 30.10.2017, 9:33
ashub dar eqlime kordestane °eraq ba°d az kenare-giriye barzani

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