Weblog von Ali Schirasi http://alischirasi.blogsport.de Dieser Weblog wird seit dem Jahr 2004 ehrenamtlich von acht Personen deutscher und iranischer Herkunft betrieben. Wir verteidigen die Menschenrechte, unterstützen Politische Gefangene und berichten regelmäßig über die aktuelle politische, wirtschaftliche und kulturelle Situation im Iran. Tue, 12 Feb 2019 20:09:21 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Konferenz „Frieden und Stabilität im Nahen Osten“ ohne Menschenrechtsorganisation Ahwaz http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/12/konferenz-frieden-und-stabilitaet-im-nahen-osten-ohne-menschenrechtsorganisation-ahwaz/ http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/12/konferenz-frieden-und-stabilitaet-im-nahen-osten-ohne-menschenrechtsorganisation-ahwaz/#comments Tue, 12 Feb 2019 20:09:01 +0000 Administrator Internationale Beziehungen http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/12/konferenz-frieden-und-stabilitaet-im-nahen-osten-ohne-menschenrechtsorganisation-ahwaz/ Am 13. und 14.2.2019 wird in Warschau die Konferenz „Frieden und Stabilität im Nahen Osten“ stattfinden. Zahlreiche hochrangige Vertreter aus ca. 70 verschiedenen Ländern werden erwartet. Im Vorfeld der Konferenz gab es einigen Streit bzgl. der Teilnahme oder Nichtteilnahme von Ländern wie Iran, Jemen oder den USA.


Europäische Menschenrechtsorganisation Ahwaz

Klar ist jedenfalls, dass Europäischen Menschenrechtsorganisation Ahwaz nicht teilnehmen wird. Als ihre Vertreter am heutigen Dienstag in Warschau landeten, wurden sie von der polnischen Polizei abgefangen. Sie durften nicht nach Polen einreisen. Begründet wurde das mit Hinweisen des polnischen Geheimdienstes auf ein mögliches Attentat gegen diese Gruppe. Es bestünde Gefahr für Leib und Leben. Das Attentat solle von der Islamischen Republik Iran ausgehen.

Die Vertreter erhielten Rückflugtickets in ihre Herkunftsländer. Dabei koordinierte sich die polnische Polizei mit den Botschaften der Länder aus denen die Menschenrechtsvertreter kamen.

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Iran: Wieder im Westen aktiv http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/12/iran-wieder-im-westen-aktiv/ http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/12/iran-wieder-im-westen-aktiv/#comments Tue, 12 Feb 2019 12:56:28 +0000 Administrator Geheimdienst Revolutionswächter Internationale Beziehungen Religionsführer Flüchtlinge http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/12/iran-wieder-im-westen-aktiv/ Dass die Islamische Republik Iran keine Hemmungen kennt, Gegner auch im Ausland zu verfolgen und zu ermorden, ist bekannt. Mitunter wird versucht, dies als Kapitel der Vergangenheit darzustellen, seit 1992 sei ja niemand mehr in Deutschland im Auftrag der iranischen Machthaber ermordet worden. Da gilt zum einen, dass Europa mehr ist als Deutschland, und an dieser Stelle sei nochmals daran erinnert, dass der Betreiber des persisch-sprachigen Medienkonzerns GEM-TV, Sa‘id Karimian (Saeed Karimian), am 30.04.2017 in Istanbul in aller Öffentlichkeit in seinem Auto ermordet wurde. Auch dieser Mord erfolgte im Auftrag der iranischen Machthaber. Machthaber heißt im Iran nicht unbedingt Regierung. Da sind zum einen die Revolutionswächter (Pasdaran) und die mit ihnen verbündeten Ajatollahs mit dem Religiösen Führer Ajatollah Chamene‘i an der Spitze. Ajatollah Chamene‘i wird von der deutschen Gerichtsbarkeit auch als einer der Auftraggeber für den vierfachen Mord in Berlin von 1992 angesehen.
Jetzt, in der Nacht vom 30. auf den 31. Januar 2019, haben die Ajatollahs wieder von sich reden gemacht. Ein iranischer Oppositioneller wurde um 22:30 Uhr in Berlin-Steglitz von drei Vermummten auf der Straße mit seinem Namen auf Persisch angesprochen und dann verprügelt und getreten. Der persische Dienst der Deutschen Welle, der über den Vorfall ebenfalls berichtete, erhielt vom Staatsschutz, der Polizei, die in diesem Fall ermittelt, keine weiteren Informationen.


ausgewiesener iranischer Botschafter in Albanien

Aktiv auch in Österreich, Belgien, Albanien
Wie die Deutsche Welle berichtet, haben mehrere europäische Staaten in den letzten Monaten einige iranische Diplomaten ausgewiesen. Assadollah Assadi, ein Mitarbeiter der iranischen Botschaft in Österreich, wurde unter dem Vorwurf terroristischer Aktivitäten in Deutschland verhaftet und dann an Belgien ausgeliefert. Am 19. Dezember 2018 wurde auch der iranische Botschafter in Albanien unter dem Vorwurf der Unterstützung terroristischer Aktivitäten aus dem Land ausgewiesen. Albanien hatte 2016 rund 3000 Angehörige der iranischen Oppositionsgruppe der Volksmudschahedin aufgenommen, wodurch das Land ins Visier der iranischen Ajatollahs geriet.
Auch Frankreich, Dänemark und Holland beschuldigen die Islamische Republik Iran, auf ihrem Boden terroristische Aktivitäten ausgeübt zu haben.

Eigenmächtige Kräfte?
Ali Majedi, ehemaliger iranischer Botschafter in Deutschland, hat in einem Interview, das er vor ein paar Wochen der iranischen Nachrichtenagentur ISNA gab, die „eigenmächtigen Operationen“ von Kräften der Islamischen Republik (Iran) im Ausland als „unvernünftig“ bezeichnet. Majedi hatte bezüglich Maßnahmen gegen Gegner der Islamischen Republik (Iran) unmissverständlich erklärt: „Wir sind im Inland (=Iran) mit sogenannten „eigenmächtigen Operationen“ konfrontiert. Können wir da bestreiten, dass es im Ausland nicht auch zu Vorfällen dieser Art kommt?“
Laut Angaben von Majedi, haben die Europäer in Zusammenhang mit Aktivitäten der Islamischen Republik, Anschläge auf Oppositionelle im Ausland zu verüben, Dokumente vorgelegt, die man nicht einfach von der Hand weisen könne.
Anmerkung: „Eigenmächtige Kräfte“ sind im iranischen Sprachgebrauch Personen, die scheinbar spontan handeln, aber Rückendeckung von oberster Stelle (dem Religiösen Führer Ajatollah Chamene‘i) besitzen, so dass sie gegen strafrechtliche Verfolgung immun sind. Dadurch, dass es sich scheinbar um Privatpersonen handelt, kann der Staat so tun, als sei er nicht für ihr Tun verantwortlich.

Tagesspiegel, Berlin 31.01.2019, 16:50 Uhr
Überfall in Steglitz
Angriff in Berlin – iranische Agenten?

In Berlin wurde ein iranischer Exilant angegriffen – das Opfer vermutet Agenten der Mullahs hinter der Tat. Der Staatsschutz ermittelt. HANNES HEINE
Berlins Polizei ermittelt wegen eines Überfalls in Steglitz (Symbolfoto).
In Berlin soll in der Nacht zu Donnerstag ein iranischer Oppositioneller angegriffen worden sein – mutmaßlich von Agenten der Regierung in Teheran. In Steglitz war ein 47-jähriger Mann demnach von drei Vermummten erst auf Persisch angesprochen, dann geschlagen und getreten worden. Das Opfer wurde leicht verletzt. Der für politische Taten zuständige Staatsschutz ermittelt. Der Iraner habe die Tat auf sein Engagement als Oppositionspolitiker bezogen, teilte die Polizei mit, da die Unbekannten ihn auf Persisch bedroht haben sollen.

Sollte es sich bei dem Überfall tatsächlich um die Tat von iranischen Agenten handeln, wäre dies nicht die erste illegale Aktion von Anhängern der Mullahs in Deutschland. Im März 2017 war der Pakistaner Haider Syed M., 31 Jahre alt, in Berlin wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Er hatte unter anderem den früheren Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und SPD-Bundespolitiker Reinhold Robbe ausspioniert. Ein Verfassungsschützer sagte als Zeuge aus, der Iran sammele Informationen für potenzielle Anschlagsziele, um sich für den Fall eines Krieges mit westlichen Ländern für Vergeltungsschläge zu wappnen.

Vergangenen Herbst begann die für solche Fälle zuständige Bundesanwaltschaft gegen den Iraner Assadollah A. wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit und Verabredung zum Mord zu ermitteln. A. war in Deutschland unterwegs und in Wien an Irans Botschaft akkreditiert. Er soll einen Anschlag auf iranische Oppositionelle in Belgien geplant haben. In jenen Tagen teilte zudem der dänische Geheimdienst mit, ein Attentat auf Exil-Iraner in Dänemark verhindert zu haben. Ein Verdächtiger habe den dänischen Wohnort eines iranischen Separatisten fotografiert.

Im September 1992 hatten iranische Agenten und islamistische Libanesen ein griechisches Restaurant in Berlin gestürmt: Beim sogenannten „Mykonos“-Attentat erschossen sie vier kurdische Exilpolitiker.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/ueberfall-in-steglitz-angriff-in-berlin-iranische-agenten/23934434.html

https://news.gooya.com/2019/02/post-23163.php
Wednesday, Feb 6, 2019
hamleye mohajemane neqabdar be yek fa°°ale siyasiye irani dar berlin

https://www.dw.com/en/us-praises-albania-for-expelling-iranian-ambassador/a-46811422
US praises Albania for expelling Iranian ambassador
December 20, 2018

http://www.tiranaecho.com/latest-news/us-praises-albania-after-it-expels-iranian-ambassador-on-terror-grounds/
Tirana, Albania | 19 Dec 2018
US praises Albania after it expels Iranian Ambassador on terror grounds

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Iran: Folter zur Vierzig-Jahresfeier der Revolution http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/11/iran-folter-zur-vierzig-jahresfeier-der-revolution/ http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/11/iran-folter-zur-vierzig-jahresfeier-der-revolution/#comments Mon, 11 Feb 2019 18:35:54 +0000 Administrator Gefängnis Folter Frauen Arbeitskampf http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/11/iran-folter-zur-vierzig-jahresfeier-der-revolution/
Esmail Bachschi und die Sepide Qalyan

Der Arbeiterführer des Unternehmens Neyschekar von Haft-Tape Esmail Bachschi und die Unterstützerin Sepide Qalyan werden derzeit in Haft gefoltert, um sie zu einem „Geständnis“ zu zwingen, dass ihre Aussagen über erlittene Folterungen, die sie gemacht hatten, als sie nach der ersten Inhaftierung auf freien Fuß kamen, Lügen seien. Die Gefangenen sollen entsprechend vorbereitete Reue-Briefe unterschreiben.

Unterdessen setzt sich Amnesty International für die Freilassung dieser Gefangenen ein

https://www.radiofarda.com/a/emaeilbakhshi-sepidehgolian-hafttapeh-factory/29763843.html
feshare shadid be baxshi wa qalyan baraye e°terafate ejbari wa neweshtane nedamat-name

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Iranische Friedenstauben zum 40. Jahrestag der Revolution http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/11/iranische-friedenstauben-zum-40-jahrestag-der-revolution/ http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/11/iranische-friedenstauben-zum-40-jahrestag-der-revolution/#comments Mon, 11 Feb 2019 18:21:57 +0000 Administrator Staatspräsident Militär Atomenergie /-bombe Internationale Beziehungen http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/11/iranische-friedenstauben-zum-40-jahrestag-der-revolution/
Staatspräsident Hassan Rouhani spricht zum 40. Jahrestag der Revolution

Der 22. Bahman, nach europäischem Kalender der 11. Februar, ist der Jahrestag der iranischen Revolution von 1979. SIe jährt sich heute zum 40. Mal. Und natürlich geht das nicht ohne Politikerreden von sich.
Der iranische Staatspräsident Hassan Rouhani hat in seiner Ansprache zum heutigen Tag unter anderem folgende denkwürdigen Worte geäußert:
„Zum Bau von verschiedenen Typen von Raketen, Anti-Panzer-Raketen, verschiedene Luftabwehrraketen, Boden-Luft-Raketen, See-Luft-Raketen, See-See-Raketen und Boden-Boden-Raketen haben wir niemanden um Erlaubnis gefragt und werden auch niemanden um Erlaubnis fragen. Wir werden unseren Weg machtvoll weitergehen.“

Iranische Friedenstauben

https://www.radiofarda.com/a/iran_rouhani_revoloution_speech/29763260.html
vom 22. Bahman 1397
rouhani dar 22 bahman: rahbar ba ra‘ye mardom mas‘uliyat bar ohde gerefte ast

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Iran: Tränengas und Schläge im Qaritschak-Gefängnis http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/11/iran-traenengas-und-schlaege-im-qaritschak-gefaengnis/ http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/11/iran-traenengas-und-schlaege-im-qaritschak-gefaengnis/#comments Mon, 11 Feb 2019 18:00:43 +0000 Administrator Protest Gefängnis Folter Frauen http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/11/iran-traenengas-und-schlaege-im-qaritschak-gefaengnis/
Besserungsanstalt Qaritschak (Waramin)

Als am 7. Februar die Frauen im Qaritschak-Gefängnis gegen ihre Behandlung und die Haftbedingungen protestierten, wurden sie von Gefängniswärtern angegriffen. Die Beamten feuerten Patronen mit Tränengas (dem Wirkstoff von Pfefferspray) in die Zellen. Die Gefangenen zündeten darauf Decken an, um mit dem Rauch und Feuer die Wirkung des Gases – in geschlossenen Räumen ! – zu reduzieren.
Die Angriffe der Wärter setzten sich am folgenden Tag fort, als sie die Gefangenen mit Schlägen traktierten, so dass eine unbekannte Anzahl der Gefangenen verletzt ins Krankenhaus eingeliefert wurde.
Mahmud Sadeqi, einer der Parlamentsabgeordneten von Teheran, bemühte sich, die Proteste als ein Werk von Drogenabhängigen darzustellen, die sich darüber empört hätten, dass sie nicht unter die Amnestie fallen. Die Webseite von Madschsubane Nur und ihre Nachrichten, die via „Telegram“ verbreitet werden, sprechen allerdings eine andere Sprache von den Ereignissen. Madschsubane Nur ist die Seite der Gonabadi-Derwische, einer religiösen Gemeinschaft von Sufis, die von der Islamischen Republik Iran verfolgt wird. Die Webseite Peykeiran nennt drei gefangene Frauen namentlich, die zu den Gonabadi-Derwischen gehören und ebenfalls Opfer dieser gewaltsamen Übergriffe der Gefängniswärter wurden.

So oder so, die Anwendung von Tränengaspatronen in geschlossenen Räumen ist nicht verhältnismäßig.
Das Qaritschak-Gefängnis liegt in Waramin, etwa 40 km von der Stadt Teheran entfernt.

https://www.radiofarda.com/a/iran-prisoners-attacked-by-guards/29759410.html
vom 19. Bahman 1397 (8. Februar 2019)
axbare motenaqez dar baraye aramesh dar zendane qarichak pas az zarb-o-jarahe zendaniyane mo°tarez

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=175974
vom 19. Bahman 1397 (8. Februar 2019)
hamleye garde zendan be zanane zendani dar zendane qarichake waramin

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Iran: Die Krise trifft auch Sportler http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/11/iran-die-krise-trifft-auch-sportler/ http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/11/iran-die-krise-trifft-auch-sportler/#comments Mon, 11 Feb 2019 17:45:04 +0000 Administrator Ökonomie Sport Flüchtlinge http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/11/iran-die-krise-trifft-auch-sportler/
Dana Esmailsade, Spitzensportler, verdient sein Geld als Tagelöhner auf dem Bau

In diesen Tagen berichtete ein iranischer Journalist davon, dass einer der bekanntesten iranischen Boxer, Dana Esmailsade, seinen Unterhalt als Tagelöhner fristet. Nur so kann er seine Familie finanzieren. Er stammt aus dem iranischen Kurdistan, einer Region, die wirtschaftlich ohnehin nicht gut dasteht.
Ein anderer bekannter iranischer Sportler, Mobin Kahrase, der aus der Region Sistan und Balutschistan stammt, ist jetzt bei einem Flug der iranischen nationalen Boxmannschaft, die via Österreich nach Ungarn flog, um dort an internationalen Boxwettkämpfen teilzunehmen, auf dem Flughafen in Österreich verschwunden. Man vermutet, dass er in Österreich Asyl beantragt hat.

https://news.gooya.com/2019/02/post-23223.php
vom 8. Februar 2019
do qahremane bukse keshwar, yeki kargare ruzmozd wa digari dar otrish panahande shod

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Dankesrede von Behrouz Boochani http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/07/dankesrede-von-behrouz-boochani/ http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/07/dankesrede-von-behrouz-boochani/#comments Wed, 06 Feb 2019 22:10:21 +0000 Administrator Gefängnis Flüchtlinge http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/07/dankesrede-von-behrouz-boochani/ Abschrift der Rede, die Behrouz Boochani bei der Preisverleihung am 31. Januar 2019 per Videoübertragung hielt.

Behrouz Boochani gewinnt renommierten australischen Literaturpreis

Als ich vor sechs Jahren auf der Weihnachtsinsel ankam, rief mich ein Beamter der Einwanderungsbehörde ins Büro und sagte mir, dass sie mich nach Manus Island verbannen würden, einem Ort mitten im Pazifik. Ich sagte ihnen, dass ich Schriftsteller bin. Dieselbe Person lachte mich nur aus und befahl den Wachen, mich nach Manus zu deportieren.

Ich habe dieses Bild jahrelang im Kopf behalten, selbst als ich meinen Roman schrieb – und sogar gerade jetzt, während ich diese Dankesrede schreibe. Es war ein Akt der Erniedrigung.

Als ich in Manus ankam, schuf ich ein anderes Bild für mich. Ich stellte mir einen Schriftsteller in einem abgelegenen Gefängnis vor. Manchmal arbeitete ich halbnackt neben den Gefängniszäunen und stellte mir vor, dass ein Romanautor genau an diesem Ort eingesperrt ist. Dieses Bild war Ehrfurcht gebietend. Ich habe dieses Bild jahrelang in meinen Gedanken bewahrt. Sogar als ich gezwungen war, in langen Schlangen für Essen anzustehen oder andere demütigende Momente zu ertragen.

Dieses Bild hat mir immer geholfen, meine Würde zu wahren und meine Identität als Mensch aufrecht zu erhalten. Tatsächlich habe ich dieses Bild als Gegensatz zu dem vom System erstellten Bild entworfen. Nach Jahren des Kampfes gegen das System, das unsere individuellen Identitäten völlig ignoriert hat, bin ich froh, dass wir in diesem Moment angekommen sind.

Dies beweist, dass Wörter immer noch die Macht haben, unmenschliche Systeme und Strukturen herauszufordern. Ich habe immer gesagt, dass ich an Wörter und Literatur glaube. Ich glaube, dass Literatur das Potenzial hat, Veränderungen zu bewirken und Machtstrukturen in Frage zu stellen. Literatur hat die Macht, uns Freiheit zu geben. Ja, das ist wahr.

Ich bin seit Jahren in einem Käfig gewesen, aber während dieser ganzen Zeit hat mein Geist immer Worte hervorgebracht, und diese Worte haben mich über die Grenzen hinweg geführt, nach Übersee und an unbekannte Orte. Ich glaube wirklich, dass Worte mächtiger sind als die Zäune dieses Ortes, dieses Gefängnisses.

Dies ist nicht nur ein grundlegender Slogan. Ich bin kein Idealist. Ich drücke hier nicht die Ansichten eines Idealisten aus. Diese Worte stammen von einer Person, die seit beinahe sechs Jahren auf dieser Insel gefangen gehalten wird. Eine Person, die die außergewöhnliche Tragödie miterlebt hat, die sich an diesem Ort entwickelt hat. Diese Worte erlauben mir, heute Abend dort bei Ihnen zu erscheinen.

In aller Bescheidenheit möchte ich sagen, dass dieser Preis ein Sieg ist. Es ist ein Sieg nicht nur für uns, sondern auch für die Literatur und Kunst und vor allem für die Menschheit. Ein Sieg für die Menschen, für die Menschenwürde. Ein Sieg gegen ein System, das uns nie als Menschen anerkannt hat. Es ist ein Sieg gegen ein System, das uns auf Zahlen reduziert hat.

Dies ist ein schöner Moment. Freuen wir uns alle heute Abend über die Macht der Literatur.

Quelle: The Guardian, 1.2.2019

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Iran: Umweltschützerin widerruft Geständnis unter Folter http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/05/iran-umweltschuetzerin-widerruft-gestaendnis-unter-folter/ http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/05/iran-umweltschuetzerin-widerruft-gestaendnis-unter-folter/#comments Tue, 05 Feb 2019 19:56:03 +0000 Administrator Gefängnis Folter Frauen Umwelt / Naturschutz http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/05/iran-umweltschuetzerin-widerruft-gestaendnis-unter-folter/ Die Umweltschützerin Niloufar Bayani stand heute vor Gericht, nachdem sie vor über einem Jahr zusammen mit weiteren iranischen und internationalen Umweltschützern festgenommen worden war. Sie musste sich gegen den Vorwurf der Spionage verteidigen. Sie widerrief ihr vorangegangenes Geständnis unter Folter.


Niloufar Bayani

Während der heutigen Verhandlung wandte Niloufar Bayani sich an das Publikum im Gerichtssaal und schrie mit lauter Stimme, dass das unter Folter von ihr erpresste Geständnis nicht wahr sei. Sie berichtete, wie Verhörbeamten sie gefoltert und bedroht haben und beschrieb, wie ihr auch eine Spritze gegeben wurde. „Jeder hier im Saal hätte unter diesen Bedingen alles gesagt, was die Verhörbeamten sich wünschen“ erklärte sie dazu.

Niloufar Bayani ist in einem Gefängnis der Revolutionswächter inhaftiert. Sie hatte seit einem Jahr keinen Anwalt ihrer Wahl – lediglich ein Anwalt der Revolutionswächter wurde ihr zugeordnet. Ihr droht bei einer Verurteilung die Todesstrafe.

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Iran: Überfall auf einen Bassidsch-Stützpunkt in Nikschahr (Südiran) http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/04/iran-ueberfall-auf-einen-bassidsch-stuetzpunkt-in-nikschahr-suediran/ http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/04/iran-ueberfall-auf-einen-bassidsch-stuetzpunkt-in-nikschahr-suediran/#comments Mon, 04 Feb 2019 19:26:34 +0000 Administrator Revolutionswächter Minderheiten http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/04/iran-ueberfall-auf-einen-bassidsch-stuetzpunkt-in-nikschahr-suediran/ Vergangenen Samstag, den 2. Februar 2019, soll eine bewaffnete Gruppe namens Dscheisch ol-Adl (Armee der Gerechtigkeit) einen Überfall auf einen Bassidsch-Stützpunkt in Nikschahr im Südiran (Provinz Sistan und Balutschistan) verübt haben. Dabei kam ein Angehöriger der Revolutionswächter ums Leben, 5 wurden verletzt, zwei davon schwer.
Da der Überfall vom Regime der Islamischen Republik Iran als terroristisch bezeichnet wurde und im Iran in letzter Zeit sogenannte Terroranschläge verübt wurden, deren Urheber zweifelhaft ist, ist schwer zu sagen, wer den Überfall tatsächlich verübt hat und zu welchem Zweck.

https://news.gooya.com/2019/02/post-23039.php
vom 2. Februar 2019
sepah: yek nafar az karkonane sepah shahid wa 5 nafar majruh shodand / hale do majruh waxim ast / dadsetane nikshahr: °amele hamle, goruhe teruristiye jeysh ol-°adl bud

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Iran: Im Sicherheitsapparat kriselt es http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/04/iran-im-sicherheitsapparat-kriselt-es/ http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/04/iran-im-sicherheitsapparat-kriselt-es/#comments Mon, 04 Feb 2019 19:04:28 +0000 Administrator Gefängnis Geheimdienst Atomenergie /-bombe Internationale Beziehungen Flüchtlinge Israel http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/04/iran-im-sicherheitsapparat-kriselt-es/
Turadsch Esma‘ili

Anfang Januar 2019 ist Turadsch Esma‘ili, ein hochrangiger Berater von Ali Schamchani, dem Sekretär des Hohen Rates für Nationale Sicherheit im Iran, verschwunden und eine Woche später, am 13. Januar 2019, in einem Hotel in Istanbul aufgetaucht. Vermutlich dank seiner guten Verbindungen zum iranischen Sicherheitsapparat erfuhr er noch rechtzeitig von einem geplanten gemeinsamen Angriff iranischer „Sicherheitsbeamter“ und Beamter des türkischen Geheimdienstes MIT auf das Hotel, so dass ihre Razzia erfolglos blieb. Turadsch Esma‘ili hatte wohl im Vorfeld abgeprüft, welches europäische Land ihm Unterstützung gewähren würde, und scheint sich im Schutz eines europäischen Konsulats in Istanbul zu befinden, wie die iranische Exilzeitung Keyhan in London berichtet. Um sich solche Unterstützung zu sichern, soll Turadsch Esma‘ili einige wichtige Dokumente mitgebracht haben. Sie betreffen sowohl Programme für Internet-Attacken als auch Informationen über das iranische Programm zur Herstellung von Langstreckenraketen.
Die Überprüfung des Inhalts dieser Mitbringsel ist nur für entsprechende Staatsorgane möglich, insofern ist der Wahrheitsgehalt dieser Behauptungen mit einem Fragezeichen zu versehen.

Verhaftungen im Iran
Schon vor der Flucht von Turadsch Esma‘ili waren im Iran hochrangige Mitarbeiter des Sicherheitsapparats verhaftet worden. Einer von ihnen, Ali-Resa Sarafiyan (Zarafiyan), Direktor des Informations- und Kontaktzentrums des Sekretariats des Hohen Rats für Nationale Sicherheit im Irna, war ein Mitarbeiter von Turadsch Esma‘ili. Er wurde Anfang 2019 unter dem Vorwurf der Spionage für Israel verhaftet worden. Laut Informationen von ihm nahestehenden Personen ist er massiven Folterungen ausgesetzt. Isa Golwerdi, ein anderer ehemaliger hochrangiger Beamter des Hohen Rats für Nationale Sicherheit, der nach der Revolution von 1979 auch bei der Besetzung der US-Botschaft in Teheran beteiligt gewesen war, wird seit Anfang 2019 in einem Gefängnis der Revolutionswächter in Haft gehalten. Auch dies unter dem Vorwurf der Spionage für Israel

Iranisches Atomprogramm in Israel veröffentlicht
Hintergrund der Verhaftungen ist die Tatsache, dass 2017 in einem Vorort von Teheran eine große Zahl von geheimen Dokumenten über das iranische Atomprogramm verschwunden und später in Tel Aviv wieder aufgetaucht sind. Benjamin Netanyahu hatte damals mehrere Zigtausend Dokumente und CDs der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein israelisches Team hatte sie aus ihrem Lagerort bei Teheran geraubt und nach Israel gebracht. Es ist schwer vorstellbar, dass dies ohne Unterstützung aus dem iranischen Sicherheitsapparat möglich gewesen wäre.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=175602
vom 14. Bahman 1397 (3. Februar 2019)
ba farare turaj esma°ili, rizesh dar sofufe amniyati niz bish az pish ashkar shod

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Iran: Langstreckenraketen für Muskelprotze http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/04/iran-langstreckenraketen-fuer-muskelprotze/ http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/04/iran-langstreckenraketen-fuer-muskelprotze/#comments Mon, 04 Feb 2019 18:15:54 +0000 Administrator Revolutionswächter Atomenergie /-bombe Internationale Beziehungen Türkei Israel http://alischirasi.blogsport.de/2019/02/04/iran-langstreckenraketen-fuer-muskelprotze/
Die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den Revolutionswächtern (Pasdaran) nahesteht, hat die Fertigstellung von steuerbaren Langstreckenraketen mit Gefechtsköpfen unter dem Namen „Chorramschahr 2″ bekannt gegeben.
In einer Twitter-Meldung von Fars ist ein entsprechendes Propagandaplakat abgebildet, auf dem man die Reichweite der Rakete sehen kann:
Bezeichnet sind Israel, Saudi-Arabien und Indien, aber genauso auf der Zielscheibe im eingezeichneten Kreis stehen: die Türkei, Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Ukraine, Russland, Kasachstan, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgisistan, Afghanistan, Pakistan und die Volksrepublik China.
Viel Feind, viel Ehr, mag da jemand gedacht haben. Aber ob es intelligent ist, sich zu Zeiten, wo wieder Embargos eingeführt werden, noch weitere Feinde zu machen, steht auf einem anderen Blatt. Das Plakat wird jedenfalls im Iran von Anhängern des Regimes munter verbreitet, in Universitäten ebenso wie in Moscheen.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=175598
vom 14. Bahman 1397 (3. Februar 2019)
jadidtarin mushake balistike jomhuriye eslami runama‘i shod

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Behrouz Boochani gewinnt renommierten australischen Literaturpreis http://alischirasi.blogsport.de/2019/01/31/behrouz-boochani-gewinnt-renommierten-australischen-literaturpreis/ http://alischirasi.blogsport.de/2019/01/31/behrouz-boochani-gewinnt-renommierten-australischen-literaturpreis/#comments Thu, 31 Jan 2019 21:28:37 +0000 Administrator Gefängnis http://alischirasi.blogsport.de/2019/01/31/behrouz-boochani-gewinnt-renommierten-australischen-literaturpreis/ Der iranisch-kurdische Autor Behrouz Boochani hat am heutigen Donnerstag den mit 100.000 Dollar höchstdotierten Literaturpreis von Australien, den „Victorian prize for literature“, gewonnen. Zusätzlich gewann er einen Preis im Wert von 25.000 Dollar in der Kategorie „non-fiction“. Er konnte die Preise nicht persönlich entgegen nehmen, weil die australische Regierung ihn nicht einreisen ließ.

„No Friend but the mountains – Writing from Manus Prison“ ist das erste Buch von Behrouz Boochani. Er schrieb es in einem Zeitraum von fünf Jahren als Gefangener im berüchtigten australischen Offshore-Internierungslager „Manus Island“. In mühevoller Kleinarbeit hat er das Buch auf seinem Handy getippt und in tausenden Einzelteilen per SMS und Whatsapp verschickt. Zweimal wurde in der Zeit sein Handy von den Wächtern beschlagnahmt. Omid Tofighian und Moones Mansoubi übersetzten das Buch aus dem Persischen ins Englische.

Das sowohl dokumentarisch wie literarisch herausragende Werk beschreibt mit genauem Blick für Details Boochani’s Erlebnisse im Lager, darunter Gefangenenaufstände, Morde, Todesfälle, Selbstverletzungen und Suizidversuche.


Australisches Offshore-Internierungslager Manus Island, Papua Neuguinea

Das Internierungslager auf Manus Island diente der australischen Regierung jahrelang zur Abschreckung von vorwiegend asiatischen Flüchtlingen, sog. Boat-People, die in Australien eine Zuflucht suchten. Die „Mandatory Detention“ (Einwanderungshaft) ist die weltweit einmalige Praxis der australischen Regierung, nicht-australische Staatsbürger ohne gültiges Visum oder Personen, die unter Verdacht auf Visaverletzungen, illegale Einwanderung oder unerlaubte Einreise stehen, in Gewahrsam zu nehmen.

„Ich konnte meine Identität und meine Menschlichkeit bewahren. Dieses System wurde dazu entworfen, unsere Identität zu rauben und uns auf Nummern zu reduzieren. Ich kann sagen, dass ich durch mein künstlerisches Werk überlebt habe, durch meine journalistische Arbeit“. (Behrouz Boochani)

Die Internierung von Asylbewerbern in Manus Island wurde 2016 vom Obersten Gericht von Papua Neuguinea als illegal erklärt. Formell geschlossen wurde das Lager erst ein Jahr später. Die dort festgehaltenen Asylbewerber wurden mit Polizeieinheiten in andere Offshore-Lager verlegt. Behrouz Boochani kam erst in das zweite Offshore-Lager Nauru und lebt heute im Ost-Lorengau-Durchgangslager für Flüchtlinge.

Behrouz Boochani, 2018, No Friend But the Mountains: Writing from Manus Prison, Pan Macmillan Australia, $32.99, ISBN: 9781760555382

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Iran:Isfahan -Zayandeh Rood hat wieder überlebt http://alischirasi.blogsport.de/2019/01/30/iranisfahan-zayandeh-rood-hat-wieder-ueberlebt/ http://alischirasi.blogsport.de/2019/01/30/iranisfahan-zayandeh-rood-hat-wieder-ueberlebt/#comments Wed, 30 Jan 2019 13:47:14 +0000 Administrator Allgemein http://alischirasi.blogsport.de/2019/01/30/iranisfahan-zayandeh-rood-hat-wieder-ueberlebt/
Der Fluss entspringt im Zāgros-Gebirge in der Provinz Tschahār Mahāl und Bachtiyāri und fließt in die Provinz Isfahan, wo er nach rund 400 Kilometern in den Gawchuni-See, einen saisonalen Salzsee und ein ehemaliges Sumpfgebiet im Südosten von Isfahan mündet.

Der Fluss war der wasserreichste in Zentraliran und einer der wenigen, die ganzjährig Wasser führten.

Im Stadtgebiet von Isfahan, wo er von beidseitigen Parkanlagen begleitet wird, wurde der Fluss gestaut, sodass er sich auf die mehrfache Breite ausdehnte. Seit Ende der 2000er Jahre ist er aufgrund von Übernutzung des Grund- und Oberflächenwassers und sinkender Niederschlagsmengen einen Großteil des Jahres ausgetrocknet

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Vorsitzender der Freien Arbeitergewerkschaft im Iran festgenomen http://alischirasi.blogsport.de/2019/01/29/vorsitzender-der-freien-arbeitergewerkschaft-im-iran-festgenomen/ http://alischirasi.blogsport.de/2019/01/29/vorsitzender-der-freien-arbeitergewerkschaft-im-iran-festgenomen/#comments Tue, 29 Jan 2019 20:01:24 +0000 Administrator Gefängnis Arbeitskampf Gewerkschaft http://alischirasi.blogsport.de/2019/01/29/vorsitzender-der-freien-arbeitergewerkschaft-im-iran-festgenomen/ Dscha‘far Asim-Sade, Leiter der Freien Arbeitergewerkschaft des Irans (Ettehadiye-ye Azad-e Kargaran-e Iran), ist heute im Iran festgenomen worden.


Dscha‘far Asim-Sade

Das geschah gegen heute Nachmittag gegen fünf Uhr. Es waren vier unbekannte Personen, die ihn mitgenommen haben. Es war nicht klar, für welche Behörde sie arbeiteten. Ebensowenig ist bekannt, in welches Gefängnis er verbracht wurde.

Wir haben hier mehrfach über Asim-Sade berichtet. Im Jahr 2016 war er schon einmal im Gefängnis und hatte damals einen Hungerstreik gegen das unfaire mehrjährige Gerichtsurteil durchgeführt. Zuletzt war er gegen Kaution freigelassen worden.

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Iran: Kundgebung der Straßenbahnarbeiter in Ahwas http://alischirasi.blogsport.de/2019/01/28/iran-kundgebung-der-strassenbahnarbeiter-in-ahwas/ http://alischirasi.blogsport.de/2019/01/28/iran-kundgebung-der-strassenbahnarbeiter-in-ahwas/#comments Mon, 28 Jan 2019 19:10:38 +0000 Administrator Demonstration Ökonomie http://alischirasi.blogsport.de/2019/01/28/iran-kundgebung-der-strassenbahnarbeiter-in-ahwas/
Am Sonntag haben die Mitarbeiter der Straßenbahn in Ahwas vor dem Gebäude der Straßenbahnverwaltung in Ahwas demonstriert. Ganze Familien mit ihren Kindern erschienen und protestierten unter anderem dagegen, dass sie seit 18 Monaten keinen Lohn mehr erhalten.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=175089
vom 7. Bahman 1397 (Sonntag, 27. Januar 2019)
°aks/ tajammo°e e°teraziye kargarane qatare shahriye ahwaz ba farzandanaschan moqabele saxtemane qatare shahri be dalile pardaxt nashodane chandin mahe hoquq / emruz yekshanbe

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