Suchergebnisse für 'Kulbar'

Iranisch-Kurdistan: Lastenträger erschossen

Der Lastenträger Hadi Salimi wurde von Grenzpolizisten erschossen, zwei weitere Personen erlitten Verletzungen. Das geschah am letzten Donnerstag in der Nähe der iranisch-kurdischen Stadt Bane.


Lastenträger im iranisch-irakischen Grenzgebiet (Kulbaran)

Hadi Salimi war ein junger Mann, gerade mal 30 Jahre alt. Er war verheiratet und hatte zwei Kinder. Er hatte keine Arbeit und musste sich seinen Lebensunterhalt mit dem Transport von Lasten im iranisch-irakischen Grenzgebiet verdienen.

Als er erschossen wurde, befand er sich mit seinen Freunden auf dem Weg in den Irak um 12 Autoreifen abzuholen, die für den Iran bestimmt waren. Noch bevor sie die Ware erhalten hatten, kam es zur Erschießung. Die Leiche befindet sich nun im Krankenhaus von Bane. Geheimdienst und Revolutionswächter haben alle Wege zum Krankenhaus abgeriegelt – sie befürchten Proteste aus der Bevölkerung.

Das kurdische Grenzgebiet zwischen Iran und Irak ist Schauplatz eines kleinen Grenzhandels, der den Schmuggelbrüdern – den Pasdaran und Co. – ein Dorn im Auge ist. Die Menschen, die sonst keine Arbeit finden, weil im Iran viele Fabriken stillgelegt wurden, transportieren Waren aus dem Irak in den Iran auf dem Rücken oder, wenn sie etwas mehr Geld haben, zu Pferde.

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Iran: Die neue Todesgrenze

Der Schießbefehl an der DDR-Grenze ist inzwischen Geschichte. Aber es gibt noch immer Staaten, die ihre Bürger an der Grenze erschießen. Ohne Vorwarnung, auf bloßen Verdacht. Der Iran gehört zu diesen Staaten. So berichtet Horana, eine iranische Nachrichtenagentur für Menschenrechte unter Berufung auf das Zentrum für Demokratie und Menschenrechte in Kurdistan, dass iranische Grenzsoldaten in den letzten Tagen auf mehrere iranische Lastenträger in den Grenzabschnitten von Sardascht, Bane, Piranschahr und Urumiye ohne Vorwarnung das Feuer eröffnet haben. Einige wurden dabei erschossen, andere wurden verletzt. Unter den sieben Toten bzw. Verletzten der letzten Tage befindet sich auch eine Person namens Zekri Bakri, die nicht einmal Ware bei sich führte und ohne Vorwarnung erschossen wurde.

https://rahekargar1358.wordpress.com/2018/10/21/mary-10559/
vom 21.10.2018
haft kulbar dar sardasht, bane, piranshahr wa urumiye koshte wa zaxmi shodand

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Iran: Der kleine Grenzhandel

Auf der Webseite pyknet.net vom 14. Esfand 1396 (05. März 2018) ist ein Film veröffentlicht, der vor 13 Tagen, am 1. Esfand, an der iranisch-irakischen Grenze in der Region Piranschahr aufgenommen wurde. Er zeigt eine Karawane von Tausenden Kurdinnen und Kurden, die durch die verschneiten Berge zu Fuß auf ihrem Rücken Ware aus dem Irak in den Iran tragen. Der Handel ist so wenig legal wie der Hauptteil des iranischen Imports, der in Form von Schmuggel von den Pasdaran ins Land kanalisiert wird. Nur dass diese Leute kalte Füße bekommen, was man von den Hintermännern gewiss nicht behaupten kann.

Quelle:
http://www.pyknet.net/1396/01esfand/14/page/kulbar.mp4

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Iran – Irak: 16 Grenzgänger von Lawine verschüttet


Grenzhandel – zu Fuß durchs eisige Wasser

Das kurdische Grenzgebiet zwischen Iran und Irak ist auch Schauplatz des kleinen Grenzhandels, der den Schmuggelbrüdern – den Pasdaran und Co. – ein Dorn im Auge ist. Die Menschen, die sonst keine Arbeit finden, weil im Iran viele Fabriken stillgelegt wurden, transportieren Waren aus dem Irak in den Iran auf dem Rücken oder, wenn sie etwas mehr Geld haben, zu Pferde. Vor einem Monat, am 9. Dey 1395, wurden dabei 16 solcher Lastenträger von einer Lawine im Grenzgebiet verschüttet. Die Lokalbevölkerung versuchte, sie zu retten, aber 4 konnten nur noch als Leichen geborgen werden. Der Leiter der Sicherheitsbehörden von Sardascht (Farmandar), Mir-Aschkan Mahdawi, war schnell dabei, die Opfer zu kriminalisieren und als Schmuggler zu bezeichnen. Auf diese Weise versuchen die staatlichen Machthaber, von ihrer eigenen Verantwortung für die hohe Arbeitslosigkeit abzulenken.

http://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=123972
vom 11. Bahman 1395 (30. Januar 2017)
farmandare sardasht: kulbaran motewafa donbale qachaq budand/ fa°alane kargari: agar gorosnegi wa faqr nabashad, kesi soraghe kulbari nemiraft

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Zwei große Probleme im Iran

Im Iran gibt es zwei große Probleme, die mit diesem Foto symbolisiert werden: Schmuggel und Armut.

Man sieht hier zwei Lastenträger – sogenannte Kulbaran, die große Kühlschränke der Fa. Haier über die Grenze tragen. Die Menschen sind aufgrund ihrer Armut gezwungen, ihr Leben zu riskieren. Die Grenzpolizei hat das Recht auf diese Menschen zu schießen, was jedes Jahr viele Tote fordert.

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Iran: Staat erschießt kurdische Grenzgänger


Der kleine Grenzhandel – ein beschwerliches und gefährliches Geschäft

Vergangene Woche fielen im iranischen Kurdistan zwei Kurden den Schüssen der bewaffneten staatlichen Organe zum Opfer. So gibt es viele Kurden, die vom kleinen Grenzhandel leben und in Säcken auf dem Rücken oder auf Eseln Waren über die iranisch-irakische Grenze transportieren. Sie werden auf Persisch als „Kulbaran“ bezeichnet. Viel verdienen sie dabei nicht, im Gegensatz zu Drogenhändlern, aber die staatlichen iranischen Organe schießen auf sie ohne Vorwarnung. So kamen letzten Donnerstag zwei dieser Händler in Sar-Dascht ums Leben und drei weitere wurden verletzt, als sie ihre Ware transportierten.
In der kurdischen Stadt Mariwan wurde ein 20-jähriger Kurde schwer verletzt, als die Staatsorgane auf sein Auto das Feuer eröffnete. Der Kurde war in keinerlei illegale Geschäfte verwickelt. Er hatte nur versucht, den Verfolgern mit dem Auto zu entkommen, da er Angst vor der Willkür der iranischen Staatsorgane hatte.

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Kulbar – Träger im Irakisch-Iranischen Grenzgebiet

Auf der iranischen Seite der iranisch – kurdischen Grenzregion arbeiten sog. Kulbar, also Menschen, die Waren auf ihrem Rücken transportieren und sich dabei einen geringen Lebensunterhalt verdienen.

Je nach dem Preis der Waren diesseits oder jenseits der Grenze lohnt es sich, die Waren allein mit Menschenkraft, ohne Fahrzeuge oder Tiere durch unwegsames Gebirge auf die andere Seite zu transportieren.

Die Arbeit ist gefährlich, weil auf iranischer Seite die Grenzpolizei (vorwiegend Pasdaran) diese unterbinden wollen. Werden Kulbars von ihnen entdeckt, rennen sie davon und nicht selten wird hinter ihnen hergeschossen.

In den letzten zwei Jahren gab es 160 Tote und in den letzten drei Monaten gab es 41 Tote oder Verletzte. Am gestrigen Montag, den 24.6.2013, wurde ein Kulbar aus einer größeren Gruppe von Sicherheitskräften erschossen.

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Iran: Der kleine Grenzhandel


Lastenträger, soweit das Auge reicht

Im iranisch-kurdischen Grenzgebiet gibt es viele arme Menschen, die ihren Unterhalt damit verdienen, auf dem Rücken Konsumwaren über die Berge zu tragen, so wie das in Europa früher an den Alpenpässen üblich war. Wie die Internationale Kampagne für Menschenrechte aus dem Iran berichtet, fallen diese Lastträger immer wieder den iranischen „Sicherheits“behörden zum Opfer. Allein im vergangenen Jahr (iranischer Kalender) sind 146 Lastträger von den iranischen Organen erschossen worden. Die Behörden zwingen die Angehörigen oft, die wahre Todesursache geheimzuhalten, und versuchen, das Ganze als Unfall darzustellen.

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