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Iran – Sistan-Balutschistan: Selbstmordanschlag in Tschabahar


Ort des Anschlags in Tschabahar

In der iranischen Hafenstadt Tschabahar kam es am 6. Dezember 2018 zu einem Selbstmordanschlag vor dem Polizeisitz. Ein Auto fuhr vor und explodierte. Dabei kamen mindestens vier Menschen ums Leben, 27 sollen verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden sein, darunter auch eine 16-jährige Schwangere.
Bislang hat keine politische Gruppe die Verantwortung für den Anschlag übernommen.

http://www.iran-emrooz.net/index.php/news1/77763/
vom 6.12.2018
chandin koshte wa zaxmi dar enfejare entehari dar chabahar

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Iranische Studenten solidarisieren sich mit streikenden Arbeitern

Die Arbeitskämpfe der Stahlarbeiter von Ahwaz und der Zuckerrohrfabrik Haft Tape sind an den Universitäten angekommen. An der Technischen Hochschule Teheran und an der Amir-Kabir Universität, ebenfalls in Teheran, demonstrierten heute die StudentInnen mit lautstarken Parolen.


Studentenproteste an der Amir Kabir Universität, Teheran, Dezember 2018

Video 1

„tup, tank, mosalsal – digar asar nadarad!“ (Kanone, Panzer, Maschinengewehr – haben keinen Effekt)


Studentenproteste an der Technischen Hochschule Teheran, Dezember 2018

Video 2

„Karegar zendani – Azad bayad gardad“ (Inhaftierte Arbeiter – sollten frei gelassen werden!)

„Daneshdschu zendani – Azad bayad gardad“ (Inhaftierte Studenten – sollten frei gelassen werden!)

„Moallem zendani – Azad bayad gardad“ (Inhaftierte Lehrer – sollten frei gelassen werden!)

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25. Streiktag in der iranischen Stahlfabrik Ahwaz

Heute ist bereits der 25. Streiktag für die Stahlarbeiter von Ahwaz. Auf einer Demonstration entstand dieses Foto von Frauen und Kindern der Arbeiter, die ihre Väter, Söhne und Brüder im Arbeitskampf unterstützen.


Kinder und Frauen der streikenden Stahlarbeiter von Ahwaz, Iran

Die Frauen halten Plakate vor sich, auf denen immer das Gleiche steht: „Wir sind die Kinder der Arbeiter, wir begleiten sie und bleiben“.

Auf der gemeinsamen Demonstration der Arbeiter und ihrer Familienangehörigen wurden Parolen gerufen wie:

„Freiheit für die Zuckerrohrarbeiter von Haft-Tape“,

„Palästina – Syrien, unser Unglück“,

„Weder Regierung noch Herrscher denken an das Volk“, “

Wir, Stahlarbeiter gegen Grausamkeit – Kämpfen! Kämpfen!“.

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Iranisch-Kurdistan: Lastenträger erschossen

Der Lastenträger Hadi Salimi wurde von Grenzpolizisten erschossen, zwei weitere Personen erlitten Verletzungen. Das geschah am letzten Donnerstag in der Nähe der iranisch-kurdischen Stadt Bane.


Lastenträger im iranisch-irakischen Grenzgebiet (Kulbaran)

Hadi Salimi war ein junger Mann, gerade mal 30 Jahre alt. Er war verheiratet und hatte zwei Kinder. Er hatte keine Arbeit und musste sich seinen Lebensunterhalt mit dem Transport von Lasten im iranisch-irakischen Grenzgebiet verdienen.

Als er erschossen wurde, befand er sich mit seinen Freunden auf dem Weg in den Irak um 12 Autoreifen abzuholen, die für den Iran bestimmt waren. Noch bevor sie die Ware erhalten hatten, kam es zur Erschießung. Die Leiche befindet sich nun im Krankenhaus von Bane. Geheimdienst und Revolutionswächter haben alle Wege zum Krankenhaus abgeriegelt – sie befürchten Proteste aus der Bevölkerung.

Das kurdische Grenzgebiet zwischen Iran und Irak ist Schauplatz eines kleinen Grenzhandels, der den Schmuggelbrüdern – den Pasdaran und Co. – ein Dorn im Auge ist. Die Menschen, die sonst keine Arbeit finden, weil im Iran viele Fabriken stillgelegt wurden, transportieren Waren aus dem Irak in den Iran auf dem Rücken oder, wenn sie etwas mehr Geld haben, zu Pferde.

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Gefängnisbesuch bei Esmail Bachschi und Sepide Qalyan

Für Sepide Qalyan wurde ein Monat Untersuchungshaft angeordnet, weil sie sich solidarisch mit den streikenden Zuckerrohrarbeiter von Haft-Tape zeigte. Esmail Bachschi, ist ein Vertreter der streikenden Arbeiter der Zuckerrohrfabrik in Haft-Tape und befindet sich ebenfalls in Haft. Beide konnten nun kurz von Angehörigen besucht werden.

Die Angehörigen berichten, dass sie beide Inhaftierte als schwach und sowohl physisch als auch psychisch stark unter Druck erlebt haben. Diesen Eindruck hatten auch andere, vorherige Besucher, die das gleiche über die beiden berichteten.

Beide wurden offenbar geschlagen. Esmail Bachschi hat auf seiner Stirn einen blauen Fleck, der von Schlägen herrührt.

Sie befinden sich zur Zeit beide in Einzelhaft. Sie wussten, als sie den Besuch bekamen, nicht, ob es zu einer Tages- oder Nachtzeit war.

Esmail Bachschi und Sepide Qalyan wurde von den Angehörigen gut zugesprochen. Sie sollten sich noch etwas gedulden. Als sie von den zahlreichen Solidaritätsbekunden und Demonstrationen für ihre Freilassung hörten, freuten sie sich.

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Iran – Haft-Tape: Bitterer Zucker

Wir haben wiederholt über den Streik der Zuckerrohrarbeiter in Haft-Tape berichtet. Ney-Shekar ist das persische Wort für Zuckerrohr. Aber in Wirklichkeit wurde der Zucker für diese Fabrik gar nicht aus Zuckerrohr gewonnen, sondern aus Zuckerrüben.
Die Fabrik wurde noch vor der Revolution von 1979 unter der Schahregierung mit staatlichen Geldern gebaut. Es waren zwei Fabriken: eine in Desful, die andere in Haft-Tape. Erbaut wurden die Fabriken von Arbeitern und Ingenieuren aus der damals noch existierenden Tschechoslowakei (CSSR). Zur Anfangszeit waren dort 580 Arbeiter beschäftigt. Auf 7000 Hektaren in der Umgebung der beiden Fabriken wurde Zuckerrohr angebaut, wodurch etwa 4000 bis 5000 Menschen in der Landwirtschaft mit Arbeit und Absatz gesichert waren. Nach der Revolution von 1979 wurde ein Revolutionswächter Chef der nach wie vor staatlichen Firma. Nunmehr zählte nicht mehr die Professionalität der Arbeitskräfte, sondern ihre Ergebenheit gegenüber der Moschee, das heißt den Geistlichen. Die Zahl der Arbeiter sank von 580 auf 300, aus festen Arbeitskräften wurden Saisonarbeiter. Dann kam die Privatisierungspolitik von Präsident Rafsandschani – nach dem Ende des irakisch-iranischen Krieges.
Zwei bekannte Geistliche aus Qom, Ajatollah Makarem-e Schirasi und Ajatollah Wa°ese Tabassi „kauften“ die Fabrik für 2 Milliarden Tuman (damals noch ca. 500 Mio Dollar!) – mit Hilfe von Geldern, die von der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds stammten.
Natürlich schoben sie andere Namen vor, um nicht ins Gerede zu kommen. Zwei Direktoren – Yussefi und Aschtari – machten sich damals einen Namen, indem sie das Geld, das den Bauern, die die Zuckerrüben geliefert hatten, vorenthielten und unterschlugen. Das führte dazu, dass der Anbau von Zuckerrüben in der Region zusammenbrach. Als die Zuckerfabrik gegenüber den Bauern und Arbeitern eine Schuld von damals 8 Milliarden Tuman angehäuft hatte, gelang es den gut vernetzten Privatiers, von der Export-Bank in Schusch einen Kredit zu erhalten, um die Schulden zu bezahlen. Sie wussten besseres damit zu tun. Die Arbeiter und Bauern sahen in die Röhre, das Geld fand unter den weiten Talaren der Geistlichen andere Wege.
Um sich die Arbeiter vom Leibe zu halten, versuchten die Direktoren damals, arabisch-sprachige und persisch-sprachige Arbeiter gegeneinander auszuspielen, aber bald merkten beide, dass sie an der Nase herumgeführt wurden, und taten sich zusammen.
Die Privatisierung führte dazu, dass die Anlagen und Maschinen der Fabrik nach und nach verscherbelt wurden, so dass zweifelhaft ist, welche Kapazitäten die Fabrik in Haft-Tape heute noch besitzt. Die Fabrik in Desful musste aufgrund ähnlicher Machenschaften schon früher geschlossen werden. Während die neuen Eigentümer bei der „Privatisierung“ nur 2 Milliarden Tuman für die Fabrik bezahlt hatten, erzielten sie für den Verkauf der Maschinen und Anlagen ein Mehrfaches. Nicht nur das: Sie importierten Zucker aus dem Ausland für 11 Milliarden Dollar. Zwei Drittel davon ging als Gewinn in die Taschen der Geistlichkeit von Qom und der anderen Geistlichen, die hinter dieser Fabrik standen, beispielsweise Ajatollah Mesbah-e Yasdi.
So sieht „Privatisierung“ im Iran aus, und die Stahlfabrik in Ahwas erwartet ein ähnliches Schicksal.

http://www.pyknet.net/1397/04azar/08/page/shekar.htm
vom 8. Adhar 1397 (30. November 2018)
dar haft-tape: shekari ke ba xosusi-sazi az zahr-e halahel ham talx-tar shod

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Iran – Haft-Tape: Verhaftung von Arbeitervertretern


Ali Nedschati, Arbeitervertreter von Haft-Tape

Von iranischen Gewerkschaften wurde der Vorwurf erhoben, dass Esmail Bachschi, ein inhaftierter Vertreter der streikenden Arbeiter der Zuckerrohrfabrik in Haft-Tape, in Haft so schwer gefoltert wurde, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Die iranischen Justizbehörden haben diese Meldung umgehend dementiert. Dies ist nicht erstaunlich, da die Justiz im Iran nicht die Rolle eines unabhängigen Kontrolleurs staatlichen Handels spielt, sondern vor allem dazu dient, staatliche Verbrechen zu vertuschen.
Es wurde außerdem bekannt, dass vergangenen Donnerstag ein weiterer Arbeitervertreter von Haft-Tape inhaftiert wurde, und zwar Ali Nedschati.

https://www.radiofarda.com/a/iran_shoosh_ali_nejati_esmail_bakhshi_workers_hafttapeh/29628184.html
vom 8. Adhar 1397 (30. November 2018)
bazdashte °aliye nejati, esma°ile baxshi „be dalile shekanje be bimarestan montaqel shod“

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Iran – Ahwas: Stahlarbeiter protestieren vor dem Vertreter des Religiösen Führers


Protestierende Stahlarbeiter in Ahwas

Ajatollah Chamene‘i, der Religiöse Führer der Islamischen Republik Iran, hat in jeder Stadt und jeder Region einen von ihm ernannten Vertreter. Seyyed Mohammad-Ali Mussawi Dschasayeri ist sein Vertreter für das erdölreiche Chusestan. Vor dem Amtssitz von Dschasayeri haben heute die Stahlarbeiter, deren Lohn nicht ausbezahlt wird, protestiert. Ihre Parole:
Unser Land ist ein Diebeshaus, es ist ein Vorbild für die ganze Welt!


Seyyed Mohammad-Ali Mussawi Dschasayeri , Vertreter des Religiösen Führers für Chusestan und Freitagsimam von Ahwas

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=171114
vom 12. Adhar 1397 (3. Dezember 2018)
film / tajammo°e kargarane fulade ahwaz, jeloye daftare jazayeri nemayandeye rahbar dar xuzestan: „keshware ma dozdxune ast tuye jahan nemune ast“ / emruz doshanbe

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Solidarität in Ahwaz

In einer bewegenden Rede hat eine Passantin den streikenden Stahlarbeitern in Ahwaz ihre Solidarität ausgedrückt. Auch ohne die persischen Worte zu verstehen erkennt man in dem Video unten, dass die Frau kein Blatt vor den Mund nimmt und klare Worte spricht. Sie sagt, dass sie genau weiss wie das ist, wenn die Arbeiter und ihre Familien nicht genug Geld zum Leben haben.


https://www.youtube.com/watch?time_continue=20&v=e7pYmrGpWVs

Die Stahlarbeiter, die Zeugen dieser Szene werden, freuen sich und einer beugt sich auf die Knie um der Frau symbolisch die Füsse zu küssen. Auch der Frau kommen die Tränen. Sie sagt, sie habe keine Angst vor der Regierung. Und weiter: „Wenn die Regieurng mich erschiessen will, aber sie Euch Euer Recht gibt, dann will ich gerne erschossen werden.“

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Unterstützungskampagne für Ahwaz-Stahlarbeiter und Arbeiter der Haft-Tapeh Zuckerrohrfabrik

Im Iran ist eine Unterstützungskampagne für Ahwaz-Stahlarbeiter und Arbeiter der Haft-Tapeh Zuckerrohrfabrik ins Leben gerufen worden. Als erste Aktion haben sie einen offenen Brief veröffentlicht. Fünfhundert Personen, darunter KünstlerInnen und MenschenrechtsaktivistInnen, LehrerInnen sowie ArbeiterInnen aus anderen Betrieben haben dort mit ihrer Unterschrift zur Unterstützung der Arbeiter der Stahlfabrik in Ahwaz und der Haft-Tapeh Zuckerrohrfabrik aufgerufen.


Offener Brief der Unterstützungskampagne

Die Unterschriften wurden unter einen offenen Brief gesetzt, der u.a. hier eingesehen werden kann:

Der Brief erklärt die Solidarität mit den streikenden Arbeitern und betont, dass es die Pflicht der Regierung sei, deren berechtigte Forderungen zu erfüllen.

Darüber hinaus verweist der Brief darauf, dass die Lebenshaltungskosten im Iran ständig steigen während die iranische Währung immer weiter gegenüber ausländischen Währungen an Wert verliert.

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Iran: Wieder Erdbeben in Kurdistan

Am Sonntagabend kam es in Sarpole Sahab, einer iranischen Grenzstadt an der Grenze zur Kurdischen Autonomie im Irak, zu einem Erdbeben der Stärke 6,4 auf der Richterskala. Das Zentrum des Erdbebens lag 17 km von Sarpole Sahab entfernt in einer Tiefe von 7 km. In der Region Kermanschah gab es nach amtlichen Angaben 729 Verletzte, aus dem benachbarten Nordirak wird von 2 Toten und 52 Verletzten berichtet.
Das verheerende Erdbeben von 2017 hatte eine Stärke von 7,3 auf der Richterskala.

https://www.radiofarda.com/a/kermanshah-earthquake/29621028.html
vom 5. Adhar 1397 (26. November 2018)
zelzeleye sarpole d_ahab, 729 masdum dar iran, 2 koshte dar eqlim kordestan °eraq

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Iran – Haft-Tape: Arbeiter fordern Enteignung


Protestzug der Zuckerrohrarbeiter von Haft-Tape im nahegelegenen Schusch

Die streikenden Zuckerrohrarbeiter von Haft-Tape fordern außer der Zahlung ihrer Löhne die Enteignung des jetzigen Eigentümers der Fabrik und einen Rücktransfer der Firma an den Staat. Außerdem verlangen sie die Entlassung eines noch immer inhaftierten Arbeitervertreters. Am gestrigen Sonntag zogen sie in einem langen Protestzug durch die Straßen von Schusch und suchten die Unterstützung der Bevölkerung:

Hamschahri be gusch basch, ma kargarim na oubasch.
Mitbürger, hör zu, wir sind Arbeiter, keine Banditen.

Wie inzwischen bekannt wurde, hat Sepide Qalyan, die wegen ihrer Solidarität mit dem Arbeiterstreik verhaftet wurde, am Sonntag ihrer Familie mitgeteilt, dass gegen sie für einen Monat Untersuchungshaft angeordnet wurde.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=90108
vom 4. Adhar 1397 (25. November 2018)
kargarane neyshekare haft-tape dar bist-o-yekomin ruze e°tesab

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Iran – Ahwas: Stahlarbeiter streiken weiter


Polizei sperrt die Demonstranten ab

Am 18. Streiktag gingen wieder eine größere Zahl Stahlarbeiter auf die Straße.
Ihre Parole: Marg bar in doulate mardom-farib:
Tod diesem Staat, der die Menschen betrügt.
https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=170595
vom 5. Adhar 1397 (26. November 2018)
film / hifdahomin ruze e°tesabe gostardeye kargarane goruhe melliye fulad wa sizdahomin ruze tajammo° dar moqabele marakeze dowlati wa xiyabanhaye shahre ahwaz, emruz doshanbe

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Iran – Haft-Tape: Taxifahrer bietet streikenden Arbeitern kostenlose Fahrt


Eine kurze Video-Aufnahme zeigt einen Taxi-Fahrer, der erklärt, aus Mitgefühl mit den streikenden Arbeitern, die ihre Familie zu ernähren haben, wird er die Arbeiter kostenlos transportieren.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=170468#
vom 2. Adhar 1397 (23. November 2018)
film / ashkhaye yek ranandeye taksi ke az ranje kargarane haft-tape mote‘at_t_er shode ast

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Iran – Haft-Tape: Sepide Qalyan wegen Solidarität mit Arbeitern verhaftet


Sepide Qalyan

Die bürgerrechtlich aktive Sepide Qalyan war am Sonntag, den 18. November 2018, von einer Sondereinheit zusammen mit mehreren Arbeitern verhaftet worden. Ihre „Straftat“ bestand darin, den Streik der Arbeiter von Haft-Tape unterstützt zu haben. Sie wurde aus dem Bus heraus verhaftet und erst einen Tag in Schusch in Haft gehalten, dann wurde sie in das Gefängnis des Geheimdienstes der Pasdaran nach Ahwas verlegt. Aufgrund der Proteste der Arbeiter wurden einige Arbeitervertreter nach ein paar Tagen freigelassen, Sepide Qalyan und der Arbeitervertreter Esma°il Bachschi sind aber weiterhin in Haft, obwohl den Arbeitern von den Behörden zugesichert worden war, alle würden freigelassen. Der Geheimdienst hat vergangenen Montag auch die Wohnung von Sepide Qalyan durchsucht und einige Privatgegenstände von ihr beschlagnahmt. Bislang durfte sie nur kurz Kontakt zu ihrer Familie aufnehmen.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=170440
vom 2. Adhar 1397 (23. November 2018)
gozareshi az bazdashte sepide qalyan

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