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Iran – Karadsch: Tränengas für die Opfer betrügerischer Bankgeschäfte

Im Iran gab es eine ganze Reihe von Privatbanken, die unter der Aufsicht der Zentralbank agierten, das Geld von Anlegern einsteckten und dann damit untertauchten. Die Geschädigten haben heute vor dem Sitz so einer Bank, der Moasseseye Touse°eye Alborz (Institut zur Entwicklung von Albors) demonstriert und wurden daraufhin von der Polizei mit Pfefferspray auseinander getrieben. Versteht sich, auch hinter diesen betrügerischen Banken stehen Leute, die mit den Pasdaran verbunden sind.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=153886
vom 11. Ordibehescht 1397 – 1. Mai 2018
film – sarkube tajammo°e gharat shodegane moasseseye touse°eye alborz ba estefade az gaze felfel; karaj

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Iran: 11. Ordibehescht – 1. Mai

Der Tag der Arbeit – der 1. Mai oder nach iranischem Kalender der 11. Ordibehescht – wird Jahr für Jahr von den Arbeitern begangen, auch wenn die Behörden der Islamischen Republik Iran dies nicht gerne sehen. Dieses Jahr erteilten die meisten Städte keine Erlaubnis für Kundgebungen zum 1. Mai, es fanden trotzdem welche statt. Dabei kam es in Teheran und im kurdischen Saqes (Saqez) zu Verhaftungen.
Zur Kundgebung vor dem iranischen Parlament in Teheran hatten sechs Organisationen aufgerufen: Eine Gruppe der Rentnerunion, die Gewerkschaft der Gebäudemaler der Region Albors, der Verein der Verteidigung der Rechte der Arbeiter, die Berufsgewerkschaft der Arbeiter der Elektrizitäts- und Metallwerke in Kermanschah, die Freie Arbeitergewerkschaft des Irans und das Komitee zur Gründung von Arbeiterorganisationen im Iran.
Mindestens sieben Personen wurden heute bei dieser Kundgebung vor dem Parlament verhaftet. Weitere Personen wurden in Saqes verhaftet, darunter Othman Esma‘ili, ein Gebäudemaler und Gewerkschaftler. Esma‘ili war erst vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen worden. Er war wegen Interviews, die er ausländischen Medien gegeben hatte, zu dieser Gefängnisstrafe verurteilt worden.
Auch aus anderen kurdischen Städten – Mariwan, Sanandadsch, Mahabad – wird von Kundgebungen zum 1. Mai berichtet.
Die Proteste richteten sich u.a. gegen die staatliche Privatisierungspolitik, die letztlich nur dazu dient, der Elite die Taschen zu füllen, während die privatisierten Firmen meistens die staatlichen Gesetze nicht einhalten, die Mindestlöhne nicht bezahlen, die Versicherungsbeiträge unterschlagen und selbst die Löhne erst Monate nach dem Zahltag ausbezahlen. Der Staat verschließt die Augen vor diesen Gesetzesverstößen, weil die sogenannten „Privatpersonen“, die die Firmen übernehmen, meist mit den Revolutionswächtern (Pasdaran) verbunden sind oder diesen direkt gehören.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=153860
vom 11. Ordibehescht 1397 – 1. Mai 2018
te°dadi az sherkat-konandegan dar maraseme ruze jahaniye kargar dar tehran w saqez bazdasht shodand / digar baraye kargaran chizi joz dast zadan be e°terazhaye sarasari baqi namande

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Ein Teil der heutigen Proteste im Iran


Sitzstreik von entlassenen Arbeitern einer Ölfirma in der Stadt Gadschzaran vor dem Gouverneursgebäude. Sie haben Ihre Münder zugeklebt.


StudentInnen der Universität Gorgan (Nordiran) protestieren gegen die schlechte Qualität des Mensaessens.


Landarbeiter, die Felder mit Roter Beete bewirtschaften, haben diese Aktion vor der Zuckerfabrik in der iranisch-kurdischen Stadt Oschnawia durchgeführt. Sie haben seit letztem Monat ihren Lohn nicht erhalten.


Das ist der dritte Protesttag von Bauern der Stadt Barwi (Chuzestan) für ihre Wasserrechte.


Hier sind Lastwagenfahrer abgebildet, die gegen das ungerechte Zuteilungssytem der Transportwaren protestieren. Die Verteilung geht nach Bekannschaft statt nach gerechten Kriterien.

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Brutale Festnahme wg. Bekleidungsvorschriften im Iran

Im Internet verbreitet sich gerade weltweit ein Video von der brutalen Festnahme einer iranischen Frau in Teheran, der vorgeworfen wird, die islamischen Bekleidungsvorschriften missachtet zu haben. Sie und ihre Begleiterin, die sich für sie einsetzte, wurden geschlagen und beide befinden sich derzeit in Haft.


Brutale Festnahme wg. Bekleidungsvorschriften im Iran

Die auf Video festgehaltene Misshandlung ereignete sich bereits letzte Woche. Es wird mittlerweile in hunderten Webseiten und im Sozialen Netz weiterverbreitet. Im Video ist zu sehen, wie eine junge Frau von Sicherheitskräften kontrolliert und dann von weiblichen SittenwächterInnen angegangen wird. Die junge Frau will jedoch nicht fetgenommen werden und versucht sich immer wieder den Griffen zu entziehen. Es dauert nicht lange, dann beginnt die Sittenpolizei Gewalt ausuzuüben. Sie schlagen die junge Frau bis sie irgendwann unter Schmerzensschreien zu Boden geht.

Die junge Frau wird in der Situation von einer weiteren Frau unterstützt, die versucht einzugreifen und gegen das Schlagen der jungen Frau zu protestieren. Auch sie wird im späteren Verlauf geschlagen und letztlich ebenso festgenommen wie die andere Frau.

Beide befinden sich nun in Haft. Von der Unterstützerin ist bekannt, dass sie 48 Jahre alt ist und Minu Hasanabadi heisst. Sie wird jetzt von der bekannten Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotudeh vertreten.

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Iran – Umweltschützer: 90 Tage in Haft ohne Anklage


Mindestens 13 iranische UmweltschützerInnen, darunter Mortesa Ariya-Neschad, Nilufar Bayani, Human Dschoukar, Amir-Hossein Chaleqi-Hamidi, Hassan Ragh, Sam Radschabi, Aref Sare‘ (Zare°), Mohammad Sare‘, Ali-Resa Farhad-sade, Taher Qadiriyan, Abdol-Resa Kuhpaye undHamide Kaschani-Dust, sind seit rund 90 Tagen in Haft. Sie werden in Hafteinrichtungen diverser Geheimdienste festgehalten. Sie haben keinen Anwalt, ihr Haftort ist teilweise unbekannt, die Anklage wurde den Angehörigen nicht mitgeteilt, einige Gefangene haben keine Besuchserlaubnis erhalten, in den staatlichen Medien werden verleumdende Berichte über die Umweltschützer verbreitet.

Hintergrund ist wohl der, dass die iranischen Umweltschützer eine Reihe von Gebieten mit staatlicher Unterstützung unter Schutz stellen konnten. Die Bassidschis und Pasdaran, die ja kein Recht und kein Gesetz kennen, fuhren in die Reservate, um dort zu jagen, was dann durch die Verbindungen der Umweltschützer im Inland und Ausland bekannt gemacht wurde. Das war diesen Herrschaften wohl ein Dorn im Auge. Vermutlich ist das der Grund für den Rachefeldzug gegen die Umweltschützer.

Jetzt haben rund 800 Menschen aus dem Bereich Umwelt und Kultur einen offenen Brief an den Staatspräsidenten geschrieben, um sich für die inhaftierten Umweltschützer einzusetzen.

http://www.iran-emrooz.net/index.php/news1/74441/
vom 22.04.2018, 15:55
nameye nazdik be 800 nafar az ziste-mohiti, farhangi wa honari be rouhani
takliye bazdashtihaye mohite zisti-ra roushan konid

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Iran – Kaserun: Massenprotest gegen Stadtteilung

Auf Betreiben des Parlamentsabgeordneten von Kaserun soll ein Teil der Stadt abgespalten werden und daraus eine neue Verwaltungseinheit entstehen. Ziel ist es wohl, Gelder in diese neue Einheit abzuleiten, in der der erwähnte Abgeordnete sein Quartier hat. Dieser Plan hat die Bevölkerung von Kaserun auf die Beine gebracht. Am Freitag, den 20. April 2018, war schon der fünfte Tag der Straßenproteste gegen diesen Plan. Zahlen über die Teilnehmer sind nicht bekannt, die Filme zeigen aber, dass es Tausende gewesen sein müssen.
Eine der Parolen des Protests lautete: Doshmane ma hamin jast, dorugh migand amrikast.
„Unser Feind ist hier, es ist eine Lüge, wenn sie sagen, das sei Amerika.“
Die Proteste wurden auch zum Freitagsgebet in die Moschee der Stadt getragen, wo ein Teil der Demonstranten rief: „Wehe dem Tag, an dem wir zu den Waffen greifen.“

http://news.gooya.com/2018/04/post-14019.php
vom 20. April 2018
e°teraze mardomiye kazerun be namaz jom°e keshid

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Iran – Kurdistan: Geschlossene Grenze für den kleinen Handel


Grenzhandel auf dem Rücken

Im Dezember 2017 hatte der iranische Innenminister bekannt gegeben, dass der kleine Grenzhandel zwischen Iran und Irak, verboten ist. Die Ware wurde von vielen kurdischen Grenzgängern auf dem Rücken oder auf Reittieren vom Irak in den Iran getragen. Der Weg über die Berge ist lebensgefährlich. Der Parlamentsabgeordnete von Sardascht hat jetzt bekannt gegeben, dass durch das Verbot, das noch vor Ende des iranischen Jahres (also spätestens Anfang März 2018) vom iranischen Parlament als Gesetz verabschiedet wurde, 70.000 bis 80.000 Kurden auf der iranischen Seite (z.B. in Piranschahr) ihr Einkommen verloren.
Auch die Händler, die die Waren dieser Grenzgänger abkauften, sind arbeitslos geworden.
Aus diesem Grund kam es in der letzten Zeit in verschiedenen iranischen Orten an der irakischen Grenze zu Protesten der Grenzgänger und der Händler. Der Parlamentsabgeordnete von Sardascht bezeichnete diese Situation als Zeitbombe.

https://www.radiofarda.com/a/iran-iraq-border-closed-workers-lost-jobs/29175511.html
vom 30. Farwardin 1397
nemayandeye majlese iran: 80 hezar kulebar dar gharbe keshvar bi kar shodeand

http://www.pishkhaan.net/news/60447/?t=
vom 28.09.1396
ruznameye ebtekar: „ebtekar“ tasmime dowlat mabna bar mamnu°iyate kulebari-ra barresi kad – payane yek trazhedi

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Iran – Masandaran: Folterer gefasst


Die Südküste des Kaspischen Meers. Dort, wo der rote Pfeil ist, wurde Sa°id Mortasawi festgenommen.

Hodschatoleslam Taqawwi-Fard, der Leiter der Justizbehörde der Region Masandaran, hat am Sonntag die Festnahme von Sa°id Mortasawi bestätigt. Sa°id Mortasawi war wegen seiner Verantwortung für den Tod des Sohns von Abdolhossein Ruh ol-Amini zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Urteil ist rechtskräftig. Trotzdem wurde es nicht vollstreckt, bis ein entsprechender politischer Druck aufgebaut wurde. Am Sonntag wude Sa°id Mortasawi in Sorch-Rud, einem Ort direkt am Kaspischen Meer, einem Urlaubsort, festgenommen und nach Teheran überstellt. Es wird sich zeigen, wie er seine Kontakte weiterhin nutzen wird, um die Haftstrafe zu umgehen oder vorzeitig zu beenden.

Der im Iran lebende Journalist und Schriftsteller Ahmad Seyd-Abadi, der selbst schon eine politische Haftstrafe im Ewin-Gefängnis verbüßt hat, berichtet von seinen Erfahrungen im Gefängnis mit Gefangenen dieser Art. Zu seiner Zeit waren Kasemi und Alichani, die Mörder des Ehepaars Dariusch und Parwane Foruhar, ins Ewin-Gefängnis eingeliefert worden, und zwar in den Saal Nummer 3, Trakt sieben. Zuerst hielten die meisten Gefangenen Abstand von ihnen und verabscheuten sie, aber aufgrund der guten Verbindungen nach draußen konnten die beiden Mörder bald ein Gefolge von Anhängern aufbauen, so dass sie am Tag ihrer Verlegung in einen anderen Trakt von vielen Gefangenen wie Freunde verabschiedet wurden. Ahmad Seyd-Abadi ist der Ansicht, dass Leute wie Sa°id Mortasawi im Gefängnis eh keine schmutzigen Arbeiten verrichten müssen, das wird dann denen überlassen, die keine Macht haben, und er sich dort ein kleines Reich errichten wird.


An diesem Urlaubsort hatte der Mörder von Sahra Kasemi Unterschlupf gefunden.

http://news.gooya.com/2018/04/post-14064.php
vom 22. April 2018
joz‘iyate dastgiriye sa°ide mortazavi dar shomale keshvar

http://news.gooya.com/2018/04/post-14110.php
vom 23. April 2018
sa°ide mortazavi wa keyfare zendan, ahmad zeyd-abadi

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Internationales Filmfestival in Teheran: Protest gegen Kopftuchzwang


Eine Frau hat auf dem jährlich in Teheran stattfindenden Filmfestivel namens „Fadschr“ ihr Kopftuch abgenommen und es wie die „Frauen der Revolutionsstraße“ in Teheran vor sich hingehalten. Die sogenannten Ordnungskräfte und der Verantwortliche für das Festival sind zwar gleich eingeschritten und haben die Frau verhaftet. Aber das Bild des Protests ist nicht mehr rückgängig zu machen.

https://www.peykeiran.com/Content.aspx?ID=153252
vom 3. Ordibehesht 1397 (23. April 2018)
°aks / e°teraz be hejabe ejbari dar jashnvareye beyn-ol-mellaliye fajr

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Iran: Proteste gegen Grenzschließung weiten sich aus

Die Proteste gegen die Schließung der irakisch-iranischen Grenze durch die Sicherheitsorgane weiten sich aus.


Fotos von geschlossenen Basar-Läden und zum Protest auf der Straße ausgebreiteten Tischtüchern

Wir hatten berichtet, dass es in den Städten Bane und Dschawandud zu Protesten kam, nachdem den vielen am Grenzhandel Beschäftigten die Lebensgrundlage entzogen worden war. Die Proteste weiteten sich heute auf die Städte Marivan und Zaghes aus.


Versammlung von Protestierenden in Marivan

Durch die Grenzschließung können tausende Menschen, die die Ware regelmäßig über die Grenze transportieren sowie die Basarhändler, die die Waren in ihren Geschäften anbieten, ihrem Lebensunterhalt nicht mehr nachgehen.

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Angriff auf Polizeistation an der Grenze zu Pakistan

Heute wurde bekannt, dass es einen Angriff auf einen Posten der Grenzpolizei an der iranisch-pakistanischen Grenze gegeben hat, bei dem es mindestens 7 Tote gab.


Mirjaveh, an der iranisch-pakistanischen Grenze

Laut Nachrichtenagentur ISNA fand der Angriff in Mirjaveh statt, das etwa 75 km südöstlich von Sahedan liegt. Die Angreifer töteten zwei Grenzpolizisten sowie zwei Bassidschi. Es gab darüberhinaus auch mehrere Verletzte.

Angeblich sollen auch die Angreifer drei Verluste zu beklagen haben. Es heisst, die Angreifer seien Wahabiten, einem Zweig der Sunniten, und würden von Saudi-Arabien unterstützt.

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Iran: Tulpen im Schnee


Tulpen in Karadsch (bei Teheran), 16. April 2018

Neujahrsanfang ist im Iran der Frühlingsbeginn. Eigentlich. Die Bauern bangen immer bis Anfang Mai, ob nicht noch Frost oder Schnee kommt, damit die Blüte der Obstbäume nicht erfriert. Dieses Jahr haben sie kein Glück. Hier sieht man Tulpen im Schnee, aber der Schaden bei den Obstbäumen dürfte viel größer sein.

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Iran: Lehrer als Leiharbeiter


Wenn es um die Ausbeutung von Arbeitskräften geht, können die westlichen Kapitalisten noch manches aus dem islamischen Paradies auf Erden lernen. So hat das iranische Kultusministerium inzwischen 10.000 Lehrer nicht direkt eingestellt, sondern als Leiharbeiter angestellt, die es jederzeit entlassen kann. Diese Lehrer bekommen 700.000 Tuman im Monat als Lohn, was unter dem Mindestlohn des Ministeriums liegt. Und es ist nicht gesagt, dass sie den Lohn auch wirklich ausgezahlt bekommen. Hinzu kommt, dass sie auch keine vollständige Sozialversicherung haben, wie direkt angestellte Lehrer. Aus diesem Grund haben am gestrigen Sonntag diese Leihlehrkräfte vor den Filialen des Kultusministeriums in verschiedenen Städten wie Qaswin und Kerman protestiert.

http://www.akhbar-rooz.com/article.jsp?essayId=86026
vom 26. Farwardin 1397 (15. April 2018)
tajammo°e mo°allemane xaride xadamate amuzeshi dar shahr-haye moxtalef

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Iran – Kurdistan: Protest der Basarhändler von Bane und Dschawanrud


leeres Tischtuch…

Aus Protest gegen die Schließung der iranisch-irakischen Grenze und gegen die Erhöhung der Zölle haben die Basarhändler von Bane und Dschawanrud vergangenen Samstag ihre Läden geschlossen und ein leeres Tischtuch auf der Straße ausgebreitet. Der Protestzug der Händler wurde von Sicherheitskräften auseinander getrieben. Die Staatskräfte gaben dabei Schüsse in die Luft ab. Die Proteste gingen am Montag weiter: diesmal versammelten sich die Händler vor dem Sitz des Verwaltungschefs von Bane.

http://news.gooya.com/2018/04/post-13852.php
vom 15. April 2018
e°tesabe bazaryane bane wa jawanrud w pahn kardane sofreye xali dar xiyaban

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Iran – Rom: das zensierte Wappentier


Das vom iranischen Fernsehen zensierte römische Wappentier – mit bissigen Kommentaren von Iranern

Im Zusammenhang mit den Fußballmeisterschaften in Rom berichtete auch das iranische Fernsehen über Rom und den dortigen Fußballclub AS Rom. Das Problem begann beim Wappen. Die Wölfin, die zwei Kinder säugt. Dem iranischen Fernsehen, das fest in der Hand der islamischen Fundamentalisten ist, war das zu viel. Der Kopf wurde noch gezeigt, der Rest des Körpers mit den beiden Säuglingen wurde mit Zensurnebel verhüllt. Für die Iraner ein willkommenes Fressen. Der Humor hat ein neues Spielfeld gefunden.
Hier ein paar Kostproben von dem, was im Iran dazu kursiert:


Hier trägt die Wölfin ein Kopftuch, hat natürlich keine Brüste zu zeigen und gibt den Kindern die Flasche..

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